Do-it-Yourself-Woche – Do-it-yourself-week

Diese letzte Woche war vermutlich für alle Menschen eine ganz besondere. Mit vielen neuen Herausforderungen. Wie kommst du damit zurecht?

Ich habe am Montag meinen schon im Januar geplanten einwöchigen Urlaub angetreten. Natürlich bin ich nicht mit meiner Mutter zum Wellness gefahren, sondern sitze brav zuhause und gehe nur raus, um das Dreamteam auszuführen. Das ist immer ein Spaß für die zwei, besonders bei dem herrlichen Wetter der letzten Tage. Alle gebotenen Vorsichtsmaßnahmen inklusive.

Darüberhinaus tue ich eigentlich genau das, was ich bei ein paar freien Tagen zuhause vermutlich sowieso getan hätte. Nur mit ganz anderen Gedanken im Hinterkopf. Ich bete mehr, ich danke mehr, ich nehme bewusster wahr.

Also, womit habe ich mich nun in den letzten Tagen so beschäftigt?

Zum einen habe ich natürlich gekocht – ICH, die ich normalerweise so wenig in der Küche agiere. Leckere Kombinationen habe ich gefunden und jedes Mal das Essen liebevoll auf dem Teller angerichtet. Damit konnte ich die Mahlzeiten doppelt genießen, das Auge isst nämlich mit.

Am Montag habe ich mir mein eigenes kleines Aufnahmestudio gebastelt und ein paar der Lieder eingesungen, die ich schon im Gottesdienst mit dem Lobpreisteam gesungen habe. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich werde mir wohl das ganze bisher aufgebaute Repertoire noch aufnehmen.

Dienstag waren dann die Hundekekse dran. Ich habe vor einiger Zeit mal ein Rezept gesucht, wo man überreife Bananen verarbeiten kann. Dabei bin ich auf das Rezept für die Kekse gestolpert und habe es bereits einmal ausprobiert. Das Dreamteam war begeistert und hat die Dinger geliebt.

Für die Hundemamas und -papas hier das Rezept (ich weiß nicht mehr, wo ich es gefunden habe):

  • 1 Banane, 1 Ei, 100 ml Milch und ca 370 g Vollkornmehl
  • Banane zerdrücken, alle Zutaten miteinander mischen und verkneten, bis der Teig glatt ist. Ausrollen und in Form schneiden bzw. ausstechen.
  • Bei 150°C ca. 30 Minuten backen
  • Gut auskühlen lassen und trocken aufbewahren. Richtig knusprig werden die Kekse, wenn du sie offen liegen lässt.

Übrigens macht es nichts aus, wenn du deine Weihnachtsplätzchenausstecher benutzt. Das ist den Hunden total egal 😉

Der große Vorteil dieser Kekse: du weißt genau, was drin ist und im Notfall (wenn dir z.B. beim Spaziergang flau wird) kannst du selber auch dran knabbern 🙂 .

Mittwoch hab ich auch ein bißchen was geschafft: ich habe meinen Gefrierschrank sortiert, den Vorratsschrank aufgeräumt und dazu beschriftete Kartons gebastelt und ein Mobile gebastelt aus alten CDs, die ich umhäkelt habe.

Also keine Langeweile diese Woche bisher. Dabei ist auch Ausruhen und Entspannen nicht zu kurz gekommen. Auch in den nächsten Tagen möchte ich gern diesen ausgeglichenen Mix aus Aktivität und Ruhe pflegen. Ich merke richtig, wie mir die Entschleunigung im Alltag guttut.

Dabei will ich nicht vergessen, ganz besonders an die zu denken, die gerade genau das Gegenteil von Entschleunigung erleben: Alle die, die jetzt ihren Job nicht von zu Hause aus erledigen können, sondern an vorderster Front für uns alle weiterarbeiten. Euch allen gilt mein größter Respekt und mein Wunsch, dass ihr alle gut durch die Krise kommt!

In diesem Sinne wünsche ich dir und mir und allen da draußen: bleibt gesund!

(scroll below the fotos for the English text ;-))

Mein Studio und Publikum – my studio and audience
bunt gemischt – colorful variations
Mischen und schneiden – mix and cut
oder ausstechen – or use a cookie cutter
Sogar das Popcorn ist selbstgemacht – even the popcorn is diy
Mobile = active recycling

This last week most likely was very special for all of us. With lots of new challenges. How do you deal with this?

Monday I started my vacation of one week which was already planned since January. Of course I didn‘t travel to the wellness hotel with my mother, but I obediently sit at home and only leave the house to walk the dreamteam. That‘s always a lot of fun for the two, especially with the great weather these days. All required precautions inclusive.

In addition to that I actually do exactly what I most probably would have done being off work for a few days anyway. But with a totally different mindset. I pray more, I thank more, I perceive more.

So how did I fill these last few days?

For one thing of course I cooked – I, who normally doesn‘t use the kitchen so often. I found delicious combinations and I arranged my food nicely on the plate every day. Thus I was able to double-enjoy my meals, because you eat with your eyes first.

Monday I arranged my own little recording studio and recorded a few of the songs that I already sang in church with the worship team. That was a lot of fun and I plan on recording the whole repertoire I collected.

Tuesday was cookie time for the pups. Some time ago I searched the internet for a recipe to use up very ripe bananas. That‘s when I found the recipe for the cookies and I tried it then. The dreamteam was really excited and loved the treats.

Here‘s the recipe for all doggie-mamas and -papas (I don‘t remember which site I found it on):

  • 1 banana, 1 egg, 100 ml milk and 370 g whole-grain flour
  • Mash the banana, mix the ingredients and knead until the dough is smooth
  • Roll and cut in bits or use a cookie cutter
  • Let cool and store dry. The cookies get really crunchy if you let them dry in an open container.

By the way – it doesn‘t matter if you use your Christmas cookie cutters – the dogs don‘t care 😉 .

The big advantage of these treats: you exactly know the ingredients and just in case (when you e.g. start feeling weak on your walks) you can nibble them yourself 🙂 .

I accomplished quite a bit on Wednesday too: I sorted the stuff in the freezer, cleaned out the pantry and created little boxes with labels. And I crafted a mobile made from old CDs that I crocheted around.

So there was no boredom this week so far. Yet I didn‘t miss out on resting and relaxing. In the coming days I would like to cherish this well balanced mix of activity and rest. I totally notice the positive effects of this slowing down in my everyday life.

In all that I do not want to forget to think of all those, who right now experience the opposite of slowing down: All those who can‘t work from home, but have to work front and center for all of us. My deepest respect for you all and my wish that you all stay fine through this crisis!

With this in mind I wish you and me and everyone out there: stay healthy!

Glaube nur – simply believe

Das hört sich einfach an – manchmal ist es das auch, manchmal aber auch nicht. Dann ist es gut, wenn man Unterstützung hat.

Gestern war ein guter Tag, fast den ganzen Tag. Die Sonne schien, die Vögel haben fröhlich gesungen. Ich auch. Ich habe den Spruch im Bild auf dem Kalender gehabt und einen Podcast mit der Jahreslosung gehört. Und dann am Nachmittag hat jemand etwas gesagt, was mich komplett aus der Bahn geworfen hat und meine Zuversicht in Sekunden in Zweifel und Angst verdreht hat. Ich konnte mich schnell zurückziehen, ein kleines Gebet stottern und einen lieben Freund anrufen. Auf dessen Mailbox habe ich dann meinen einen Hilferuf hinterlassen. Ich brauchte dringend Zuspruch und Hilfe beim Gebet, denn meine Gedanken ließen mich gerade nicht aus der negativen Spirale raus. Nachdem ich aufgelegt hatte, dauerte es nicht lange und mein Puls wurde ruhiger und die Angst verschwand.

Später hat der Freund dann zurückgerufen und mit mir am Telefon gebetet. Am Nachmittag war er unterwegs und hatte deswegen erst später die Mailbox abgehört. Sein Gebet für mich enthielt u. a. die Bitte für ruhigen und guten Schlaf. Den hatte ich tatsächlich. Ich bin heute morgen ausgeruht und fröhlich.

Wenn dir gerade die Kraft zum Glauben fehlt – und sei es auch nur kurzzeitig, wie bei mir – dann bist du ein gesegneter Mensch, wenn du Freunde hast, die dann für dich mitglauben. Ja, ich bin reich gesegnet.

Ich weiß, dass es auch Zeiten geben wird, in denen ich für andere mitglaube. Tatsächlich befinden wir uns gerade in einer solchen Zeit, in der viele Menschen dringend unseren Glauben und unser Gebet brauchen.

Sag es deinen Mitmenschen, dass du für sie da bist. Dass sie nicht allein sind. Auch wenn du gerade nicht ihre Hand halten kannst. Es gibt so viele Wege, füreinander da zu sein. Sei kreativ!

That sounds simple – sometimes it is, sometimes it’s not. Then it is good to have support.

Yesterday was a good day, almost all day long. The sun was shining, birds were happily singing. So was I. And then in the afternoon someone said something that totally kicked me off track and turned my confidence into doubt and fear. I was able to go to another room, stutter a tiny prayer and call a dear friend. I left my call for help on his mailbox. I urgently needed encouragement and help with prayer because my thoughts just didn’t want to let me out of this negative spiral. After hanging up it didn’t take long for my pulse to calm down and fear dissappearing.

Later my friend called back and prayed with me over the phone. He hadn’t been home in the afternoon and therefore checked his mailbox a bit later. His prayer for me was among other things to get good and quiet sleep. Which I actually had. I am rested and in a good mood.

When you just don’t have enough strength to believe – even if it is for just a short time, like for me yesterday – then you are blessed if you have friends who believe for you. Yes, I am richly blessed.

I know there comes a time when it is my turn to believe for others. Actually we are in such a time right now, where a lot of people are in need of our faith and prayers.

Tell the people around you that you are there for them. That they’re not alone. Even when you can’t hold their hand right now. There are so many ways to be there for each other. Be creative!

Außergewöhnlich – Exceptional

Eigentlich wollte ich dir über etwas Außergewöhnliches der letzten beiden Wochen erzählen, nämlich darüber, dass ich fast jeden Abend gekocht habe. Das muss ich aber verschieben, denn es ist etwas noch viel Ungewöhnlicheres passiert:

Mittwoch morgen um ca. Viertel vor 10 habe ich ihn entdeckt: den wunderbaren Regenbogen – gegenüber vom Schlafzimmerfenster. Ich hab ein paar Fotos gemacht. So schön deutlich und bunt war er. Auf der anderen Hausseite konnte ich den Nieselregen sehen. Nachdem ich ein paar Sachen im Haus erledigt hatte, war der Regenbogen immer noch genauso stark am Himmel. Ich habe mich angezogen, die Leine geschnappt und bin mit dem Dreamteam raus, ab in Richtung Regenbogen, der mittlerweile über eine halbe Stunde am Himmel stand.

Während des ganzen Spaziergangs konnte ich die Augen nicht abwenden, musste das Farbenspiel fotografieren und filmen. So viele Regenbogen ich in meinem Leben auch schon gesehen und bewundert habe – das waren immer nur kurze Augenblicke, vielleicht ein paar Minuten. Aber auch auf dem Nachhauseweg leuchtete es noch bunt vom Himmel. Es hat mein Herz so sehr berührt, dass ich weinen musste. Nach 11 Uhr war ich zuhause und der Regenbogen stand unverändert über dem Nachbarhaus. Ich konnte mich nicht losreißen und musste immer wieder nachsehen. Um 12 Uhr mittags war das Schauspiel beendet. Mir war so unglaublich warm ums Herz. Es war einfach so außergewöhnlich!

Es war, als wollte der Regenbogen sicher gehen, dass jedermann ihn gesehen hat.

Ich fühlte mich sehr beschenkt und gesegnet durch dieses Erlebnis.

Das Bild des „unendlichen“ Regenbogens, der nicht gehen will, steht für mich für die unendliche Liebe Gottes zu uns Menschen. Gott möchte, dass jeder Mensch Ihn sieht und kennenlernt. Deshalb versteckt Er sich niemals, sondern seine Liebe leuchtet sichtbar für jeden, der die Augen aufhält. Und so, wie jeder, der aufmerksam auf den Regenbogen achtet und dessen Farben sehen kann, kann auch jeder, der die Augen des Herzens aufmacht, Gottes Liebe in all ihren bunten Nuancen entdecken.

Denk mal darüber nach! Es lohnt sich wirklich!

Initially I wanted to tell you about something exceptional from the last two weeks: about the fact that I cooked almost every evening. I have to postpone that though because something even more exceptional happened:

Wednesday morning at about a quarter to 10 I discovered it: the wonderful rainbow – across from my bedroom window. I took a few pictures. It was so clear and colorful. Through the window on the other side of the house I could see the drizzle. After I accomplished a few chores in the house, the rainbow was still as vibrant. I put on my jacket, grabbed the leash and went for a walk with the dreamteam, in the direction of the rainbow which now stood in the sky for more than half an hour.

During the whole walk I couldn‘t take my eyes off it, I had to take pictures and videos of the play of colors. As many rainbows I have seen and adored in my life – those were only moments, maybe a few minutes. But on my way home it still beamed full of bright colors from the sky. It touched my heart so deeply, it had me in tears. After 11 o‘clock I was back home and the rainbow still stood unchanged over the house across the street. I couldn‘t tear away from it and had to check over and over again. By noon the spectacle was over. I felt such warmth in my heart. It simply was so exceptional.

It was as if the rainbow wanted to make sure that everybody had seen it.

I felt like I received an immense gift and blessing with this experience.

To me, the picture of the „never-ending“ rainbow which didn‘t want to leave represents the never-ending love of God for us people. God wants that everybody sees Him and gets to know Him. That‘s why He never hides from us but lets His love shine visibly for everyone who opens their eyes. And like each one who carefully pays attention to the rainbow and sees its colors, everybody who opens the eyes of their heart can discover God‘s love in all its colorful nuances.

Think about it! It really is worth it!

Fastenzeit – Lenten Season

Nachdem ich diesen Fasching echt heftig über die Stränge geschlagen habe – ich war immerhin eine Stunde beim Faschingsball im Dorf und beim Kinderfasching 😉 – (ich sag das mal so: meinetwegen könnte Fasching auch nicht stattfinden) – ist jetzt endlich Fastenzeit.

Ich könnte jetzt Wikipedia zitieren, aber die Definitionen und Ursprünge kannst du dort selber nachlesen, wenn du möchtest.

Lass mich dir nur kurz erzählen, wie ich die Fastenzeit erlebe.

Seit gut 30 Jahren verzichte ich in der Fastenzeit komplett auf Alkohol. In der Schule nannten wir das Leber-Schutz-Wochen 😉 . Am Ostersonntag haut mich dann regelmäßig das erste kleine Gläschen Rotwein um.

Ich lösche auch alle Spiele vom Handy. Nicht am Handy zu spielen ist für mich sogar um einiges härter, als Wein oder Bier wegzulassen.

Ansonsten verbiete ich mir garnichts. Im Gegenteil: ich versuche, mehr von manchem in meinem Leben zu integrieren. Mehr Achtsamkeit, mehr positive Gedanken, mehr Zeit mit meiner Familie, mehr Zeit mit Gott.

Was heißt das im Einzelnen? Ich achte zum Beispiel bewusst mehr auf meine Bedürfnisse. Habe ich Hunger? Und wenn ja, was möchte ich gerade essen? Brauche ich Schlaf oder Bewegung? Und wenn Bewegung, will ich laufen oder schwimmen? Ich versuche, mich nicht zu ärgern, wenn etwas schiefgeht. Ich versuche, mich nicht zu beschweren, wenn mein Kopf oder mein Rücken schmerzt. Ich treffe mich regelmäßig mit meiner Mama oder gehe öfter als sonst mit meinem Mann aus. Ich lese täglich in einem Andachtskalender und versuche bewusst, mehr mit Gott zu sprechen.

Natürlich tue ich das alles auch vor und nach der Fastenzeit. Aber bestimmt nicht ganz so bewusst. Und wenn ich jetzt 40 Tage lang auf all die vorgenannten Dinge achte und sie in meinen Alltag integriere, dann sind sie am Ende der Fastenzeit so oft passiert, dass sie ganz natürlich weiter passieren. Denn so ist unser Unterbewusstsein gestrickt: es merkt sich Dinge, die wir über einen gewissen Zeitraum wiederholen. Und das ist doch toll, wenn sich gute Gewohnheiten von alleine halten, ohne dass man letztlich immer dran denken muss.

Beteiligst du dich auch an einer Fastenaktion? An welcher? Oder ist das überhaupt kein Thema für dich? Erzähl doch mal!

Mein Karnevalskostüm dieses Jahr – My carnival costume this year
Was will mein Bauch? – What does my bell want?
Frühstück mit dem Liebsten – Breakfast with my love

Regina Hagmann – Ein Weg durch die Fastenzeit – A Path through the Lenten Season

Since I got carried away pretty much this carnival – after all I was at the carnival party in our village for about an hour and I attended the kids‘ party 😉 – (let me say it that way: I wouldn‘t be sad if there were no carnival) – it finally is lenten season.

I could quote Wikipedia now but you can read about definitions and origins yourself there, if you like.

Let me tell you shortly about how I go through the lenten season.

For a good 30 years now I do not drink any alcohol during lent. In school we called it liver-protection-weeks 😉 . Easter Sunday that first small glass of red wine knocks me off my feet every year.

I also delete all games from my cell-phone. Not playing on the phone is a lot harder for me than not to drink wine or beer.

Apart from that I do not forbid myself anything. On the contrary I try to integrate more of some things in my life. More awareness, more positive thoughts, more time with my family, more time with God.

What does that mean in particular? For example I pay more attention on my needs. Am I hungry? And if yes, what do I like to eat right now? Do I need sleep or movement? If it is movement, do I want to go for a walk or do I want to go swimming? I try not to be angry, when something goes wrong. I try not to complain about headaches or backaches. I meet my Mom regularly or I go out with my husband more often. I read a daily devotional and try deliberately to talk with God more.

Of course I also do all that before and after lent. But certainly not as aware. And when I now pay attention to all the above mentioned things in the coming 40 days and integrate them in my daily life, then they will have happened so many times, that they naturally will happen after that. That‘s how our subconsciousness works: it remembers things we repeat over a certain time. And I find it marvelous that good habits stay, without us having to think about them all the time.

Do you take part in any lenten move? Which one? Or is that no topic for you? Tell me about it!

Sturmwetter – Stormy Weather

Ich habe mal wieder ziemlich spät mitbekommen, dass ein Sturm über Deutschland ziehen soll. Sonntag nachmittag war ich nochmal mit den Hunden draußen, bevor es losgehen sollte.

Der Wind war ziemlich stark und es wurde wirklich kalt draußen. Montag Vormittag gab es einen Mix aus starken Regenschauern, heftigem Wind und Phasen von strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Jedesmal, wenn ich dachte, jetzt kann ich die Hunde ausführen, hat es wieder angefangen zu regnen.

Es sind sogar einige Bäume auf die Straße gestürzt und die örtliche Feuerwehr musste die Straße um etwa 5 Uhr früh und gegen 11 Uhr freiräumen. Aber trotzdem wurde unsere Gegend nicht zu stark getroffen, Gott sei Dank.

Dienstag auf Mittwoch hat es dann tatsächlich geschneit und gefroren. Weder die Hunde noch ich haben wirklich viel geschlafen. Aber trotzdem sind wir morgens fröhlich aufgestanden und in eisigem Wind spazieren gegangen. Das war ganz schön anstrengend – zumindest für mich 😉 .

Jeder Sturm im Leben kann dich durcheinanderwirbeln, durchschütteln, aus der Bahn werfen. Wie gut ist es dann, einen sicheren Ort zu haben, in dem du geschützt das Ende des Sturms abwarten kannst.

Unser Haus ist für mich ein Zufluchtsort, wenn das Wetter heftig wird. Und Gott ist mein Zufluchtsort, wenn es in meinem Leben turbulent zugeht.

Bei Ihm darf ich mich sicher fühlen, auch wenn Stürme um mich herum toben.

Wo suchst du Schutz vor den Stürmen des Lebens? Schreib mir doch in den Kommentaren. Ich freue mich, von dir zu lesen!

Die Ruhe vor dem Sturm – The calm before the storm
Stürmisches Wetter – Stormy weather
Kuscheln mit Mami – Cuddling with Mommy

I found out rather late that there was a storm about to hit Germany. Sunday afternoon I walked the dogs one more time before it was supposed to start.

The wind was quite strong and it got really cold outside. Monday morning was a mix of heavy rain, strong wind and phases of bright sunshine and blue sky. Every time I thought about walking the pups, it started raining again.

Even a few trees had fallen on the road and the local firemen had to clear the road at about 5 in the morning and later at about 11. But still, but thank God our area was not hit too hard.

Tuesday to Wednesday it actually snowed and got freezing cold. Neither the dogs nor I really got to sleep much. Anyway we happily went for a walk in the ice-cold wind. That was pretty exhausting – at least for me 😉 .

Every storm in life can whirl you around, shake you, throw you off track. How good is it then to have a safe place where you are protected while you wait for the end of the storm.

Our house is my shelter in severe weather. And God is my shelter when my life is becoming turbulent.

I can feel safe in His presence while the storms are raging around me.

Where do you find shelter in the storms of life? Tell me in the comment section. I‘m looking forward to reading from you!

Wenn die Traurigkeit dich überfällt – When sadness hits you

An manchen Tagen scheint einfach die Sonne nicht aufgehen zu wollen. Auch emotional nicht. Dann überfällt mich eine Traurigkeit, die ich gar nicht richtig beschreiben kann.

So einen Tag hatte ich vergangene Woche. Ich konnte den ganzen Tag nur weinen, wusste aber nicht, warum. Es kam einfach so. Dabei war es ein völlig normaler Tag, mit Spaziergang, Haushalt, Arbeit usw. Aber die Traurigkeit hielt mich fest bis in den Nachmittag hinein.

Also, was sollte ich tun? Versuchen, dieses Gefühl zu verdrängen? Das hätte sicher nicht geholfen, denn wenn ich das getan hätte und das Gefühl wäre irgendwann wieder aufgetaucht, dann wäre es noch viel stärker gewesen. Stattdessen habe ich es zugelassen, akzeptiert und durchlebt. Ich habe beim Telefonat mit meinem Mann geweint und zugegeben, dass ich mich schlecht fühle, aber es eigentlich gar keinen Grund dafür gab. Auch auf der Arbeit habe ich es nicht versteckt. Und weißt du was? Nachdem ich eine zeitlang geweint und getrauert habe, begann ich mich besser zu fühlen. Die Energie kehrte zurück und ich habe sowohl auf der Arbeit als auch nach Feierabend zu Hause einiges weggeschafft. Der Rest der Woche war auch fast durchgehend positiv.

Es gibt keinen Grund, sich zu schämen, wenn einen so starke Gefühle überfallen. Aber in dieser Welt soll man immer gut drauf sein und lächeln. Wenn man das nicht tut, ist man gleich schwach. Aber das ist völliger Blödsinn. Denn wer sich traut, zu zeigen, dass es ihm nicht gut geht, der ist der wirklich Starke. Denn sich nicht zu verstecken ist mutig. Schließlich muss man immer damit rechnen, sich damit angreifbar zu machen.

Als meine Freude zurückkehrte und mein Lächeln wieder strahlte, habe ich auch das wieder deutlich nach außen tragen können. Darüber haben sich die Menschen in meinem mit mir gefreut.

Ich bin Gott sehr dankbar dafür, dass er mir die Fähigkeit gegeben hat, zu fühlen. Es wäre eine sehr kalte Welt, wenn es keine Gefühle gäbe. Wenn ich meine eigenen Gefühle zulassen kann, kann ich auch lernen, die Gefühle anderer zulassen und mitfühlen.

In meinem neuen Planer steht täglich die Frage, ob mir etwas, das mir negativ erschien, eine positive Seite hatte. An diesem traurigen Tag habe ich am Abend hingeschrieben, dass ich es als positiv empfand, dass ich das Gefühl der Trauer zulassen konnte und dass ich dadurch ganz bewusst auf die vielen kleinen positiven Dinge meines Lebens schauen durfte.

Versuch einmal, besonders an einem schlechten Tag, die schönen Kleinigkeiten bewusster wahrzunehmen. Ich verspreche dir, das lohnt sich!

Traurig – Sad
Kraniche, Gäste, Sonnentag, Kekse für Mensch und Hund, Dreamteam – Cranes, guests, sunny day, cookies for human and dog, dreamteam

There are some days when it seems the sun just doesn‘t want to rise. Even emotionally. Then a kind of sadness hits me that I cannot really describe.

I had such a day last week. I could only cry all day, but didn‘t know why. It just happened. But it was just a regular day with walking the dogs, household, work and so on. But the sadness didn‘t loosen its grip on me until the afternoon.

But what to do? Trying to eliminate the feeling? That certainly would not have helped, because had I done that and the feeling had come back, it would have become much more intense. Instead I allowed it, accepted it and went through it. I cried when my husband called and I admitted that I felt bad and there was not really a reason for it. Even at work I didn‘t hide it. And you know what? After I had cried and was sad for a while, I started feeling better. My energy came back and I accomplished a lot at work as well as at home after work. The rest of the week was almost completely positive.

There‘s no reason to be embarrassed about being hit by such strong feelings. But in this world you‘re supposed to always be in a good mood and smile. If you aren‘t, you are considered weak. But that is pure nonsense. The one who dares to show that they‘re not feeling well is the real strong one. Because not to hide is courageous. After all you always have to reckon becoming vulnerable.

When my joy came back and my smile was shining again, I could show that too. The people around me shared my happiness.

I thank God for the ability to feel. It would be a cold world without feelings. When I‘m able to accept my own feelings I can learn to accept the feelings of others and I can feel for them.

In my new planner I‘m asked daily if something that looked negative to me had a positive side. On the evening of that sad day I wrote that I found it positive to be able to accept the feeling of sadness and that I consciously concentrated on the many little positive things in my life.

You should try – especially on a bad day – to appreciate the beautiful little things in your life. I promise, it‘s worth it!

Was ist drin im Werkzeugkoffer? – What‘s inside the toolbox?

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In unserem Haus gibt es nicht nur einen, sondern mehrere Werkzeugkoffer. Ich hab meinen eigenen mit Hammer und Nägeln, Schraubenziehern, verschiedenen Schrauben, unterschiedlichen Zangen, Cuttermesser und verschiedenem Kleinkram. Schließlich muss ich hin und wieder mal was reparieren oder ein Bild aufhängen. Den Umgang mit Werkzeug hat mir mein Papa schon sehr früh beigebracht. So konnte ich sogar einmal mit meinem Satz Feinwerkzeug mein Saxophon komplett auseinandernehmen und nach der Reparatur wieder zusammensetzen, ohne dass ein Schräubchen übrig geblieben wäre. Heute würde mir dazu vermutlich die Geduld fehlen. Mein Mann hat übrigens seine Werkzeugkoffer mit Profiwerkzeug – immerhin ist er Handwerker – Schreiner, um genau zu sein.

Für alles im Leben gibt es Werkzeuge.

Ich habe zum Beispiel schon öfter erwähnt, dass ich das intueat-Programm nutze, um wieder einen intuitiven Zugang zum Essen und zu einem besseren Wohlbefinden zu finden. Und es funktioniert wunderbar. Ich fühle mich richtig wohl in meinem Körper, auch wenn ich nicht aussehe, wie die Models, die uns ständig als Idealfrauen vorgeführt werden. Dieses Programm ist auch wie ein Werkzeugkoffer mit verschiedenen Werkzeugen drin, z. B. Texte, Audios, Übungen, Trackern, Podcast und vieles mehr. Für mehr Informationen klick mal auf die Überschrift „Wohlfühlen!“.

Ein neues Werkzeug ist unterwegs. Ein neues Buch, ein Planer, ein Buch, Lese- und Lernstoff. Ich werde später darüber berichten.

Auch in der Küche liebe ich meine Werkzeuge. Gern nutze ich unseren Standmixer, denn ich liebe „dicke“ Smoothies. Dazu werfe ich Früchte inklusive Schale einfach in den Mixer und drücke ein paarmal auf den Knopf. Prima als Frühstück oder Zwischenmahlzeit. Vor kurzem hat mein Mann eine Heißluft-Fritteuse gekauft. Das Teil ist einfach grandios. Es spart Zeit, das Aufheizen des Backofens entfällt, es ist wunderbar für kleinere Portionen. Ich habe die letzte Woche häufig Abendessen darin bereitet. Also beides perfekte Werkzeuge für mich, die ich ja nicht unbedingt so gern in der Küche stehe.

Auch mein Handy, Laptop, Waschmaschine, Auto, Hundegeschirre und noch viel mehr sind Werkzeuge, die mir täglich das Leben erleichtern.

Aber weißt du, alle diese Werkzeuge sind zweitrangig, denn das allerwichtigste Werkzeug in meinem Leben ist das Gebet, der Dialog mit Gott. Ein Werkzeug, das funktioniert. Als ich nach meinem Schlaganfall wieder klar denken konnte, war das erste, was ich tat, beten. Und ich bat auch Freunde, für mich zu beten. Nicht mal für Gesundheit, sondern für Ruhe, um mit der Situation umgehen zu können. Und es hat funktioniert. Ich hatte keinerlei Angst mehr vor dem, was folgen würde. Und es war nicht nur ein einseitiges Gespräch mit Gott, nein, es war ein Dialog. Oh ja, Dialog. Ein Reden und ein Zuhören. Das gehört zu einer guten Kommunikation. Ich konnte im Herzen hören, wie Gott mir Trost zusprach. Auch, als mein Papa im Sterben lag, war es der Dialog mit Gott, der mir Ruhe und Trost geschenkt hat. In meinem Lebens-Werkzeugkoffer darf also das Gebet nicht fehlen. Hast du das schon mal ausprobiert?

Du siehst, Werkzeuge für’s Leben sind so vielfältig wie das Leben selbst. Es ist ganz abenteuerlich, herauszufinden, welche Werkzeuge du in deinem Leben brauchst.

Was hast du denn so alles in deiner Werkzeugkiste? Erzähl mal davon, ich freu mich auf deinen Kommentar!

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In our house there is not only one but there are several toolboxes. I got my own one with a hammer and nails, screwdrivers, various screws, different pliers, a cutter knife and all sorts of little stuff. Every now and then even I have to repair stuff or hang up a picture. I was taught by dad how to use tools at young age. Thus I was even able to take my saxophone apart and reassemble it after the repair, without a screw being left over. Today I most probably wouldn‘t be patient enough for that. By the way, my husband has his own toolboxes with professional tools – he is a craftsman – carpenter, to be exact.

There are tools for everything in life.

I already told you about using the intueat program to find back to an intuitive way of eating and to physical and emotional well-being. And it works wonderfully. I really feel good in my body, even if I do not nearly look like the models that the media presents us as the ideal women all the time. The program is like a toolbox with different tools, like texts, audio files, exercises, trackers, podcast and much more. For more information click the headline „Feel Good!“. (Unfortunately the program is not available in Englisch yet.)

A new tool is on its way. A new book, a planner, reading and studying material. I will tell you about it later on.

Also, in the kitchen I love my tools. I like to use our blender, because I love „thick“ smoothies. I throw fruit with the shell in and press the button a few times. Perfect for breakfast or a snack. Shortly hubby bought an air fryer. That piece is simply gorgeous. It saves time, pre-heating the oven is not necessary, it is great for smaller portions. I prepared dinner often this past week. So both are perfect tools for me, especially because I do not really like to spend my time in the kitchen.

My cell phone, laptop, washing machine, car, dog harnesses among many others also are tools to make my life easier.

But you know what? All these tools are secondary, because the most important tool in my life is prayer, the dialogue with God. A tool that works. After I was able to think clearly again after my stroke, the first thing I did was to pray. I also asked friends to pray for me. Not even for health, but for calmness to handle the situation. It worked. I was not afraid anymore of whatever would follow. And it was not a one-way conversation with God, no, it was a dialogue. O yes, a dialogue. A talking and listening. That‘s what good conversation is composed of. I could hear in my heart how God consoled me. Also, when Dad was on his deathbed, it was the dialogue with God that comforted me. I cannot imagine my life‘s tool box without prayer. Have you tried?

You see, tools for life are as manifold as life itself. It is an adventure to find out which tools you need in your life.

What are the things you have in your toolbox? Tell me about it, I‘m looking forward to reading your comments!

Kaum zu glauben – Hard to believe

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Die erste Woche im Januar ist schon wieder um, bald ist wieder Weihnachten 😉 .

Selten habe ich eine ganze Woche so genossen, wie die letzte. Warum? Oh, da gibt es eine Menge Gründe:

* Ich bin gesund und kann jeden Morgen aus einem gemütlichen Bett aufstehen. * Ich konnte ein paar Tage Urlaub und ein Wellness-Wochenende genießen. * Seit Dienstag gehe ich wieder arbeiten und im Büro darf ich meinen neu gestalteten Arbeitsplatz genießen. * Ich hatte gestern Geburtstag und wurde wunderbare 53.

Wusstest du übrigens, dass Geburtstage sehr gesund sind? Wenn du viele davon hast, kannst du richtig alt werden.

Groß gefeiert habe ich nicht, meine Mama war morgens auf einen Kaffee da und ich habe nachmittags gearbeitet. Am Abend hat Schatz eine dicke Bohnensuppe für uns bereitet und zwei Freunde kamen vorbei, mit kleiner Torte (lecker!!!) und einer Flasche eiskaltem Sekt. Den haben wir auch gleich genossen. Von Schatz habe ich einen neuen Bürostuhl und einen bezaubernden Blumenstrauß bekommen und ich selber habe mir einen neuen Fitness-Tracker gegönnt (wieder mit Blutdruckmess-Funktion – das nutze ich ganz gern seit ich 2018 die Schlaganfall-Episode hatte). Das ist das gute Stück: SW 660 ECG schwarz – Smart-Wearable mit Bluetooth Funktion und Herzfrequenzmessung sowie EKG-überwachung

Ja, ich habe 2020 glücklich begonnen – trotz Erkältung – und jetzt ist es wieder dran, ein wenig Struktur in die Tage zu bekommen. Nach all den Feiertagen und dem Urlaub wird das sicher ein paar Tage dauern, aber es wird sich mit Geduld entwickeln.

Wichtig für mich ist dabei, nicht irgendein schwammiges Ziel zu haben, sondern es genau zu formulieren. Denn das geht ins Unterbewusstsein über. So möchte ich nicht einfach „mein Zimmer entrümpeln“ sondern „bis Ende März werde ich die zwischengelagerten Kartons in meinem Zimmer aussortiert haben und das Zimmer neu gestalten“. Ein weiteres Ziel ist nicht „mehr lesen“, sondern „Im Januar lese ich dieses Buch: Wohlfühlgewicht: Wie du dich vom Diät-Zwang befreist und intuitiv deine Wohlfühlfigur erreichst und höre dazu täglich ein Audio aus dem Programm.“

Du darfst mich in ein paar Wochen gern mal fragen, ob ich meine Ziele erreicht habe.

Zu Beginn dieses Jahres habe ich dazu ein passendes Wort für mein Jahr 2020 erhalten: FOKUS – ein starkes Wort für jemanden wie mich, der sich ständig und von allem ablenken lässt. Ich habe mir das Wort groß vorne in meinen Kalender geschrieben, damit ich es immer wieder vor Augen habe. Fokus – auf was? Auf meine Ziele, auf die Aufgaben die vor mir liegen. Fokus auf immer nur eine Sache, denn ich bin absolut nicht Multitasking-fähig, wenn ich gute Arbeit liefern soll. Fokus vor allem auf Gott, denn Ihm verdanke ich mein Leben. Wenn du mich persönlich kennst, weißt du, dass mir das am Wichtigsten ist.

Oh, noch eine kleine Anmerkung: Zu Neujahr und zum Geburtstag hat man mir sehr oft als Hauptsache Gesundheit gewünscht. Viel wichtiger aber für mich ist es, den Glauben nicht zu verlieren, wenn es mal brenzlig wird. Ganz nach der Jahreslosung für diese Jahr:

Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Markus 9,24

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine gute Woche!

The first week of January is already over, soon it will be Christmas again 😉 .

Rarely I have enjoyed a whole week like last week. Why? O, there are a whole lot of reasons:

* I am healthy and can get up from a cozy bed every morning.* I could spend a few days off work and a wellness-weekend. * Since Tuesday I am back to work and I may enjoy my newly designed workplace in the office. * It was my birthday yesterday and I turned wonderful 53 years old.

By the way, did you know that birthdays are very healthy? If you have many of them, you are likely to get quite old.

I didn‘t have a big party, my Mom came over for a cup of coffee in the morning and I went to work in the afternoon. Hubby prepared thick bean-soup for us for dinner and two friends came over with a little cake (delicious!!!) and a bottle of ice-cold sparkling wine. We enjoyed that right away. Hubby surprised me with a new office chair and a beautiful bouquet of flowers and I bought a new fitness-tracker for myself (again with the feature for measuring my blood-pressure – I like to use this since I had my stroke-episode in 2018). This is the one: SW 660 ECG schwarz – Smart-Wearable mit Bluetooth Funktion und Herzfrequenzmessung sowie EKG-überwachung

Yes, I started 2020 happy– inspite of the cold I had caught – and now it is time for bringing a little structure into my days. After all the holidays and vacation it might take a few days but with patience it will eventually develop.

It is important for me not to have some blurry goals but to define them. That is what takes it into subconsciousness. So I don‘t simply want to „declutter my room“ but „to sort out the cartons I stored in my room by the end of March and to redesign my room“. Another goal is not to „read more“ but to „read this book in January“: Wohlfühlgewicht: Wie du dich vom Diät-Zwang befreist und intuitiv deine Wohlfühlfigur and to listen daily to an audio from the program.

You‘re welcome to ask me in a few weeks if I have reached my goals.

At the beginning of this year I received a relevant word for my year 2020: FOCUS – a strong word for someone like me who gets distracted all the time by everything. I wrote this word down in big letters in my calender so I see it every day. Focus – on what? On my goals, on the tasks that lie before me. Focus on one thing at a time, because I am not able to multitask when I‘m expected to work good. Focus first and foremost on God, because it is thanks to Him that I‘m alive. If you know me personally, you know this is my priority.

O, one more thing: a lot of people wished me health at New Year and on my birthday. Much more important for me though is not to lose my faith when the situation gets hairy. According to the bible quote for this year:

I do believe; help me overcome my unbelief!” Mark 9,24

With this in mind I wish you a good week!

Frohe Weihnachten – Merry Christmas

Weihnachtsgottesdienst, Geschenke, Würstchen und Kartoffelsalat, Weihnachtslieder auf dem Dorfplatz, Entenbraten mit Klößen, Spaziergang im Regen, ein paar gute Filme, Würfelspiele, Geschichten und Lachen. Und immer wieder Tränen, denn es ist unser erstes Weihnachtsfest ohne Papa. Wir feiern Weihnachten nur zu dritt: Schatz, Mama und ich. Am ersten Weihnachtsfeiertag gestern waren es genau 3 Monate, dass Papa nach Hause gegangen ist. Das Leben geht weiter. Aber er fehlt so sehr.

Trotzdem ist ganz deutlich der Weihnachtsfriede zu spüren. Das ist wunderbar, ein Wunder, genau wie Weihnachten voller Wunder ist.

Ich wünsche dir auch diesen wunder-vollen Frieden!

Geschenke – Presents
Spaziergang im Regen – Walk in the rain
Ente und Klöße – Duck and Dumplings

Christmas service, presents, hot-dogs and potatoe salad, Christmas Carols on the village square, grilled duck with dumplings, a walk in the rain, some good movies, game of dice, stories and laughter. And tears every so often, because it is our first Christmas without Dad. We are three to celebrate Christmas, Hubby, Mom and I. Yesterday, on the First Holiday (in Germany we have two) it were 3 months since Dad went home. Life goes on. But he is deeply missed.

Still, we can clearly feel the Christmas peace. That is wonderful, a wonder, just like Christmas is full of wonders.

I wish you that wonder-ful peace as well!

Achtung! Ansteckungsgefahr! – Warning! Could be contagious!

Der November ist hier ja eher grau, trist, nass und kalt. Erkältungswetter, was viele Menschen nicht sehr erfreut. Umso schöner ist es dann, wenn zwischendurch einmal die Sonne scheint und dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Gestern Nachmittag hat mich der Blick aus dem Bürofenster kurzzeitig so erfreut, weil die Sonne alles in ein wunderbares Licht getaucht hat und alle Farben mega-intensiv gestrahlt haben.

Die vergangenen Tage haben mir sowieso ganz viel Freude beschert. So habe ich z. B. auf meinen Beitrag vom letzten Donnerstag ganz liebe Reaktionen erhalten und ein paar neue Leser gewonnen. Das bringt Freude in mein Schreiberherz.

Ganz große Freude haben wir (damit meine ich das ganze Rudel – zwei- und vierbeinig) empfunden, als Freitag Abend lieber Besuch das Haus betrat, um das Wochenende hier zu verbringen. Es war ganz kurzfristig geplant worden, eigentlich hatten wir nicht damit gerechnet, den Freund so schnell wiederzusehen. Immerhin trennt uns normalerweise ein ganzer Ozean und sein letzter Besuch war erst Mitte September. Am liebsten hätten wir ihn gar nicht wieder gehen lassen. Es gibt im Leben nicht viele Menschen, die so guttun. Deren Lächeln und Lachen so ansteckend ist, dass trübe Gedanken ganz schnell fliehen. Welche Freude ist es doch, wenn man mit einigen solch strahlender Persönlichkeiten eine innige Freundschaft pflegen darf.

Eine Freude ist es auch, wenn die Kinder erwachsen und selbständig werden. Diesen Vergleich durften wir am Sonntag mehrfach im Festgottesdienst meiner Gemeinde hören. Festgottesdienst klingt, als hätten wir was zu feiern gehabt, richtig? Genau! Wir haben gefeiert, dass die Gemeinde erwachsen geworden ist und jetzt auf eigenen Beinen steht. Wenn du mehr dazu erfahren willst, schau doch einfach mal in der Gemeinde oder auf der Gemeinde-Website vorbei.

Große Freude machen mir persönlich aber auch immer die kleinen Freuden des Lebens: die Guten-Morgen-Ich-liebe-Dich-WhatsApp meines Mannes, das leckere Abendessen, das er für mich bereithält, wenn ich von der Arbeit komme. Das wohlige Seufzen des Dreamteams, wenn es sich in die neuen Betten legt. Der riesige Vollmond, den ich heimwärts über dem Dorf leuchten sehe. Ein reich gedeckter Tisch, nicht nur für uns, sondern auch für Gäste. Die gefüllte Waffel, die ich seit Kindertagen nicht mehr gegessen habe. Die sonst stark befahrene Kreuzung, an der ich heute nicht lange stehen musste. Eine leere Journaling-Bibel, die darauf wartet, gestaltet zu werden. Das knisternde Kaminfeuer. Und das ist noch lange nicht alles.

Die größte Freude aber empfinde ich dabei, dass ich erkennen durfte, dass ich – egal, wie ich mich gerade fühle oder was ich gerade tue – wertvoll bin. Meine Pastorin und Freundin hat mich kürzlich als einen Schatz bezeichnet. Nicht so wie Schatzi oder Schätzchen, sondern wie etwas Kostbares. Das macht mich ein wenig verlegen, aber nur ein wenig. Denn sie hat recht. Ich bin kostbar. So kostbar, dass Jesus sein Leben für mich gab. Und so kostbar, dass er die Ewigkeit mit mir verbringen will. Wow. Als ich das begriffen habe, war eine Freude in mir, die mit keiner anderen Freude vergleichbar ist. Ich sage dir ganz ehrlich, ich bin überzeugt, dass alle andere Freude nur möglich ist, weil diese übergroße Freude von Jesus in mir lebt. Diese Freude will raus, weitergegeben werden, geteilt werden. Wenn ich diese Freude mit dir teilen kann, dann freut sich der Himmel mit uns! Kannst du dir das ausmalen, wie es ist, wenn Gott im Himmel ein Freudenfest feiert, weil er sich an dir und mir und über dich und mich freut? Ich denke, das muss eine Mega-Party sein 🙂 !

Möchtest du nicht ein bißchen mit mir feiern? Schreib mir doch mal in die Kommentare, worüber du dich in letzter Zeit richtig gefreut hast und dann feiern wir gemeinsam!

November here is rather grey, depressing, wet and cold. Weather which is ideal for catching a cold and that doesn‘t bring joy to many people. How much nicer is it when the sun shines now and then and brings a smile to your face. Yesterday afternoon the view out of my office window brought me joy because the sun bathed everything in beautiful light and made all the colors so mega intense.

Those last few days brought very much joy to me anyway. For example I received very nice reactions to my article from last Thursday, and I got a few new readers. That delights my writer‘s heart.

Big big joy for us (I mean the whole pack – two-legged and four-legged) came to the house with a visitor who wanted to spend the weekend with us. It was only planned last-minute, and we actually hadn‘t expected to see the friend that quickly again. Usually a whole ocean lies between us, and his last visit was just in September. We had rather not let him leave again. There aren‘t many people in life that do one‘s heart so good. Whose smile and laughter are so contagious that darksome thoughts quickly flee from you. What joy is it when you cherish sincere friendship with some few of those beaming personalities.

It also is joy when children grow up and become independent. We could hear this comparison more than once in the festive service at my church. Festive sevice sounds like there was a celebration, right? Exactly. We celebrated our church being grown up and independent. If you want to know more about that, come and visit our church or the church website.

Great joy I personally find in life‘s little pleasures: my husband‘s Good-Morning-I-Love-You-WhatsApp, the delicious dinner he has ready for me when I come back from work. The pleased sighs you hear when the dreamteam lies down in their new beds. The huge full moon standing above the village I see on my way home. The bountiful table, not just for us but for guests, too. The filled wafer that I hadn‘t eaten since childhood days. The normally busy intersection that I was able to leave quickly. The empty journaling bible waiting for me to decorate it. The flickering chimney fire. And that‘s not nearly all.

The greatest joy I feel about being able to find out that I am precious – no matter how I feel or what I do at the moment. My pastor and friend called me precious – not like sweetheart or darling, but like a treasure. That embarrased me a little, but just a little. Because she is right. I am precious. So precious that Jesus gave His life for me. And so precious that He wants to spend eternity with me. Wow. When I realized that, there was a joy in me that is not comparable to any other joy. I tell you honestly, I am convinced that all other joy is only possible because this enormous joy of Jesus is alive in me. This joy wants to come out, wants to be spread, wants to be shared. If I can share this joy with you, Heaven will rejoice with us. Can you imagine what it looks like when God in Heaven celebrates a feast of joy because He delights in you and me and rejoices about you and me? I think that must be a mega party :-)!

Don‘t you want to celebrate a bit with me? Write in the comment section below what brought you joy lately and then we‘ll celebrate together!