Kannst du sehen? – Can you see?

Mit all den schlechten Nachrichten und schrecklichen Bildern, die wir in den ersten Monaten dieses Jahres zu hören und zu sehen bekommen haben und die wir mit Sicherheit auch weiter hören und sehen werden, ist es gut, einmal genauer hinzuhören und hinzusehen.

Nicht, damit wir endlich alles verstehen – das wird uns niemals gelingen.

Sondern, damit wir das Schöne im Leben nicht verpassen!

Darum zeige ich dir heute ein paar Fotos der letzten Wochen, die dich daran erinnern sollen, dass es sich lohnt, seinen Blick mal von den täglichen negativen Nachrichten abzuwenden und zu genießen, wie schön die einfachen Dinge im Leben sein können. Und das Beste daran ist: für diese Dinge musst du nichts tun, sie sind einfach da. Geschenkt.

Wenn du jetzt denkst: klar, ist für dich ja einfach. Du lebst in einem Land in Frieden, wo zwar gerade noch Beschränkungen durch Covid19 herrschen, aber kein Hunger, kein Krieg etc., dann hast du Recht und hast auch nicht recht. Denn jeder einzelne von uns hat sein Päckchen bis hin zum Container zu tragen. Ich bin gerade mit leichtem Gepäck gesegnet, aber reise auch nicht ohne. So kann es sein, dass ein Mensch in irgendeinem Krisengebiet mit mehr Gepäck im Leben unterwegs ist, als ich, und er ist dennoch glücklicher als ein Mensch mit vermeintlich leichtem Gepäck.

Woran das liegt? An seinem Blickwinkel.

An Pfingsten hat Gott uns seinen Heiligen Geist gesandt. Wenn du dir mal die Apostelgeschiche Kapitel 2 anschaust, findest du den entsprechenden Bericht dazu. Dieser Heilige Geist befähigt uns dazu, den Blickwinkel dahingehend zu ändern, dass wir nicht nur das Schlechte sehen. Ja, ich sehe es, aber ich lasse mich nicht davon runterziehen. Ich sehe genauer hin und finde das Schöne, das mich aufbaut, mir Zuversicht und Mut für morgen schenkt. Ich sage dir, es lohnt sich. Auf diese Weise kannst du bei all der Aufregung, dem Chaos und der Verwirrung dieser Tage Ruhe für dich finden.

Ein wichtiger Aspekt, den ich dir aber nicht vorenthalten will ist dieser: Vergiss nicht zu danken. Ich danke Gott täglich für die schönen Dinge und Augenblicke, die er mir schenkt. Ich danke auch für die Fähigkeit, Gutes und Schlechtes gleichermaßen sehen zu können. Denn es gibt keine Rose ohne Dornen, ebenso keinen Regenbogen ohne Regen oder den Tag ohne die Nacht. Nach dem Danken kommt das Bitten im Gebet: Für den Menschen, der Unrecht erleidet um Gerechtigkeit. Für den Kranken um Heilung. Für Politiker aller Länder, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen. Für Mut für Menschen in jeglicher Art von Krise. Für das Ende von Pandemie und Rassismus. Für ein Miteinander statt Gegeneinander. Du kannst die Liste gern weiterschreiben.

Und jetzt genieß die Farben, die Blumen, die Wolken, die Sonne – all das Schöne, das dir geschenkt wird.

Bis nächsten Donnerstag! Sei gesegnet!

Grün, Farbe der Hoffnung – Green, color of hope
Nur ein paar von Mamas wundervollen Orchideen – only a few of Mum’s wonderful orchids
Wolken – Clouds
Psalm 113:3 Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn! (DELUT) – From the rising of the sun unto the going down of the same the LORD’s name is to be praised.(KJV)

Considering all the bad news and horrible pictures we heard and saw in these first months of this year and which we certainly will continue to hear and see, it is good to listen and look a bit closer.

Not to finally understand everything – we‘ll never accomplish that.

But to not miss the beauty in life!

Therefore I‘ll show you a few photos I took in the past weeks which shall remind you that it is worth taking your eyes off the daily negative news and enjoying how beautiful the simple things in life can be. And the best of it is: you don‘t have to do anything, they are just there. A present.

You may think now: yeah, easy for you. You live in a land in peace, where there still might be some restrictions due to Covid19, but no starvation, no war etc. You‘re right and you‘re not. Everyone of us has to carry their own package, maybe even a container. I‘m blessed with light baggage at the moment, but I don‘t travel without. So it might happen that a person in an area of crisis carries a lot more baggage and yet is happier than someone with allegedly light baggage.

What‘s that down to? Their point of view.

At Pentecost, God sent us His Holy Spirit. When you look to the Book of Acts, chapter 2, you can find the report for that. This Holy Spirit enables us to change our point of view away from seeing bad things only. Yes, I do see them but I don‘t let them pull me down. I look closer and find the beauty that builds me up and gives me confidence and courage for tomorrow. I tell you, it pays. That way you can find serenity in all the uproar, the chaos and the confusion in this time.

An important aspect I do not want to withhold from you is this: Don‘t forget to give thanks. I thank God daily for the beautiful things and moments He gives me. I also thank Him for the ability to see good and bad equally. For there‘s no such thing as a rose without thorns, a rainbow witout rain or day without night. After giving thanks there comes supplication: For the person suffering injustice to be justified. For the sick to be healed. For politicians all over the world to make right decisions. For courage for people in any kind of crisis. For the end of pandemic and racism. For a together instead of against each other. You can add to the list if you like.

Now enjoy the colors, the flowers, the clouds, the sun – all the beauty given to us.

See you next Thursday! Be blessed!

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