Do-it-Yourself-Woche – Do-it-yourself-week

Diese letzte Woche war vermutlich für alle Menschen eine ganz besondere. Mit vielen neuen Herausforderungen. Wie kommst du damit zurecht?

Ich habe am Montag meinen schon im Januar geplanten einwöchigen Urlaub angetreten. Natürlich bin ich nicht mit meiner Mutter zum Wellness gefahren, sondern sitze brav zuhause und gehe nur raus, um das Dreamteam auszuführen. Das ist immer ein Spaß für die zwei, besonders bei dem herrlichen Wetter der letzten Tage. Alle gebotenen Vorsichtsmaßnahmen inklusive.

Darüberhinaus tue ich eigentlich genau das, was ich bei ein paar freien Tagen zuhause vermutlich sowieso getan hätte. Nur mit ganz anderen Gedanken im Hinterkopf. Ich bete mehr, ich danke mehr, ich nehme bewusster wahr.

Also, womit habe ich mich nun in den letzten Tagen so beschäftigt?

Zum einen habe ich natürlich gekocht – ICH, die ich normalerweise so wenig in der Küche agiere. Leckere Kombinationen habe ich gefunden und jedes Mal das Essen liebevoll auf dem Teller angerichtet. Damit konnte ich die Mahlzeiten doppelt genießen, das Auge isst nämlich mit.

Am Montag habe ich mir mein eigenes kleines Aufnahmestudio gebastelt und ein paar der Lieder eingesungen, die ich schon im Gottesdienst mit dem Lobpreisteam gesungen habe. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich werde mir wohl das ganze bisher aufgebaute Repertoire noch aufnehmen.

Dienstag waren dann die Hundekekse dran. Ich habe vor einiger Zeit mal ein Rezept gesucht, wo man überreife Bananen verarbeiten kann. Dabei bin ich auf das Rezept für die Kekse gestolpert und habe es bereits einmal ausprobiert. Das Dreamteam war begeistert und hat die Dinger geliebt.

Für die Hundemamas und -papas hier das Rezept (ich weiß nicht mehr, wo ich es gefunden habe):

  • 1 Banane, 1 Ei, 100 ml Milch und ca 370 g Vollkornmehl
  • Banane zerdrücken, alle Zutaten miteinander mischen und verkneten, bis der Teig glatt ist. Ausrollen und in Form schneiden bzw. ausstechen.
  • Bei 150°C ca. 30 Minuten backen
  • Gut auskühlen lassen und trocken aufbewahren. Richtig knusprig werden die Kekse, wenn du sie offen liegen lässt.

Übrigens macht es nichts aus, wenn du deine Weihnachtsplätzchenausstecher benutzt. Das ist den Hunden total egal 😉

Der große Vorteil dieser Kekse: du weißt genau, was drin ist und im Notfall (wenn dir z.B. beim Spaziergang flau wird) kannst du selber auch dran knabbern 🙂 .

Mittwoch hab ich auch ein bißchen was geschafft: ich habe meinen Gefrierschrank sortiert, den Vorratsschrank aufgeräumt und dazu beschriftete Kartons gebastelt und ein Mobile gebastelt aus alten CDs, die ich umhäkelt habe.

Also keine Langeweile diese Woche bisher. Dabei ist auch Ausruhen und Entspannen nicht zu kurz gekommen. Auch in den nächsten Tagen möchte ich gern diesen ausgeglichenen Mix aus Aktivität und Ruhe pflegen. Ich merke richtig, wie mir die Entschleunigung im Alltag guttut.

Dabei will ich nicht vergessen, ganz besonders an die zu denken, die gerade genau das Gegenteil von Entschleunigung erleben: Alle die, die jetzt ihren Job nicht von zu Hause aus erledigen können, sondern an vorderster Front für uns alle weiterarbeiten. Euch allen gilt mein größter Respekt und mein Wunsch, dass ihr alle gut durch die Krise kommt!

In diesem Sinne wünsche ich dir und mir und allen da draußen: bleibt gesund!

(scroll below the fotos for the English text ;-))

Mein Studio und Publikum – my studio and audience
bunt gemischt – colorful variations
Mischen und schneiden – mix and cut
oder ausstechen – or use a cookie cutter
Sogar das Popcorn ist selbstgemacht – even the popcorn is diy
Mobile = active recycling

This last week most likely was very special for all of us. With lots of new challenges. How do you deal with this?

Monday I started my vacation of one week which was already planned since January. Of course I didn‘t travel to the wellness hotel with my mother, but I obediently sit at home and only leave the house to walk the dreamteam. That‘s always a lot of fun for the two, especially with the great weather these days. All required precautions inclusive.

In addition to that I actually do exactly what I most probably would have done being off work for a few days anyway. But with a totally different mindset. I pray more, I thank more, I perceive more.

So how did I fill these last few days?

For one thing of course I cooked – I, who normally doesn‘t use the kitchen so often. I found delicious combinations and I arranged my food nicely on the plate every day. Thus I was able to double-enjoy my meals, because you eat with your eyes first.

Monday I arranged my own little recording studio and recorded a few of the songs that I already sang in church with the worship team. That was a lot of fun and I plan on recording the whole repertoire I collected.

Tuesday was cookie time for the pups. Some time ago I searched the internet for a recipe to use up very ripe bananas. That‘s when I found the recipe for the cookies and I tried it then. The dreamteam was really excited and loved the treats.

Here‘s the recipe for all doggie-mamas and -papas (I don‘t remember which site I found it on):

  • 1 banana, 1 egg, 100 ml milk and 370 g whole-grain flour
  • Mash the banana, mix the ingredients and knead until the dough is smooth
  • Roll and cut in bits or use a cookie cutter
  • Let cool and store dry. The cookies get really crunchy if you let them dry in an open container.

By the way – it doesn‘t matter if you use your Christmas cookie cutters – the dogs don‘t care 😉 .

The big advantage of these treats: you exactly know the ingredients and just in case (when you e.g. start feeling weak on your walks) you can nibble them yourself 🙂 .

I accomplished quite a bit on Wednesday too: I sorted the stuff in the freezer, cleaned out the pantry and created little boxes with labels. And I crafted a mobile made from old CDs that I crocheted around.

So there was no boredom this week so far. Yet I didn‘t miss out on resting and relaxing. In the coming days I would like to cherish this well balanced mix of activity and rest. I totally notice the positive effects of this slowing down in my everyday life.

In all that I do not want to forget to think of all those, who right now experience the opposite of slowing down: All those who can‘t work from home, but have to work front and center for all of us. My deepest respect for you all and my wish that you all stay fine through this crisis!

With this in mind I wish you and me and everyone out there: stay healthy!

Ohne Kaffee geht garnix – No way without coffee

Diese Woche geht es mal nicht um Kultur, Hunde oder Glauben. Heute soll es mal ums Do-It-Yourself gehen, also ums Selbermachen.

In unserem Haus sind viele Dinge selbstgemacht bzw. von uns fertig gemacht. Z. B. kaufen wir Möbel fast immer im Karton und schrauben sie dann selbst zusammen. Immerhin hab ich als Kind mit meinem Papa meine Zimmermöbel selbstgebaut (also, vom rohen Brett bis zum fertigen Schrank) und mein Sonnenschein ist Schreiner. So stehen die Wohnzimmer- und Schlafzimmerschränke, die Couchgarnitur, die Küche, die Betten und die Badmöbel nur da, weil wir sie zusammen aufgebaut haben. Ein echtes Profi-Team. Auch viele andere Arbeiten am/im Haus machen wir gern selber. Warum? Zum Einen, weil es die Kosten senkt, auch wenn es manchmal länger dauert, zum Anderen, weil wir so Zeit miteinander verbringen und es gemeinsame Erinnerungen schafft.

Aber nicht nur die großen Dinge kann man gut selber machen, auch kleine. Vor einigen Tagen habe ich das Rezept für festes Shampoo auf einer Instagram Seite gefunden, das so einfach ist, dass ich es ausprobieren musste. Und ich sage dir, ich liebe es! (Mein Mann nicht, aber so bleibt mehr für mich 😉 ). Ursprünglich stammt es von #smarticular, aber meine Bekannte hat es etwas abgewandelt.

Und so geht‘s:

  • 50 g Kokosöl (oder Sheabutter)
  • 100 g Stärke (Mais oder Kartoffel)
  • 100 g Coco Glucosid (flüssig, abwiegen)
  • nach Belieben einige Tropfen ätherisches Öl (z. B. Lavendel)
  • für den Look: ein bißchen Lebensmittelfarbe

Öl bzw Butter schmelzen, mit den restlichen Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse vermischen, in Förmchen (z. B. Muffinpapier oder Silikonformen) geben und trocknen lassen (1-3 Tage)

Ich habe die Förmchen über Nacht ins Gefrierfach gestellt, damit sich die Seifen gut aus der Form lösen, und habe sie dann an der Luft trocknen lassen. Die Masse ist nicht hart, läßt sich noch kneten. Bei mir schäumt es auch ganz ordentlich.

Was ich am meisten daran mag, ist: Keine Plastikflaschen mehr! Zumindest ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz. Meine Haare müssen sich noch an die neue Textur gewöhnen. Aber sie fühlen sich sehr weich an (auch wenn meine Locken ganz schön strubbelig aussehen).

Wo ist jetzt aber der Kaffee in all dem? Nun – ich trinke täglich meinen Kaffee und habe so eine Menge Kaffeesatz. Das Internet ist voll mit Verwendungstipps dafür. Also habe ich folgendes ausprobiert:

Ich habe ein bisschen Kaffeesatz (direkt aus der Filtertüte) mit Kokosöl gemischt. Tag eins: ich hab meine Füße damit geschrubbt, als ich unter der Dusche stand. Großartiges Gefühl. Tag zwei: ich hab meinen ganzen Körper damit abgerubbelt. Noch großartigeres Gefühl. Meine Haut war weich wie Babyhaut und ich musste mich nachher nicht eincremen. Den Job hat schon das Kokosöl in der Mischung übernommen. Ich denke, das Peeling ein- bis zweimal pro Woche zu machen, ist okay.. An Füßen oder rauhen Ellenbogen vielleicht auch öfter.

Also – ja – ich beschäftige mich jetzt mit selbstgemachten Kosmetika und Putzmitteln (darüber mehr in einem anderen Blogbeitrag).

Ich wüsste gern, ob du auch schon selbstgemachte Kosmetik oder Reiniger ausprobiert hast. Schreib mir doch über deine Erfahrungen in die Kommentare. Wir sehen uns wieder nächsten Donnerstag!

Geschafft – We did it!
Shampoo -Peeling – Wuschelkopf/Fuzzy Hair

This week I will not talk about culture, dogs or faith. Today the subject is: Do-It-Yourself

There are a lot of things in our house we made ourselves, or completed ourselves. Furniture e.g. we mostly buy in cardboxes and assemble them ourselves. As a child I built my kid‘s room furniture with Daddy (I mean, from the raw wooden board to the finished cabinet) and my sunshine is a carpenter. So our living room cabinets, bed room wardrobes, the couch, the kitchen, beds and bathroom furniture are only there because we put them together. A professional team. Many other works in/around the house we like to do ourselves. Why? Firstly because it keeps the costs low, even when it takes a little longer, secondly because that way we spend time together and create memories for us.

But not only the big things can be done yourself. Small things are possible too. A few days ago I found the recipe for shampoobars on an instagram account. It‘s so simple that I had to try it. And I tell you, I love it! (Hubby doesn‘t, but so I‘ll have more 😉 ). The recipe originates from #smarticular, but my friend changed it slightly.

Here it comes:

  • 50 g Coconut Oil (or Sheabutter)
  • 100 g starch (corn or potatoe)
  • 100 g Coco Glucoside (fluid)
  • at your convenience a few drops essential oil (e.g. Lavender)
  • for the looks: a bit of food color

Melt the oil or butter, mix with the other ingredients until smooth, put it in little containers (e.g.paper or silicone muffin trays) and let dry (1-3 days)

I put mine in the freezer over night so I could get the soaps out of the trays easily, and then I let them air dry. The bars are not totally hardened, more like modeling clay. And I get quite a lot of foam.

What I like most about them is: No more plastic bottles! At least a little contribution to protect the environment. My hair still has to get used to the different texture. But it feels very soft (although my curls look a little fuzzy).

And where ist the coffee in all this? Well – I drink my coffee every single day and so I have a lot of used ground coffee. The internet is full of different uses for that. So I tried the following:

I mixed a little coffee powder (right out of the filter) with some coconut oil. Day one, I scrubbed my feet while I was in the shower . Great feeling. Day two, I rubbed it over my whole body. Even greater feeling. My skin was soft like babyskin and I didn‘t have to put on any lotion. The coconut oil in the mixture did that job already. I think it is okay to use the peeling once or twice a week. Maybe more often on feet or rough elbow skin.

So – yes – I got into the subject of DIY cosmetics and cleaning products (more of that in another blogpost).

I‘d like to know if you tried any homemade cosmetics or cleaners. If yes, let me read about your experiences in the comment section below. See ya next Thursday!

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