Kontraste – Contrasts

Hast du schon einmal ein Handyfoto bearbeitet und dort den Kontrast erhöht? Und wenn ja, warum? Weil es dadurch besser wurde? Oder deutlicher?


Mein ganzes Leben – nein, das ganze Leben – ist voller Kontraste. Manche dieser Kontraste stoßen einander ab, in anderen Fällen ergeben erst die Kontraste ein harmonisches Ganzes.

Es geht doch schon am Anfang der Schöpfung um Kontraste: Land und Meer, Tag und Nacht, Gott und Mensch, Mann und Frau, Segen und Fluch. Kannst du nachprüfen. Lies mal die Schöpfungsgeschichte in der Bibel. Land und Meer bilden gemeinsam die Erde oder Tag und Nacht ergeben zusammen einen Zeitabschnitt, sie gehören zusammen und bilden ein harmonisches Ganzes. Bei Gott und Mensch und bei Mann und Frau ist das auch so – meistens – manchmal – aber hier kann es auch sein, dass sich die beiden Kontraste nicht verstehen oder sich sogar abstoßen. Bei Segen und Fluch ist das definitiv so. Die passen nicht zusammen.


Wie sehen die Kontraste in meinem Leben konkret aus? Bei mir gibt es z. B. viel schwarz-weiß: ein Auto schwarz, ein Auto weiß – sie bilden zusammen unseren hübschen Fuhrpark. Ein Hund schwarz, ein Hund weiß – sie bilden zusammen unser DreamTeam. Mein Mann schwarz, ich weiß – wobei das mit den Farbnuancen ja nicht wirklich stimmt, denn mein Mann ist eher braun wie leckerer Kaffee mit einem Schuss Milch und ich bin beige, manchmal (je nach Sonneneinstrahlung) auch rosa bis rot. Zusammen sind auch wir ein DreamTeam wie unsere Vierbeiner. Gemeinsam können wir Dinge schaffen, die uns allein wohl eher schwerfallen bzw, die wir gar nicht angehen würden. Ich finde das fantastisch. Umso mehr bedauere ich Paare, die sich ständig streiten oder überhaupt nichts zusammen machen. Wir beide reisen z.B. gern über den Ozean hinweg in die Karibik oder die USA. Ohne ihn hätte ich das nie begonnen. Zum einen, weil ich vermutlich nicht den Mumm dazu gehabt hätte in einen Flieger zu steigen, zum anderen, weil ich ohne ihn dort keine Familie hätte, die ich besuchen gehe. Wir machen gern Wochenendausflüge (mit oder ohne DreamTeam), besuchen gemeinsam Gottesdienste oder Konzerte (hier bin meist ich aktiv, er als Zuschauer/-hörer), wir basteln gemeinsam am oder im Haus, er kocht, ich esse 😉, und wir genießen das Leben mit all seinen Kontrasten.

Natürlich gibt es auch Zeiten, in denen unsere Kontraste sich eher nicht zusammenfügen wollen. Aber dann gilt: schau nochmal genau hin und behandle die Situation wie ein Foto auf deinem Handy: Können die Kontraste hier das Gesamtbild klarer machen? Wenn ja, dann feiere die Erkenntnis, gib deinem Gegenüber einen Kuss und sei dankbar dafür, dass dein Leben kein grauer Einheitsbrei ist. Und wenn der Kontrast zu stark ist und in den Augen oder dem Herzen weh tut, dann leg mal einen Schleier der Liebe drauf (wie einen Sentimental-Filter beim Handyfoto). Vielleicht braucht’s noch einen Nostalgiefilter oder eine andere Helligkeitsstufe. Aber du wirst sehen: das Bild wird gleich sehr viel schöner!

In diesem Sinne, einen schönen Donnerstag und bis nächste Woche!

Have you ever edited a photo on your smartphone and increased the contrast on it? And if yes, why? Because it got better? Or clearer?


My whole life – no, the whole life -is full of contrasts. Some of these contrasts push each other away, in other cases these contrasts are what make the harmonic entity.

Even in the beginning of creation it was all about contrasts: land and sea, day and night, God and man, man and woman, blessing and curse. You can check that. Read the history of creation in the Bible. Land and sea built earth together, or day and night make a certain time period, they belong together and build a harmonic entity. It is the same with God and man and with man and woman – most of the time – sometimes – but here it also can happen that the contrasts don’t get along well together or they even reject each other. That’s the case with blessing and curse. They absolutely don’t match.


How do the contrasts in my life look specifically? There’s a lot of black and white in my life: one car black, one car white – together they make our beautiful car pool. One dog black, one dog white – together they are our DreamTeam. My husband black, me white – although the color nuances are not really that – hubby is more brown like delicious coffee with a dash of milk and I am beige, sometimes (depending on the sun) pink or red. Together we also are a DreamTeam like our four-legged ones. Together we can accomplish things which could be hard or even impossible for either one of us alone. I think that’s fantastic. All the more I feel sorry for couples who are constantly fighting or never doing anything together. E.g. we love to travel across the ocean to the Caribbean or the USA. Without him I would never have started. Most probably because I wouldn’t have had the guts to get on a plane all alone. And because without him there would not be any family there to visit. We like weekend trips (with or without the DreamTeam), we visit church together or concerts (mostly me being an active there and him being audience), we like to work together in and around the house, he cooks, I eat 😉, and we enjoy life with all its contrasts.

Of course there are times when our contrasts do not want to go together. Then this applies: look again closely and treat the situation like a photo on your smartphone. Can the contrasts make the whole picture clearer? If yes, then celebrate this insight, kiss your counterpart and be thankful for your life not being a grey mishmash. If the contrast is too harsh and hurts your eyes or your heart, put the veil of love over it (like the blurr filter on the phone). Maybe you even need a sentimental filter or a different stage of brightness. But you will see: the picture will look nicer right away!

With this in mind, have a nice Thursday and see you next week!

Einhundert und einhalb – One hundred and a half

Heute vor 115 Jahren ist eine ganz besondere Person auf die Welt gekommen: am 8. August 1904 erblickte ein kleines Mädchen das Licht der Welt. Im Laufe ihres langen Lebens war es ihr bestimmt, meine „kleine Oma“ zu werden.

Wenn sie erzählte, dann sehr ungern über ihre Kindheit – sie wuchs, wie ihre Geschwister – im Waisenhaus auf. Sie wurde als Teenager als Zofe bei Adligen eingestellt, heiratete einen Tischler (Opa war ein echter Künstler mit Holz, er verstarb leider schon, als ich 8 war), bekam einen Sohn und zwei Enkel und feierte wie eine Königin 2004 ihren hundertsten Geburtstag. Ein halbes Jahr später ging sie mit gefalteten Händen und einem zufriedenen Seufzer heim.

Warum ich hier über sie schreibe? Weil sie es wert ist, nicht vergessen zu werden. Ich liebte sie! Sie war eine kleine Frau und doch war sie eine große Dame.

Ich liebte schon als kleines Mädchen ihren Schokopudding, den ich vom Tellerchen lecken durfte, der zu meiner blauen Tasse gehörte. An ihrem Küchenfenster hingen im Winter Futterblöcke für die Vögel und der Grünspecht war ein ständiger und von mir äußerst bewunderter Gast. Omas gestrickte Socken haben mich begleitet, bis Oma etwa 95 war und ihre Sehkraft langsam nachließ. Ich bewunderte ihre grauen Locken und ihre akkurat manikürten Nägel. Sie liebte es, mit den Eltern meiner Mutter, mit denen sie zusammenwohnte, Tennis zu schauen – als Boris Becker und Steffi Graf auf dem Höhepunkt der Karriere waren, wurde Oma zum Spezialisten. Oder sie schauten Fußball. Wobei ich nicht weiß, ob sie wirklich etwas davon verstand oder einfach nur glücklich war, dabeisitzen zu können.

Sie erzählte oft davon, wie es in den beiden Weltkriegen war. Was das zerbombte Berlin in ihrer Seele angerichtet hat. Wie sie mit Papa, der noch ein Kleinkind war, in die Luftschutzbunker rennen musste, damit sie nicht getötet würden. Wie sie in die Rhön geflüchtet sind, um dort auf Opa zu warten. Wie sie sehr ärmlich lebten, weil Opa, der Künstler, sich nicht traute, sich seine Arbeit angemessen bezahlen zu lassen. Und wie sie sich immer wieder zusammengerauft haben und nie aufgaben.

Sie lehrte mich Dinge, die nur eine Oma lehren kann. Und sie war immer da für mich, wenn ich sie brauchte. Und später war ich für sie da, wenn sie mich brauchte. Sie war mit guter Gesundheit gesegnet, obwohl das Alter und die Erfahrungen ihre Spuren hinterlassen hatten. Aber sie ging nie als Patientin ins Krankenhaus, nur als Besucher. Wie gesegnet doch diese kleine Person war.

Jedes Jahr am 8. August sehe ich mir mit einem Lächeln und mit Tränen in den Augen das Foto von Oma’s 100stem Geburtstag an und bin unendlich dankbar, dass ich sie solange begleiten durfte. Es ist ein Privileg, jenseits der 30 noch Großeltern zu haben. Und ich hatte noch drei davon. Aber heute ist der Tag der „kleinen Oma“ – Alles Liebe zum Geburtstag!

Meine Oma und ich (und Papa und Opa)

Today it’s 115 years that a very special person was born: on August 8, 1904 a little girl came into the world. In the course of her lifetime it was her calling to become my „little Grandma“

When she told her stories, she didn’t like to talk about her childhood – she grew up in an orphanage like her siblings. As a teenager she was hired by aristocratics as a maid, she married a carpenter (Grandpa was a real artist with wood, sadly he already died when I was about 8), she had one son and two grandchildren and she celebrated her 100th birthday like a queen. Half a year after that she went home with folded hands and a satisfied sigh.

Why I write about her here? Because she is worth not to be forgotten. I loved her! She was a little woman and yet she was a great lady.

As a little girl I loved her chocolate pudding which I was allowed to lick off the little plate that belonged to my blue cup. At her kitchen window she hat food blocks for the birds in winter and the green woodpecker was a permanent and by me absolutely adored guest. Grandma’s knitted socks accompanied me until she was about 95 years old and her eyesight slowly worsened. I adored her grey curls and her accurately manicured nails. She loved to watch tennis with my mom’s parents with whom she lived – when Boris Becker and Steffi Graf were at the top of their carreers, Grandma became a pro. Or they watched soccer. I have no idea if she really understood sports or if she simply was happy about being able to enjoy the company.

Often she told us about how she experienced the two World Wars. What the bombed-out city of Berlin did to her soul. How she had to run towards the air-raid shelters so they wouldn’t get killed. How they fled to the Rhoen (the area we still live in) to wait there for Grandpa. How poorly they lived because Grandpa, the artist, was afraid of asking for an adequate payment for his work. And how they pulled themselves together time and time again and how they never gave up.

She taught me things only a grandma can teach. And she was always there for me when I needed her. And later I was there for her when she needed me. She was blessed with health although her age and her experiences left their traces. Yet she never had to go to a hospital as a patient, only as a visitor. How blessed that little person was!

Every year on August 8 I look at the picture we took on Grandma’s 100th birthday, smiling and with tears in my eyes and I am so thankful for being able to be at her side for such a long time. It is a privilege to have grandparents when you are over 30. And I still had three of them then. But today is „little Grandma’s“ day. Happy Birthday!

Einfach mal nicht hinsehen – Simply don’t look

Ist es dir schon mal aufgefallen? Du siehst oder hörst etwas und es beschäftigt dich den ganzen Tag. Du siehst eine Werbung und denkst den ganzen Tag drüber nach, ob und wann du das Beworbene brauchst. Bis du überzeugt bist, dass du es kaufen musst und zwar jetzt. Oder du siehst einen Fernsehbeitrag, in dem etwas fieses gezeigt wird. Vielleicht kannst du deswegen nicht schlafen, oder du kriegst die Bilder einfach nicht mehr aus dem Kopf. Oder jemand tratscht über eine andere Person. Beeinflusst das deine Sichtweise oder dein Verhalten diesem Menschen gegenüber? Vielleicht bist du unzufrieden, weil du nicht den Standard lebst, den du in den Medien gezeigt bekommst. Vielleicht bist du unglücklich, weil dir jemand gesagt hat, dass du nicht hübsch, nicht klug, nichts wert bist. Vielleicht bist du selbst schon jemand, der genau das zu anderen sagt.

Cleo’s Rat: Einfach mal nicht hinsehen/-hören!

Warum? Weil alles, was von außen hineinkommt – durch die Augen und die Ohren – setzt sich in unserem Herzen fest. Und hier entwickeln sich dann unsere Gedanken und auch unsere Worte und Handlungen.

Die Bibel sagt es in Sprüche 4:23 so:

Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben. (Neues Leben)

Aber wie geht das? Das Herz behüten?

*Schau dankbar auf was du hast – dann will dein Herz nicht immer mehr.

*Höre nicht auf schlechtes Gerede – dann kommst du auch nicht in Versuchung, mitzureden.

*Lass dir nicht einreden, du bist nicht gut genug. – Du bist wertvoll und geliebt!

*Verabschiede dich von Schlechtem. Umgib dich mit Gutem. Das gilt sowohl für Dinge als auch für Menschen.

*Am Wichtigsten: Bleib nah bei Jesus – Er ist Weg, Wahrheit, Leben, Er ist ein Licht auf deinem Weg, Er ist Alpha und Omega. Er ist alles, was du brauchst. Er sandte den Heiligen Geist, der dir zeigt wo du stehst. Und wenn du Ihm zuhörst, hat er den besten Rat für deine Lebensführung, jeden Tag. Sogar wenn du dich in einer schlechten Situation befindest – Er nimmt deinen Blick weg von dort und richtet ihn wieder auf die guten Dinge. Je mehr Gutes ich in mein Herz einlagere, desto weniger Platz ist für Schlechtes und desto mehr Gutes kommt auch wieder aus mir heraus! Warum ich das sage? Weil ich es selbst erlebt habe – unzählige Male.

Versuch es mal, die nächsten Tage alle negativen Gedanken wegzuschicken und dich auf das Gute zu konzentrieren. Schreib mir in die Kommentare, was du dabei erlebt hast. Und denk immer an Cleo’s Rat – manchmal hilft es,einfach nicht hinzusehen.

Cleo’s Rat: einfach nicht hinsehen – Cleo’s advice: just don’t look

Did you notice? You see or hear something and think about it all day long. You see an ad and all day long you think, do I need it and when do I need it. Until you’re convinced that you need it and you need it now. Or you see something on TV, something mean. Maybe you can’t sleep or you can’t get the pictures out of your mind. Or somebody gossips about someone else. Does that change your view or your behaviour towards that person? Maybe you’re unhappy because you don’t live the standard the media shows you. Maybe you’re unhappy because somebody told you you’re not beautiful, not smart, not valuable. Maybe you yourself are telling someone else exactly that.

Cleo’s advice: just don’t look/listen.

Why? Because everything that goes in from the outside – through eyes and ears – will establish itself in our heart. And there our thoughts and our words and deeds develop.

The Bible puts it like this in Proverbs 4:23

Above all else, guard your heart, for everything you do flows from it. (New Living Translation)

How does that work? Guarding your heart?

*Look thankfully on what you have – that way your heart will not keep longing for more and more

*Don’t listen to bad talks – that way you won’t want to join in.

*Don’t let anyone convince you that you’re not good enough – you are precious and loved!

*Say good-bye to what is bad. Surround yourself with what is good. That applies for things as well as for people.

*Most of all: stay close to Jesus – He is way, truth and life, He is a lamp to your feet, He is the Alpha and Omega, He is all you need! He sent the Holy Spirit to show you where you’re at. And if you listen to Him, He’ll have the best advice for your conduct of life every day. Even if you find yourself in the bad situation – He’ll take your view and puts it back on the good things. The more good things I store in my heart, the less room is there for bad things and the more good things will come out of me. Why do I say that? Because I experienced it – countless times.

I challenge you to try to send away every negative thought and to concentrate on the good things in the coming week. Leave a comment about what you experienced. And don’t forget Cleo’s advice – sometimes simply not looking already helps.

Auftanken – Fuelling up

Wie voll sind deine Akkus gerade? Voll? Halb leer? Im kritischen Bereich? Oder schon ganz leer?

Es ist wichtig, sich diese Frage immer wieder zu stellen. Bei meinem Handy, Laptop oder anderen Geräten achte ich immer darauf, dass sie ausreichend aufgeladen sind. Ist es wirklich so schwer im Bezug auf uns selber? Wir sind kein Perpetuum Mobile, das, einmal angestupst, immer weiter läuft. Unser Leben fordert Energie – und die müssen wir uns immer wieder zuführen.

Aber wie geht das denn? Gibt es dafür ein Rezept?

Nein, mit Sicherheit keines, das für jeden gilt. Ich glaube, es gibt für jeden Menschen einen eigenen Weg. Es kommt dabei auch nicht nur auf die Person, sondern auch auf die jeweilige Entlade-Situation an.

Ich erzähl dir mal, auf welche verschiedenen Arten ich meine Akkus auflade.

Morgens auf jeden Fall mit einer Tasse Kaffee. Es ist dabei nicht mal wichtig, ob er mit oder ohne Koffein ist – ich brauche einfach das Ritual. Tagsüber, wenn ich merke, dass ich müde oder schlapp werde, genügt oft eine kleine Pause, in der ich mit geschlossenen Augen achtsam atme.

An manchen Tagen lade ich meine Akkus mit Aktivität auf, z. B. einem langen Spaziergang mit dem Dream Team, oder einem Ausflug mit meinem Mann – zu einem Fest, auf einen Markt, in eine andere Stadt.

An manchen Tagen lade ich auf, indem ich meinem Mann etwas leckeres koche. Allerdings überwiegen die Tage, an denen ich auflade, während ich esse, was mein Mann leckeres für mich gekocht hat ;-).

Dann gibt es die Tage, an denen ich durch süßes Nichtstun meine Akkus auflade. Das ist auch wichtig und hat nichts mit Faulheit zu tun. Reisen, eine Massage, ein gutes Buch, ein schöner Film oder die Lieblingsmusik sind auch Energielieferanten. Und Malen. Und singen, egal ob im Chor, bei 4+1 oder im Lobpreisteam meiner Gemeinde.

Meine Freunde sind großartige Ladestationen, manchmal reicht es sogar aus, ganz kurz anzudocken und schon fließt wieder neue Energie – in beide Richtungen. Herrlich!

Die meiste Energie tanke ich aber, wenn ich meine Freundschaft mit Jesus pflege. Meine liebsten Tankstellen sind die sonntäglichen Gottesdienste in meiner Gemeinde http://www.fcg-saaletal.de in Hammelburg und die Übertragung des Gottesdienstes der Tabernacle Church https://www.thetabernacle.us/# in Clarksville, Tennessee. Auch die dazugehörigen Treffen mit den Geschwistern aus der Gemeinde. Bibellesen, Gebet – gemeinsam oder allein, Lobpreislieder singen – gemeinsam oder allein.

Die Möglichkeiten sind unerschöpflich, und ich bin sehr sehr dankbar dafür, dass ich eine so große Auswahl habe.

Aber all das hilft nur richtig, wenn ich es auch anwende. Das ist wie eine Tablette, die ich vom Arzt verschrieben bekomme. Wenn ich es nur auf meinen Nachttisch stelle, kann ich lange auf die Wirkung warten. Erst, wenn ich die Tablette auch nehme, wird etwas passieren. Manchmal auch nicht sofort, da braucht die Therapie ihre Zeit. Auch beim Energietanken kann es sein, dass es etwas länger dauert, je nachdem, wie weit der Akku schon runter ist.

Und du? Schreib mir mal in die Kommentare, wie du deine Akkus lädst. Je mehr Möglichkeiten wir sammeln, desto abwechslungsreicher können wir unser Energiefutter gestalten. Ich freu mich auf deinen Kommentar!

How full is your battery at the moment? Fully loaded? Half empty? Critical? Or all the way down?

It‘s important to ask yourself this question frequently. Concerning my smartphone, laptop or other devices I always check if they‘re properly loaded. Is it really so hard to do that for ourselves? We aren‘t a perpetuum mobile which, once started, moves forever. Our life requires energy – and we have to feed ourselves.

But how does that work? Is there a recipe?

Well, certainly none that suits everybody. I think, each one of us has their own way. And it is not only about the person, but also about the situation that runs them down.

Let me tell you about the different ways I recharge my batteries.

In the morning definitely a cup of coffee. It is not so important if it is regular or decaf – I just need the ritual. During the day, when I notice myself getting tired or exhausted, a short break where I mindfully breathe with my eyes closed often is enough.

Some days I recharge my batteries with activities like a long walk with the dream team or a short trip with my husband – to a festival, a market, another city.

Some days I recharge myself cooking dinner for my husband. Although most of the time I recharge enjoying dinner my husband cooked for me ;-).

Then there are those days when dolce far niente is the best way. This is also important and has nothing to do with being lazy. Travelling, a massage, a good book, a nice movie or the favorite music are energy supplies. And painting. And singing, no matter if in the choir, with 4+1 or in the worship team in my church.

My friends are awsome charge stations. Sometimes it is enough to connect just shortly to let the energy flow – in both directions. Gorgeous!

The most energy though I get from cultivating my friendship with Jesus. My favorite stations are the Sunday services in my churchhttp://www.fcg-saaletal.de in Hammelburg and the live streams of the Tabernacle Church services in Clarksville, Tennesee https://www.thetabernacle.us/#. Plus the correlating meetings with brothers and sisters from church. Bible studies, prayer – together or alone, singing worhip songs – together or alone.

The possibilities are uncounted, and I am very very thankful for having such a wide range of possible means to fuel myself up.

Yet all of this only helps if I use it. It is like a pill prescribed by my doctor. If I let it sit on my nightstand I will wait for results forever. Only by taking the pill something will happen. Sometimes not right away, sometimes therapy takes its time. Fuelling up also can take a little longer, depending on how far down your battery already is.

How about you? Write in the comment section below how you recharge your batteries. The more possibilities we collect, the more diversified we can create our energy food. I‘m looking forward to your comment!

Ohne Kaffee geht garnix – No way without coffee

Diese Woche geht es mal nicht um Kultur, Hunde oder Glauben. Heute soll es mal ums Do-It-Yourself gehen, also ums Selbermachen.

In unserem Haus sind viele Dinge selbstgemacht bzw. von uns fertig gemacht. Z. B. kaufen wir Möbel fast immer im Karton und schrauben sie dann selbst zusammen. Immerhin hab ich als Kind mit meinem Papa meine Zimmermöbel selbstgebaut (also, vom rohen Brett bis zum fertigen Schrank) und mein Sonnenschein ist Schreiner. So stehen die Wohnzimmer- und Schlafzimmerschränke, die Couchgarnitur, die Küche, die Betten und die Badmöbel nur da, weil wir sie zusammen aufgebaut haben. Ein echtes Profi-Team. Auch viele andere Arbeiten am/im Haus machen wir gern selber. Warum? Zum Einen, weil es die Kosten senkt, auch wenn es manchmal länger dauert, zum Anderen, weil wir so Zeit miteinander verbringen und es gemeinsame Erinnerungen schafft.

Aber nicht nur die großen Dinge kann man gut selber machen, auch kleine. Vor einigen Tagen habe ich das Rezept für festes Shampoo auf einer Instagram Seite gefunden, das so einfach ist, dass ich es ausprobieren musste. Und ich sage dir, ich liebe es! (Mein Mann nicht, aber so bleibt mehr für mich 😉 ). Ursprünglich stammt es von #smarticular, aber meine Bekannte hat es etwas abgewandelt.

Und so geht‘s:

  • 50 g Kokosöl (oder Sheabutter)
  • 100 g Stärke (Mais oder Kartoffel)
  • 100 g Coco Glucosid (flüssig, abwiegen)
  • nach Belieben einige Tropfen ätherisches Öl (z. B. Lavendel)
  • für den Look: ein bißchen Lebensmittelfarbe

Öl bzw Butter schmelzen, mit den restlichen Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse vermischen, in Förmchen (z. B. Muffinpapier oder Silikonformen) geben und trocknen lassen (1-3 Tage)

Ich habe die Förmchen über Nacht ins Gefrierfach gestellt, damit sich die Seifen gut aus der Form lösen, und habe sie dann an der Luft trocknen lassen. Die Masse ist nicht hart, läßt sich noch kneten. Bei mir schäumt es auch ganz ordentlich.

Was ich am meisten daran mag, ist: Keine Plastikflaschen mehr! Zumindest ein kleiner Beitrag zum Umweltschutz. Meine Haare müssen sich noch an die neue Textur gewöhnen. Aber sie fühlen sich sehr weich an (auch wenn meine Locken ganz schön strubbelig aussehen).

Wo ist jetzt aber der Kaffee in all dem? Nun – ich trinke täglich meinen Kaffee und habe so eine Menge Kaffeesatz. Das Internet ist voll mit Verwendungstipps dafür. Also habe ich folgendes ausprobiert:

Ich habe ein bisschen Kaffeesatz (direkt aus der Filtertüte) mit Kokosöl gemischt. Tag eins: ich hab meine Füße damit geschrubbt, als ich unter der Dusche stand. Großartiges Gefühl. Tag zwei: ich hab meinen ganzen Körper damit abgerubbelt. Noch großartigeres Gefühl. Meine Haut war weich wie Babyhaut und ich musste mich nachher nicht eincremen. Den Job hat schon das Kokosöl in der Mischung übernommen. Ich denke, das Peeling ein- bis zweimal pro Woche zu machen, ist okay.. An Füßen oder rauhen Ellenbogen vielleicht auch öfter.

Also – ja – ich beschäftige mich jetzt mit selbstgemachten Kosmetika und Putzmitteln (darüber mehr in einem anderen Blogbeitrag).

Ich wüsste gern, ob du auch schon selbstgemachte Kosmetik oder Reiniger ausprobiert hast. Schreib mir doch über deine Erfahrungen in die Kommentare. Wir sehen uns wieder nächsten Donnerstag!

Geschafft – We did it!
Shampoo -Peeling – Wuschelkopf/Fuzzy Hair

This week I will not talk about culture, dogs or faith. Today the subject is: Do-It-Yourself

There are a lot of things in our house we made ourselves, or completed ourselves. Furniture e.g. we mostly buy in cardboxes and assemble them ourselves. As a child I built my kid‘s room furniture with Daddy (I mean, from the raw wooden board to the finished cabinet) and my sunshine is a carpenter. So our living room cabinets, bed room wardrobes, the couch, the kitchen, beds and bathroom furniture are only there because we put them together. A professional team. Many other works in/around the house we like to do ourselves. Why? Firstly because it keeps the costs low, even when it takes a little longer, secondly because that way we spend time together and create memories for us.

But not only the big things can be done yourself. Small things are possible too. A few days ago I found the recipe for shampoobars on an instagram account. It‘s so simple that I had to try it. And I tell you, I love it! (Hubby doesn‘t, but so I‘ll have more 😉 ). The recipe originates from #smarticular, but my friend changed it slightly.

Here it comes:

  • 50 g Coconut Oil (or Sheabutter)
  • 100 g starch (corn or potatoe)
  • 100 g Coco Glucoside (fluid)
  • at your convenience a few drops essential oil (e.g. Lavender)
  • for the looks: a bit of food color

Melt the oil or butter, mix with the other ingredients until smooth, put it in little containers (e.g.paper or silicone muffin trays) and let dry (1-3 days)

I put mine in the freezer over night so I could get the soaps out of the trays easily, and then I let them air dry. The bars are not totally hardened, more like modeling clay. And I get quite a lot of foam.

What I like most about them is: No more plastic bottles! At least a little contribution to protect the environment. My hair still has to get used to the different texture. But it feels very soft (although my curls look a little fuzzy).

And where ist the coffee in all this? Well – I drink my coffee every single day and so I have a lot of used ground coffee. The internet is full of different uses for that. So I tried the following:

I mixed a little coffee powder (right out of the filter) with some coconut oil. Day one, I scrubbed my feet while I was in the shower . Great feeling. Day two, I rubbed it over my whole body. Even greater feeling. My skin was soft like babyskin and I didn‘t have to put on any lotion. The coconut oil in the mixture did that job already. I think it is okay to use the peeling once or twice a week. Maybe more often on feet or rough elbow skin.

So – yes – I got into the subject of DIY cosmetics and cleaning products (more of that in another blogpost).

I‘d like to know if you tried any homemade cosmetics or cleaners. If yes, let me read about your experiences in the comment section below. See ya next Thursday!

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5-Uhr-früh-Gedanken – 5-am-Thoughts

Als ich gestern Abend ins Bett gegangen bin, hatte ich noch keine Ahnung, worüber ich heute schreiben soll. Das hat sich heute Morgen um 5 Uhr schlagartig geändert. Was war passiert? Ich war gerade mitten in einem Traum, als ein amerikanischer Moderator lautstark irgendetwas kommentierte und ich so aus dem Bett hochschreckte, dass mein Puls schlug, wie verrückt. Ich stand zitternd auf und sah meinen Mann in der Küche ein Video auf dem Handy anschauen. Mann, war ich sauer – wieder nur 3 Stunden festen Schlaf – immerhin hatte mich Quincy um kurz vor 2 geweckt, weil er raus musste. Dabei sollte mein Mann es besser wissen. Nennt er mich doch “Sleeping Beauty” – Dornröschen, weil ich ein gutes Stück mehr Schlaf brauche, als er.

Wieder im Bett dämmerte es mir – ich hatte das Thema für heute gefunden!

Nein, es ist nicht “wie XXXX ich meinen Mann, wenn er mich mitten in der Nacht weckt”

Es ist Dankbarkeit!

Wieso das denn? Ganz einfach: In dem Moment, als ich wieder im Bett lag, war ich einfach nur dankbar. Dankbar, dass ich einen Mann habe, der um 5 Uhr frühstückt, damit er kurz darauf zur Arbeit fahren kann. Dankbar, dass er Arbeit hat. Dankbar, dass ich ein gemütliches Bett habe. Dankbar, dass ich erst am Nachmittag arbeiten muss. Dankbar, dass wir Internet haben und es funktioniert. Dass wir beide in der Lage sind, aufrecht zu stehen und durch den Tag zu gehen.

Klingt das verrückt?

Nicht für mich. Über die Jahre habe ich gelernt, dass es so viel gibt, wofür ich dankbar sein kann. Nicht nur materielle Dinge, die wir uns leisten können. Nein, auch die kleinen Dinge. Wie das “Good Morning Sweetie”, das ich auf WhatsApp von meinem Mann bekomme, wenn er bei der Arbeit angekommen ist. Oder den Anblick meines selig schlummernden Dream Teams.

Wofür bin ich sonst noch dankbar? Für unser Zuhause, das von Jahr zu Jahr schöner wird. Für’s Auto. Für den schönen Ausblick aus meinem Wohnzimmerfenster. Für einen geplanten Wochenendausflug mit meinem Schatz. Für die heißen Sommertage letzte Woche/letzten Monat. Für die Kühle diese Woche. Für Wolken, Blumen, Hummeln. Für meine Familie und meine Freunde. Für meine Stimme. Für die Falten um meine Augen, sie zeigen, dass ich es liebe zu lachen. Für meinen Glauben. Für all die Pläne, die Gott noch für mich hat.

Denk mal darüber nach, wofür du heute dankbar bist. Und schreib’s mir in die Kommentare. Ich freu mich, von dir zu lesen!

When I went to bed last night I had no idea about what to write today. That abruptly changed this morning at 5 am. What had happened? I was in the middle of a dream when an American anchorman loudly commented something and I woke with a start so that my pulse went crazy. I got up, shaking, and saw my husband in the kitchen watching a video on his phone. Man, I was pissed – again only 3 hours of deep sleep – Quincy woke me up around 2 because he had to go outside. I think my husband should know better. Calling me “Sleeping Beauty” because I need a good amount more of sleep than he does.

Back in bed it dawned on me – I found the subject for today’s text!

No, it is not “how to XXXX my husband when he wakes me up in the middle of the night”

It is Gratefulness!

Why’s that? That’s simple: At the moment I was back in bed, I was just thankful. Thankful for having a husband who has breakfast at 5, so he could go to work shortly after that. Thankful for him having a job. Thankful for me having a cosy bed. Thankful that I don’t have to work before afternoon. Thankful for having internet and that it works. That we both are able to stand upright and walk through the day.

Does that sound strange?

Not to me. Over the years, I learned that there’s so much to be thankful for. Not only material things we are able to afford. No, also the little things. Like the “Good Morning Sweetie” I receive via WhatsApp from hubby when he arrived at work. Or the view of my peacefully sleeping Dream Team.

What else am I thankful for? For our home that gets more and more beautiful as the years go by. For the car. For the nice view out of my living room windows. For a scheduled weekend-trip with my love. For the hot summer days last week/month. For the cool this week. For clouds, flowers, bumblebees. For my family and my friends. For my voice. For the wrinkles around my eyes as they show that I love to laugh. For my faith. For all the plans God still has for me.

Think about what you are grateful for today. And write me a comment about it. I’m looking forward to reading from you!

Der Vierte Juli – Fourth of July

Der Vierte Juli ist für uns ein ganz spezieller Tag. Für den amerikanischen Teil der Familie und unsere amerikanischen Freunde natürlich als Unabhängigkeitstag. Wir werden heute auch ein wenig mit Freunden feiern. Außerdem hat meine Schwiegermutter heute Geburtstag.

Was diesen Tag für uns aber so besonders macht, ist etwas ganz anderes – es ist das Ergebnis einer ganz süßen Liebesgeschichte:

2016 – wir waren im Februar in den USA und hatten unsere Hundeprinzessin für die Zeit des Urlaubs in der Hundepension unseres Vertrauens untergebracht. Natürlich haben wir Cleo vermisst und gleich am 2. Tag der Trennung nachgefragt, was unser Mädchen macht. Wir erhielten ein kleines Video, auf dem Cleo mit diesem schönen, schlanken, gepunkteten Prinzen über den Hof tobte und sichtlich zufrieden war mit der Situation. Cleo verstand sich schon immer gut mit anderen Hunden, aber jetzt? Unser Mädchen war verliebt!

Nach dem Urlaub fiel es nicht leicht, die beiden zu trennen. Außerdem erfuhren wir, dass Quincy nicht mehr erwünscht war in seiner vorherigen Familie. Wir bekamen die Gelegenheit, ihn für ein paar Tage zu uns zu holen, um herauszufinden, ob Cleo Quincy auch in ihrem Zuhause so gern bei sich hat. Es war einfach unglaublich. Die beiden waren zusammen und sofort unzertrennlich. Aus ein paar Tagen wurden einige Wochen. Es war super für die ganze Familie. Wir waren auf einmal ein 4er Rudel.

Dann musste Quincy operiert werden – eine große Beule im Gesicht – und er wohnte wieder in der Pension, weil er dort 24 Stunden am Tag lang fachkundige Betreuung hatte. Dafür sind wir noch heute sehr dankbar. Wir haben ihn zweimal besucht und Cleo und Quincy waren die glücklichsten Hunde, als wir da waren. Die Entscheidung, dass er zur Familie gehören sollte, hatten die beiden also schon gefällt.

Am 4. Juli 2016 wurde Quincy alias Earl Points vom Riegelberg ganz offiziell in unser Rudel adoptiert. Und wir haben keinen Tag mit ihm bereut. Er ist der sanfteste, liebevollste kleine Prinz, den sich unsere Cleo und wir nur wünschen können.

Schau dir einfach mal die Bilder an, du wirst sehen, die beiden sind wirklich ein Traumpaar!

The Fourth of July is a very special day for us. For the American part of the family and our American friends of course because it is Independence Day. We too will celebrate a bit with friends over here. Moreover it is my mother-in-law‘s birthday.

What makes this day so special to us is something totally different – it is the result of a very sweet love story.

2016 – we spent part of February in the USA and put our doggie princess to our favorite dog hotel while we were travelling. Of course we missed Cleo and right on the second day of being separated from her we asked how she was doing. We were sent a short video on which Cleo and this beautiful, lean, spotted prince were running around playing in the yard and she obviously enjoyed the whole situation. Cleo had always been great around other dogs, but now? Our girl was in love!

After our vacation it was not easy to separate the two. And we found out that Quincy was no longer wanted in his former family. We got the opportunity to take Quincy home for a few days to find out if Cleo would like him around in her own home. It was unbelievable. The two got together and they were inseparable instantly. A few days turned into a few weeks. It was super for the whole family. All of a sudden we were a pack of 4.

Then Quincy had to have surgery – a big growth in his face – and he stayed in the dog hotel because he had professional care 24 hours a day. We still are very grateful for that. We visited him twice and Cleo and Quincy both were the happiest dogs when we came over. The decision that Quincy was to become a family member had already been made by the two.

On the Fourth of July 2016, Quincy aka Earl Points of Riegelberg was officially adopted into our Pack. And we did not regret a day with him. He is the softest, loving little prince Cleo and we could ever have wished for.

Just take a look at the pictures and you will see: the two really are a Dream Team!

Manche mögen‘s heiß – Some like it hot

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Nein, es geht heute nicht um den Hollywoodfilm mit Marilyn Monroe.

Heute morgen bin ich viel eher aufgestanden, als bisher. Warum? Weil es jemanden gibt, der es nicht wirklich heiß mag: mein Dream Team. Bis vor kurzem war es ja okay, um 9 Uhr mit ihnen zu laufen, aber diese Woche sollten wir um die Uhrzeit schon wieder zuhause sein. Die abendliche Schwimmrunde mit Daddy gibt es aber auch noch – und die ist noch begehrter, als der Morgenlauf mit Mommy.

Auf dem Spaziergang ist es nicht immer einfach, das Leben zu reflektieren, weil ich auch immer auf das DreamTeam achten muss. Trotzdem genieße ich die Geräusche im Wald, die Tierchen, die Pflanzen und ich freue mich auf die Gedanken, die ich hier mit euch teilen kann.

Magst du es heiß? Ich schon, wenn ich im Bikini am Strand auf Tobago (siehe Foto auf der Startseite) liegen darf mit einem Mojito oder so. Im Büro, mit Fenstern, die von morgens bis abends von der Sonne geküsst werden, ohne Klimaanlage, eher nicht. Aber ich beschwere mich nicht, weil ich es ja doch nicht ändern kann. Ich muss arbeiten – und ich mag arbeiten. Das Wetter ist, wie es ist. Die Temperaturen sind, wie sie sind. Was würde es helfen, sich zu beschweren?

Ist dir bewusst, wie sich dein Leben anfühlen kann, wenn du deine negativen Gedanken und Worte durch positive ersetzt? Oder wenn du von anderen positive Worte bekommst?

Es ist ein biblisches Prinzip, dass Worte (auch, wenn sie nur gedacht werden) eine bestimmte Auswirkung auf dein Leben haben: Sprüche 18,21 (HFA) Worte haben Macht: Sie können über Leben und Tod entscheiden. Wer sich gerne reden hört, muss mit den Folgen leben.

Achte darauf, welche Worte du sagst und auch welche Worte du deinen Ohren zumutest. Sprich Gutes zu und über die Menschen und über deine Umstände – auch, wenn sie gerade vielleicht nicht dem entsprechen, was du dir wünscht. Gute Worte bringen Gutes hervor. Und sie geben dir Kraft, auch unwegsames Gelände zu überqueren. Ich weigere mich, meinen Umständen die Macht über mein Gedankenleben und meine Worte zu geben.

Auch wirkt es Wunder, wenn dir jemand anderes Positives zuspricht. Beispiele?

Fangen wir ganz nah an: ich tendierte dazu, meinen Bauch und meine Beine nicht gern zu haben, weil sie nicht makellos aussehen (was auch immer das bestimmt). Aber der Mann an meiner Seite sagt mir, wie sehr er meine Rundungen liebt. Was hat das mit mir gemacht? Ich finde meinen Bauch und meine Beine toll, weil sie für meinen Mann etwas besonderes sind.

Anderes Beispiel: Gestern abend war ich zusammen mit ein paar Leuten aus meiner Gemeinde. Es war eine wirklich gesegnete Zeit. Wir haben zusammen gebetet und das war so ermutigend. Diese Ermutigung zu erhalten ist, wie dein Auto tanken – es gibt dir Kraft, dich weiter zu bewegen!

Du kannst dir auch selbst gute Worte zusprechen. Das muss man lernen. Ich habe diese Reise mit dem intueat-Programm genossen und sehr viel über mich gelernt. Es geht dabei nicht nur darum, Pfunde zu verlieren, sondern in erster Linie, dich selbst anzunehmen und zu lieben. Und in knapp 4 Wochen wird endlich das erste Wohlfühlrevolution Festival steigen! Dort treffen sich ca. 500 Wohlfühlmenschen wie ich (und du?). Ich habe Infos in die Linkliste gestellt https://whataboutthursday.home.blog/links-zum-intuitiven-essen/. Wer weiß, vielleicht sehn wir uns ja?

Ich höre zu diesem Thema auch gerade das Buch „Switch on your Brain“ von Dr. Caroline Leaf, wo der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Gedankenwelt biblisch und wissenschaftlich betrachtet wird. Wenn ich durch bin, werde ich euch davon erzählen.

Upps! Jetzt ist schon der halbe Donnerstag um und ich muss/darf/will bald zur Arbeit. Hab eine fantastische Woche und bleib positiv!

Hammer-Ausblick – Awesome View

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No, it is not about the Hollywood movie with Marilyn Monroe.

This morning I got up a lot earlier than in the past weeks. Why? Because there‘s somebody who doesn‘t really like it hot: my dream team. Until shortly it was okay to walk them at 9 a.m., but this week we should be back home by that time. Swimming with daddy in the evening will happen today, too – and the pups love that even more than the morning walks with mommy.

These walks don‘t always make it easy to reflect life because I have to keep an eye on the dream team. Yet I enjoy the sounds of the forest, the animals, the plants and I look forward to the thoughts I get to share with you here.

Do you like it hot? I do, as long as I‘m in a bikini on the beach in Tobago (see picture on top of the site) enjoying a Mojito or so. In the office, with windows kissed by the sun from dusk till dawn, without air condition, not really. But I don‘t complain, because I cannot change it anyway. I have to work – and I like it. The weather is what it is. Temperatures are what they are. What would complaining help then?

Are you aware of how your life feels when you replace your negative thoughts and words with positive ones? Or when you receive positive words from others?

It is a biblical principle that words (even if only in your thoughts) have a certain impact on your life: Proverbs 18:21 (KJV) Death and life are in the power of the tongue: and they that love it shall eat the fruit thereof.

Watch what you say and what you let let into your ears. Say good things about people and about your circumstances – even when they‘re not what you wish right now. Good words bear good things. And they give you the strength to pass rough terrain. I refuse to let my circumstances rule my thought life and my way to talk about it.

It is also wonder working, when somebody else speaks positive things to you. Examples?

Let‘s start really close: I tended to not really like my belly and my legs because they‘re not flawless (whatever that defines). But the man at my side tells me how he loves my curves. What did that to me? I do think my belly and legss are awesome, because they‘re special to my husband.

Another example: yesterday I met with some folks from my church. It was such a blessed time. We prayed together and this was so encouraging. Receiving this encouragement is like filling up your car – it gives you the power to move on!

You can also speak good words to yourself. You have to learn that. I enjoyed the journey with the intueat-program and learned a lot about myself. It is not only about losing a few pounds, but first and foremost about accepting and loving yourself. Finally in about weeks the first Feelgoodrevolution Festival will happen! There will be around 500 feelgood people like me (and you?). I put the information in the link list https://whataboutthursday.home.blog/links-zum-intuitiven-essen/. Who knows, maybe I’ll see you there?

Connected to this subject I‘m listening to the book „Switch on your brain“ by Dr. Caroline Leaf, where the relation between health and thought life is analysed biblically and academically. I will tell you about it, after I finished listening.

Now half of this Thursday is over already and I have to/may/want to go to work soon. Have a fantastic week and stay positive!

Ein Augenschmaus / A feast for the eyes

Einen schönen Donnerstag allerseits! Es ist schon wieder Feiertag – aber heute gibt es keine Erklärung dazu, sondern einfach ein paar schöne Bilder der letzten 4 Wochen. Viel Spaß beim Schauen!

Wolkenspektakel – Spectacular Clouds

Have a nice Thursday everybody! It’s a holiday again – but today there’s no explanation to that, but simply a few nice photos from the last 4 weeks. Enjoy!

Baby-Gürteltier? Baby-Armadillo?
Sonnenuntergang – Sunset

Kultur-Vielfalt – Variety of Culture

Wir haben das vergangene Wochenende in Berlin verbracht. Warum? Dort wurde der Karneval der Kulturen gefeiert. Berlins ethnische Gruppen nutzen die Gelegenheit, ihre Kulturen zu zeigen durch ihre Kostüme, Tanz, Musik, Rituale, Speisen und Getränke – jeder kann die kulturelle Diversität sehen und feiern. Mit etwa einer halben Million Menschen aus der ganzen Welt, die die Straßen am Pfingstsonntag säumen, ist der Strassenumzug der Höhepunkt des Karneval der Kulturen in Berlin, wo tausende Tänzer, Musiker und Künstler über Stunden auftreten.

Wir haben Freitag und Samstag das große Straßenfest besucht, afrikanisch gegessen, Thailändisches Bier getrunken, unzählige Verkaufsstände angeschaut, ein paar Kleinigkeiten gekauft und die Atmosphäre genossen. Am Sonntag waren wir beim Strassenumzug und haben dort die herrlichsten Kostüme, Tänze, Instrumente und z. T. wunderbar geschmückte Wägen bestaunt.

Unser Fazit: der Karneval der Kulturen ist ein Event, das man wirklich gesehen haben sollte!

Karneval der Kulturen – Carnival of Cultures
Berlin 2019

We spent this past weekend in Berlin. Why? They celebrated the Carnival of Cultures there. Berlin’s ethnic groups take the opportunity to make their cultures visible with their costumes, dance, music, rituals, food and drink – everybody can see and celebrate the cultural diversity. With around half a million people from all over the world lining the streets on Pentecost Sunday, the street parade is the highlight of the Carnival of Cultures in Berlin, where thousands of dancers, musicians and artists perform for hours.

Friday and Saturday we visited the big street festival, had african food, beer from Thailand, checked out numerous sales booths, bought some little things and enjoyed the atmosphere. On Sunday we were at the parade and marvelled at the most beautiful costumes, dances, instruments and some really nicely decorated wagons.

Our conclusion: the Carnival of Cultures is an event one should have visited!