Enttäuscht? – Disappointed?

[Werbung] Hast du schon einmal Enttäuschung erlebt? Was für eine Frage, oder? Ich glaube, es gibt auf dieser Welt keinen Menschen, der nicht in irgendeiner Weise mal enttäuscht war. Aber warum?  

Schon als Kind lernen wir dieses Gefühl kennen. Wir wünschen uns ein Spielzeug – von ganzem Herzen – und dann kommt Weihnachten, ein anderes oder kein Spielzeug und wir sind enttäuscht.

Wir schreiben eine Arbeit und bekommen nicht das erhoffte Resultat – Enttäuschung steht an der Tür. Diesmal vielleicht nicht nur bei uns, sondern auch bei unseren Eltern.

Auf der Arbeit, im Freundeskreis, in der Familie – überall kommt es vor, dass wir enttäuscht werden.

Wie aber gehe ich damit um? Warum bin ich überhaupt enttäuscht?

Lass mich dir erzählen, wie ich die Sache angehe: Zuallererst überprüfe ich, ob meine Erwartungen vernünftig waren. Als Kind konnte ich das noch nicht, aber die Jahre und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass es auf die Sichtweise ankommt.

Ein Beispiel: Mein Mann kommt vor mir von der Arbeit nach Hause und somit bereitet er so gut wie immer das Abendessen zu. Ich habe den ganzen Tag Lust auf Pizza, komme nach Hause und es gibt Schnitzel. Enttäuschend. Aber: erstens hatte ich meinem Mann nichts von meinem Pizzahunger erzählt, also konnte er nicht wissen, dass ich heute kein Schnitzel möchte. Er ist zwar recht gut im Gedankenlesen, aber so gut dann auch wieder nicht 😉 . Zweitens, ich komme nach Hause und das muss mich nicht selber um das Abendessen kümmern, weil es schon zubereitet ist.  Fazit: kein Grund, enttäuscht zu sein!

Anderes Beispiel: ich habe bereits zwei Einladungen zum Kennenlernen meines kleinen Scentsy-Geschäfts im Dorf ausgesprochen, Muster verteilt, zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Bis auf 2 Gäste hatte ich entweder Absagen oder überhaupt keine Reaktion. Das tat im ersten Moment schon ein bisschen weh, denn eigentlich kenne ich das hier anders. Ich habe zumindest gehofft, dass ein paar Leute aus Neugier zum Gucken kommen. Wenn irgendwo anders ein Geschäft eröffnet wird, gehen ja auch alle zum Auskundschaften, was es dort gibt. Wenn ich heute, 2 und 8 Wochen später darauf blicke, ist es gar nicht mehr schlimm. Warum? Weil ich allein bei den Vorbereitungen neben dem Stress auch viel Spaß hatte, meine Produkte besser kennengelernt habe, mir neue Strategien ausdenken konnte, und einfach jede Menge gelernt habe. Dazu habe ich noch meinen Mann, der mir von Anfang an geholfen hat. Und die Tatsache, dass es von jeher schwierig war, im eigenen Umfeld Fuß zu fassen. (Selbst die Bibel ist voll von solchen Geschichten – berühmtestes Beispiel: Jesus in Nazareth 😊.) Also: Blick nach vorn, raus über die Grenzen und festen Schrittes voran!

Das sind nur zwei Beispiele, ich könnte dir hunderte aufschreiben. Aber es läuft immer auf das gleiche hinaus. Wenn ich lerne, meine Erwartungen nicht zu hoch zu setzen, mich in mein Gegenüber hineinzudenken, meine Wünsche klar zu äußern, dann kann ich den Anteil an enttäuschenden Situationen in meinem Leben drastisch reduzieren.

Was denkst du, das ist doch einen Versuch wert?

[Ad] Have you experienced disappointment in your life? What a question, isn’t it? I believe there is nobody on this earth who hasn’t dealt with disappointment in any form. But why?

We already meet this emotion as children. We wish for a toy – with all our heart – and then comes Christmas, a different or no toy and we are disappointed.

We write a test and don’t get the result we wished for – disappointment at the door. Maybe at that point not only we are disappointed but our parents are, too.

At work, with friends, with family – it happens everywhere that we are disappointed by people.

How, though, do I deal with that? Why is it that I am disappointed to start with?

Let me tell you, how I approach this: First of all, I check if my expectations were reasonable. As a child I could not do that but the years and the experiences taught me that everything is about your point of view.

An example: Hubby comes home from work before me, so he prepares dinner almost every day. I dream of pizza for dinner all day, come back home and there’s Schnitzel. Disappointing. But: firstly, I didn’t tell hubby about my pizza-hunger, so he had no chance to know I don’t want Schnitzel today. He is quite good at reading my mind, but not that good 😉. Secondly, I come home and do not have to deal with dinner preparations myself, because it is ready already. Conclusion: no reason to be disappointed.

Another example: I already put out two invitations to the people in my village to get to know my little Scentsy-business, I gave out samples, invited to coffee and cake. Except for 2 guests I either had negative replies or no reaction at all. That hurt at first because I know it differently here. I at least hoped for some people being curious and check it out. When anywhere else a business opens up, everyone goes there to find out what it is all about. Now, 2 and 8 weeks later I look at it and don’t take it so seriously any more. Why? Because I not only had quite some stress during the preparation of these meetings but a lot of fun. I got to know my products better, developed new strategies and simply learnt a lot. Moreover I have my husband who has been such a help ever since I started. And I have the fact that it has always been difficult to gain a foothold in you own area. (Even the Bible is full of such stories – most famous one: Jesus in Nazareth 😊.) So look up ahead, cross the borders and step forward cheerfully!

Those are just two examples, I could write down hundreds. But it always comes to this: If I learn not to set my expectations too high, try to think like my counterpart, express my wishes clearly, I can reduce the proportion of disappointing situations in my life drastically.

What do you think, isn’t it worth a try?

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