Und was ist mit Masken? – What about masks?

Ist es nicht so, dass ganz viele Menschen in ihrem Leben eine Maske aufhaben, die das wahre Ich verhüllen soll? Ich fürchte, ja.

Heute will ich aber über die Masken schreiben, die jetzt in aller Munde sind und vor aller Munde getragen werden müssen.

Die Diskussion darüber hat mich so geärgert, dass ich vor einigen Tagen diesen Text im facebook geschrieben habe:

Leute, ich muss das mal loswerden: Warum regt ihr euch so auf, dass wir beim Einkaufen jetzt Masken tragen sollen? Ihr sollt die Dinger nicht 24/7 aufhaben, sondern beim Einkaufen oder im Bus. Ich weiß ja, dass manche Menschen Stunden damit verbringen können, aber der Durchschnittsmensch braucht eher weniger Zeit dafür. In meinem Verwandten- und Bekanntenkreis gibt es einige Ärzte/Ärztinnen und Pfleger/innen. Was sollen die denn sagen? Die müssen auch ohne Corona schon immer stundenlang Masken tragen. Und dass Politiker und Entscheider auch nur Menschen sind, die es nie allen recht machen können, darf man auch nicht vergessen. Macht euch das mal bewusst, denn auch in kleinen Kreisen wird es immer unterschiedliche Meinungen geben, erst recht in einem ganzen Land. Und manchmal muss ich eben auch Dinge essen, die mir nicht schmecken. 😷

Ich habe die ganze Zeit nicht daran gedacht, mir Masken selber zu nähen, aber nachdem es jetzt Pflicht ist, bei bestimmten Aktivitäten eine Maske zu tragen, habe ich mich auf die Suche gemacht nach der für mich passenden Nähanleitung.

Es gibt ja ganz viele unterschiedliche Varianten, aber diese hier hat mir am besten gefallen, weil sie einfach und mit meinem nicht großen Können an der Nähmaschine machbar ist. Anleitung von Mommymade Wunderbares Extra: die Anleitung gibt es unterm Video in mehreren Sprachen.

Deshalb erkläre ich dir auch nicht, wie man‘s macht – sondern zeig dir nur, dass auch Nähanfänger durchaus in der Lage sein können, ihre eigenen Masken selber zu nähen 🙂 – oder – in meinem Fall – für meine Familie und Freunde.

Schreib mir doch mal, ob du auch Masken selber nähst und für wen. Ich freu mich, von dir zu lesen.

Bleib gesund, trag Maske mit Stolz und sei gesegnet! Bis nächste Woche!

Der Anfang – The beginning
Werkstatt – Workshop
Erfolge muss man feiern! – You gotta celebrate your success

Isn‘t it true that a lot of people are wearing masks to hide their true self all of their life? I‘m afraid, yes.

But today I want to write about those masks that are on everybody‘s lips right now and that are mandatory to be in front of them.

The discussion about that has made me quite angry which led me to write this on facebook a couple of days ago:

Guys, I gotta let this out: why are you making such a hassle about having to wear a mask? You don’t have to wear them 24/7, only while shopping or in the bus. I know some people can spend hours with that, but the average person usually needs a lot less time. I have quite a few doctors and nurses in my family and friends. What do you think are they supposed to say about that? They have to – even without Corona – wear masks for hours all the time. Politicians and decision makers are only human too, who cannot satisfy every single person. Don’t forget that. Be aware of that because even in small circles you’ll find different opinions, how much more in a whole country. And sometimes even I have to eat things I don’t really like. 😷

All this time I didn‘t think about sewing my own masks but since it is now mandatory to wear masks during certain activities, I searched for a tutorial that is suitable for me.

There are a lot of different variations, but this one I liked most because it is easy and doable with my little sewing skills. Tutorial by Mommymade . Great extra: you get the tutorial in several languages in the infobox under the video.

That‘s why I won‘t explain how to – but only show you that even beginners can be able to sew their own masks 🙂 – or, in my case, for my family and friends.

Write me if you sew masks yourself and who you sew them for. I look forward to reading from you.

Stay healthy, wear your mask with pride and be blessed! See you next week!

In diesem Jahr wird alles anders – This year everything will change

Was klingt, wie ein guter Vorsatz in der Silvesternacht, ist in diesem Jahr ohne mein oder dein Zutun und ziemlich schlagartig eingetroffen. Und das weltweit.

Heute ist Gründonnerstag – wenn du dazu mehr wissen willst, schau dir doch den Beitrag vom 18. April 2019 noch mal an. Das war übrigens einer meiner ersten Texte hier 🙂 – inzwischen ist es ziemlich genau ein Jahr her, dass ich hier den ersten Beitrag veröffentlicht habe.

Und soviel ist passiert in dem Jahr, aber noch soviel mehr in diesen ersten Monaten dieses Jahres!

Dabei ist es eigentlich nur eine Sache, eine kleine Sache, die die massiven Veränderungen in unser aller Leben angestoßen hat, ein hässlicher kleiner Virus, der den schönen Namen „Krone“ trägt.

Im letzten April war ich mit meinem Mann in den USA, Kinder und Schwiegereltern besuchen. Der jetzt für Anfang Mai geplante Urlaub auf Trinidad, bei dem ein großes Familientreffen stattfinden sollte, ist gestrichen.

Das letzte Osterfest – leider auch das letzte mit meinem Papa – konnten wir mit meinen Eltern gemeinsam genießen. In diesem Jahr werden wir getrennt voneinander diese Festtage erleben, Mama für sich, meines Bruders Familie für sich und wir beide mit dem Dreamteam für uns. Ohne Zusammenkunft im Gottesdienst, ohne Restaurantbesuch zum Festessen.

Nie zuvor habe ich einen Arbeitsplatz gehabt, bei dem ich die meiste Zeit zuhause verbringen konnte. Ich hatte die ersten beiden Wochen der Ausgangsbeschränkungen Urlaub – geplant war eigentlich eine Wellnesswoche mit Mama, aber die musste ausfallen. So habe ich in der Aussicht auf die Arbeit im Home-Office (seit Anfang dieser Woche) mein Arbeitszimmer renoviert und neu gestaltet. Das ist übrigens einer der positiven Effekte der ganzen Geschichte. Das hätte ich sonst sicher noch lange vor mir hergeschoben.

Gibt es denn noch mehr Positives, das sich während dieser Krise entwickelt? Lass uns der Sache auf den Grund gehen und zwischen den Schreckensmeldungen auf die Suche gehen:

Viele Eltern müssen – oder dürfen – jetzt viel Zeit mit ihren Kindern verbringen und lernen sie vielleicht so auf eine völlig neue Weise kennen. Auch können sie durch Unterricht zuhause vielleicht verstehen, was Lehrer täglich durchmachen, wenn sie in ihrer Klasse Unterricht halten.

Wir gehen fokussierter und seltener Einkaufen. So geben wir unser Geld für gut Gewähltes aus und wir sparen eine Menge Benzingeld.

Ich für meinen Teil bin noch dankbarer für das was ich habe. Und für die Menschen, die weiter arbeiten, damit das Leben weitergehen kann. Umso unverständlicher ist es mir, dass genau diese Menschen jetzt nicht selten von einer Gruppe ewig unzufriedener Leute angreifen lassen müssen. Gerade jetzt sollten wir froh sein, dass nicht jeder Arbeitnehmer ein „Sesselpupser“ ist, wie ich, der die Arbeit aus dem Home-Office erledigen kann. Denn wenn heute mein Toner alle ist, bin ich doch froh, dass der Paketbote Nachschub bringt, oder wenn ich Hunger habe, aber keine Lust oder Zeit zum Kochen, freue ich mich über die gelieferte Pizza oder den Food-Truck. Ohne die Menschen, die die Regale wieder auffüllen und an der Kasse stehen, könntest du deine Vorräte nicht auffüllen. Ohne gut besetzte Krankenhäuser wäre die Situation noch viel schlimmer. Und ohne Handwerker wie meinen Boss, der meine Waschmaschine repariert hat, hätte ich noch ein zusätzliches Problem.

Also vergiss nicht, hin und wieder Danke zu sagen. Es zeigt nicht nur ihnen deine Wertschätzung, sondern es wird auch dir selber guttun.

Ganz großartig finde ich auch, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, das Internet nicht nur zum Zeitvertreib oder für den Job zu nutzen, sondern auch und besonders, um miteinander in Verbindung zu bleiben. Da gibt es ungeahnte Möglichkeiten.

Ein Beispiel: Meine Freundin Elke bietet Online-Zumba-Kurse an. Das großartige daran ist: ich kann teilnehmen. Das geht normalerweise nämlich nicht, weil sie in Texas lebt und ich in Bayern. Wenn du Lust hast, melde dich, ich schick dir die Infos.

Oder: ganz viele Musiker/innen und Sänger/innen bieten kleine Konzerte im Netz – ich verfolge seit Beginn die #hopesongs, initiiert von Judy Bailey und Patrick Depuhl, wo jeden Abend um halb 8 für eine halbe Stunde oder mehr von den verschiedensten Orten ein kleines #küchenkonzert verschiedener Künstler übertragen wird. Dann gibt es so tolle Gemeinschaftsprojekte, wo sich beispielsweise die Mitglieder eines Chores oder einer Band einzeln aufnehmen und daraus ein Ganzes geschnitten wird. Wenn du ein bißchen surfst, findest du da ganz großartige Videos.

Anderes Beispiel – vielleicht mein Lieblingsbeispiel: meine Gemeinde hat mit Online-Gottesdiensten begonnen. So können wir zusammenkommen, obwohl wir getrennt sind. Wir haben auch andere Aktivitäten aus dem Gemeindegebäude auf die Website http://www.fcg-saaletal.de/ verlagert, wo du jetzt den „ersten Montag“ mit Abendmahl finden kannst und den „Gemeindetreff am Mittwoch“, bei dem es ermutigende kleine Videobotschaften von Gemeindemitgliedern zu sehen gibt (meine gibt es seit gestern). So können wir auch viele Menschen erreichen, die uns zuvor noch nicht besucht haben. Ich liebe das einfach! Nichtsdestotrotz freue ich mich darauf, wieder alle vor Ort treffen zu dürfen, gemeinsam zu singen und zu beten – ohne die räumliche Trennung.

Das Wichtigste in dieser Zeit ist, dass du die Hoffnung nicht verlierst. Hoffnung darauf, gesund zu bleiben (oder zu werden), Hoffnung auf das Ende der Krise und darauf, dass wir alle gestärkt daraus hervorgehen.

Ich schöpfe meine Hoffnung aus Ostern: aus der Tatsache, dass Jesus Christus den Tod bereits besiegt hat und ich im Glauben daran letztendlich nichts zu fürchten habe. Diese Hoffnung ist lebendig und ich bete, dass auch du diese lebendige Hoffnung in dir trägst.

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

P.S. Es gibt übrigens wieder frischen Rhabarberkuchen 🙂

Home-Office

What sounds like a new year‘s resolution, has rather abruptly come to pass this year without my or your help. And it happened all over the world.

Today is Maundy Thursday – if you like to know more about that, why not read my article from April 18, 2019? That was one of the first texts here 🙂 – in the meantime it has been a good year since I published my first article.

So many things happend in that year, but so much more these first few months of this year!

Yet it is only one thing, one small thing, that caused the massive changes in our lives, an ugly small virus with the nice name „crown“.

Last April we visited our kids and in-laws in the USA. For this May we planned a vacation to Trinidad with a big family reunion – that‘s cancelled.

Last Easter – sadly the last Easter with my Dad – we could enjoy with my parents. This year we will live through these holidays separated, Mum by herself, my brother‘s family by themselves, and we both only with the dream team.Without church meetings, without feasting in a restaurant.

Never before I had a job where I spent most of the time at home. The first two weeks of the lockdown I was on vacation. The wellness-week which was planned for Mum and me had to be postponed. So, with the idea of working from home (since this past Monday) these next weeks, I renovated and rearranged my office room in the house. That actually is one of the positive aspects of the whole situation. Otherwise I most probably would have put that off for a long time.

Is there anything else positive developing in this crisis? Let us search beneath all the horrible news:

Many parents have to – or may – spend a lot of time with their children and get to know each other in a totally different way. Also, through home-schooling they might start to understand what teachers go through every day in their classrooms.

We go shopping so much more focused and less often, thus spending money on well chosen things. Also, saving a lot of gas money.

Personally, I am a lot more thankful for what I have. And for the people who do their jobs so life can go on. I cannot understand at all that even these people are not seldomly being attacked by a group of ever unhappy people. Especially now we should be thankful that not all employees/workers are office sitters like I am, who can work from home. Because if my printer runs out of ink, I‘m happy that the package deliverer brings me some new one. Or if I‘m hungry, but haven‘t time or energy to cook, I am happy about pizza services or food trucks. Without the people filling up shelves in the stores and without the cashiers you couldn‘t fill up your pantry. Without well staffed hospitals the situation would be much worse. And without craftsmen like my boss, who repaired my washing machine, I‘d have an additional problem.

So don‘t forget to say thank you every now and then. That not only makes them feel appreciated, but it makes you feel good too.

I think it is absolutely fantastic that we are able to use the internet not only for amusement or our job, but also and especially to stay connected with each other. There are undreamt-of possibilities.

For example: My friend Elke offers Zumba classes online. Together with her doggies. The great thing is: I can take part. That normally is impossible, for she‘s in Texas and I am in Bavaria. If you want to join, let me know – I’ll send you the info.

Or: a lot of musicians/singers offer little concerts via internet – I‘ve been following #hopesongs from the start – initiated by Judy Bailey and Patrick Depuhl, where every evening at 7.30 h for 30 minutes or more different artists broadcast a little #kitchenconcert from different places. Then there are great projects where e.g. all members of a choir or a band record their parts and it is put together to a video. Just surf the net and you will find great videos.

Another example – maybe my favorite: my church started online services. That way we can come together even when we‘re apart. We also have other activities switched from the church building to the website http://www.fcg-saaletal.de/ where you now can find communion service on the first Monday of the month and the „Wednesday-Come-Together“ with encouraging little video messages from church members (mine went online yesterday). Thus we can reach so many people who may not have visited us before. I simply love it! Nevertheless I am looking forward to meet again at church, to sing and pray together without the distance.

Most important in these days: do not lose your hope. Hope for staying healthy (or regaining health), hope for the end of the crisis and for us all coming out of it stronger than before.


I find my hope in Easter: in the fact that Jesus Christ already has triumphed over death and I do not have to fear anything through my faith in Jesus. This hope is alive and I pray that you carry this living hope inside, too.

With this in mind: Happy Easter!

P.S. There’s fresh rhubarb tart 🙂

Eine Bildergeschichte – A Picture Story

Heute gibt es weniger Text, dafür mehr Bilder – leider gibt es keinen Duft, den ich dazu einblenden kann, aber mit deiner Phantasie kannst du dir sicher vorstellen, wie meine Küche gerochen hat.

Mein Liebster kam am Dienstag abend nach Hause und hatte statt eines Straußes Blumen ein Bündel frischen Rhabarber dabei. Heißt: der Zeitpunkt ist gekommen. Mein jährlicher Backtag für Rhabarberkuchen ist da.

Also habe ich mich gestern daran gemacht und ihm seinen absoluten Lieblingskuchen gebacken. Warum? Weil er diesen Kuchen liebt und ich ihn liebe.

Ich selber mag Rhabarber eigentlich nur roh – schon seit Kindertagen – also kein Kompott, keinen Kuchen. Aber bei diesem Rezept kannst du sogar mich dabei erwischen, dass ich mir ein Stück davon nehme.

Hier teile ich nun das alte Rezept, das aus einem Rezeptbuch der Landfrauen dieser Gegend stammt. Ich bekam es von einer ehemaligen Arbeitskollegin, deren Mama diesen Kuchen regelmäßig mit in die Firma schickte.

  • Du brauchst:
  • Teig: 100 g Zucker, 125 g Butter, 1 Ei, 2 EL Milch, 250 g Mehl, etwas Backpulver (3 + 4).
  • Mache einen Knetteig und fülle ihn in eine 28 cm Springform (5).
  • Für die Füllung: ca. 750 g Rhabarber in Stücke schneiden (1+2), roh auf den Teig legen (6).
  • 1 P. Vanillepudding mit 100 g Zucker kochen (7) und heiß auf dem Rhabarber verteilen (8).
  • 1 Stunde bei 200 Grad Celsius backen (9+10).
  • Nach dem Auskühlen (11) mit Aprikosenmarmelade bestreichen.

Ich nehme beim Vanillepudding nur soviel Zucker, wie auf dem Päckchen angegeben und verzichte auf die Marmelade. Für uns ist der Kuchen auch so süß genug.

Und dann: genießen (12)!

Schreib doch mal, ob du auch ein Rhabarberkuchenfan bist. Und wenn du das Rezept probiert hast, ob du auch begeistert bist.

Bis nächste Woche! Guten Appetit!


Today a little less text but more photos – sorry I don‘t have aroma to share, but if you use your fantasy, you can imagine how my kitchen smelled.

On Tuesday evening my love came home and instead of a bouquet of flowers he brought a bundle of rhubarb. Means: time has come. My yearly rhubarb tart baking day has arrived.

So I got into action yesterday and made his absolutely favorite cake. Why? Because he loves the cake and I love him.

Normally I only like raw rhubarb – since childhood – no stewed fruit, no tart. But with this recipe you can even catch me having a piece.

So here I share the old recipe that comes from a recipe book by the country women of this area. I got it from a former colleague whose Mama frequently sent this tart to work with her.

  • You need:
  • Dough: 100 g sugar, 125 g butter, 1 egg, 2 tbs milk, 250 g flour, some baking powder (3+4)
  • Make shortcrust pastry and spread it in a cake springform pan 28 cm /11 in (5).
  • For the filling: approx. 750 g rhubarb, cut in pieces (1+2), place on the dough raw (6).
  • Prepare 1 pack vanilla pudding with 100 g sugar (7) and spread hot on the rhubarb (8).
  • Bake for 1 hour at 200° C (395F) (9+10).
  • When cool, spread apricot jam on top (11).

I only take the amount of sugar as written on the pudding package and I don‘t put any jam on top. The tart is sweet enough for us without that.

Then: enjoy (12)!

Write me if you are a fan of rhubarb tart, too. And if you tried the recipe, did you love it?

See you next week! Bon appétit!

Do-it-Yourself-Woche – Do-it-yourself-week

Diese letzte Woche war vermutlich für alle Menschen eine ganz besondere. Mit vielen neuen Herausforderungen. Wie kommst du damit zurecht?

Ich habe am Montag meinen schon im Januar geplanten einwöchigen Urlaub angetreten. Natürlich bin ich nicht mit meiner Mutter zum Wellness gefahren, sondern sitze brav zuhause und gehe nur raus, um das Dreamteam auszuführen. Das ist immer ein Spaß für die zwei, besonders bei dem herrlichen Wetter der letzten Tage. Alle gebotenen Vorsichtsmaßnahmen inklusive.

Darüberhinaus tue ich eigentlich genau das, was ich bei ein paar freien Tagen zuhause vermutlich sowieso getan hätte. Nur mit ganz anderen Gedanken im Hinterkopf. Ich bete mehr, ich danke mehr, ich nehme bewusster wahr.

Also, womit habe ich mich nun in den letzten Tagen so beschäftigt?

Zum einen habe ich natürlich gekocht – ICH, die ich normalerweise so wenig in der Küche agiere. Leckere Kombinationen habe ich gefunden und jedes Mal das Essen liebevoll auf dem Teller angerichtet. Damit konnte ich die Mahlzeiten doppelt genießen, das Auge isst nämlich mit.

Am Montag habe ich mir mein eigenes kleines Aufnahmestudio gebastelt und ein paar der Lieder eingesungen, die ich schon im Gottesdienst mit dem Lobpreisteam gesungen habe. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich werde mir wohl das ganze bisher aufgebaute Repertoire noch aufnehmen.

Dienstag waren dann die Hundekekse dran. Ich habe vor einiger Zeit mal ein Rezept gesucht, wo man überreife Bananen verarbeiten kann. Dabei bin ich auf das Rezept für die Kekse gestolpert und habe es bereits einmal ausprobiert. Das Dreamteam war begeistert und hat die Dinger geliebt.

Für die Hundemamas und -papas hier das Rezept (ich weiß nicht mehr, wo ich es gefunden habe):

  • 1 Banane, 1 Ei, 100 ml Milch und ca 370 g Vollkornmehl
  • Banane zerdrücken, alle Zutaten miteinander mischen und verkneten, bis der Teig glatt ist. Ausrollen und in Form schneiden bzw. ausstechen.
  • Bei 150°C ca. 30 Minuten backen
  • Gut auskühlen lassen und trocken aufbewahren. Richtig knusprig werden die Kekse, wenn du sie offen liegen lässt.

Übrigens macht es nichts aus, wenn du deine Weihnachtsplätzchenausstecher benutzt. Das ist den Hunden total egal 😉

Der große Vorteil dieser Kekse: du weißt genau, was drin ist und im Notfall (wenn dir z.B. beim Spaziergang flau wird) kannst du selber auch dran knabbern 🙂 .

Mittwoch hab ich auch ein bißchen was geschafft: ich habe meinen Gefrierschrank sortiert, den Vorratsschrank aufgeräumt und dazu beschriftete Kartons gebastelt und ein Mobile gebastelt aus alten CDs, die ich umhäkelt habe.

Also keine Langeweile diese Woche bisher. Dabei ist auch Ausruhen und Entspannen nicht zu kurz gekommen. Auch in den nächsten Tagen möchte ich gern diesen ausgeglichenen Mix aus Aktivität und Ruhe pflegen. Ich merke richtig, wie mir die Entschleunigung im Alltag guttut.

Dabei will ich nicht vergessen, ganz besonders an die zu denken, die gerade genau das Gegenteil von Entschleunigung erleben: Alle die, die jetzt ihren Job nicht von zu Hause aus erledigen können, sondern an vorderster Front für uns alle weiterarbeiten. Euch allen gilt mein größter Respekt und mein Wunsch, dass ihr alle gut durch die Krise kommt!

In diesem Sinne wünsche ich dir und mir und allen da draußen: bleibt gesund!

(scroll below the fotos for the English text ;-))

Mein Studio und Publikum – my studio and audience
bunt gemischt – colorful variations
Mischen und schneiden – mix and cut
oder ausstechen – or use a cookie cutter
Sogar das Popcorn ist selbstgemacht – even the popcorn is diy
Mobile = active recycling

This last week most likely was very special for all of us. With lots of new challenges. How do you deal with this?

Monday I started my vacation of one week which was already planned since January. Of course I didn‘t travel to the wellness hotel with my mother, but I obediently sit at home and only leave the house to walk the dreamteam. That‘s always a lot of fun for the two, especially with the great weather these days. All required precautions inclusive.

In addition to that I actually do exactly what I most probably would have done being off work for a few days anyway. But with a totally different mindset. I pray more, I thank more, I perceive more.

So how did I fill these last few days?

For one thing of course I cooked – I, who normally doesn‘t use the kitchen so often. I found delicious combinations and I arranged my food nicely on the plate every day. Thus I was able to double-enjoy my meals, because you eat with your eyes first.

Monday I arranged my own little recording studio and recorded a few of the songs that I already sang in church with the worship team. That was a lot of fun and I plan on recording the whole repertoire I collected.

Tuesday was cookie time for the pups. Some time ago I searched the internet for a recipe to use up very ripe bananas. That‘s when I found the recipe for the cookies and I tried it then. The dreamteam was really excited and loved the treats.

Here‘s the recipe for all doggie-mamas and -papas (I don‘t remember which site I found it on):

  • 1 banana, 1 egg, 100 ml milk and 370 g whole-grain flour
  • Mash the banana, mix the ingredients and knead until the dough is smooth
  • Roll and cut in bits or use a cookie cutter
  • Let cool and store dry. The cookies get really crunchy if you let them dry in an open container.

By the way – it doesn‘t matter if you use your Christmas cookie cutters – the dogs don‘t care 😉 .

The big advantage of these treats: you exactly know the ingredients and just in case (when you e.g. start feeling weak on your walks) you can nibble them yourself 🙂 .

I accomplished quite a bit on Wednesday too: I sorted the stuff in the freezer, cleaned out the pantry and created little boxes with labels. And I crafted a mobile made from old CDs that I crocheted around.

So there was no boredom this week so far. Yet I didn‘t miss out on resting and relaxing. In the coming days I would like to cherish this well balanced mix of activity and rest. I totally notice the positive effects of this slowing down in my everyday life.

In all that I do not want to forget to think of all those, who right now experience the opposite of slowing down: All those who can‘t work from home, but have to work front and center for all of us. My deepest respect for you all and my wish that you all stay fine through this crisis!

With this in mind I wish you and me and everyone out there: stay healthy!

Ohne Kaffee geht garnix – No way without coffee

Diese Woche geht es mal nicht um Kultur, Hunde oder Glauben. Heute soll es mal ums Do-It-Yourself gehen, also ums Selbermachen.

In unserem Haus sind viele Dinge selbstgemacht bzw. von uns fertig gemacht. Z. B. kaufen wir Möbel fast immer im Karton und schrauben sie dann selbst zusammen. Immerhin hab ich als Kind mit meinem Papa meine Zimmermöbel selbstgebaut (also, vom rohen Brett bis zum fertigen Schrank) und mein Sonnenschein ist Schreiner. So stehen die Wohnzimmer- und Schlafzimmerschränke, die Couchgarnitur, die Küche, die Betten und die Badmöbel nur da, weil wir sie zusammen aufgebaut haben. Ein echtes Profi-Team. Auch viele andere Arbeiten am/im Haus machen wir gern selber. Warum? Zum Einen, weil es die Kosten senkt, auch wenn es manchmal länger dauert, zum Anderen, weil wir so Zeit miteinander verbringen und es gemeinsame Erinnerungen schafft.

Aber nicht nur die großen Dinge kann man gut selber machen, auch kleine. Vor einigen Tagen habe ich das Rezept für festes Shampoo auf einer Instagram Seite gefunden, das so einfach ist, dass ich es ausprobieren musste. Und ich sage dir, ich liebe es! (Mein Mann nicht, aber so bleibt mehr für mich 😉 ). Ursprünglich stammt es von #smarticular, aber meine Bekannte hat es etwas abgewandelt.

Und so geht‘s:

  • 50 g Kokosöl (oder Sheabutter)
  • 100 g Stärke (Mais oder Kartoffel)
  • 100 g Coco Glucosid (flüssig, abwiegen)
  • nach Belieben einige Tropfen ätherisches Öl (z. B. Lavendel)
  • für den Look: ein bißchen Lebensmittelfarbe

Öl bzw Butter schmelzen, mit den restlichen Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse vermischen, in Förmchen (z. B. Muffinpapier oder Silikonformen) geben und trocknen lassen (1-3 Tage)

Ich habe die Förmchen über Nacht ins Gefrierfach gestellt, damit sich die Seifen gut aus der Form lösen, und habe sie dann an der Luft trocknen lassen. Die Masse ist nicht hart, läßt sich noch kneten. Bei mir schäumt es auch ganz ordentlich.

Was ich am meisten daran mag, ist: Keine Plastikflaschen mehr! Zumindest ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz. Meine Haare müssen sich noch an die neue Textur gewöhnen. Aber sie fühlen sich sehr weich an (auch wenn meine Locken ganz schön strubbelig aussehen).

Wo ist jetzt aber der Kaffee in all dem? Nun – ich trinke täglich meinen Kaffee und habe so eine Menge Kaffeesatz. Das Internet ist voll mit Verwendungstipps dafür. Also habe ich folgendes ausprobiert:

Ich habe ein bisschen Kaffeesatz (direkt aus der Filtertüte) mit Kokosöl gemischt. Tag eins: ich hab meine Füße damit geschrubbt, als ich unter der Dusche stand. Großartiges Gefühl. Tag zwei: ich hab meinen ganzen Körper damit abgerubbelt. Noch großartigeres Gefühl. Meine Haut war weich wie Babyhaut und ich musste mich nachher nicht eincremen. Den Job hat schon das Kokosöl in der Mischung übernommen. Ich denke, das Peeling ein- bis zweimal pro Woche zu machen, ist okay.. An Füßen oder rauhen Ellenbogen vielleicht auch öfter.

Also – ja – ich beschäftige mich jetzt mit selbstgemachten Kosmetika und Putzmitteln (darüber mehr in einem anderen Blogbeitrag).

Ich wüsste gern, ob du auch schon selbstgemachte Kosmetik oder Reiniger ausprobiert hast. Schreib mir doch über deine Erfahrungen in die Kommentare. Wir sehen uns wieder nächsten Donnerstag!

Geschafft – We did it!
Shampoo -Peeling – Wuschelkopf/Fuzzy Hair

This week I will not talk about culture, dogs or faith. Today the subject is: Do-It-Yourself

There are a lot of things in our house we made ourselves, or completed ourselves. Furniture e.g. we mostly buy in cardboxes and assemble them ourselves. As a child I built my kid‘s room furniture with Daddy (I mean, from the raw wooden board to the finished cabinet) and my sunshine is a carpenter. So our living room cabinets, bed room wardrobes, the couch, the kitchen, beds and bathroom furniture are only there because we put them together. A professional team. Many other works in/around the house we like to do ourselves. Why? Firstly because it keeps the costs low, even when it takes a little longer, secondly because that way we spend time together and create memories for us.

But not only the big things can be done yourself. Small things are possible too. A few days ago I found the recipe for shampoobars on an instagram account. It‘s so simple that I had to try it. And I tell you, I love it! (Hubby doesn‘t, but so I‘ll have more 😉 ). The recipe originates from #smarticular, but my friend changed it slightly.

Here it comes:

  • 50 g Coconut Oil (or Sheabutter)
  • 100 g starch (corn or potatoe)
  • 100 g Coco Glucoside (fluid)
  • at your convenience a few drops essential oil (e.g. Lavender)
  • for the looks: a bit of food color

Melt the oil or butter, mix with the other ingredients until smooth, put it in little containers (e.g.paper or silicone muffin trays) and let dry (1-3 days)

I put mine in the freezer over night so I could get the soaps out of the trays easily, and then I let them air dry. The bars are not totally hardened, more like modeling clay. And I get quite a lot of foam.

What I like most about them is: No more plastic bottles! At least a little contribution to protect the environment. My hair still has to get used to the different texture. But it feels very soft (although my curls look a little fuzzy).

And where ist the coffee in all this? Well – I drink my coffee every single day and so I have a lot of used ground coffee. The internet is full of different uses for that. So I tried the following:

I mixed a little coffee powder (right out of the filter) with some coconut oil. Day one, I scrubbed my feet while I was in the shower . Great feeling. Day two, I rubbed it over my whole body. Even greater feeling. My skin was soft like babyskin and I didn‘t have to put on any lotion. The coconut oil in the mixture did that job already. I think it is okay to use the peeling once or twice a week. Maybe more often on feet or rough elbow skin.

So – yes – I got into the subject of DIY cosmetics and cleaning products (more of that in another blogpost).

I‘d like to know if you tried any homemade cosmetics or cleaners. If yes, let me read about your experiences in the comment section below. See ya next Thursday!

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