Achtung! Ansteckungsgefahr! – Warning! Could be contagious!

Der November ist hier ja eher grau, trist, nass und kalt. Erkältungswetter, was viele Menschen nicht sehr erfreut. Umso schöner ist es dann, wenn zwischendurch einmal die Sonne scheint und dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Gestern Nachmittag hat mich der Blick aus dem Bürofenster kurzzeitig so erfreut, weil die Sonne alles in ein wunderbares Licht getaucht hat und alle Farben mega-intensiv gestrahlt haben.

Die vergangenen Tage haben mir sowieso ganz viel Freude beschert. So habe ich z. B. auf meinen Beitrag vom letzten Donnerstag ganz liebe Reaktionen erhalten und ein paar neue Leser gewonnen. Das bringt Freude in mein Schreiberherz.

Ganz große Freude haben wir (damit meine ich das ganze Rudel – zwei- und vierbeinig) empfunden, als Freitag Abend lieber Besuch das Haus betrat, um das Wochenende hier zu verbringen. Es war ganz kurzfristig geplant worden, eigentlich hatten wir nicht damit gerechnet, den Freund so schnell wiederzusehen. Immerhin trennt uns normalerweise ein ganzer Ozean und sein letzter Besuch war erst Mitte September. Am liebsten hätten wir ihn gar nicht wieder gehen lassen. Es gibt im Leben nicht viele Menschen, die so guttun. Deren Lächeln und Lachen so ansteckend ist, dass trübe Gedanken ganz schnell fliehen. Welche Freude ist es doch, wenn man mit einigen solch strahlender Persönlichkeiten eine innige Freundschaft pflegen darf.

Eine Freude ist es auch, wenn die Kinder erwachsen und selbständig werden. Diesen Vergleich durften wir am Sonntag mehrfach im Festgottesdienst meiner Gemeinde hören. Festgottesdienst klingt, als hätten wir was zu feiern gehabt, richtig? Genau! Wir haben gefeiert, dass die Gemeinde erwachsen geworden ist und jetzt auf eigenen Beinen steht. Wenn du mehr dazu erfahren willst, schau doch einfach mal in der Gemeinde oder auf der Gemeinde-Website vorbei.

Große Freude machen mir persönlich aber auch immer die kleinen Freuden des Lebens: die Guten-Morgen-Ich-liebe-Dich-WhatsApp meines Mannes, das leckere Abendessen, das er für mich bereithält, wenn ich von der Arbeit komme. Das wohlige Seufzen des Dreamteams, wenn es sich in die neuen Betten legt. Der riesige Vollmond, den ich heimwärts über dem Dorf leuchten sehe. Ein reich gedeckter Tisch, nicht nur für uns, sondern auch für Gäste. Die gefüllte Waffel, die ich seit Kindertagen nicht mehr gegessen habe. Die sonst stark befahrene Kreuzung, an der ich heute nicht lange stehen musste. Eine leere Journaling-Bibel, die darauf wartet, gestaltet zu werden. Das knisternde Kaminfeuer. Und das ist noch lange nicht alles.

Die größte Freude aber empfinde ich dabei, dass ich erkennen durfte, dass ich – egal, wie ich mich gerade fühle oder was ich gerade tue – wertvoll bin. Meine Pastorin und Freundin hat mich kürzlich als einen Schatz bezeichnet. Nicht so wie Schatzi oder Schätzchen, sondern wie etwas Kostbares. Das macht mich ein wenig verlegen, aber nur ein wenig. Denn sie hat recht. Ich bin kostbar. So kostbar, dass Jesus sein Leben für mich gab. Und so kostbar, dass er die Ewigkeit mit mir verbringen will. Wow. Als ich das begriffen habe, war eine Freude in mir, die mit keiner anderen Freude vergleichbar ist. Ich sage dir ganz ehrlich, ich bin überzeugt, dass alle andere Freude nur möglich ist, weil diese übergroße Freude von Jesus in mir lebt. Diese Freude will raus, weitergegeben werden, geteilt werden. Wenn ich diese Freude mit dir teilen kann, dann freut sich der Himmel mit uns! Kannst du dir das ausmalen, wie es ist, wenn Gott im Himmel ein Freudenfest feiert, weil er sich an dir und mir und über dich und mich freut? Ich denke, das muss eine Mega-Party sein 🙂 !

Möchtest du nicht ein bißchen mit mir feiern? Schreib mir doch mal in die Kommentare, worüber du dich in letzter Zeit richtig gefreut hast und dann feiern wir gemeinsam!

November here is rather grey, depressing, wet and cold. Weather which is ideal for catching a cold and that doesn‘t bring joy to many people. How much nicer is it when the sun shines now and then and brings a smile to your face. Yesterday afternoon the view out of my office window brought me joy because the sun bathed everything in beautiful light and made all the colors so mega intense.

Those last few days brought very much joy to me anyway. For example I received very nice reactions to my article from last Thursday, and I got a few new readers. That delights my writer‘s heart.

Big big joy for us (I mean the whole pack – two-legged and four-legged) came to the house with a visitor who wanted to spend the weekend with us. It was only planned last-minute, and we actually hadn‘t expected to see the friend that quickly again. Usually a whole ocean lies between us, and his last visit was just in September. We had rather not let him leave again. There aren‘t many people in life that do one‘s heart so good. Whose smile and laughter are so contagious that darksome thoughts quickly flee from you. What joy is it when you cherish sincere friendship with some few of those beaming personalities.

It also is joy when children grow up and become independent. We could hear this comparison more than once in the festive service at my church. Festive sevice sounds like there was a celebration, right? Exactly. We celebrated our church being grown up and independent. If you want to know more about that, come and visit our church or the church website.

Great joy I personally find in life‘s little pleasures: my husband‘s Good-Morning-I-Love-You-WhatsApp, the delicious dinner he has ready for me when I come back from work. The pleased sighs you hear when the dreamteam lies down in their new beds. The huge full moon standing above the village I see on my way home. The bountiful table, not just for us but for guests, too. The filled wafer that I hadn‘t eaten since childhood days. The normally busy intersection that I was able to leave quickly. The empty journaling bible waiting for me to decorate it. The flickering chimney fire. And that‘s not nearly all.

The greatest joy I feel about being able to find out that I am precious – no matter how I feel or what I do at the moment. My pastor and friend called me precious – not like sweetheart or darling, but like a treasure. That embarrased me a little, but just a little. Because she is right. I am precious. So precious that Jesus gave His life for me. And so precious that He wants to spend eternity with me. Wow. When I realized that, there was a joy in me that is not comparable to any other joy. I tell you honestly, I am convinced that all other joy is only possible because this enormous joy of Jesus is alive in me. This joy wants to come out, wants to be spread, wants to be shared. If I can share this joy with you, Heaven will rejoice with us. Can you imagine what it looks like when God in Heaven celebrates a feast of joy because He delights in you and me and rejoices about you and me? I think that must be a mega party :-)!

Don‘t you want to celebrate a bit with me? Write in the comment section below what brought you joy lately and then we‘ll celebrate together!

Gut gefüllt – Well filled

Gut gefüllt fühlt sich momentan mein Bauch an – ich hatte eine leckere, vegetarische Dönerrolle. Ja, ich weiß, das ist ein Widerspruch in sich, aber das Ding heißt nunmal so. Mein Mann hatte eine gut gefüllte Pizza Calzone.

Gut gefüllt sind auch meine Tage zur Zeit: im Job gibt es viel zu tun. Dann haben die Proben für das Jahresabschlusskonzert angefangen – ich bin wieder als Sprecherin und als VIERPLUSEINS-Mitglied aktiv. Auch kann ich das Dreamteam jeden Tag irgendwie beschäftigen, Lobpreis für den Sonntagsgottesdienst vorbereiten, die Kleingruppe leiten, das Haus, Hobbies, meine Ehe und mich selber pflegen und so weiter und so weiter.

Nur eines ist heute richtig leer – mein Kopf. Ich hab einfach keine Idee, worüber ich heute schreiben soll.

Dafür zeig ich dir ein paar Bilder aus der letzten Woche. Es muss ja nicht immer lesen sein – gucken ist auch gut. Viel Spaß 🙂

Samstag – Saturday

Sonntag – Sunday

Auf dem Weg zum Gottesdienst – On my way to church

Montag – Monday

Licht – Light

Dienstag – Tuesday

Mittwoch – Wednesday

Neues für die Küche – New stuff for the kitchen
Entspannen – Relaxing

My stomach is well filled at the moment – I had a delicious, vegetarian doner kebab roll. Yes, I know this is a contradiction in terms, but that simply is how it is called. Hubby had a well filled pizza calzone.

Also well filled are my days at the moment: there‘s a lot to do at work. We also started rehearsing for the concert at the end of the year – I will participate as narrator and as member of FOURPLUSONE. Then I can keep the dreamteam busy somehow every day, prepare worship for the Sunday services, lead my small group, take care of the house, hobbies, my marriage and myself and so on and so on.

Only one thing is absolutely empty today – my head. I just don‘t have any idea what to write about.

Instead I will show you a few photos from last week. You don‘t have to always read – looking is fine, too. Have fun 🙂

Himmlische Aussichten – Heavenly Preview

Am vergangenen Sonntag bin ich durch den Morgennebel zum Gottesdienst gefahren. Die Sonne hat den Nebel in einen geheimnisvollen Schleier verwandelt. An manchen Stellen war der Nebel bereits verschwunden und hat einen herrlichen Blick auf die bunt gefärbten Wälder freigegeben. Ich musste an Papa denken und an einen wunderschönen Ausblick, den uns die Bibel verheißt. Den findest du im Buch der Offenbarung, im vorletzten Kapitel der Bibel:

Offenbarung 21

1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der vorige Himmel und die vorige Erde waren vergangen, und auch das Meer war nicht mehr da. 2 Ich sah, wie die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam: festlich geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam…

10 Gottes Geist ergriff mich und führte mich auf einen großen, hohen Berg. Dort zeigte er mir die heilige Stadt Jerusalem, wie sie von Gott aus dem Himmel herabkam. 11 Die Stadt erstrahlte im Glanz der Herrlichkeit Gottes. Sie leuchtete wie ein Edelstein, wie ein kristallklarer Jaspis…

17 Dann maß er auch die Mauer der Stadt und verwendete dabei ein Maß, das auch wir Menschen gebrauchen. Sie war 144 Ellen hoch– das sind etwa 70 Meter – 18 und bestand ganz und gar aus Jaspis. Die Stadt war aus reinem Gold gebaut, klar und durchsichtig wie Glas. 19 Die Grundsteine der Stadtmauer schmückten die verschiedensten Edelsteine. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, 20 der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Karneol, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth und der zwölfte ein Amethyst. 21 Die zwölf Tore bestanden aus zwölf Perlen, jedes Tor aus einer einzigen Perle. Und die Hauptstraße war aus reinem Gold, klar und durchsichtig wie Glas.

Ich hatte das Gefühl, dass Gott mir einen Vorgeschmack auf die neue Stadt schenken will, mit all den wundervollen Farben – von Bernsteinfarben über Rubinrot, Smaragdgrün, Opalblau, und so vielen mehr. In allen Schattierungen. Einfach herrlich. Dann dachte ich, wenn wir hier schon so prächtige Farben und Formen sehen dürfen, wie wunderbar wird es dann erst sein, wenn wir in der neuen Stadt sein werden.

Für den einen oder anderen mag mein Gedankengang verrückt klingen. Das macht mir aber nichts aus, denn jeder hat sicher seine eigene Betrachtungsweise. Ich glaube nun einmal an die Verheißungen des Neuen Testamentes. Und ich kann aus ganz viel Erfahrung berichten, dass mir dieser Glaube in sehr vielen Situationen Trost, Freude und Hoffnung geschenkt hat. Mein Papa hat auch an diesen herrlichen Himmel geglaubt. Auch das ist für mich ein enormer Trost. Und so wird diese Zeit der Trauer in Kombination mit Nebel, Sonne und buntem Laub zu einer Zeit der Hoffnung. Das ist doch wunderbar!

Worin findest du Trost, Freude, Hoffnung? Schreib mir doch mal in die Kommentare.

This past Sunday I drove to church through a foggy morning. The sun transformed the fog into a mysterious mist. In some places the fog was gone already and revealed a wonderful view onto the multicolored forests. I had to think of Dad and of a glorious view the Bible promises. You can find it in the Book of Revelation, in the next-to-last chapter of the Bible.

Revelation 21

1 Then I saw “a new heaven and a new earth,” for the first heaven and the first earth had passed away, and there was no longer any sea. 2 I saw the Holy City, the new Jerusalem, coming down out of heaven from God, prepared as a bride beautifully dressed for her husband…

10 And he carried me away in the Spirit to a mountain great and high, and showed me the Holy City, Jerusalem, coming down out of heaven from God. 11 It shone with the glory of God, and its brilliance was like that of a very precious jewel, like a jasper, clear as crystal…

17 The angel measured the wall using human measurement, and it was 144 cubits thick.18 The wall was made of jasper, and the city of pure gold, as pure as glass. 19 The foundations of the city walls were decorated with every kind of precious stone. The first foundation was jasper, the second sapphire, the third agate, the fourth emerald, 20 the fifth onyx, the sixth ruby, the seventh chrysolite, the eighth beryl, the ninth topaz, the tenth turquoise, the eleventh jacinth, and the twelfth amethyst 21 The twelve gates were twelve pearls, each gate made of a single pearl. The great street of the city was of gold, as pure as transparent glass.

I felt like God wanted to make me a present of a fortaste of the new city, with all the glamorous colors – from amber to ruby red, emerald green or opal blue, and so many more. In all shades. Simply gorgeous. Then I thought if we can see these splendid colors and shapes here, how glorious will it be when we arrive at the new city.

One or the other might think of my thoughts as quite crazy. That does not bother me because everybody has their own perspective. I simply do believe in the promises of the New Testament. And from a lot of experience I can tell you that this faith has given me comfort, joy and hope in numerous situations. My Dad also believed in this wonderful heaven. That itself is of huge comfort for me. Thus this time of mourning combined with the fog, sun and colorful leaves transforms into a time of hope. Isn‘t that wonderful?

Where do you find comfort, joy hope? Tell me in the comments.

Einer für alle – one for all

Wenn du am Sonntag meinen Mann mit einem Spieß bewaffnet durch unser Dorf Rödles laufen siehst, könntest du dich fragen, was das zu bedeuten hat. Am kommenden Sonntag ist er Spießträger – ein Job, der in unserem Dorf schon sehr sehr lange von den Männern – und nur von den Männern – ausgeübt wird.

Vermutlich stammt dieser Dienst aus Zeiten, in denen man die Häuser nicht abschloss und in denen allerlei Gesindel sein Unwesen trieb und die Tatsache ausnutzte, dass sonntags alle Dorfbewohner in der Kirche waren.

Was tat also der Spießträger?

Er spazierte durch‘s Dorf und hatte ein Auge auf alles, was ungewöhnlich war. Neben der Bewachung der üblicherweise offenstehenden Häuser und der Abschreckung von Räubern war er jedoch hauptsächlich als Feuermelder im Einsatz. Früher waren offene Feuer in den Küchen, und die Gefahr eines Brandes war ziemlich hoch. Der Spießträger ging also in die Häuser hinein und überprüfte die Feuerstellen. Hin und wieder hat er sicher auch ein Scheit Holz nachgelegt, damit das Feuer nicht ausging.

Auch in die Ställe durfte und sollte der Spießträger gehen. Es ist überliefert, dass einmal ein Bauer vom Spießträger aus der Kirche heimgeholt wurde, weil die Kuh im Stall Probleme beim Kalben hatte und der Bauer zu Hilfe kommen musste.

Selbst der Bürgermeister hat des öfteren die Dienste des Spießträgers in Anspruch genommen und ihn gebeten, nach dem Gottesdienst die Leute aufzuhalten, damit jeder hören konnte, was er zu sagen hatte, z. B. dass das Waschhaus gestrichen werden muss oder andere gemeinschaftliche Aufgaben erledigt werden sollten.

Man könnte meinen, dass ein so alter Brauch ziemlich überflüssig ist, aber in Rödles wäre in den 50er Jahren ein Haus sicherlich abgebrannt, hätte der Spießträger nicht den Brand entdeckt und die Leute zum Löschen aus dem Gottesdienst geholt.

Der Spießträger trägt übrigens den Spieß mit der Spitze nach unten auf seinem etwa einstündigen Rundgang – vom Beginn bis zum Ende des Gottesdienstes eben. Und am Ende der Runde wird der Spieß zum nächsten männlichen Nachbarn gebracht. Du erinnerst dich, wir Mädels dürfen den Spieß nicht tragen. Und wenn sich auch die etwa 200 Einwohner unseres schönen Dorfes einig sind, dass der Brauch eigentlich in dieser hektischen und digitalen Zeit überholt ist, wird der Spieß Woche für Woche von Haus zu Haus getragen und unsere Männer machen ihren Rundgang. Dabei ist es egal, wieviele Besucher der Gottesdienst zählt.

Ich bin gespannt, was mein Mann alles Neues entdecken wird auf seinem Rundgang am Sonntag.

Gibt es dort, wo du wohnst, auch alte Traditionen, die bis heute gepflegt werden? Schreib mir darüber in die Kommentare.

Kurzer Nachtrag: ich hatte ganz vergessen zu erwähnen, dass es den Spießträger in unserer Gegend nur noch in unserem und zwei Nachbardörfern gibt.

Der Spieß – The Pike

If you see my husband walk through our village Roedles next Sunday with a pike in his hand, you might ask yourself, what that means. He‘ll be a pike carrier next Sunday – a job that‘s been performed by the men – and only by the men – for a long time.

Most likely this duty dates back to the time when you didn‘t lock your house and when all sorts of shady characters were up to mischief and took advantage of the fact that all villagers were in church on Sunday.

So what did the pike carrier do?

He walked through the village and kept a wary eye on anything unusual. Besides watching over the usually unlocked houses and scaring away thieves, his main task was being a fire detector. In old times kitchens had open fire places and the danger of a fire was rather high. So the pike carrier went into the houses to check the fireplaces. Every now and then he might even have put a piece of wood into the fire to keep it burning.

The pike carrier also could and should go inside the stables. It is recorded that once a farmer was called out of church by the pike carrier to go home because the cow in the stable had problems calving and the farmer had to help.

Even the mayor used the pike carrier‘s service every so often and asked him to stop the villagers after church so everybody could hear what he had to say, e.g. that the washhouse had to be painted or other communal tasks had to be accomplished.

You could think that such an old custom is a waste, but in the 50s a house in Roedles certainly would have burned down if the pike carrier hadn‘t discoverd the fire and called the people out of church to quench the fire.

After all the pike carrier carries the pike upside down on his patrol – about an hour from beginning to the end of the church service. And at the end of the tour the pike will be taken to the next male neighbor. You remember, we girls are not allowed to carry the pike. Even though the approximately 200 inhabitants of our beautiful village agree on this custom being outdated in this hectic and digital time, the pike is being taken from house to house, week by week and our men go on patrol. It doesn‘t even matter how many people go to church.

I‘m curious about how many new things my hubby will discover on his patrol.

Do you also have old traditions which are still kept alive where you live? Write about them in the comment section below.

Short addition: I totally forgot to mention that in our area the pike carrier only still exists in our village and two more neighboring villages.

Urlaub schon vorbei :( – Holidays are over :-(

Hallo Leute! Es ist Donnerstag und der Urlaub ist leider schon ein paar Tage vorbei.

Es ist unglaublich, wie die Zeit verfliegt. Vor knapp 3 Wochen sind wir in den Urlaub geflogen und jetzt ist die erste Arbeitswoche schon fast wieder um. Ich werde euch jetzt kurz ein bißchen von unserer Reise in die USA erzählen:

Los ging es am Sonntag früh um halb drei. Wir sind nach Frankfurt zum Flughafen gefahren, wo uns der erste Flieger erwartet hat. Abflug um 7 Uhr mit Ziel London. Dort auf den Anschlussflug nach Newark, NJ warten. Inklusive aller Kontrollen (Pässe, Gepäck etc), die wir zuvor schon in Frankfurt einmal hatten. Nach einem ruhigen Flug und einer sanften Landung in Newark haben wir erstmal kurz den Teil der Familie besucht, der dort in der Nähe ist und haben dann eine erholsame Nacht im Hotel beim Flughafen verbracht. Montag morgen ging es weiter nach Nashville, Tennessee 🙂

Die Kinder haben uns abgeholt und wir haben eine fantastische Woche inklusive Osterfest genießen dürfen. Gottesdienste am Karfreitag und Ostersonntag durften natürlich nicht fehlen. Wir haben sie hier besucht: https://www.thetabernacle.us/. Ein wenig Shopping, meine allererste French Maniküre, ein Besuch in Nashville, wo gerade alles für den NFL-Draft aufgebaut wurde, leckeres Essen in der „Pharmacy“ in Nashville und ganz viel Familienzeit mit den Kindern und unserem Enkel – alles ohne Stress, ohne Hetze, einfach nur zum Genießen und Entspannen.

Dienstag ging es wieder zurück nach Newark, von wo aus wir mit dem PKW nach Atlantic City, NJ gefahren sind. Jede Menge Hotels, unzählige Casinos, der Boardwalk und tolle Restaurants! Klar haben wir auch einige Casinos von innen gesehen, bei gutem Wetter sind wir den Boardwalk entlang geschlendert, haben am Strand die Möwen beobachtet und ich hab mir einen Sonnenbrand geholt. Am Freitag mussten wir dann leider Abschied nehmen und den Nachtflug nach Hause antreten. Samstag früh eine nicht so angenehme Zwischenlandung in Dublin und ein um 30 Minuten verzögerter Start wegen sehr starker Windböen, ein holpriger Flug und trotzdem fast planmäßige Ankunft in Frankfurt. Zuhause waren wir dann gegen Mittag.

Abends haben wir das Dream-Team wieder aus ihrem Feriendomizil abgeholt und somit war das Donnerstags-Rudel wieder komplett. Einen gemütlichen Sonntag haben wir uns noch gegönnt, bevor wir Montag wieder zur Routine zurückgekehrt sind.


So viel für heute – ich muss euch sagen, ich kann es nicht erwarten, die Familie wiederzusehen. Es gibt nichts Besseres, als mit Menschen zusammenzusein, die du liebst!

Impressionen
Reise-Impressionen/Travel-impression

Leckeres Essen - Delicious food
Auch im Urlaub gilt: vergiss Diäten und fühl dich endlich wohl!
Even when travelling, the motto is: forget dieting and feel great!

Hey folks! It’s Thursday and the holidays were over a few days ago.

It’s unbelievable, how time flies. Almost 3 weeks ago we took off for our vacation and now the first week at work is almost over already. I will tell you a little bit about our trip to the USA:

We started Sunday morning at 2.30 h. Travelling to Frankfurt Airport where our first airplane waited. Departure 7.00 h, destination London. There we waited for our connecting flight to Newark, NJ. All controls (passports, baggage etc) we already went through in Frankfurt included. After a quiet flight and a smooth landing in Newark we went to visit the part of the family who lives there and then we spent a relaxing night in the hotel near the airport. Monday morning we left for Nashville, Tennessee 🙂

The kids picked us up and we enjoyed a phantastic week inlusive Easter holidays. Church services on Good Friday and Easter Sunday were – of course – obligatory. We visited here: https://www.thetabernacle.us/ . A little bit of shopping, my very first French Manicure, a visit to Nashville,where they set up everything for the NFL-Draft , delicious food in the „Pharmacy“ in Nashville and a whole lot of familiy time with the kids and our grandson – all without stress, without hurrying, simply enjoying and relaxing.

Tuesday we headed back to Newark, from where we drove to Atlantic City, NJ by car. Lots of hotels, uncountable casinos, the Boardwalk and great restaurants! Of course we saw some of the casinos from inside, walked the boardwalk when the weather was nice, watched the seagulls on the beach and I got a sunburn. Friday we finally had to say Good Bye and fly home during the night. Saturday morning we had a not so smooth arrival in Dublin and the departure had a 30 minute delay due to heavy wind. The flight was a bit uneven but we still arrived almost on the scheduled time in Frankfurt. At around noon we finally were back home.

In the evening we picked up our dream-team from their dog-hotel and so the Thursday pack was complete again. We enjoyed a relaxed Sunday before returning to our work routine again on Monday.

So much for today – I gotta say, I can’t wait to see the family again. There’s nothing better than being around people you love!