Immer der Nase nach – Follow your nose

Kennst du das? Du kommst nach Hause und riechst schon von weitem, dass dein Mann oder deine Frau etwas Leckeres gekocht hat. Dann übernimmt automatisch die Nase die Führung und eine Freudenreaktion im Hirn setzt ein.

Ich liebe es, wenn unser Hof nach Schnitzel oder Kuchen riecht – Dunstabzug sei Dank 😊.

Auch Cleo und Quincy lieben den Duft von gutem Essen. Was allerdings nicht unbedingt bedeutet, dass dieser Duft auch meiner Nase Freude bereitet.

Manchmal ist es auch eine Person, die einen Duft trägt, den wir als sehr angenehm empfinden. Oder aber auch als sehr unangenehm. Dieses Empfinden kann sich auch verändern. Liebte ich früher an bestimmten Personen einen bestimmten Duft, konnte ich ihn einige Zeit später nicht mehr ertragen. Wieder eine Zeit später und mit einer anderen Person fand ich ihn wieder toll.

Eine Bekannte trug ein besonderes Parfum und ich fand den Duft wundervoll. Also kaufte mir mein Mann ein Fläschchen dieses sündhaft teuren Parfums und ich bekam noch ein kleines Pröbchen dazu. Einmal aufgetragen, triggerte das Parfum solche Kopfschmerzen, dass ich das Fläschchen umtauschen musste. So ist ein Duft also nicht nur von der Nase des Riechenden sondern auch vom Träger abhängig und kann bei jedem Menschen unterschiedlichen Reaktionen hervorrufen. (Gilt übrigens auch bei Essen: mein Mann und meine Mutter lieben den Geruch von gebratener Leber – mir wird schon immer speiübel davon).

Gestern hat mir das Dreamteam wieder einmal bewiesen, dass ich mit meiner Beurteilung von Gerüchen völlig daneben liegen muss. Quincy verschwand, um kurz darauf in einer neuen Farbe wieder aufzutauchen. Zum Glück sah es viel schlimmer aus, als es gerochen hat. Wir hatten das auch schon andersherum. So ein Güllefleck oder ein verwesendes Tier hat eine unglaubliche Wirkung auf die Hundenase. Und auf meine. Nachdem Quincy also seine Parfümierung beendet hatte, sind wir noch ein Stück gelaufen und ich dachte mir so: Jetzt leide ich und nachher leidest du – eine Dusche ist nötig, nicht nur wegen der Farbe. Also alle Augen auf Quincy, damit er nicht nochmal…. Und schwupps lag Cleo in der gleichen Pampe. Nicht zu fassen. Den Plan, sich auch zu schmücken, hatte sie bestimmt schon, seit sie Quincy in schwarz-weiß-grün gesehen hat 😉. Zur übergroßen Freude beider Dreamteam-Mitglieder gab es im Anschluss an den Spaziergang eine ausgedehnte Dusche. Danach war meine Nase wieder versöhnt.

Weisst du, was ich mich manchmal frage? Wenn meine Nase bei den Eskapaden des Dreamteams so ausflippt, wie ist das dann erst für die Dreamteam-Nasen, die ja so viel empfindlicher sind, wenn ich nach etwas rieche, das sie nicht mögen? Ob sich die beiden dann wünschen, sie könnten mich packen und in einem Schlammbad vom Geruch befreien?  Mann, jetzt hab ich Kopfkino 😉!

Was sagt dir deine Nase denn dazu?

You know this situation? You come home and you can smell from far that your husband or your wife prepared some delicious food for you. That’s when your nose takes the leading part and a happiness reaction starts in your brain.

I love it when our yard smells like Schnitzel or cake – thanks to the fume hood 😊.

Even Cleo and Quincy love the aroma of good food. Which does not necessarily mean that my nose is happy about the aroma.

Sometimes it is a person wearing a certain aroma which we perceive as pleasant. Or as very unpleasant. The feeling can even change. I loved a certain fragrance on a person years ago and some years later I couldn’t take it anymore. Some more years later and with a different person I found it great again.

A friend used to wear a certain perfume and I thought the fragrance was wonderful. So my husband bought me a flask of that wickedly expensive perfume and I received a little sample bottle with it. Once applied, the perfume triggered such massive headaches that I had to exchange the perfume. You see, an aroma does not only depend on the nose of the one smelling it but also from the one wearing it and it can trigger all kinds of different reactions with people. (That applies to food, too: my husband and my mother both love the smell of fried liver while I always got terribly nauseous by it.)

Yesterday the dreamteam proved again that my judgement of aromas has to be totally off track. Quincy disappeared to come back in a new color shortly afterwards. Luckily it looked worse than it smelled. We had this situation the other way round as well before. A slurry puddle or a rotting animal do have an unbelievable effect on a dog’s nose. And on mine. So after Quincy completed his perfuming and we went on walking for a little while I thought: Now I suffer, later you will – a shower is mandatory, not only because of the color. So all eyes on Quincy to make sure he will not again… and bada bing, Cleo laid down in the same mush. Unbelievable. She must have planned that since she saw Quincy black-white-and-green 😉. To the overjoyment of the members of the dreamteam after the walk came an extended shower. That made it up with my nose.

Sometimes I really wonder: If my nose freaks out like that after the dreamteam caprices, how is it for the dreamteam noses – which are so much more sensitive – when I wear a fragrance they don’t like? Do the two wish to grab me and free me from the smell in a mud bath? Man, now my mental cinema is on 😉!

What does your nose say to that?

In diesem Jahr wird alles anders – This year everything will change

Was klingt, wie ein guter Vorsatz in der Silvesternacht, ist in diesem Jahr ohne mein oder dein Zutun und ziemlich schlagartig eingetroffen. Und das weltweit.

Heute ist Gründonnerstag – wenn du dazu mehr wissen willst, schau dir doch den Beitrag vom 18. April 2019 noch mal an. Das war übrigens einer meiner ersten Texte hier 🙂 – inzwischen ist es ziemlich genau ein Jahr her, dass ich hier den ersten Beitrag veröffentlicht habe.

Und soviel ist passiert in dem Jahr, aber noch soviel mehr in diesen ersten Monaten dieses Jahres!

Dabei ist es eigentlich nur eine Sache, eine kleine Sache, die die massiven Veränderungen in unser aller Leben angestoßen hat, ein hässlicher kleiner Virus, der den schönen Namen „Krone“ trägt.

Im letzten April war ich mit meinem Mann in den USA, Kinder und Schwiegereltern besuchen. Der jetzt für Anfang Mai geplante Urlaub auf Trinidad, bei dem ein großes Familientreffen stattfinden sollte, ist gestrichen.

Das letzte Osterfest – leider auch das letzte mit meinem Papa – konnten wir mit meinen Eltern gemeinsam genießen. In diesem Jahr werden wir getrennt voneinander diese Festtage erleben, Mama für sich, meines Bruders Familie für sich und wir beide mit dem Dreamteam für uns. Ohne Zusammenkunft im Gottesdienst, ohne Restaurantbesuch zum Festessen.

Nie zuvor habe ich einen Arbeitsplatz gehabt, bei dem ich die meiste Zeit zuhause verbringen konnte. Ich hatte die ersten beiden Wochen der Ausgangsbeschränkungen Urlaub – geplant war eigentlich eine Wellnesswoche mit Mama, aber die musste ausfallen. So habe ich in der Aussicht auf die Arbeit im Home-Office (seit Anfang dieser Woche) mein Arbeitszimmer renoviert und neu gestaltet. Das ist übrigens einer der positiven Effekte der ganzen Geschichte. Das hätte ich sonst sicher noch lange vor mir hergeschoben.

Gibt es denn noch mehr Positives, das sich während dieser Krise entwickelt? Lass uns der Sache auf den Grund gehen und zwischen den Schreckensmeldungen auf die Suche gehen:

Viele Eltern müssen – oder dürfen – jetzt viel Zeit mit ihren Kindern verbringen und lernen sie vielleicht so auf eine völlig neue Weise kennen. Auch können sie durch Unterricht zuhause vielleicht verstehen, was Lehrer täglich durchmachen, wenn sie in ihrer Klasse Unterricht halten.

Wir gehen fokussierter und seltener Einkaufen. So geben wir unser Geld für gut Gewähltes aus und wir sparen eine Menge Benzingeld.

Ich für meinen Teil bin noch dankbarer für das was ich habe. Und für die Menschen, die weiter arbeiten, damit das Leben weitergehen kann. Umso unverständlicher ist es mir, dass genau diese Menschen jetzt nicht selten von einer Gruppe ewig unzufriedener Leute angreifen lassen müssen. Gerade jetzt sollten wir froh sein, dass nicht jeder Arbeitnehmer ein „Sesselpupser“ ist, wie ich, der die Arbeit aus dem Home-Office erledigen kann. Denn wenn heute mein Toner alle ist, bin ich doch froh, dass der Paketbote Nachschub bringt, oder wenn ich Hunger habe, aber keine Lust oder Zeit zum Kochen, freue ich mich über die gelieferte Pizza oder den Food-Truck. Ohne die Menschen, die die Regale wieder auffüllen und an der Kasse stehen, könntest du deine Vorräte nicht auffüllen. Ohne gut besetzte Krankenhäuser wäre die Situation noch viel schlimmer. Und ohne Handwerker wie meinen Boss, der meine Waschmaschine repariert hat, hätte ich noch ein zusätzliches Problem.

Also vergiss nicht, hin und wieder Danke zu sagen. Es zeigt nicht nur ihnen deine Wertschätzung, sondern es wird auch dir selber guttun.

Ganz großartig finde ich auch, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, das Internet nicht nur zum Zeitvertreib oder für den Job zu nutzen, sondern auch und besonders, um miteinander in Verbindung zu bleiben. Da gibt es ungeahnte Möglichkeiten.

Ein Beispiel: Meine Freundin Elke bietet Online-Zumba-Kurse an. Das großartige daran ist: ich kann teilnehmen. Das geht normalerweise nämlich nicht, weil sie in Texas lebt und ich in Bayern. Wenn du Lust hast, melde dich, ich schick dir die Infos.

Oder: ganz viele Musiker/innen und Sänger/innen bieten kleine Konzerte im Netz – ich verfolge seit Beginn die #hopesongs, initiiert von Judy Bailey und Patrick Depuhl, wo jeden Abend um halb 8 für eine halbe Stunde oder mehr von den verschiedensten Orten ein kleines #küchenkonzert verschiedener Künstler übertragen wird. Dann gibt es so tolle Gemeinschaftsprojekte, wo sich beispielsweise die Mitglieder eines Chores oder einer Band einzeln aufnehmen und daraus ein Ganzes geschnitten wird. Wenn du ein bißchen surfst, findest du da ganz großartige Videos.

Anderes Beispiel – vielleicht mein Lieblingsbeispiel: meine Gemeinde hat mit Online-Gottesdiensten begonnen. So können wir zusammenkommen, obwohl wir getrennt sind. Wir haben auch andere Aktivitäten aus dem Gemeindegebäude auf die Website http://www.fcg-saaletal.de/ verlagert, wo du jetzt den „ersten Montag“ mit Abendmahl finden kannst und den „Gemeindetreff am Mittwoch“, bei dem es ermutigende kleine Videobotschaften von Gemeindemitgliedern zu sehen gibt (meine gibt es seit gestern). So können wir auch viele Menschen erreichen, die uns zuvor noch nicht besucht haben. Ich liebe das einfach! Nichtsdestotrotz freue ich mich darauf, wieder alle vor Ort treffen zu dürfen, gemeinsam zu singen und zu beten – ohne die räumliche Trennung.

Das Wichtigste in dieser Zeit ist, dass du die Hoffnung nicht verlierst. Hoffnung darauf, gesund zu bleiben (oder zu werden), Hoffnung auf das Ende der Krise und darauf, dass wir alle gestärkt daraus hervorgehen.

Ich schöpfe meine Hoffnung aus Ostern: aus der Tatsache, dass Jesus Christus den Tod bereits besiegt hat und ich im Glauben daran letztendlich nichts zu fürchten habe. Diese Hoffnung ist lebendig und ich bete, dass auch du diese lebendige Hoffnung in dir trägst.

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

P.S. Es gibt übrigens wieder frischen Rhabarberkuchen 🙂

Home-Office

What sounds like a new year‘s resolution, has rather abruptly come to pass this year without my or your help. And it happened all over the world.

Today is Maundy Thursday – if you like to know more about that, why not read my article from April 18, 2019? That was one of the first texts here 🙂 – in the meantime it has been a good year since I published my first article.

So many things happend in that year, but so much more these first few months of this year!

Yet it is only one thing, one small thing, that caused the massive changes in our lives, an ugly small virus with the nice name „crown“.

Last April we visited our kids and in-laws in the USA. For this May we planned a vacation to Trinidad with a big family reunion – that‘s cancelled.

Last Easter – sadly the last Easter with my Dad – we could enjoy with my parents. This year we will live through these holidays separated, Mum by herself, my brother‘s family by themselves, and we both only with the dream team.Without church meetings, without feasting in a restaurant.

Never before I had a job where I spent most of the time at home. The first two weeks of the lockdown I was on vacation. The wellness-week which was planned for Mum and me had to be postponed. So, with the idea of working from home (since this past Monday) these next weeks, I renovated and rearranged my office room in the house. That actually is one of the positive aspects of the whole situation. Otherwise I most probably would have put that off for a long time.

Is there anything else positive developing in this crisis? Let us search beneath all the horrible news:

Many parents have to – or may – spend a lot of time with their children and get to know each other in a totally different way. Also, through home-schooling they might start to understand what teachers go through every day in their classrooms.

We go shopping so much more focused and less often, thus spending money on well chosen things. Also, saving a lot of gas money.

Personally, I am a lot more thankful for what I have. And for the people who do their jobs so life can go on. I cannot understand at all that even these people are not seldomly being attacked by a group of ever unhappy people. Especially now we should be thankful that not all employees/workers are office sitters like I am, who can work from home. Because if my printer runs out of ink, I‘m happy that the package deliverer brings me some new one. Or if I‘m hungry, but haven‘t time or energy to cook, I am happy about pizza services or food trucks. Without the people filling up shelves in the stores and without the cashiers you couldn‘t fill up your pantry. Without well staffed hospitals the situation would be much worse. And without craftsmen like my boss, who repaired my washing machine, I‘d have an additional problem.

So don‘t forget to say thank you every now and then. That not only makes them feel appreciated, but it makes you feel good too.

I think it is absolutely fantastic that we are able to use the internet not only for amusement or our job, but also and especially to stay connected with each other. There are undreamt-of possibilities.

For example: My friend Elke offers Zumba classes online. Together with her doggies. The great thing is: I can take part. That normally is impossible, for she‘s in Texas and I am in Bavaria. If you want to join, let me know – I’ll send you the info.

Or: a lot of musicians/singers offer little concerts via internet – I‘ve been following #hopesongs from the start – initiated by Judy Bailey and Patrick Depuhl, where every evening at 7.30 h for 30 minutes or more different artists broadcast a little #kitchenconcert from different places. Then there are great projects where e.g. all members of a choir or a band record their parts and it is put together to a video. Just surf the net and you will find great videos.

Another example – maybe my favorite: my church started online services. That way we can come together even when we‘re apart. We also have other activities switched from the church building to the website http://www.fcg-saaletal.de/ where you now can find communion service on the first Monday of the month and the „Wednesday-Come-Together“ with encouraging little video messages from church members (mine went online yesterday). Thus we can reach so many people who may not have visited us before. I simply love it! Nevertheless I am looking forward to meet again at church, to sing and pray together without the distance.

Most important in these days: do not lose your hope. Hope for staying healthy (or regaining health), hope for the end of the crisis and for us all coming out of it stronger than before.


I find my hope in Easter: in the fact that Jesus Christ already has triumphed over death and I do not have to fear anything through my faith in Jesus. This hope is alive and I pray that you carry this living hope inside, too.

With this in mind: Happy Easter!

P.S. There’s fresh rhubarb tart 🙂

Außergewöhnlich – Exceptional

Eigentlich wollte ich dir über etwas Außergewöhnliches der letzten beiden Wochen erzählen, nämlich darüber, dass ich fast jeden Abend gekocht habe. Das muss ich aber verschieben, denn es ist etwas noch viel Ungewöhnlicheres passiert:

Mittwoch morgen um ca. Viertel vor 10 habe ich ihn entdeckt: den wunderbaren Regenbogen – gegenüber vom Schlafzimmerfenster. Ich hab ein paar Fotos gemacht. So schön deutlich und bunt war er. Auf der anderen Hausseite konnte ich den Nieselregen sehen. Nachdem ich ein paar Sachen im Haus erledigt hatte, war der Regenbogen immer noch genauso stark am Himmel. Ich habe mich angezogen, die Leine geschnappt und bin mit dem Dreamteam raus, ab in Richtung Regenbogen, der mittlerweile über eine halbe Stunde am Himmel stand.

Während des ganzen Spaziergangs konnte ich die Augen nicht abwenden, musste das Farbenspiel fotografieren und filmen. So viele Regenbogen ich in meinem Leben auch schon gesehen und bewundert habe – das waren immer nur kurze Augenblicke, vielleicht ein paar Minuten. Aber auch auf dem Nachhauseweg leuchtete es noch bunt vom Himmel. Es hat mein Herz so sehr berührt, dass ich weinen musste. Nach 11 Uhr war ich zuhause und der Regenbogen stand unverändert über dem Nachbarhaus. Ich konnte mich nicht losreißen und musste immer wieder nachsehen. Um 12 Uhr mittags war das Schauspiel beendet. Mir war so unglaublich warm ums Herz. Es war einfach so außergewöhnlich!

Es war, als wollte der Regenbogen sicher gehen, dass jedermann ihn gesehen hat.

Ich fühlte mich sehr beschenkt und gesegnet durch dieses Erlebnis.

Das Bild des „unendlichen“ Regenbogens, der nicht gehen will, steht für mich für die unendliche Liebe Gottes zu uns Menschen. Gott möchte, dass jeder Mensch Ihn sieht und kennenlernt. Deshalb versteckt Er sich niemals, sondern seine Liebe leuchtet sichtbar für jeden, der die Augen aufhält. Und so, wie jeder, der aufmerksam auf den Regenbogen achtet und dessen Farben sehen kann, kann auch jeder, der die Augen des Herzens aufmacht, Gottes Liebe in all ihren bunten Nuancen entdecken.

Denk mal darüber nach! Es lohnt sich wirklich!

Initially I wanted to tell you about something exceptional from the last two weeks: about the fact that I cooked almost every evening. I have to postpone that though because something even more exceptional happened:

Wednesday morning at about a quarter to 10 I discovered it: the wonderful rainbow – across from my bedroom window. I took a few pictures. It was so clear and colorful. Through the window on the other side of the house I could see the drizzle. After I accomplished a few chores in the house, the rainbow was still as vibrant. I put on my jacket, grabbed the leash and went for a walk with the dreamteam, in the direction of the rainbow which now stood in the sky for more than half an hour.

During the whole walk I couldn‘t take my eyes off it, I had to take pictures and videos of the play of colors. As many rainbows I have seen and adored in my life – those were only moments, maybe a few minutes. But on my way home it still beamed full of bright colors from the sky. It touched my heart so deeply, it had me in tears. After 11 o‘clock I was back home and the rainbow still stood unchanged over the house across the street. I couldn‘t tear away from it and had to check over and over again. By noon the spectacle was over. I felt such warmth in my heart. It simply was so exceptional.

It was as if the rainbow wanted to make sure that everybody had seen it.

I felt like I received an immense gift and blessing with this experience.

To me, the picture of the „never-ending“ rainbow which didn‘t want to leave represents the never-ending love of God for us people. God wants that everybody sees Him and gets to know Him. That‘s why He never hides from us but lets His love shine visibly for everyone who opens their eyes. And like each one who carefully pays attention to the rainbow and sees its colors, everybody who opens the eyes of their heart can discover God‘s love in all its colorful nuances.

Think about it! It really is worth it!

Pulloverwetter – Sweater weather

Die vergangenen Tage war das Wetter ja nicht sehr prickelnd. Es war windig, kalt und es hat meistens geregnet. Trotzdem haben wir uns aufgerafft und sind gelaufen. Zur Lieblingswiese mit den Lieblingskletterbäumen und den Lieblingsmauselöchern. Wie wir dabei aussahen, kannst du auf der Fotocollage sehen. Und meinen dritten Hund – den Tee-Mops, den ich zu Weihnachten bekommen habe, lernst du heute auch kennen 😀 .

Da ich diese Woche irgendwie so keine Schreibidee habe, bekommst du heute einfach mein Dreamteam zu sehen.

Ein Tipp noch: es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung! Warst du diese Woche mal draußen an der frischen Luft? Frische Luft lässt dich gut schlafen!

DREAMTEAM

These past days the weather was not really so nice. It was breezy, cold and most of the time it rained. But anyway we pulled ourselves together and went walking. To the favorite field with the favorite climbing logs and the favorite mouse holes. What we looked like, you can see on the picture collage. And you get to know my third dog – the tea-pug, that I got as a christmas present 😀 .

After I don‘t have any idea this week what to write about, you will just get to see my dreamteam.

One more advice: there‘s no such thing as bad weather, only bad clothing! Have you been outdoors last week? Fresh air makes you sleep well!