Sieben Wochen ohne… Seven weeks without…

In den sieben Wochen von Aschermittwoch bis Ostern ist es heute für viele Menschen üblich, zu fasten. Das geschieht auf vielfältige Weise. Mancher trinkt sieben Wochen keinen Alkohol, andere verzichten sieben Wochen auf Süßes, auf Fernsehen, oder achten darauf, in den sieben Wochen nicht zu meckern usw. Ich selber mache schon seit mindestens 25 Jahren sieben Wochen ohne Alkohol und seit einigen Jahren sieben Wochen ohne die kleinen Handyspiele. Es soll auf jeden Fall ein Verzicht sein. Am Ende der sieben Wochen freue ich mich auf ein Gläschen Rotwein und mein erstes Spielchen.

Es sind auch 7 Wochen von Ostern bis Pfingsten. Jesus verspricht seinen Jüngern, bevor er sie verlässt, dass er einen „Tröster“ schicken wird. Die Jünger können vermutlich mit dieser Aussage nicht viel anfangen. Für sie beginnt mit Ostern eine Zeit des Verzichts – Verzicht auf ihren Freund, ihren Meister, ihren Messias, ihren Jesus. Und dann passiert das:

Apostelgeschichte 2 (Einheitsübersetzung) 1 Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war, waren alle zusammen am selben Ort. 2 Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 3 Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. 4 Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in anderen Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. 5 In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. 6 Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. 7 Sie waren fassungslos vor Staunen und sagten: Seht! Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? 8 Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: 9 Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asien, 10 von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Kyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, 11 Juden und Proselyten, Kreter und Araber – wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden. 12 Alle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten? 13 Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.

Das ist es, was wir an Pfingsten feiern – die Ausgießung des Heiligen Geistes. Das muss eine ganz aufregende Zeit gewesen sein für alle. Die, die auf den Tröster gewartet haben, wussten nun endlich, was Jesus gemeint hat. Die, die nicht glaubten, waren sicher ziemlich durcheinander oder sie regten sich darüber auf. Aber es war – wie so vieles andere im Vorfeld von Pfingsten – die Erfüllung einer uralten Prophetie. Du kannst das u.a. im Rest des zweiten Kapitels der Apostelgeschichte nachlesen.

So, wie ich das Ende der Fastenzeit – Ostern – feiere, werde ich auch Pfingsten feiern. Mit dem Gedanken daran, worum es an diesem Feiertag eigentlich geht und mit dankbarem Herzen für beides – Ostern UND Pfingsten. Schöne Feiertage!

Pfingsten
Pfingsten – Pentecost
2006 by Sylvia

In the seven weeks from Ash Wednesday to Easter a lot of people are going on a fast. That can happen in a lot of ways. Some do not drink any alcohol during the seven weeks, others go seven weeks without sweets, without TV or they take care to prevent from complaining etc. I myself have been going seven weeks without alcohol for at least 25 years now, and seven weeks without playing little games on my phone for quite a few years. It is supposed to be a sacrifice. At the end of those seven weeks I look forward to a little glass of red wine and my first game.

There are also 7 weeks from Easter to Pentecost. Jesus – before he leaves them – promises his disciples to send a „comforter“. Supposedly the disciples didn’t know what Jesus wanted to tell them. Easter for them is the start of being without their friend, their master, their Messiah, their Jesus. And then this happens:

Acts 2 (King James) 1 And when the day of Pentecost was fully come, they were all with one accord in one place. 2 And suddenly there came a sound from heaven as of a rushing mighty wind, and it filled all the house where they were sitting. 3 And there appeared unto them cloven tongues like as of fire, and it sat upon each of them. 4 And they were all filled with the Holy Ghost, and began to speak with other tongues, as the Spirit gave them utterance. 5 And there were dwelling at Jerusalem Jews, devout men, out of every nation under heaven. 6 Now when this was noised abroad, the multitude came together, and were confounded, because that every man heard them speak in his own language. 7 And they were all amazed and marvelled, saying one to another, Behold, are not all these which speak Galilaeans? 8 And how hear we every man in our own tongue, wherein we were born? 9 Parthians, and Medes, and Elamites, and the dwellers in Mesopotamia, and in Judaea, and Cappadocia, in Pontus, and Asia, 10 Phrygia, and Pamphylia, in Egypt, and in the parts of Libya about Cyrene, and strangers of Rome, Jews and proselytes, 11 Cretes and Arabians, we do hear them speak in our tongues the wonderful works of God. 12 And they were all amazed, and were in doubt, saying one to another, What meaneth this? 13 Others mocking said, These men are full of new wine.

That’s what we celebrate on Pentecost – the outpouring of the Holy Spirit. That must have been an exciting time for everybody. Those who were waiting for the comforter finally knew what Jesus meant. And those who didn’t believe probably have been quite confused or upset. But it was – like so many other things before Pentecost – the fulfilment of a really old prophecy. You can find that in the rest of chapter 2 in the Book of Acts and others.

Just like I celebrate the end of lent – Easter – I will celebrate Pentecost. With the thought of what this holiday is all about and with a thankful heart for both – Easter AND Pentecost. Happy Holidays!