Die Episode – The Episode

Heute mit ein bisschen Werbung

Heute sind es genau 2 Jahre her, dass sie passierte – die Episode.

Der 16. Juli 2018, ein Montag, wird mir immer in Erinnerung bleiben. Denn an diesem Tag machte mein Erinnerungsvermögen für ein paar Stunden Pause. Ein Blutgerinnsel im Kopf verhinderte, dass mein Kurzzeitgedächtnis speichern konnte. Immerhin wusste ich unbewusst, was zu tun ist: meine Mama anrufen. Und die wusste ganz schnell, was los war. Ich hatte einen Schlaganfall. Meine Eltern holten mich sofort und brachten mich in die Klinik, wo ich gleich behandelt wurde. Stundenlang konnte ich mich an nichts erinnern und stellte hundertmal die gleichen Fragen. Als mein Gedächtnis wieder anfing, zu arbeiten, informierte ich zuerst meine Geschwister aus der Gemeinde und ich ließ mir meine Bibel bringen. Mein Gebet zu der Zeit war: „Gott, hilf mir, alles zu akzeptieren, was kommt“. Natürlich habe ich auch für vollständige Heilung gebetet, aber das war zu der Zeit nicht vorrangig. Dann wurden weitere Untersuchungen angesetzt. Ich sage dir, ich hatte weder Angst vor den Untersuchungen noch vor den Diagnosen. Gott hat mich durch jede Minute der Episode (so haben die Ärzte es liebevoll genannt) getragen. Nach einer Woche in der Stroke Unit durfte ich nach Hause und dort auf meine Reha warten. In den 3 Wochen Reha habe ich tolle Leute kennengelernt, mit einem lieben Menschen stehe ich noch immer in Kontakt. Das beste aber ist: ich habe meine vollständige Heilung erhalten. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass ich ein Gerinnsel im Kopf hatte. Meine Eltern hatten mich so schnell in die Klinik gebracht, dass das Gerinnsel aufgelöst werden konnte, bevor es zum Absterben von Zellen kam. Ist das nicht der Hammer?

Warum erzähl ich dir das?

Erstens: weil ich fest davon überzeugt bin, dass Glaube und Gebet in meinem Leben den Unterschied gemacht haben!

Zweitens: weil seither so viel passiert ist, was ich mir vorher nie hätte träumen lassen.

Ich wurde festes Mitglied im Lobpreisteam meiner Gemeinde. Ich habe Nashville,TN  und Atlantic City, NY besucht. Ich schreibe diesen Blog. Ich habe seit dem Beginn der Coronakrise intensiv an der Gestaltung unserer Gemeinde-Online-Beiträge mitgewirkt. Und seit ein paar Tagen bin ich Beraterin bei Scentsy – schau mal auf meiner Website oder meiner „Ich-mag…“-Seite 😊.

Ja, es ist viel passiert in den letzten zwei Jahren. Dafür bin ich unendlich dankbar. Ich durfte durch die Episode noch intensiver lernen, dass jeder Tag kostbar ist.

Was lässt dich heute dankbar zurückblicken?

18. Juli 2018
Atlantic City – Nashville – I’m a Superstar!!!
Das Spiel beginnt 🙂 – let the game begin 🙂

Today there’s a bit of advertising

Today it’s been two years that it happened – the Episode.

July 16th, 2018, a Monday, will be in my memory forever. On that day my ability to memorize things took a break for a couple of hours. A blood clot in my head impaired my short-term memory. At least I automatically knew what to do: call my Mom. And she quickly knew what was happening. I had a stroke. My parents immediately picked me up to take me to the hospital, where I got the proper treatment right away. I couldn’t remember anything for hours and asked the same questions over and over again. When my brain startet working properly again, first thing I did was to inform my brothers and sisters at church and to have Mom get me my bible. My prayer was: “God, help me to accept whatever awaits me”. Of course I prayed for a complete healing, too. But that was not the priority at that time. Then doctors scheduled more examinations. I tell you, I wasn’t scared of any of the tests or the diagnoses. God carried me through the episode (that’s how nicely the doctors called the whole incident). After a week at the stroke unit I was allowed to go home to wait for rehab. I met great people during the 3-week rehab. I’m still in contact with one of them. But the best of all: I received a total healing. There’s no sign that I ever had a blood clot in my head. My parents took me to the clinic so fast that the clot could be treated and was gone before it had a chance to damage the brain area. Isn’t that a bummer?

Why do I tell you about that?

First: because I am totally convinced that faith and prayer made a difference in my life!

Second: because so many things happened after that which I never dreamed of.

I became member in the worship team at my church. I visited Nasville, TN and Atlantic City, NY. I write this blog. After the corona crisis startet, I contribute to the creation of the online contents for my church. Finally, a couple of days ago I started as an “Escential Consultant” with Scentsy – you can check that out at my website and on my “I like…”-site 😊.

Yes, a lot happened in the past two years. I am endlessly thankful. The episode made me see even more how valuable every single day is.

What makes you look back thankfully?

Do-it-Yourself-Woche – Do-it-yourself-week

Diese letzte Woche war vermutlich für alle Menschen eine ganz besondere. Mit vielen neuen Herausforderungen. Wie kommst du damit zurecht?

Ich habe am Montag meinen schon im Januar geplanten einwöchigen Urlaub angetreten. Natürlich bin ich nicht mit meiner Mutter zum Wellness gefahren, sondern sitze brav zuhause und gehe nur raus, um das Dreamteam auszuführen. Das ist immer ein Spaß für die zwei, besonders bei dem herrlichen Wetter der letzten Tage. Alle gebotenen Vorsichtsmaßnahmen inklusive.

Darüberhinaus tue ich eigentlich genau das, was ich bei ein paar freien Tagen zuhause vermutlich sowieso getan hätte. Nur mit ganz anderen Gedanken im Hinterkopf. Ich bete mehr, ich danke mehr, ich nehme bewusster wahr.

Also, womit habe ich mich nun in den letzten Tagen so beschäftigt?

Zum einen habe ich natürlich gekocht – ICH, die ich normalerweise so wenig in der Küche agiere. Leckere Kombinationen habe ich gefunden und jedes Mal das Essen liebevoll auf dem Teller angerichtet. Damit konnte ich die Mahlzeiten doppelt genießen, das Auge isst nämlich mit.

Am Montag habe ich mir mein eigenes kleines Aufnahmestudio gebastelt und ein paar der Lieder eingesungen, die ich schon im Gottesdienst mit dem Lobpreisteam gesungen habe. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich werde mir wohl das ganze bisher aufgebaute Repertoire noch aufnehmen.

Dienstag waren dann die Hundekekse dran. Ich habe vor einiger Zeit mal ein Rezept gesucht, wo man überreife Bananen verarbeiten kann. Dabei bin ich auf das Rezept für die Kekse gestolpert und habe es bereits einmal ausprobiert. Das Dreamteam war begeistert und hat die Dinger geliebt.

Für die Hundemamas und -papas hier das Rezept (ich weiß nicht mehr, wo ich es gefunden habe):

  • 1 Banane, 1 Ei, 100 ml Milch und ca 370 g Vollkornmehl
  • Banane zerdrücken, alle Zutaten miteinander mischen und verkneten, bis der Teig glatt ist. Ausrollen und in Form schneiden bzw. ausstechen.
  • Bei 150°C ca. 30 Minuten backen
  • Gut auskühlen lassen und trocken aufbewahren. Richtig knusprig werden die Kekse, wenn du sie offen liegen lässt.

Übrigens macht es nichts aus, wenn du deine Weihnachtsplätzchenausstecher benutzt. Das ist den Hunden total egal 😉

Der große Vorteil dieser Kekse: du weißt genau, was drin ist und im Notfall (wenn dir z.B. beim Spaziergang flau wird) kannst du selber auch dran knabbern 🙂 .

Mittwoch hab ich auch ein bißchen was geschafft: ich habe meinen Gefrierschrank sortiert, den Vorratsschrank aufgeräumt und dazu beschriftete Kartons gebastelt und ein Mobile gebastelt aus alten CDs, die ich umhäkelt habe.

Also keine Langeweile diese Woche bisher. Dabei ist auch Ausruhen und Entspannen nicht zu kurz gekommen. Auch in den nächsten Tagen möchte ich gern diesen ausgeglichenen Mix aus Aktivität und Ruhe pflegen. Ich merke richtig, wie mir die Entschleunigung im Alltag guttut.

Dabei will ich nicht vergessen, ganz besonders an die zu denken, die gerade genau das Gegenteil von Entschleunigung erleben: Alle die, die jetzt ihren Job nicht von zu Hause aus erledigen können, sondern an vorderster Front für uns alle weiterarbeiten. Euch allen gilt mein größter Respekt und mein Wunsch, dass ihr alle gut durch die Krise kommt!

In diesem Sinne wünsche ich dir und mir und allen da draußen: bleibt gesund!

(scroll below the fotos for the English text ;-))

Mein Studio und Publikum – my studio and audience
bunt gemischt – colorful variations
Mischen und schneiden – mix and cut
oder ausstechen – or use a cookie cutter
Sogar das Popcorn ist selbstgemacht – even the popcorn is diy
Mobile = active recycling

This last week most likely was very special for all of us. With lots of new challenges. How do you deal with this?

Monday I started my vacation of one week which was already planned since January. Of course I didn‘t travel to the wellness hotel with my mother, but I obediently sit at home and only leave the house to walk the dreamteam. That‘s always a lot of fun for the two, especially with the great weather these days. All required precautions inclusive.

In addition to that I actually do exactly what I most probably would have done being off work for a few days anyway. But with a totally different mindset. I pray more, I thank more, I perceive more.

So how did I fill these last few days?

For one thing of course I cooked – I, who normally doesn‘t use the kitchen so often. I found delicious combinations and I arranged my food nicely on the plate every day. Thus I was able to double-enjoy my meals, because you eat with your eyes first.

Monday I arranged my own little recording studio and recorded a few of the songs that I already sang in church with the worship team. That was a lot of fun and I plan on recording the whole repertoire I collected.

Tuesday was cookie time for the pups. Some time ago I searched the internet for a recipe to use up very ripe bananas. That‘s when I found the recipe for the cookies and I tried it then. The dreamteam was really excited and loved the treats.

Here‘s the recipe for all doggie-mamas and -papas (I don‘t remember which site I found it on):

  • 1 banana, 1 egg, 100 ml milk and 370 g whole-grain flour
  • Mash the banana, mix the ingredients and knead until the dough is smooth
  • Roll and cut in bits or use a cookie cutter
  • Let cool and store dry. The cookies get really crunchy if you let them dry in an open container.

By the way – it doesn‘t matter if you use your Christmas cookie cutters – the dogs don‘t care 😉 .

The big advantage of these treats: you exactly know the ingredients and just in case (when you e.g. start feeling weak on your walks) you can nibble them yourself 🙂 .

I accomplished quite a bit on Wednesday too: I sorted the stuff in the freezer, cleaned out the pantry and created little boxes with labels. And I crafted a mobile made from old CDs that I crocheted around.

So there was no boredom this week so far. Yet I didn‘t miss out on resting and relaxing. In the coming days I would like to cherish this well balanced mix of activity and rest. I totally notice the positive effects of this slowing down in my everyday life.

In all that I do not want to forget to think of all those, who right now experience the opposite of slowing down: All those who can‘t work from home, but have to work front and center for all of us. My deepest respect for you all and my wish that you all stay fine through this crisis!

With this in mind I wish you and me and everyone out there: stay healthy!

Glaube nur – simply believe

Das hört sich einfach an – manchmal ist es das auch, manchmal aber auch nicht. Dann ist es gut, wenn man Unterstützung hat.

Gestern war ein guter Tag, fast den ganzen Tag. Die Sonne schien, die Vögel haben fröhlich gesungen. Ich auch. Ich habe den Spruch im Bild auf dem Kalender gehabt und einen Podcast mit der Jahreslosung gehört. Und dann am Nachmittag hat jemand etwas gesagt, was mich komplett aus der Bahn geworfen hat und meine Zuversicht in Sekunden in Zweifel und Angst verdreht hat. Ich konnte mich schnell zurückziehen, ein kleines Gebet stottern und einen lieben Freund anrufen. Auf dessen Mailbox habe ich dann meinen einen Hilferuf hinterlassen. Ich brauchte dringend Zuspruch und Hilfe beim Gebet, denn meine Gedanken ließen mich gerade nicht aus der negativen Spirale raus. Nachdem ich aufgelegt hatte, dauerte es nicht lange und mein Puls wurde ruhiger und die Angst verschwand.

Später hat der Freund dann zurückgerufen und mit mir am Telefon gebetet. Am Nachmittag war er unterwegs und hatte deswegen erst später die Mailbox abgehört. Sein Gebet für mich enthielt u. a. die Bitte für ruhigen und guten Schlaf. Den hatte ich tatsächlich. Ich bin heute morgen ausgeruht und fröhlich.

Wenn dir gerade die Kraft zum Glauben fehlt – und sei es auch nur kurzzeitig, wie bei mir – dann bist du ein gesegneter Mensch, wenn du Freunde hast, die dann für dich mitglauben. Ja, ich bin reich gesegnet.

Ich weiß, dass es auch Zeiten geben wird, in denen ich für andere mitglaube. Tatsächlich befinden wir uns gerade in einer solchen Zeit, in der viele Menschen dringend unseren Glauben und unser Gebet brauchen.

Sag es deinen Mitmenschen, dass du für sie da bist. Dass sie nicht allein sind. Auch wenn du gerade nicht ihre Hand halten kannst. Es gibt so viele Wege, füreinander da zu sein. Sei kreativ!

That sounds simple – sometimes it is, sometimes it’s not. Then it is good to have support.

Yesterday was a good day, almost all day long. The sun was shining, birds were happily singing. So was I. And then in the afternoon someone said something that totally kicked me off track and turned my confidence into doubt and fear. I was able to go to another room, stutter a tiny prayer and call a dear friend. I left my call for help on his mailbox. I urgently needed encouragement and help with prayer because my thoughts just didn’t want to let me out of this negative spiral. After hanging up it didn’t take long for my pulse to calm down and fear dissappearing.

Later my friend called back and prayed with me over the phone. He hadn’t been home in the afternoon and therefore checked his mailbox a bit later. His prayer for me was among other things to get good and quiet sleep. Which I actually had. I am rested and in a good mood.

When you just don’t have enough strength to believe – even if it is for just a short time, like for me yesterday – then you are blessed if you have friends who believe for you. Yes, I am richly blessed.

I know there comes a time when it is my turn to believe for others. Actually we are in such a time right now, where a lot of people are in need of our faith and prayers.

Tell the people around you that you are there for them. That they’re not alone. Even when you can’t hold their hand right now. There are so many ways to be there for each other. Be creative!

Was ist drin im Werkzeugkoffer? – What‘s inside the toolbox?

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In unserem Haus gibt es nicht nur einen, sondern mehrere Werkzeugkoffer. Ich hab meinen eigenen mit Hammer und Nägeln, Schraubenziehern, verschiedenen Schrauben, unterschiedlichen Zangen, Cuttermesser und verschiedenem Kleinkram. Schließlich muss ich hin und wieder mal was reparieren oder ein Bild aufhängen. Den Umgang mit Werkzeug hat mir mein Papa schon sehr früh beigebracht. So konnte ich sogar einmal mit meinem Satz Feinwerkzeug mein Saxophon komplett auseinandernehmen und nach der Reparatur wieder zusammensetzen, ohne dass ein Schräubchen übrig geblieben wäre. Heute würde mir dazu vermutlich die Geduld fehlen. Mein Mann hat übrigens seine Werkzeugkoffer mit Profiwerkzeug – immerhin ist er Handwerker – Schreiner, um genau zu sein.

Für alles im Leben gibt es Werkzeuge.

Ich habe zum Beispiel schon öfter erwähnt, dass ich das intueat-Programm nutze, um wieder einen intuitiven Zugang zum Essen und zu einem besseren Wohlbefinden zu finden. Und es funktioniert wunderbar. Ich fühle mich richtig wohl in meinem Körper, auch wenn ich nicht aussehe, wie die Models, die uns ständig als Idealfrauen vorgeführt werden. Dieses Programm ist auch wie ein Werkzeugkoffer mit verschiedenen Werkzeugen drin, z. B. Texte, Audios, Übungen, Trackern, Podcast und vieles mehr. Für mehr Informationen klick mal auf die Überschrift „Wohlfühlen!“.

Ein neues Werkzeug ist unterwegs. Ein neues Buch, ein Planer, ein Buch, Lese- und Lernstoff. Ich werde später darüber berichten.

Auch in der Küche liebe ich meine Werkzeuge. Gern nutze ich unseren Standmixer, denn ich liebe „dicke“ Smoothies. Dazu werfe ich Früchte inklusive Schale einfach in den Mixer und drücke ein paarmal auf den Knopf. Prima als Frühstück oder Zwischenmahlzeit. Vor kurzem hat mein Mann eine Heißluft-Fritteuse gekauft. Das Teil ist einfach grandios. Es spart Zeit, das Aufheizen des Backofens entfällt, es ist wunderbar für kleinere Portionen. Ich habe die letzte Woche häufig Abendessen darin bereitet. Also beides perfekte Werkzeuge für mich, die ich ja nicht unbedingt so gern in der Küche stehe.

Auch mein Handy, Laptop, Waschmaschine, Auto, Hundegeschirre und noch viel mehr sind Werkzeuge, die mir täglich das Leben erleichtern.

Aber weißt du, alle diese Werkzeuge sind zweitrangig, denn das allerwichtigste Werkzeug in meinem Leben ist das Gebet, der Dialog mit Gott. Ein Werkzeug, das funktioniert. Als ich nach meinem Schlaganfall wieder klar denken konnte, war das erste, was ich tat, beten. Und ich bat auch Freunde, für mich zu beten. Nicht mal für Gesundheit, sondern für Ruhe, um mit der Situation umgehen zu können. Und es hat funktioniert. Ich hatte keinerlei Angst mehr vor dem, was folgen würde. Und es war nicht nur ein einseitiges Gespräch mit Gott, nein, es war ein Dialog. Oh ja, Dialog. Ein Reden und ein Zuhören. Das gehört zu einer guten Kommunikation. Ich konnte im Herzen hören, wie Gott mir Trost zusprach. Auch, als mein Papa im Sterben lag, war es der Dialog mit Gott, der mir Ruhe und Trost geschenkt hat. In meinem Lebens-Werkzeugkoffer darf also das Gebet nicht fehlen. Hast du das schon mal ausprobiert?

Du siehst, Werkzeuge für’s Leben sind so vielfältig wie das Leben selbst. Es ist ganz abenteuerlich, herauszufinden, welche Werkzeuge du in deinem Leben brauchst.

Was hast du denn so alles in deiner Werkzeugkiste? Erzähl mal davon, ich freu mich auf deinen Kommentar!

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In our house there is not only one but there are several toolboxes. I got my own one with a hammer and nails, screwdrivers, various screws, different pliers, a cutter knife and all sorts of little stuff. Every now and then even I have to repair stuff or hang up a picture. I was taught by dad how to use tools at young age. Thus I was even able to take my saxophone apart and reassemble it after the repair, without a screw being left over. Today I most probably wouldn‘t be patient enough for that. By the way, my husband has his own toolboxes with professional tools – he is a craftsman – carpenter, to be exact.

There are tools for everything in life.

I already told you about using the intueat program to find back to an intuitive way of eating and to physical and emotional well-being. And it works wonderfully. I really feel good in my body, even if I do not nearly look like the models that the media presents us as the ideal women all the time. The program is like a toolbox with different tools, like texts, audio files, exercises, trackers, podcast and much more. For more information click the headline „Feel Good!“. (Unfortunately the program is not available in Englisch yet.)

A new tool is on its way. A new book, a planner, reading and studying material. I will tell you about it later on.

Also, in the kitchen I love my tools. I like to use our blender, because I love „thick“ smoothies. I throw fruit with the shell in and press the button a few times. Perfect for breakfast or a snack. Shortly hubby bought an air fryer. That piece is simply gorgeous. It saves time, pre-heating the oven is not necessary, it is great for smaller portions. I prepared dinner often this past week. So both are perfect tools for me, especially because I do not really like to spend my time in the kitchen.

My cell phone, laptop, washing machine, car, dog harnesses among many others also are tools to make my life easier.

But you know what? All these tools are secondary, because the most important tool in my life is prayer, the dialogue with God. A tool that works. After I was able to think clearly again after my stroke, the first thing I did was to pray. I also asked friends to pray for me. Not even for health, but for calmness to handle the situation. It worked. I was not afraid anymore of whatever would follow. And it was not a one-way conversation with God, no, it was a dialogue. O yes, a dialogue. A talking and listening. That‘s what good conversation is composed of. I could hear in my heart how God consoled me. Also, when Dad was on his deathbed, it was the dialogue with God that comforted me. I cannot imagine my life‘s tool box without prayer. Have you tried?

You see, tools for life are as manifold as life itself. It is an adventure to find out which tools you need in your life.

What are the things you have in your toolbox? Tell me about it, I‘m looking forward to reading your comments!

Vollsperrung oder „Von Abkürzungen und Umwegen“ – Road Blocks or „About Shortcuts and Detours“

Stell dir vor, du fährst von A nach B und plötzlich stehst du vor einer Straßensperrung und kannst nicht weiterfahren. Kann passieren. Ist gestern abend einer Freundin passiert. Jetzt hatte sie zwei Möglichkeiten – eigentlich drei. Erstens: stehenbleiben und schimpfen, weil sie in einer Sackgasse gelandet war. Zweitens: Umdrehen und wieder nach Hause fahren – vielleicht etwas frustriert, weil die Pläne durchkreuzt waren. Drittens: Umdrehen und einen anderen Weg nehmen. Das tat sie auch, nachdem sie mich kurz angerufen hatte und ich ihr eine Alternativstrecke erklärt hatte. Mit nur ein paar Minuten Verspätung traf sie lächelnd am Treffpunkt ein. Ich hab sie mit „Aufgeben ist keine Alternative“ begrüßt, wir haben alle herzlich gelacht und haben einen wunderbaren Abend genossen.

Ja, so ist das manchmal im Leben. Du gehst einen Weg, den du kennst oder zu kennen meinst. Dann ist da auf einmal ein Hindernis im Weg, mit dem du nicht gerechnet hast. Im Fall meiner Freundin war es eine echt mies ausgeschilderte Vollsperrung. Sie hätte sicher Zeit und ein paar Kilometer sparen können, wäre diese Baustelle schon ein paar Abzweigungen vorher angekündigt gewesen. Aber im Leben ist das oft leider nicht der Fall, sondern du stehst plötzlich da und kannst nicht weiter.

Im allerbesten Fall gibt es eine Abkürzung zum Ziel. Aber auch hier ist es oft, wenn nicht meistens so, dass dich auf der Abkürzung irgendwo eine Überraschung erwartet, die es dir schwer bis unmöglich macht, dein Ziel zu erreichen.

In den meisten Fällen bedeutet eine Vollsperrung aber, dass du eine längere Route nehmen musst, um an dein Ziel zu kommen. Manchmal ist gleich klar, welchen Weg die Umleitung geht. Manchmal musst du erst eine Karte oder dein Navi konsultieren, oder jemanden fragen, der da schon mal langgefahren ist. Es kann auch sinnvoll sein, so jemanden zu bitten, einfach mitzukommen und sicherzustellen, dass du dich nicht verirrst.

So ein Umweg kann natürlich lästig sein – frag mal Pendler, die wegen einer Vollsperrung monatelang Umwege zur Arbeit fahren müssen. Wenn du klug bist, lässt du dich aber auf ein Experiment ein: du erkundest, was es da Neues gibt auf dem Umweg. Vielleicht gibt es da Dörfer, die du noch nie im Leben besucht hast, Häuser mit besonders schöner Fassade, ein Waldstück mit bezauberndem Flair. Vielleicht gibt es auch Brachland, bei dem du ein wenig Herzschmerz bekommst, weil du dir vorstellst, wie es aussehen könnte, wenn sich da mal jemand darum kümmern würde. Vielleicht siehst du Tiere, die du schon lange nicht mehr gesehen hast auf deiner üblichen Strecke. Oder Kinder, die völlig angstfrei draußen spielen, weil es einfach viel ruhiger ist als du es gewohnt bist. Es gibt einfach viel zu entdecken und zu lernen.

Am besten ist sowieso, immer ein paar Extraminuten einzuplanen für Unvorhergesehenes. Dann musst du im Falle einer Umleitung nicht in Stress verfallen, weil du Angst hast, zu spät zu kommen. Ich habe im Nachhinein entdeckt, wie wunderbar mich die eine oder andere Vollsperrung in meinem Leben umgeleitet hat. Mittlerweile freue ich mich nicht nur auf das Ziel, sondern auch auf den Weg dorthin. Wenn du dich zu sehr nur auf das Ziel fokussierst, verpasst du einiges.

Nur in einem Punkt gehe ich keine Umwege, und das ist im Gebet, im Gespräch mit Gott. Da brauche ich keine Umleitung. Zugegeben, ich brauche manchmal Hilfe auf dem direkten Weg, dann suche ich mir Begleitung in Form von Menschen, die auch eine Direktverbindung haben. Aber selbst hier plane ich nichts minutiös, denn es könnte ja sein, dass ich mich mal zum Plaudern hinsetze oder dass ich den Weg mehrmals langgehe. Manchmal ist es auch einfach nur zu schön, um gleich wieder wegzugehen.

Ich kann nur empfehlen, dass du deine Augen, Ohren und dein Herz offen hältst für all das, was dir auf deinen Wegen begegnen kann. Egal, ob du gerade eine coole Abkürzung gefunden hast, deinen üblichen Weg gehst oder einen Umweg machen musst. Überall gibt es Tolles zu entdecken!

Abkürzung oder Umweg? – Shortcut or Detour?

Imagine driving from A to B and suddenly there‘s a road block in front of you and you cannot drive any further. That can happen. It happend to a friend last night. Now she had two alternatives – or better three. One: stay there and fuzz about being stuck in a dead end road. Two: Turn around and drive back home – maybe a bit frustrated because her plans had been foiled. Three: Turn around and take another route. Which she did after she called me and I told her about and alternative route. With only a few minutes delay she arrived at our meeting point. I greeted her with „Giving up is no alternative“, we all had a good laugh and enjoyed a beautiful evening together.

Yes, that‘s how life goes sometimes. You are on a way you know or you mean to know. Then all of a sudden there‘s an obstacle on your way which you did not expect. In my friend‘s case it was a terribly signposted total road block. She certainly could have saved time and several miles if the construction site had been announced a few intersections earlier. But every so often this isn‘t the case in life. You suddenly stand somewhere and can‘t move on instead.

In the very best case there‘s a shortcut towards your goal. But also, often if not most of the time somewhere on that shortcut a surprise awaits you, making it hard or even impossible for you to reach your goal.

Most of the time a total road block means for you to take a longer route to get to your goal. Sometimes it is clear from the beginning which way the detour leads you. Sometimes you have to consult a map or your navigation system or ask someone who took that way before. It can also make sense to ask that person to simply come with you and make sure you don‘t get lost.

Such a detour can be annoying – ask a commuter who has to take long alternative roads to work for months because of a road block. If you are smart though you get into an experiment: you explore all the new things on that detour. Maybe there are villages you‘ve never visited before, buildings with a beautiful faces, a part of a forest with charming flair. Maybe there‘s some waste land that gives you a little heartache when you think of how it could look if someone took care of it. Maybe you see animals you haven‘t seen in a long time on your regular route. Or children fearlessly playing outside because it is so much quieter than what you are used to. There‘s simply so much to discover and learn.

Anyway, best thing is to always consider a few extra minutes for unplanned things. Then you don‘t have to stress yourself out if you need to take a detour and fear to arrive late. In retrospect I discovered how wonderfully one or the other total road block sent me alternative routes in my life. By now I not only look forward to reaching my goal but also to the way there. If you focus too much on your goal, you miss so much traveling there.

There is only one thing where I do not take any detours, and that is in prayer, in my conversations with God. No detours necessary. Admittedly, sometimes I need help on that direct path. I then search company with people who also have the direct connection. Even there I do not preplan meticulously because it could happen that I sit down for a little chat or walk the way several times. Somtimes it is simply too nice to leave right away.

I can only recommend you to keep your eyes, ears and your heart open for all that can come your way. No matter if you‘re on a cool short cut, you‘re walking your regular route or you have to take a detour. There are stunning things to discover everywhere!