Do-it-Yourself-Woche – Do-it-yourself-week

Diese letzte Woche war vermutlich für alle Menschen eine ganz besondere. Mit vielen neuen Herausforderungen. Wie kommst du damit zurecht?

Ich habe am Montag meinen schon im Januar geplanten einwöchigen Urlaub angetreten. Natürlich bin ich nicht mit meiner Mutter zum Wellness gefahren, sondern sitze brav zuhause und gehe nur raus, um das Dreamteam auszuführen. Das ist immer ein Spaß für die zwei, besonders bei dem herrlichen Wetter der letzten Tage. Alle gebotenen Vorsichtsmaßnahmen inklusive.

Darüberhinaus tue ich eigentlich genau das, was ich bei ein paar freien Tagen zuhause vermutlich sowieso getan hätte. Nur mit ganz anderen Gedanken im Hinterkopf. Ich bete mehr, ich danke mehr, ich nehme bewusster wahr.

Also, womit habe ich mich nun in den letzten Tagen so beschäftigt?

Zum einen habe ich natürlich gekocht – ICH, die ich normalerweise so wenig in der Küche agiere. Leckere Kombinationen habe ich gefunden und jedes Mal das Essen liebevoll auf dem Teller angerichtet. Damit konnte ich die Mahlzeiten doppelt genießen, das Auge isst nämlich mit.

Am Montag habe ich mir mein eigenes kleines Aufnahmestudio gebastelt und ein paar der Lieder eingesungen, die ich schon im Gottesdienst mit dem Lobpreisteam gesungen habe. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich werde mir wohl das ganze bisher aufgebaute Repertoire noch aufnehmen.

Dienstag waren dann die Hundekekse dran. Ich habe vor einiger Zeit mal ein Rezept gesucht, wo man überreife Bananen verarbeiten kann. Dabei bin ich auf das Rezept für die Kekse gestolpert und habe es bereits einmal ausprobiert. Das Dreamteam war begeistert und hat die Dinger geliebt.

Für die Hundemamas und -papas hier das Rezept (ich weiß nicht mehr, wo ich es gefunden habe):

  • 1 Banane, 1 Ei, 100 ml Milch und ca 370 g Vollkornmehl
  • Banane zerdrücken, alle Zutaten miteinander mischen und verkneten, bis der Teig glatt ist. Ausrollen und in Form schneiden bzw. ausstechen.
  • Bei 150°C ca. 30 Minuten backen
  • Gut auskühlen lassen und trocken aufbewahren. Richtig knusprig werden die Kekse, wenn du sie offen liegen lässt.

Übrigens macht es nichts aus, wenn du deine Weihnachtsplätzchenausstecher benutzt. Das ist den Hunden total egal 😉

Der große Vorteil dieser Kekse: du weißt genau, was drin ist und im Notfall (wenn dir z.B. beim Spaziergang flau wird) kannst du selber auch dran knabbern 🙂 .

Mittwoch hab ich auch ein bißchen was geschafft: ich habe meinen Gefrierschrank sortiert, den Vorratsschrank aufgeräumt und dazu beschriftete Kartons gebastelt und ein Mobile gebastelt aus alten CDs, die ich umhäkelt habe.

Also keine Langeweile diese Woche bisher. Dabei ist auch Ausruhen und Entspannen nicht zu kurz gekommen. Auch in den nächsten Tagen möchte ich gern diesen ausgeglichenen Mix aus Aktivität und Ruhe pflegen. Ich merke richtig, wie mir die Entschleunigung im Alltag guttut.

Dabei will ich nicht vergessen, ganz besonders an die zu denken, die gerade genau das Gegenteil von Entschleunigung erleben: Alle die, die jetzt ihren Job nicht von zu Hause aus erledigen können, sondern an vorderster Front für uns alle weiterarbeiten. Euch allen gilt mein größter Respekt und mein Wunsch, dass ihr alle gut durch die Krise kommt!

In diesem Sinne wünsche ich dir und mir und allen da draußen: bleibt gesund!

(scroll below the fotos for the English text ;-))

Mein Studio und Publikum – my studio and audience
bunt gemischt – colorful variations
Mischen und schneiden – mix and cut
oder ausstechen – or use a cookie cutter
Sogar das Popcorn ist selbstgemacht – even the popcorn is diy
Mobile = active recycling

This last week most likely was very special for all of us. With lots of new challenges. How do you deal with this?

Monday I started my vacation of one week which was already planned since January. Of course I didn‘t travel to the wellness hotel with my mother, but I obediently sit at home and only leave the house to walk the dreamteam. That‘s always a lot of fun for the two, especially with the great weather these days. All required precautions inclusive.

In addition to that I actually do exactly what I most probably would have done being off work for a few days anyway. But with a totally different mindset. I pray more, I thank more, I perceive more.

So how did I fill these last few days?

For one thing of course I cooked – I, who normally doesn‘t use the kitchen so often. I found delicious combinations and I arranged my food nicely on the plate every day. Thus I was able to double-enjoy my meals, because you eat with your eyes first.

Monday I arranged my own little recording studio and recorded a few of the songs that I already sang in church with the worship team. That was a lot of fun and I plan on recording the whole repertoire I collected.

Tuesday was cookie time for the pups. Some time ago I searched the internet for a recipe to use up very ripe bananas. That‘s when I found the recipe for the cookies and I tried it then. The dreamteam was really excited and loved the treats.

Here‘s the recipe for all doggie-mamas and -papas (I don‘t remember which site I found it on):

  • 1 banana, 1 egg, 100 ml milk and 370 g whole-grain flour
  • Mash the banana, mix the ingredients and knead until the dough is smooth
  • Roll and cut in bits or use a cookie cutter
  • Let cool and store dry. The cookies get really crunchy if you let them dry in an open container.

By the way – it doesn‘t matter if you use your Christmas cookie cutters – the dogs don‘t care 😉 .

The big advantage of these treats: you exactly know the ingredients and just in case (when you e.g. start feeling weak on your walks) you can nibble them yourself 🙂 .

I accomplished quite a bit on Wednesday too: I sorted the stuff in the freezer, cleaned out the pantry and created little boxes with labels. And I crafted a mobile made from old CDs that I crocheted around.

So there was no boredom this week so far. Yet I didn‘t miss out on resting and relaxing. In the coming days I would like to cherish this well balanced mix of activity and rest. I totally notice the positive effects of this slowing down in my everyday life.

In all that I do not want to forget to think of all those, who right now experience the opposite of slowing down: All those who can‘t work from home, but have to work front and center for all of us. My deepest respect for you all and my wish that you all stay fine through this crisis!

With this in mind I wish you and me and everyone out there: stay healthy!

Glaube nur – simply believe

Das hört sich einfach an – manchmal ist es das auch, manchmal aber auch nicht. Dann ist es gut, wenn man Unterstützung hat.

Gestern war ein guter Tag, fast den ganzen Tag. Die Sonne schien, die Vögel haben fröhlich gesungen. Ich auch. Ich habe den Spruch im Bild auf dem Kalender gehabt und einen Podcast mit der Jahreslosung gehört. Und dann am Nachmittag hat jemand etwas gesagt, was mich komplett aus der Bahn geworfen hat und meine Zuversicht in Sekunden in Zweifel und Angst verdreht hat. Ich konnte mich schnell zurückziehen, ein kleines Gebet stottern und einen lieben Freund anrufen. Auf dessen Mailbox habe ich dann meinen einen Hilferuf hinterlassen. Ich brauchte dringend Zuspruch und Hilfe beim Gebet, denn meine Gedanken ließen mich gerade nicht aus der negativen Spirale raus. Nachdem ich aufgelegt hatte, dauerte es nicht lange und mein Puls wurde ruhiger und die Angst verschwand.

Später hat der Freund dann zurückgerufen und mit mir am Telefon gebetet. Am Nachmittag war er unterwegs und hatte deswegen erst später die Mailbox abgehört. Sein Gebet für mich enthielt u. a. die Bitte für ruhigen und guten Schlaf. Den hatte ich tatsächlich. Ich bin heute morgen ausgeruht und fröhlich.

Wenn dir gerade die Kraft zum Glauben fehlt – und sei es auch nur kurzzeitig, wie bei mir – dann bist du ein gesegneter Mensch, wenn du Freunde hast, die dann für dich mitglauben. Ja, ich bin reich gesegnet.

Ich weiß, dass es auch Zeiten geben wird, in denen ich für andere mitglaube. Tatsächlich befinden wir uns gerade in einer solchen Zeit, in der viele Menschen dringend unseren Glauben und unser Gebet brauchen.

Sag es deinen Mitmenschen, dass du für sie da bist. Dass sie nicht allein sind. Auch wenn du gerade nicht ihre Hand halten kannst. Es gibt so viele Wege, füreinander da zu sein. Sei kreativ!

That sounds simple – sometimes it is, sometimes it’s not. Then it is good to have support.

Yesterday was a good day, almost all day long. The sun was shining, birds were happily singing. So was I. And then in the afternoon someone said something that totally kicked me off track and turned my confidence into doubt and fear. I was able to go to another room, stutter a tiny prayer and call a dear friend. I left my call for help on his mailbox. I urgently needed encouragement and help with prayer because my thoughts just didn’t want to let me out of this negative spiral. After hanging up it didn’t take long for my pulse to calm down and fear dissappearing.

Later my friend called back and prayed with me over the phone. He hadn’t been home in the afternoon and therefore checked his mailbox a bit later. His prayer for me was among other things to get good and quiet sleep. Which I actually had. I am rested and in a good mood.

When you just don’t have enough strength to believe – even if it is for just a short time, like for me yesterday – then you are blessed if you have friends who believe for you. Yes, I am richly blessed.

I know there comes a time when it is my turn to believe for others. Actually we are in such a time right now, where a lot of people are in need of our faith and prayers.

Tell the people around you that you are there for them. That they’re not alone. Even when you can’t hold their hand right now. There are so many ways to be there for each other. Be creative!

Außergewöhnlich – Exceptional

Eigentlich wollte ich dir über etwas Außergewöhnliches der letzten beiden Wochen erzählen, nämlich darüber, dass ich fast jeden Abend gekocht habe. Das muss ich aber verschieben, denn es ist etwas noch viel Ungewöhnlicheres passiert:

Mittwoch morgen um ca. Viertel vor 10 habe ich ihn entdeckt: den wunderbaren Regenbogen – gegenüber vom Schlafzimmerfenster. Ich hab ein paar Fotos gemacht. So schön deutlich und bunt war er. Auf der anderen Hausseite konnte ich den Nieselregen sehen. Nachdem ich ein paar Sachen im Haus erledigt hatte, war der Regenbogen immer noch genauso stark am Himmel. Ich habe mich angezogen, die Leine geschnappt und bin mit dem Dreamteam raus, ab in Richtung Regenbogen, der mittlerweile über eine halbe Stunde am Himmel stand.

Während des ganzen Spaziergangs konnte ich die Augen nicht abwenden, musste das Farbenspiel fotografieren und filmen. So viele Regenbogen ich in meinem Leben auch schon gesehen und bewundert habe – das waren immer nur kurze Augenblicke, vielleicht ein paar Minuten. Aber auch auf dem Nachhauseweg leuchtete es noch bunt vom Himmel. Es hat mein Herz so sehr berührt, dass ich weinen musste. Nach 11 Uhr war ich zuhause und der Regenbogen stand unverändert über dem Nachbarhaus. Ich konnte mich nicht losreißen und musste immer wieder nachsehen. Um 12 Uhr mittags war das Schauspiel beendet. Mir war so unglaublich warm ums Herz. Es war einfach so außergewöhnlich!

Es war, als wollte der Regenbogen sicher gehen, dass jedermann ihn gesehen hat.

Ich fühlte mich sehr beschenkt und gesegnet durch dieses Erlebnis.

Das Bild des „unendlichen“ Regenbogens, der nicht gehen will, steht für mich für die unendliche Liebe Gottes zu uns Menschen. Gott möchte, dass jeder Mensch Ihn sieht und kennenlernt. Deshalb versteckt Er sich niemals, sondern seine Liebe leuchtet sichtbar für jeden, der die Augen aufhält. Und so, wie jeder, der aufmerksam auf den Regenbogen achtet und dessen Farben sehen kann, kann auch jeder, der die Augen des Herzens aufmacht, Gottes Liebe in all ihren bunten Nuancen entdecken.

Denk mal darüber nach! Es lohnt sich wirklich!

Initially I wanted to tell you about something exceptional from the last two weeks: about the fact that I cooked almost every evening. I have to postpone that though because something even more exceptional happened:

Wednesday morning at about a quarter to 10 I discovered it: the wonderful rainbow – across from my bedroom window. I took a few pictures. It was so clear and colorful. Through the window on the other side of the house I could see the drizzle. After I accomplished a few chores in the house, the rainbow was still as vibrant. I put on my jacket, grabbed the leash and went for a walk with the dreamteam, in the direction of the rainbow which now stood in the sky for more than half an hour.

During the whole walk I couldn‘t take my eyes off it, I had to take pictures and videos of the play of colors. As many rainbows I have seen and adored in my life – those were only moments, maybe a few minutes. But on my way home it still beamed full of bright colors from the sky. It touched my heart so deeply, it had me in tears. After 11 o‘clock I was back home and the rainbow still stood unchanged over the house across the street. I couldn‘t tear away from it and had to check over and over again. By noon the spectacle was over. I felt such warmth in my heart. It simply was so exceptional.

It was as if the rainbow wanted to make sure that everybody had seen it.

I felt like I received an immense gift and blessing with this experience.

To me, the picture of the „never-ending“ rainbow which didn‘t want to leave represents the never-ending love of God for us people. God wants that everybody sees Him and gets to know Him. That‘s why He never hides from us but lets His love shine visibly for everyone who opens their eyes. And like each one who carefully pays attention to the rainbow and sees its colors, everybody who opens the eyes of their heart can discover God‘s love in all its colorful nuances.

Think about it! It really is worth it!

Atempause – Breathing Space

Nachdem ich eine sehr aktive Woche hatte, braucht mein Kopf eine Atempause – ich häng grad in einem kreativen Vakuum fest. Also gibts heute nur was zum Gucken: Atempause auch beim Dreamteam 🙂 .

Kennst du das auch? Schreib doch mal!

Manchmal hilft nur Schlafen – Sometimes sleep is the only thing that helps

After I had a very active week, my head needs breathing space – I’m stuck in a creative vacuum. So today you will only get something to look at: breathing space for the dreamteam, too :-).

You know that feeling? Tell me about it!

Fastenzeit – Lenten Season

Nachdem ich diesen Fasching echt heftig über die Stränge geschlagen habe – ich war immerhin eine Stunde beim Faschingsball im Dorf und beim Kinderfasching 😉 – (ich sag das mal so: meinetwegen könnte Fasching auch nicht stattfinden) – ist jetzt endlich Fastenzeit.

Ich könnte jetzt Wikipedia zitieren, aber die Definitionen und Ursprünge kannst du dort selber nachlesen, wenn du möchtest.

Lass mich dir nur kurz erzählen, wie ich die Fastenzeit erlebe.

Seit gut 30 Jahren verzichte ich in der Fastenzeit komplett auf Alkohol. In der Schule nannten wir das Leber-Schutz-Wochen 😉 . Am Ostersonntag haut mich dann regelmäßig das erste kleine Gläschen Rotwein um.

Ich lösche auch alle Spiele vom Handy. Nicht am Handy zu spielen ist für mich sogar um einiges härter, als Wein oder Bier wegzulassen.

Ansonsten verbiete ich mir garnichts. Im Gegenteil: ich versuche, mehr von manchem in meinem Leben zu integrieren. Mehr Achtsamkeit, mehr positive Gedanken, mehr Zeit mit meiner Familie, mehr Zeit mit Gott.

Was heißt das im Einzelnen? Ich achte zum Beispiel bewusst mehr auf meine Bedürfnisse. Habe ich Hunger? Und wenn ja, was möchte ich gerade essen? Brauche ich Schlaf oder Bewegung? Und wenn Bewegung, will ich laufen oder schwimmen? Ich versuche, mich nicht zu ärgern, wenn etwas schiefgeht. Ich versuche, mich nicht zu beschweren, wenn mein Kopf oder mein Rücken schmerzt. Ich treffe mich regelmäßig mit meiner Mama oder gehe öfter als sonst mit meinem Mann aus. Ich lese täglich in einem Andachtskalender und versuche bewusst, mehr mit Gott zu sprechen.

Natürlich tue ich das alles auch vor und nach der Fastenzeit. Aber bestimmt nicht ganz so bewusst. Und wenn ich jetzt 40 Tage lang auf all die vorgenannten Dinge achte und sie in meinen Alltag integriere, dann sind sie am Ende der Fastenzeit so oft passiert, dass sie ganz natürlich weiter passieren. Denn so ist unser Unterbewusstsein gestrickt: es merkt sich Dinge, die wir über einen gewissen Zeitraum wiederholen. Und das ist doch toll, wenn sich gute Gewohnheiten von alleine halten, ohne dass man letztlich immer dran denken muss.

Beteiligst du dich auch an einer Fastenaktion? An welcher? Oder ist das überhaupt kein Thema für dich? Erzähl doch mal!

Mein Karnevalskostüm dieses Jahr – My carnival costume this year
Was will mein Bauch? – What does my bell want?
Frühstück mit dem Liebsten – Breakfast with my love

Regina Hagmann – Ein Weg durch die Fastenzeit – A Path through the Lenten Season

Since I got carried away pretty much this carnival – after all I was at the carnival party in our village for about an hour and I attended the kids‘ party 😉 – (let me say it that way: I wouldn‘t be sad if there were no carnival) – it finally is lenten season.

I could quote Wikipedia now but you can read about definitions and origins yourself there, if you like.

Let me tell you shortly about how I go through the lenten season.

For a good 30 years now I do not drink any alcohol during lent. In school we called it liver-protection-weeks 😉 . Easter Sunday that first small glass of red wine knocks me off my feet every year.

I also delete all games from my cell-phone. Not playing on the phone is a lot harder for me than not to drink wine or beer.

Apart from that I do not forbid myself anything. On the contrary I try to integrate more of some things in my life. More awareness, more positive thoughts, more time with my family, more time with God.

What does that mean in particular? For example I pay more attention on my needs. Am I hungry? And if yes, what do I like to eat right now? Do I need sleep or movement? If it is movement, do I want to go for a walk or do I want to go swimming? I try not to be angry, when something goes wrong. I try not to complain about headaches or backaches. I meet my Mom regularly or I go out with my husband more often. I read a daily devotional and try deliberately to talk with God more.

Of course I also do all that before and after lent. But certainly not as aware. And when I now pay attention to all the above mentioned things in the coming 40 days and integrate them in my daily life, then they will have happened so many times, that they naturally will happen after that. That‘s how our subconsciousness works: it remembers things we repeat over a certain time. And I find it marvelous that good habits stay, without us having to think about them all the time.

Do you take part in any lenten move? Which one? Or is that no topic for you? Tell me about it!

In Bewegung bleiben – Staying in motion

[Werbung enthalten] Vor einigen Jahren musste ich mit einer ziemlich schmerzenden Schulter zum Arzt. Ich vermutete eine Verletzung, die durch einen abrupten Richtungswechsel von der angeleinten und noch sehr ungestümen Cleo stammte. Der Arzt vermutete eher einen anderen Grund, denn er meinte, so sportlich, wie ich sei, wäre eine solche Verletzung eher unwahrscheinlich.

Hatte ich richtig gehört? Er nannte mich sportlich! Mich, die ich nie Sport machte. Das sagte ich ihm auch. Seine Antwort finde ich auch heute noch sehr cool. Er meinte nämlich, ich hätte einen Hund. Der Hund müsse laufen, also würde ich auch laufen. Und eine solche tägliche Bewegung zähle für ihn in jedem Falle als sportliche Betätigung. Seitdem ist Sport für mich nicht mehr mit Geräten, Fitnessstudio oder Turnhallen verbunden. Letztere haben mir schon als Teenie die Lust am Sport gründlich verleidet.

Nun bin ich also doch sportlich. Zwischendurch habe ich auch 2 x pro Woche ein Fitnessstudio besucht, aber nach etwa 2 Jahren war die Luft raus – ich konnte mich einfach nicht mehr aufraffen, dorthinzugehen. Lieber ging ich einmal mehr mit dem Dreamteam raus.

Seit ich mit dem intueat-Programm angefangen habe (die neuesten Infos dazu findest du auf der Seite „Wohlfühlen“, dort gibt es auch den Link zum brandneuen und noch immer kostenlosen Webinar mit dem Thema „in Drei einfachen Schritten zum Wohlfühlgewicht“), ist Bewegung noch mehr fester Bestandteil meines Lebens. Nicht nur Bewegung, sondern Wohlfühlbewegung. Warum? Weil es viel leichter ist, sich zu bewegen, wenn man sich dabei wohlfühlt. Bei manchen Sportarten ist das nicht so 😉 .

Für jeden einzelnen ist Wohlfühlbewegung ganz speziell, deswegen konnte ich auch ohne schlechtes Gewissen die Besuche im Fitnessstudio streichen. Wie kann denn Wohlfühlbewegung aussehen? Hier ist eine sicher nicht vollständige Liste von Bewegungsarten, von denen ich von Freunden, Bekannten und den vielen anderen intueat-Teilnehmern gelesen habe:

Joggen, Zumba, Tanzen, Handball, Fußball, Gewichtheben, Sportstudio, Skifahren, Yoga, Radfahren und so vieles mehr.

Und meine Wohlfühlbewegung? Wie eingangs schon erwähnt, ist mit den Hunden laufen eine meiner Wohlfühlbewegungen. Aber ich gehe auch unglaublich gern schwimmen. Ich hatte nur nicht so oft die Gelegenheit. Aber jetzt habe ich eine Möglichkeit gefunden, wieder jede Woche schwimmen zu gehen. Was soll ich dir sage? Es ist einfach wunderbar!

Warum ist mir das wichtig? Wir haben dieses Wunderwerk Körper geschenkt bekommen. Sollten wir dieses wertvolle Geschenk nicht pflegen? Wohlfühlbewegung jeglicher Art ist ein wunderbarer Weg, dies zu tun.

Wenn du jetzt meinst, du wärst nicht sportlich, dann lies nochmal den zweiten Absatz – und dann höre mal in dich hinein. Welche Bewegungsart könnte dir gefallen? Oder hast du schon eine Wohlfühlbewegung für dich entdeckt? Erzähl mir doch davon in den Kommentaren. Ich freue mich, von dir zu lesen.

Update Donnerstag vormittag – Thursday morning

[Contains ad] A few years ago I had to see a doctor because my shoulder hurt very much. I assumed that I injured myself when Cleo – on the leash and still quite rambunctious – jumped into the opposite direction. The doctor instead thought of some other reason, because he thought it was very unlikely that I would hurt myself that bad, a sports person as I was.

Did I hear that right? He called me a sports person! Me, who never exercised. I told him that. I still find his answer cool to this day. He said, I had a dog. The dog had to be walked. So I would walk, too. And for him such daily movement counts as a sports action in any case. Since then I do not connect sports with sports equipment, gym or sports halls. The latter radically spoiled the fun in sports already when I was a teenager.

So now I am a sports person after all. In the meantime I used to visit a gym twice a week but after a good two years I couldn‘t motivate myself anymore. I preferred to go an extra round with the dreamteam.

After I started the intueat-program, movement is even more integrated in my life. Not only movement, but feel good movement. Why? Because it is a lot easier to move your body, when it makes you feel good. Some sports really don‘t 😉 (The latest information about intueat you can find on the „Feel good!“ page, where you also see the link to the brandnew and still free webinar „3 easy steps to your feel good weight“ – For all my English readers: the program is still only available in German 😦 But I‘ll let you know asap when there‘s an English version)

For each person feel good movement is very special. That‘s why I was able to cancel my visits in the gym without guilty conscience. So what does feel good movement look like? Here‘s a definitely incomplete list of different movements that I heard from friends and the many other intueat participants:

Jogging, Zumba, dancing, handball, football, weightlifting, gym, skiing, yoga, cycling and so much more.

And my feel good movement? As mentioned in the beginning, walking with the dogs is one of my feel good movements. But I also love swimming. I just didn‘t have many chances to. But now I found a way to go swimming once a week. And what shall I say? I love it, it‘s wonderful.

Why do I consider this important? We received this miracle called body as a gift. Shouldn’t we take care of this valuable present? Feel good movement is a wonderful way to do that.

If you now think, you are not a sports person, then go back and read the second paragraph – and then reflect about it. What kind of movement could suit you? Or did you already find your feel good movement? Let me know about it and write a comment below. I‘m looking forward to hearing from you!

Sturmwetter – Stormy Weather

Ich habe mal wieder ziemlich spät mitbekommen, dass ein Sturm über Deutschland ziehen soll. Sonntag nachmittag war ich nochmal mit den Hunden draußen, bevor es losgehen sollte.

Der Wind war ziemlich stark und es wurde wirklich kalt draußen. Montag Vormittag gab es einen Mix aus starken Regenschauern, heftigem Wind und Phasen von strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Jedesmal, wenn ich dachte, jetzt kann ich die Hunde ausführen, hat es wieder angefangen zu regnen.

Es sind sogar einige Bäume auf die Straße gestürzt und die örtliche Feuerwehr musste die Straße um etwa 5 Uhr früh und gegen 11 Uhr freiräumen. Aber trotzdem wurde unsere Gegend nicht zu stark getroffen, Gott sei Dank.

Dienstag auf Mittwoch hat es dann tatsächlich geschneit und gefroren. Weder die Hunde noch ich haben wirklich viel geschlafen. Aber trotzdem sind wir morgens fröhlich aufgestanden und in eisigem Wind spazieren gegangen. Das war ganz schön anstrengend – zumindest für mich 😉 .

Jeder Sturm im Leben kann dich durcheinanderwirbeln, durchschütteln, aus der Bahn werfen. Wie gut ist es dann, einen sicheren Ort zu haben, in dem du geschützt das Ende des Sturms abwarten kannst.

Unser Haus ist für mich ein Zufluchtsort, wenn das Wetter heftig wird. Und Gott ist mein Zufluchtsort, wenn es in meinem Leben turbulent zugeht.

Bei Ihm darf ich mich sicher fühlen, auch wenn Stürme um mich herum toben.

Wo suchst du Schutz vor den Stürmen des Lebens? Schreib mir doch in den Kommentaren. Ich freue mich, von dir zu lesen!

Die Ruhe vor dem Sturm – The calm before the storm
Stürmisches Wetter – Stormy weather
Kuscheln mit Mami – Cuddling with Mommy

I found out rather late that there was a storm about to hit Germany. Sunday afternoon I walked the dogs one more time before it was supposed to start.

The wind was quite strong and it got really cold outside. Monday morning was a mix of heavy rain, strong wind and phases of bright sunshine and blue sky. Every time I thought about walking the pups, it started raining again.

Even a few trees had fallen on the road and the local firemen had to clear the road at about 5 in the morning and later at about 11. But still, but thank God our area was not hit too hard.

Tuesday to Wednesday it actually snowed and got freezing cold. Neither the dogs nor I really got to sleep much. Anyway we happily went for a walk in the ice-cold wind. That was pretty exhausting – at least for me 😉 .

Every storm in life can whirl you around, shake you, throw you off track. How good is it then to have a safe place where you are protected while you wait for the end of the storm.

Our house is my shelter in severe weather. And God is my shelter when my life is becoming turbulent.

I can feel safe in His presence while the storms are raging around me.

Where do you find shelter in the storms of life? Tell me in the comment section. I‘m looking forward to reading from you!

Wenn die Traurigkeit dich überfällt – When sadness hits you

An manchen Tagen scheint einfach die Sonne nicht aufgehen zu wollen. Auch emotional nicht. Dann überfällt mich eine Traurigkeit, die ich gar nicht richtig beschreiben kann.

So einen Tag hatte ich vergangene Woche. Ich konnte den ganzen Tag nur weinen, wusste aber nicht, warum. Es kam einfach so. Dabei war es ein völlig normaler Tag, mit Spaziergang, Haushalt, Arbeit usw. Aber die Traurigkeit hielt mich fest bis in den Nachmittag hinein.

Also, was sollte ich tun? Versuchen, dieses Gefühl zu verdrängen? Das hätte sicher nicht geholfen, denn wenn ich das getan hätte und das Gefühl wäre irgendwann wieder aufgetaucht, dann wäre es noch viel stärker gewesen. Stattdessen habe ich es zugelassen, akzeptiert und durchlebt. Ich habe beim Telefonat mit meinem Mann geweint und zugegeben, dass ich mich schlecht fühle, aber es eigentlich gar keinen Grund dafür gab. Auch auf der Arbeit habe ich es nicht versteckt. Und weißt du was? Nachdem ich eine zeitlang geweint und getrauert habe, begann ich mich besser zu fühlen. Die Energie kehrte zurück und ich habe sowohl auf der Arbeit als auch nach Feierabend zu Hause einiges weggeschafft. Der Rest der Woche war auch fast durchgehend positiv.

Es gibt keinen Grund, sich zu schämen, wenn einen so starke Gefühle überfallen. Aber in dieser Welt soll man immer gut drauf sein und lächeln. Wenn man das nicht tut, ist man gleich schwach. Aber das ist völliger Blödsinn. Denn wer sich traut, zu zeigen, dass es ihm nicht gut geht, der ist der wirklich Starke. Denn sich nicht zu verstecken ist mutig. Schließlich muss man immer damit rechnen, sich damit angreifbar zu machen.

Als meine Freude zurückkehrte und mein Lächeln wieder strahlte, habe ich auch das wieder deutlich nach außen tragen können. Darüber haben sich die Menschen in meinem mit mir gefreut.

Ich bin Gott sehr dankbar dafür, dass er mir die Fähigkeit gegeben hat, zu fühlen. Es wäre eine sehr kalte Welt, wenn es keine Gefühle gäbe. Wenn ich meine eigenen Gefühle zulassen kann, kann ich auch lernen, die Gefühle anderer zulassen und mitfühlen.

In meinem neuen Planer steht täglich die Frage, ob mir etwas, das mir negativ erschien, eine positive Seite hatte. An diesem traurigen Tag habe ich am Abend hingeschrieben, dass ich es als positiv empfand, dass ich das Gefühl der Trauer zulassen konnte und dass ich dadurch ganz bewusst auf die vielen kleinen positiven Dinge meines Lebens schauen durfte.

Versuch einmal, besonders an einem schlechten Tag, die schönen Kleinigkeiten bewusster wahrzunehmen. Ich verspreche dir, das lohnt sich!

Traurig – Sad
Kraniche, Gäste, Sonnentag, Kekse für Mensch und Hund, Dreamteam – Cranes, guests, sunny day, cookies for human and dog, dreamteam

There are some days when it seems the sun just doesn‘t want to rise. Even emotionally. Then a kind of sadness hits me that I cannot really describe.

I had such a day last week. I could only cry all day, but didn‘t know why. It just happened. But it was just a regular day with walking the dogs, household, work and so on. But the sadness didn‘t loosen its grip on me until the afternoon.

But what to do? Trying to eliminate the feeling? That certainly would not have helped, because had I done that and the feeling had come back, it would have become much more intense. Instead I allowed it, accepted it and went through it. I cried when my husband called and I admitted that I felt bad and there was not really a reason for it. Even at work I didn‘t hide it. And you know what? After I had cried and was sad for a while, I started feeling better. My energy came back and I accomplished a lot at work as well as at home after work. The rest of the week was almost completely positive.

There‘s no reason to be embarrassed about being hit by such strong feelings. But in this world you‘re supposed to always be in a good mood and smile. If you aren‘t, you are considered weak. But that is pure nonsense. The one who dares to show that they‘re not feeling well is the real strong one. Because not to hide is courageous. After all you always have to reckon becoming vulnerable.

When my joy came back and my smile was shining again, I could show that too. The people around me shared my happiness.

I thank God for the ability to feel. It would be a cold world without feelings. When I‘m able to accept my own feelings I can learn to accept the feelings of others and I can feel for them.

In my new planner I‘m asked daily if something that looked negative to me had a positive side. On the evening of that sad day I wrote that I found it positive to be able to accept the feeling of sadness and that I consciously concentrated on the many little positive things in my life.

You should try – especially on a bad day – to appreciate the beautiful little things in your life. I promise, it‘s worth it!

Pulloverwetter – Sweater weather

Die vergangenen Tage war das Wetter ja nicht sehr prickelnd. Es war windig, kalt und es hat meistens geregnet. Trotzdem haben wir uns aufgerafft und sind gelaufen. Zur Lieblingswiese mit den Lieblingskletterbäumen und den Lieblingsmauselöchern. Wie wir dabei aussahen, kannst du auf der Fotocollage sehen. Und meinen dritten Hund – den Tee-Mops, den ich zu Weihnachten bekommen habe, lernst du heute auch kennen 😀 .

Da ich diese Woche irgendwie so keine Schreibidee habe, bekommst du heute einfach mein Dreamteam zu sehen.

Ein Tipp noch: es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung! Warst du diese Woche mal draußen an der frischen Luft? Frische Luft lässt dich gut schlafen!

DREAMTEAM

These past days the weather was not really so nice. It was breezy, cold and most of the time it rained. But anyway we pulled ourselves together and went walking. To the favorite field with the favorite climbing logs and the favorite mouse holes. What we looked like, you can see on the picture collage. And you get to know my third dog – the tea-pug, that I got as a christmas present 😀 .

After I don‘t have any idea this week what to write about, you will just get to see my dreamteam.

One more advice: there‘s no such thing as bad weather, only bad clothing! Have you been outdoors last week? Fresh air makes you sleep well!

Leben in Farbe – Life in color

Ich war vor ein paar Tagen am Flughafen. Dort sitze ich gern mit einem Becher Kaffee und schau mir nicht nur die Flugzeuge, sondern vor allem die Menschen an. Ich finde es einfach faszinierend, wie unterschiedlich wir alle aussehen und wie wir doch alle dieser einen, besonderen Spezies angehören.

Und jetzt stell dir mal vor, es gäbe nur rund und eckig und schwarz und weiß. Bei allem. Stell dir vor: Bäume und Gras, Vögel und Fische, Hund und Katz, Auto und Fahrrad, Mann und Frau usw.– alles rund oder eckig und schwarz oder weiß. Hast du das Bild? Nicht einfach, sich das vorzustellen, oder?

Wie gut, dass wir eine völlig andere Welt erleben dürfen, mit vielen bunten Farben und genauso vielen verschiedenen Formen. Nochmal zurück zur Aufzählung: Bäume allein gibt es in so vielen Farben und Formen, dass man das kaum fassen kann. Ebenso bei allem anderen.

Auch kann alles im Leben mal seine Farbe verlieren, verblassen oder aus der Form geraten, während es altert. Ein Blatt verliert im Herbst sein Grün, genauso wie meine Haare ihr Braun verloren haben. Ein Autoreifen kann, wenn er lange nicht bewegt wird, platt werden, ich dagegen werde in der Mitte eher rund, wenn ich mich nicht bewege 😉 . Alles unterliegt der Veränderung. Und Veränderung ist nicht auch gleichzeitig immer Verschlechterung (wobei das beim Autoreifen wohl zutrifft). Nein, Veränderung ist meistens Verbesserung. Ja, ich bin grauer geworden, aber ich bin auch schlauer geworden. Ich habe ein wenig mehr Speck als früher, aber auch ein dickeres Fell. Ich war schon immer ein wenig verrückt, aber ich habe das Leben noch nie so genossen, wie jetzt. Und wenn mal etwas nicht so funktioniert, wie ich das gerne hätte, dann habe ich mittlerweile entweder die Geduld, zu warten oder aber den Mut, einen anderen Weg zu suchen.

Und ich bin noch dankbarer geworden. Ich freue mich noch mehr an den Dingen, die mir geschenkt werden. Sei es die Zeit, die ich mit meiner Familie verbringen darf, oder die kleine Geburtstagstorte von Freunden, oder ein Kompliment für die Liedauswahl, die ich für den Gottesdienst getroffen habe, oder den strahlend blauen Himmel, oder mein warmes Bett.

Auch an grauen Tagen wie heute, an denen es nicht richtig hell werden will, weiß ich doch, dass die Sonne scheint. Über dem Grau. Das kannst du sehen, wenn du im Flieger sitzt und hoch über den Wolken schwebst.

Was man auch nicht vergessen darf: es gibt nichts auf der Welt ohne ein Gegenüber. Eben wie grau und bunt, Winter und Sommer, Licht und Schatten.

Entscheidend ist allein, ob du annehmen kannst, dass das eine ohne das andere nicht existiert – und wie du damit umgehst. Siehst du immer nur die Schattenseiten? Dann wird es Zeit, dass du dich mal umdrehst und ins Licht schaust. Dann fallen die Schatten hinter dich. Ich sage nicht, dass sie verschwinden, sie sind noch da, aber du siehst sie nicht mehr. Und im Licht wird deine Welt wieder bunter werden. Probier das doch mal aus!

Das Leben ist bunt
Leben in Farbe – Life in color

A few days ago I was at the airport. I like to sit there with a cup of coffee and watch not only the airplanes but especially people. I find it fascinating how different we all look and yet all belong to this one special species.

And now imagine there was only round and angular, and black and white. In everything. Imagine: trees and grass, birds and fish, dogs and cats, cars and bicycles, men and women etc. – all round or angular and black or white. You got the picture? Not easy to imagine, is it?

How good, that we may experience a whole different world, with lots of bright colors and just as many shapes. Back to the list: trees alone exist in so many colors and shapes that you can hardly conceive it. Just like everything else.

Things can lose their color, fade or get out of shape while aging. A leaf loses its green in autumn just like my hair lost its brown. A tyre can – if not being moved for some time – become flat, while I rather get rounder in the middle, when I don‘t move 😉 . Everything is subject to changes. Changes don‘t always mean a change for the worse (considering the tyre it would be, though). No, change most of the time is improvement. Yes, I got greyer, but also I got smarter. I have a little more fat around my belly, but I also have thicker skin. I have always been a little crazy but I never enjoyed life like I do now. And if something doesn‘t work the way I want it to, I finally have the patience to wait or the courage to find another way.

Also, I became even more thankful. I rejoice even more at things I receive. Be it time I can spend with my family, or the little birthday cake from friends, or a compliment about the choice of songs for the church service, or the bright blue sky, or my warm bed.

Even on grey days like today, when it seems that it will not clear up, I know that the sun is shining. Above the grey. You can see that when you‘re in a plane flying high above the clouds.

You should not forget: there‘s nothing in this world without a counterpart. Like grey and colorful, winter and summer, light and shadow.

Crucial alone is if you can accept that one does not exist without the other – and how you handle it. Do you always see the shady sides? Then it‘s about time to turn around towards the light. Then the shadows will fall behind you. I don‘t say they will disappear, they are still there, but you don‘t see them anymore. And your world will become more colorful again in the light. Why don‘t you just try it?