Das kleine Ei und meine Berufung – The tiny egg and my calling

Ich habe euch ja schon von dem hübschen kleinen Ei berichtet. Dazu habe ich noch eine Geschichte für euch:

Da ist ein kleines Huhn, das herausfindet, dass es nicht nur zum Picken da ist, sondern, dass es seine Bestimmung ist, Eier zu legen. So kommt also das erste Ei. Von außen gesehen ein perfektes Ei, nur halt sehr klein. Innen vermutlich nur weiß oder nur gelb, aber auf jeden Fall nicht ganz fertig. Es fehlt noch was. Aber das Ei ist trotzdem essbar und nahrhaft, also gehaltvoll.

Das Hühnchen könnte jetzt die anderen Eier im Stall anschauen und sich sagen: ich kann keine richtigen Eier legen – und aufhören damit. Tut es aber nicht. Der Drang, Eier zu legen, ist einfach zu stark, also legt es weiter. Und die Eier werden größer und gehaltvoller, bis sie ihre endgültige Größe haben.

Als ich mich bekehrt habe, war mein Glaube klein (und ist es auch heute noch oft). Aber weil meine Entscheidung, die Berufung zum Kind Gottes anzunehmen, von ganzem Herzen kam und ich sie nie in Frage gestellt habe, hat Gott mir den Drang geschenkt, mich nach Wachstum auszustrecken. Nicht aufzugeben. Das gilt auch, wenn ich neue Wahrheiten entdecke (oder wiederentdecke). Wenn ich mich, wie das Huhn, bereit bin, mich auf meine Berufung einzulassen, dann wird mein Glaube wachsen. Dahin, wo Gott ihn haben will.

Jeder von uns hat diese Option. Und seine eigene Berufung. Wenn man bei uns im Stall Eier sammelt, gibt es keine Einheitseier. Jedes Huhn hat seine eigene, vom anderen abweichende Variante. Und es sind dennoch alles Eier. So hat auch jeder von uns seine individuelle Bestimmung, aber alle eine Quelle und ein Ziel: Jesus. Und das sollte man erkennen können.

Ich finde, die verschiedenen Eier in unserem Korb ergeben ein sehr schönes Bild. Auch wir sind so ein „bunter Haufen“, der ein sehr schönes Ganzes ergibt. Und wir werden wachsen, jeder einzeln und gemeinsam, wenn wir weiter üben und darauf vertrauen, dass unsere Berufung genau richtig für uns ist.

I told you about the beautiful tiny egg. I have another story for you:

There is a small hen that findsout that its job is not only to peck but that its calling is to lay eggs. So here comes the first egg. Perfect from the outside, just very small. Inside most probably only white or yellow but definitely not finished all the way. Something is missing. Anyway, the egg is edible and nutritious and therefore substantial.

The little chicken could check out the other eggs in the den and think: I cannot lay eggss right – and it could stop laying eggs. But it doesn’t. The urge to lay eggs is simply too strong, so it goes on laying eggs. And those eggs get bigger and more substantial until they reach their final size.

When I gave my life to Jesus, my faith was little (and still very often is today). But because my decision to accept the calling to be a child of God came from deep within my heart and I never questioned it, God gave me the urge to stretch out to growth. Not to quit. That applies also when I discover (or rediscover) new truths. If I am – like the chicken – ready to get myself into my calling, then my faith will grow. To where God wants it to be.

Every one of us has this option. And their own calling. When you collect eggs in our den you will not find standardized eggs. Each hen has its own variation which differs from the others. Still they are all eggs. Thus each one of us has their individual calling but all have one source and goal: Jesus. That should be recognizable in our lives.

I find it to be a nice picture with all the different eggs in our basket. We also are such a „colorful heap“ that makes a beautiful whole. We will grow, individually and together when we keep on practicing and when we trust the fact that our calling is perfectly right for us.


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