Vatertag – Father’s day

Heute, an Christi Himmelfahrt, ist Vatertag – auch dieser Feiertag ist in diesem Jahr ganz anders als üblich. Ein Vatertag ohne große Wanderungen mit Bollerwagen und Bier – die Beschränkungen lassen dies noch nicht zu. Ein Vatertag ohne Familie und Strand – eigentlich sollten wir jetzt am anderen Ende der Welt am Meer liegen. Ein Vatertag ohne Papa – der erste ohne ihn.

Trotzdem werden wir diesen Tag genießen! Mit Steaks und Bratwürsten, einem kühlen Bier und der Gartenliege im Hof, den Hundekindern um uns herum und ein bißchen süßem Nichtstun.

Wir wünschen dir einen schönen Tag und eine gute Restwoche!

Bis nächsten Donnerstag 🙂 !

Den Tag genießen – Enjoying the day

Today, Ascension Day, is Father’s Day too – this holiday is also totally different as usually this year. A Father’s Day without hiking tours with handcarts carrying beer – the restrictions don‘t allow that yet. A Father‘s Day without family and beach – actually we should be on the other side of the world enjoying the ocean. A Father’s Day without my Dad – the first one without him.

Anyway, we will enjoy this day! With barbecue, a cool beer and the sunbeds in the yard, the pups around us and a little bit of dolce far niente.

We wish you a pleasant day and a good rest of the week!

See you next Thursday 🙂 !

Und was ist mit Hobbys? – What about hobbies?

Was ist ein Hobby?

Ein Hobby (deutscher Plural: Hobbys) ist eine Freizeitbeschäftigung, die der Ausübende freiwillig und regelmäßig betreibt, die dem eigenen Vergnügen oder der Entspannung dient.

Im Lauf der Jahre haben sich meine Hobbys immer wieder mal geändert. Ich möchte mal versuchen, zusammenzutragen, womit ich meine Freizeit verbracht habe.

Musik!

Ohne Zweifel mein größtes Hobby, aber auch mit großen Veränderungen über die Zeit:

als Kind habe ich kurzzeitig im Chor gesungen, das habe ich aber schnell wieder aufgegeben. Nicht, weil ich nicht singen kann, sondern weil die „Alten“ uns paar Kindern echt das Leben schwer gemacht haben und uns so wieder aus ihrem Chor vertrieben haben.

Mit 11 habe ich angefangen, Saxophon zu lernen. Ich liebte es sehr und habe viele Jahre mit dem Altsaxophon verbracht. Nach einer beruflich bedingten Spielpause bin ich dann mit dem Baritonsaxophon wieder eingestiegen. Das liebte ich noch mehr, denn ich bevorzuge tiefe Töne. Letztendlich hat mit ein Asthmaanfall während eines Auftritts dann dazu gebracht, das Instrument aufzugeben.

Eine Zeit lang war ich musikalisch fast inaktiv, bis auf ein paar einzelne Gesangsmomente als Sängerin für eine Hochzeit, für den 50sten Geburtstag meines Mannes, als Solistin mit dem mittlerweile verjüngten Chor meiner Kindheit. Dann fand ich einen Chor – einen Kirchenchor – bei dem ich zum ersten Konzert das Hallelujah von Händels Messias mitsingen durfte, als Tenor (du erinnerst dich – tiefe Töne?).

Hier war ich regelmäßig bis Mitte/Ende 2018. Dann kam wieder eine Veränderung.

Während ich in der Zwischenzeit Gründungsmitglied bei VIERPLUSEINS wurde (hier singe ich Alt), hatte ich Ende 2018 meinen Einstieg in das Lobpreisteam meiner Gemeinde, der FCG Saaletal. Der „Umzug“ in diese Truppe ist das größte Geschenk, dass Gott meiner Stimme machen konnte. Ich freue mich jeden Tag aufs Neue über die Arbeit mit den Geschwistern. Die interessanteste Veränderung in diesem Gebiet ist wohl, dass ich zwar immernoch die tiefen Töne liebe, aber jetzt stimmlich nicht nur in den Alt „hochgerutscht“ bin, sondern zum Teil fast schon mühelos den Sopran singen kann. Das ist der Hammer!

Andere Hobbys:

Kalligraphie – eine wunderbare Art, sich mit Papier und Tinte zu beschäftigen. Ich habe einige Jahre sehr viele kalligraphische Arbeiten gemacht. Bis meine Hände anfingen, sich nach einigen Minuten zu verkrampfen. So war leider damit Schluss, aber dafür hab ich es mal mit Malen probiert. Den Pinsel halten war einfacher, als die Schreibfeder.

Stricken, Häkeln, Nähen:

Gestrickt habe ich während meiner ganzen Zeit im Gymnasium. Ich hatte sogar Freunde, die mir Wolle gebracht haben, damit ich ihnen eine Pulli stricke. Das ging gut bis kurz vorm Abitur. Da hat mir eine Sehnenscheidenentzündung (ja, vom vielen Stricken) fast noch die Teilnahme an der Prüfung versaut. Seitdem ist eine Stunden Stricken pro Woche das Maximum. Und damit kann man nicht wirklich große Projekte fertigstellen.

Häkeln fand ich eine Zeit lang auch ganz spannend. Mit feinen Garnen habe ich ein paar Zierdeckchen gehäkelt, aber das ist nichts, was mich lange in den Bann gezogen hat. Kleine Projekte mit dicker Wolle gehen immer mal zwischendurch. Aber auch eher selten.

Und Nähen wollte ich immer können, aber mit einer Oma, die als Schneiderin eine echte Künstlerin war, hat das nie wirklich funktioniert. Oma hatte beim Nähen mit mir die gleiche Geduld, die ich mit meiner Mama habe, wenn‘s um Computer geht. Eher schwierig 😉 ).

Im Moment sind wir dabei, den Keller zu entrümpeln. Dort stehen auch einige Kisten voller alter Bücher. In Zeiten von E-Books ist es nicht so einfach, Abnehmer für die alten Dinger zu finden. Also werde ich nächste Woche – wenn ich Urlaub habe – ausprobieren, ob mir das Falten von Buch-Skulpturen liegt. Da habe ich ein paar schöne Einsteiger-Tutorials im Netz gefunden. Ich werde berichten!

Es gäbe sicher noch mehr anzuführen, aber jetzt bin ich erstmal neugierig auf deine Hobbys. Schreib mir doch mal, womit du dir die Zeit vertreibst. Ich freu mich auf deine Anregungen. Wir lesen uns nächste Woche! 🙂

Music was my first love!
Fähigkeiten erweitern – Increasing skills

What is a hobby?

A hobby is a pursuit outside one’s regular occupation engaged in especially for relaxation.

Over the years my hobbies changed every now and then. I want to try to give a little overview of the things I did in my free time.

Music!

Without a doubt my biggest hobby, yet with big changes over time:

when I was a child, I was a member of a choir, but only for a short time. Not because I couldn‘t sing but because the „old ones“ gave us few kids a hard time and more or less kicked us out of their choir.

At the age of 11 I started learning to play saxophone. I really loved it and spent a lot of years with the Alto saxophone. After a job-related pause I came back to play the Baritone saxophone. I loved that even more, I do prefer the low-pitched sounds. Eventually an asthma attack during a gig made me give up this instrument.

For a while I was almost completely inactive concerning music, except a few single moments of singing at a wedding, at my hubby‘s 50th birthday, as a soloist for a jubilee concert with the choir of my childhood, which by then had quite a few more young singers. Then I found a choir – a church choir – where I was able to sing Halleluja from Haendel‘s Messiah, as a Tenor (you remember – low-pitched?).

I attended here frequently until mid/end 2018. Then another change came. Meanwhile I had become one of the founders of FOURPLUSONE (singing the Alto voice). At the end of 2018 I became part of the Worship team in my church, FCG Saaletal. „Moving“ into that team was the greates gift that God gave me for my voice. Day by day I look forward to working with my sisters and brothers there. The most interesting change looking at music as a hobby is: I still love the low-pitched sounds, but concerning my voice I didn‘t only „slide up“ to the Alto, but I can sing the Soprano voice sometimes even without big effort. Bummer!

Other hobbies:

Calligraphy – a wonderful way to work with paper and ink. For a few years I created very many calligraphic pieces. Until my hands started getting cramps after working for a few minutes. So I had to give that up but tried painting instead. Holding a paint brush was easier than holding the quill.

Knitting, crocheting, sewing

I knitted throughout my whole time in highschool. I even had friends bringing yarn ober for me to knit sweaters for them. That went well until a few weeks before graduation. A tendovaginitis (yes, from knitting too much) almost kept me from taking part in my final exams. Ever since then one week of knitting per week is the maximum. Thus you can‘t really finish bigger projects.

Crocheting was quite interesting for a while. I made a few doilies from very fine yarn. That was nothing to keep me fascinated for long. Smaller projects with thickeer yarn are okay every now and then. But also rather seldomly.

And sewing was something I always wanted to do, but with a grandmother who was an artist as a seamstress, it never really happened. Grandma‘s patience teaching me how to sew is practically the same as my patience teaching my mom computer things. Rather difficult 😉 ).

Currently we are decluttering the basement. There are quite a few boxes filled with old books. In times of e-books it‘s not so easy to find someone who wants the old books. So next wee – when I‘m off work – I will try out book-sculpting and find out if I like it. I found a few nice tutorials for beginners. I will report!

Certainly there would be a lot more to talk about here, but now I‘m curious of your hobbies. Why don‘t you tell me how you spend your leisure? I‘m looking forward to your suggestions. See ya next week! 🙂

Sehnsucht – Longing

In ein paar Tagen wäre es losgegangen… unsere Karibikreise. Aber COVID19 hat dafür gesorgt, dass wir nicht fliegen können. Damit hätten wir bei der Reiseplanung niemals gerechnet.

Was bleibt, ist die Sehnsucht.

Sehnsucht nach meinem Traumstrand. Sehnsucht nach der Familie. Sehnsucht nach exotischen Früchten. Sehnsucht nach dem, was so anders ist, als hier.

Was wir allerdings tun können, ist ein Stück Karibik zu uns nach Hause holen. Wie? Mit wunderbaren authenthischen Gerichten. Das haben wir am 1. Mai getan.

Zur Hochzeit haben wir eine echte Tawa – ein karibisches Backblech – bekommen, mit den passenden Holzwerkzeugen, um die Fladen zu wenden. Herrlich!

Der Plan: Roti und Buss up Shot – zwei Varianten von Fladen, Hühnchencurry mit Channa (Kichererbsen), Garnelenpfanne mit Gemüse und asiatischer Soße.

Zuerst mussten wir den kleinen Gaskocher aufbauen – die Tawa verträgt sich nicht mit meinem Elektroherd.

Während an einem Ende der Küche Fleisch und Gemüse geschnitten, gebraten und gekocht wurden, versank die andere Seite mehr oder weniger im Mehl. Wir haben morgens angefangen, Teig zu mischen, kleine Teigbälle zu formen, auszurollen, wieder zusammenzurollen, ruhen zu lassen, wieder auszurollen und auf der Tawa auszubacken. Die Prozedur ist ein echter Zeitfresser, darum wird immer eine große Portion gemacht – gleich soviel, dass wir noch ein paar Fladen einfrieren können. Die gibt es dann mit Kürbisbrei (vergleichbar mit Kartoffelbrei, nur viel bunter 🙂 ) oder mit frischem Gemüse.

Ich liebe es, Roti zu machen, oder andere Leckereien aus der Heimat meines Liebsten. Dann fühle ich mich den Menschen dort ganz nah. Es lindert die Sehnsucht und es weckt sie gleichzeitig.

Wenn du dir die Bilder von den leckeren Sachen ansiehst, wirst du verstehen, was ich meine.

Sehnsucht kann in vielen Varianten kommen. Und zu allen Zeiten. Wenn du getrennt bis von deinen Liebsten, sehnst du dich nach ihnen. Wenn du allein bist, sehnst du dich nach Begleitung. Wenn du ständig unter Stress stehst, sehnst du dich nach Ruhe. Lebst du in der Stadt, sehnst du dich nach ländlicher Idylle. Wohnst du auf dem Land, sehnst du dich nach städtischem Flair. Der Mensch sehnt sich nach Anerkennung, Erfolg, Zufriedenheit, Lob, Wertschätzung und Liebe. Doch darf man dabei nicht vergessen, dass man nicht glücklich werden kann, wenn man bei aller Sehnsucht vergisst, was man schon hat und dafür dankbar ist. Aber ein wenig Sehnsucht und Träumen kann dich dazu antreiben, nicht am gleichen Fleck stehen zu bleiben. Um es mal mit den Roti zu sagen: ohne die Sehnsucht nach der Karibik hätte ich nicht gelernt, Roti zu machen.

Eins noch: Ein Roti-gefüllter Bauch ist etwas, was dich sehr sehr glücklich machen kann 🙂 !

Probier‘s mal – es gibt unzählige Tutorials im Netz – und dann guten Appetit!

Traumstrand – Dream Beach
Tawa – Buss up Shot – Roti
Roti in Arbeit – Roti in the making
Guten Appetit! – Enjoy!

In a few days we were supposed to… travel to the Caribbean. But COVID19 is to blame for the fact that we can‘t fly. We would never have expected that when making the travel plans.

What stays is the longing.

Longing for my dream beach. Longing for family. Longing for exotic fruits. Longing for all that is different to here.

What we can do though is to bring a piece of the Caribbean home. How? With wonderful authentic dishes. That‘s what we did on May 1st.

We received a real Tawa – a Caribbean baking iron – as a wedding present, together with the matching wooden tools to turn the flatbreads. Fantastic!

The plan: Roti and Buss up Shot – two flatbread variations, Chicken-Curry with Channa (chickpeas), Shrimps with veggies and asian sauce.

First we had to set up the little gas stove – the Tawa won’t work on the electric stove.

So while in one part of the kitchen meat and veggies were cut, fried and cooked, the other part more or less drowned in flour 😉 . We started in the morning, mixing dough, making little dough balls, rolling them, rolling them up again, letting them sit, rolling them again and frying them on the Tawa. This procedure is very time consuming. That‘s why we always make a big portion – so many Roti that there‘s enough to put some in the freezer. We sometimes have them with mashed pumpkin (almost like mashed potatoes, but more colorful 🙂 ) or with fresh veggies.

I love to make Roti, or other delicious dishes from my loves home country. Then I feel very close to the people there. It softens and at the same time prompts the longing.

If you look at the pictures of the delicious dishes, you will understand what I mean.

Longing can come in many different ways. And at all times. When you‘re separated from your loved ones, you are longing for them. If you‘re always stressed, you are longing for silence. If you live in a city, you‘re longing for countryside idyll. If you live in the countryside, you‘re longing for urban flair. Man/woman is longing for acknowledgement, success, happiness, compliments, appreciation and love. Still, don‘t forget that you cannot be happy when you forget what you already have while you‘re stuck in your longings and desires. But a little longing and dreaming can encourage you to not stay in the same place. To say it with Roti: without longing for the Caribbean I never would have learned to make Roti.

And there‘s one more thing: A Roti-filled belly is something that can make you very very happy 🙂 !

Why don‘t you try? There is a vast number of tutorials on the internet – and then: Enjoy!

Alles auf Anfang? – A new start?

Seit Montag gehe ich wieder regulär auf die Arbeit, also nix mehr mit Home-Office wegen COVID19. Es hat sich in den letzten Wochen viel angesammelt, deshalb gibt’s heut nur ein Pausenbild :-).

Bis nächste Woche!

Mach mal Pause – Take a little break

I’m back in the office since Monday, so no more home-office due to COVID19. A lot of stuff piled up in those last few weeks, that’s why there’s only a pause picture today :-).

See y’all next week!

Und was ist mit Masken? – What about masks?

Ist es nicht so, dass ganz viele Menschen in ihrem Leben eine Maske aufhaben, die das wahre Ich verhüllen soll? Ich fürchte, ja.

Heute will ich aber über die Masken schreiben, die jetzt in aller Munde sind und vor aller Munde getragen werden müssen.

Die Diskussion darüber hat mich so geärgert, dass ich vor einigen Tagen diesen Text im facebook geschrieben habe:

Leute, ich muss das mal loswerden: Warum regt ihr euch so auf, dass wir beim Einkaufen jetzt Masken tragen sollen? Ihr sollt die Dinger nicht 24/7 aufhaben, sondern beim Einkaufen oder im Bus. Ich weiß ja, dass manche Menschen Stunden damit verbringen können, aber der Durchschnittsmensch braucht eher weniger Zeit dafür. In meinem Verwandten- und Bekanntenkreis gibt es einige Ärzte/Ärztinnen und Pfleger/innen. Was sollen die denn sagen? Die müssen auch ohne Corona schon immer stundenlang Masken tragen. Und dass Politiker und Entscheider auch nur Menschen sind, die es nie allen recht machen können, darf man auch nicht vergessen. Macht euch das mal bewusst, denn auch in kleinen Kreisen wird es immer unterschiedliche Meinungen geben, erst recht in einem ganzen Land. Und manchmal muss ich eben auch Dinge essen, die mir nicht schmecken. 😷

Ich habe die ganze Zeit nicht daran gedacht, mir Masken selber zu nähen, aber nachdem es jetzt Pflicht ist, bei bestimmten Aktivitäten eine Maske zu tragen, habe ich mich auf die Suche gemacht nach der für mich passenden Nähanleitung.

Es gibt ja ganz viele unterschiedliche Varianten, aber diese hier hat mir am besten gefallen, weil sie einfach und mit meinem nicht großen Können an der Nähmaschine machbar ist. Anleitung von Mommymade Wunderbares Extra: die Anleitung gibt es unterm Video in mehreren Sprachen.

Deshalb erkläre ich dir auch nicht, wie man‘s macht – sondern zeig dir nur, dass auch Nähanfänger durchaus in der Lage sein können, ihre eigenen Masken selber zu nähen 🙂 – oder – in meinem Fall – für meine Familie und Freunde.

Schreib mir doch mal, ob du auch Masken selber nähst und für wen. Ich freu mich, von dir zu lesen.

Bleib gesund, trag Maske mit Stolz und sei gesegnet! Bis nächste Woche!

Der Anfang – The beginning
Werkstatt – Workshop
Erfolge muss man feiern! – You gotta celebrate your success

Isn‘t it true that a lot of people are wearing masks to hide their true self all of their life? I‘m afraid, yes.

But today I want to write about those masks that are on everybody‘s lips right now and that are mandatory to be in front of them.

The discussion about that has made me quite angry which led me to write this on facebook a couple of days ago:

Guys, I gotta let this out: why are you making such a hassle about having to wear a mask? You don’t have to wear them 24/7, only while shopping or in the bus. I know some people can spend hours with that, but the average person usually needs a lot less time. I have quite a few doctors and nurses in my family and friends. What do you think are they supposed to say about that? They have to – even without Corona – wear masks for hours all the time. Politicians and decision makers are only human too, who cannot satisfy every single person. Don’t forget that. Be aware of that because even in small circles you’ll find different opinions, how much more in a whole country. And sometimes even I have to eat things I don’t really like. 😷

All this time I didn‘t think about sewing my own masks but since it is now mandatory to wear masks during certain activities, I searched for a tutorial that is suitable for me.

There are a lot of different variations, but this one I liked most because it is easy and doable with my little sewing skills. Tutorial by Mommymade . Great extra: you get the tutorial in several languages in the infobox under the video.

That‘s why I won‘t explain how to – but only show you that even beginners can be able to sew their own masks 🙂 – or, in my case, for my family and friends.

Write me if you sew masks yourself and who you sew them for. I look forward to reading from you.

Stay healthy, wear your mask with pride and be blessed! See you next week!

Die kleinen Genüsse des Lebens – Little treats of life

Fällt dir gerade die Decke auf den Kopf?

Es ist jetzt hier Woche 4 der Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus und ganz viele Menschen kämpfen gegen Einsamkeit und/oder Langeweile, vielleicht zuviel ungewohnte Nähe zum Partner oder den Kindern. Vielleicht herrscht dauerhaft schlechte Laune, Stress oder es kündigen sich gar Depressionen an.

Andere wiederum fahren aktuell zu ihrer Hochform auf, entwickeln Strategien, um dieses eingeschränkte Leben für Neuerungen zu nutzen. Sie kommen aus ihrer Komfortzone raus und tun Dinge, die vielleicht vorher unnütz, nichtig oder nicht realisierbar erschienen.

Auch mir sind Teile beider Varianten nicht fremd. Allerdings bin ich in einer Situation, die ich definitiv als gesegnet bezeichnen möchte. Der Großteil meiner Familie/Freunde wohnt sehr weit weg und wir sehen uns sowieso nur über Videoanrufe. Ich habe keine Kinder, die zuhause betreut werden müssen. Ich arbeite im Home-Office. Der Gatte fährt auf dem Weg von der Arbeit für uns zum Einkaufen. Meine Mutter ist nur ein paar Kilometer entfernt, fit, liebt Videoanrufe, steht in regem Kontakt mit ihren Freunden und versteht es ganz gut, die positiven Seiten dieser Tage zu sehen. Ich habe ein großes Haus mit viel Platz zum Zurückziehen und ich kann mit dem Dreamteam täglich in 2 Minuten Plätze erreichen, an denen mir sonst kein Mensch begegnet.

Ein bißchen Ausgangsbeschränkung haben die meisten von uns bestimmt schon öfter erlebt. Vielleicht nicht vom Staat verordnet, aber vielleicht von supermiesem Wetter (Dauerregen im November, meterhoher Schnee, extreme Hitze – je nach Wohnort auf dieser Welt), eine Krankheit oder ein Gipsbein, deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

In meiner täglichen Planung, die mir schon seit Jahresbeginn dabei hilft, meinen Tagen Struktur zu geben und vor allem Wichtiges im Auge zu behalten, gibt es eine Rubrik der Dankbarkeit. Was ist mir heute gut gelungen und wofür bin ich dankbar. Da ist viel Platz, aber man soll auf jeden Fall 5 Dinge finden. Manchmal reicht es aber auch schon, sich jeden Abend ein oder zwei Dinge zu suchen, für die man an diesem Tag dankbar ist. Es zeigt dir nämlich, dass es tatsächlich jeden Tag etwas Gutes gibt.

Wenn es dir gerade schwerfällt, deinen Tagen etwas Positives abzugewinnen, will ich dir im Folgenden ein paar meiner „Kleinen Genüsse“ mitgeben. Dinge, für die ich dankbar bin. Dinge, die ich tun kann, um meine Laune zu heben. Dinge, die mir einfach Spaß machen. Dinge, die ich seit langem mal wieder ausprobiert habe. Dinge, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Auf die Plätze, fertig, los:

  • – ich beobachte meine Hunde, die völlig losgelöst von allen Sorgen der Welt das Leben genießen und mir dabei manchmal ihr schönstes Lächeln schenken
  • – ich habe am Samstag mit meiner Freundin in Texas Zumba online gemacht – der Muskelkater erinnert mich noch heute an den Spaß dabei 😉 (2016 war mein erstes und einziges Mal Zumba davor)
  • – die Osterfeiertage haben Spaziergänge nicht nur mit Dreamteam, sondern auch mit Traummann beschert
  • – mein Chef hat mir einen Osterhasen auf die Kaffeemaschine gesetzt – die Maschine steht im Schrank und ich bin derzeit ja nur einmal die Woche im Büro. Eine süße Überraschung 🙂
  • – die entfallende Fahrzeit zum Büro nutze ich, um bewusster einen Snack zu Mittag zu essen
  • – ein heißes Bad mit Meersalz und Rosmarin ist ein Genuss für alle Sinne (und alle Muskeln)
  • – ich nehme mir extra lange Zeit für die Pflege von Haut, Haaren und Nägeln – gepflegt sein finde ich auch und gerade im Home-Office wichtig
  • – gestern gab es den ersten grünen Spargel zum Abendessen – mitgebracht vom Gatten, zubereitet von mir
  • – ich backe Kuchen
  • – ein Blick in den blauen Himmel ist wie ein Instant-Gute-Laune-Booster
  • – für kleine Videobotschaften übe ich jetzt, wo ich hinschauen muss, wenn ich das Handy quer halte (das ist gar nicht so einfach und erfordert richtig Konzentration)
  • – ich esse wieder Müsli mit Milch – allerdings nicht Kuhmilch, sondern Mandel- oder Hafermilch. Die Kokosmilch war nicht ganz so mein Fall für diesen Zweck
  • – Lesen ist eine gute Beschäftigung, ich arbeite mich durch meine Zeitschriftensammlung und ich habe einen Plan – einen Bibelleseplan. Im April sind bezeichnenderweise Bibelverse dran gegen die Angst. Passt 🙂
  • – die Gartenliege steht auf der Terrasse bereit für ein Viertelstündchen Sonnenbad
  • – Gottesdienstbesuche finden nun online statt, ebenso der Kontakt zur Gemeinde
  • – Essen wird schön auf dem Teller angerichtet
  • – ein Podcast oder gute Musik sind immer willkommen (diese beiden sind meine Favoriten: bodyspiritsoul, Mareike Awe)
  • – es gäbe noch so viel mehr…

Was sind denn deine kleinen Genüsse? Mach dir mal Gedanken darüber und schreib in die Kommentare – lass uns gemeinsam unsere Tage verschönern!

Sei herzlich gegrüßt, bis nächste Woche!

Glück auf 8 Pfoten – 8-pawed happiness
Blau und unendlich – Blue and endless
Süße Überraschung – sweet surprise
Lecker – Yummy
Frühlingsfreude – joy of spring
Sonnenbad – sunbathe

Are you having cabin fever?

It is week 4 of the coronavirus lockdown and a lot of people are fighting against loneliness and/or boredom, maybe too much unfamiliar closeness to their partner or their children. Maybe they‘re in a constant bad mood, stress or there‘s even depression knocking on the door.

Others currently find a new way to be at their best, develop strategies to use the limited life for new things. They come out of their comfort zone and do things they thought would be pointless, unnecessary or not practicable.

I also do know parts of both versions. But I can say that I‘m in a situation I would definitely like to call blessed. Most of my family/friends live abroad and we mostly meet via video call only, anyway. I don‘t have children who have to be looked after at home. I work at my home office. Hubby goes for groceries on his way back from work. My mother is only a few miles away from us, healthy, loves video calls, is in constant contact with her friends and knows pretty well to see the positive things in these days. I have a big house with lots of space to give ground and it‘s only a two minute walk for me and the pups to reach areas where you are all by yourself and meet noone else.

Most of us experienced a little bit of lockdown before, right? Maybe not enacted by the government, but by superterrible weather (ongoing rain in November, foothigh snow, extreme heat – depending on where you live on this planet), a sickness or a leg in a cast, your imagination is not limited.

My daily planning, which helps me to structure my days since the beginning of the year and helps to keep important things before my eyes, contains a section of thankfulness. What good happened today and what am I thankful for? There is a lot of room for writing but one should at least find 5 things. Sometimes it can be enough to look for one or two things to be thankful for that day before you go to bed. That will show you that there actually are good things happening every day.

If you are having a hard time finding anything positive during your days, let me give you a few of my „little treats“. Things I am thankful for. Things I can do to improve my mood. Things I simply have fun doing. Things I tried again after a long time. Things that make me smile.

Ready, set, go:

  • – I watch my dogs who totally free from the worries of the world enjoy their lives and present me their sweetest smiles sometimes
  • – past Saturday I joined my Texan friend‘s Zumba class online – the aching muscles still remind me of how much fun that was 😉 (2016 was my first and only time for Zumba before that)
  • – during the Easter Holidays I didn‘t go for walks with only the dreamteam but also with my dreamman
  • – my boss put a chocolate bunny on top of the coffeemaker – it is hidden in a cupboard and I‘m at the office only one day per week now. What a sweet surprise 🙂
  • – the extra time from not commuting to the office is time for deliberately enjoying a midday snack
  • – a hot bath with seasalt and rosemary extract is a pleasure for all senses (and all muscles)
  • – I take extra long time for taking care of skin, hair and nails – a smart appearance is importand also and especially at the home office
  • – yesterday we had green asparagus for dinner for the first time this year – bought by hubby, cooked by me
  • – I bake cakes
  • – looking into the blue sky is like an instant happy mood booster
  • – I‘m practicing where to look at when I use my smartphone for landscape video messages (not so easy at all and it demands a lot of concentration)
  • – cereals with milk are on my menu again – not reguar milk, but almond or oat milk. I didn‘t like coconut milk for cereal
  • – to read is a good way to keep busy, I‘m working my way through my magazine collection and I do have a plan – a bible reading plan. The April plan significantly contains verses against fear. Strike 🙂
  • – the sunbed is ready for the 15 minute sunbath on the terrace
  • – church services happen online now, just like contact to my church
  • – food is decorated nicely on the plate
  • – a podcast or good music are always welcome (my favorites are in German, for English ones you can just browse the internet – I‘m sure you will find the right one)
  • – there‘s so much more…

What are your little treats? Think about it and let me know in the comments – let‘s make our days beautiful together!

Cordial greetings, see you next week!

In diesem Jahr wird alles anders – This year everything will change

Was klingt, wie ein guter Vorsatz in der Silvesternacht, ist in diesem Jahr ohne mein oder dein Zutun und ziemlich schlagartig eingetroffen. Und das weltweit.

Heute ist Gründonnerstag – wenn du dazu mehr wissen willst, schau dir doch den Beitrag vom 18. April 2019 noch mal an. Das war übrigens einer meiner ersten Texte hier 🙂 – inzwischen ist es ziemlich genau ein Jahr her, dass ich hier den ersten Beitrag veröffentlicht habe.

Und soviel ist passiert in dem Jahr, aber noch soviel mehr in diesen ersten Monaten dieses Jahres!

Dabei ist es eigentlich nur eine Sache, eine kleine Sache, die die massiven Veränderungen in unser aller Leben angestoßen hat, ein hässlicher kleiner Virus, der den schönen Namen „Krone“ trägt.

Im letzten April war ich mit meinem Mann in den USA, Kinder und Schwiegereltern besuchen. Der jetzt für Anfang Mai geplante Urlaub auf Trinidad, bei dem ein großes Familientreffen stattfinden sollte, ist gestrichen.

Das letzte Osterfest – leider auch das letzte mit meinem Papa – konnten wir mit meinen Eltern gemeinsam genießen. In diesem Jahr werden wir getrennt voneinander diese Festtage erleben, Mama für sich, meines Bruders Familie für sich und wir beide mit dem Dreamteam für uns. Ohne Zusammenkunft im Gottesdienst, ohne Restaurantbesuch zum Festessen.

Nie zuvor habe ich einen Arbeitsplatz gehabt, bei dem ich die meiste Zeit zuhause verbringen konnte. Ich hatte die ersten beiden Wochen der Ausgangsbeschränkungen Urlaub – geplant war eigentlich eine Wellnesswoche mit Mama, aber die musste ausfallen. So habe ich in der Aussicht auf die Arbeit im Home-Office (seit Anfang dieser Woche) mein Arbeitszimmer renoviert und neu gestaltet. Das ist übrigens einer der positiven Effekte der ganzen Geschichte. Das hätte ich sonst sicher noch lange vor mir hergeschoben.

Gibt es denn noch mehr Positives, das sich während dieser Krise entwickelt? Lass uns der Sache auf den Grund gehen und zwischen den Schreckensmeldungen auf die Suche gehen:

Viele Eltern müssen – oder dürfen – jetzt viel Zeit mit ihren Kindern verbringen und lernen sie vielleicht so auf eine völlig neue Weise kennen. Auch können sie durch Unterricht zuhause vielleicht verstehen, was Lehrer täglich durchmachen, wenn sie in ihrer Klasse Unterricht halten.

Wir gehen fokussierter und seltener Einkaufen. So geben wir unser Geld für gut Gewähltes aus und wir sparen eine Menge Benzingeld.

Ich für meinen Teil bin noch dankbarer für das was ich habe. Und für die Menschen, die weiter arbeiten, damit das Leben weitergehen kann. Umso unverständlicher ist es mir, dass genau diese Menschen jetzt nicht selten von einer Gruppe ewig unzufriedener Leute angreifen lassen müssen. Gerade jetzt sollten wir froh sein, dass nicht jeder Arbeitnehmer ein „Sesselpupser“ ist, wie ich, der die Arbeit aus dem Home-Office erledigen kann. Denn wenn heute mein Toner alle ist, bin ich doch froh, dass der Paketbote Nachschub bringt, oder wenn ich Hunger habe, aber keine Lust oder Zeit zum Kochen, freue ich mich über die gelieferte Pizza oder den Food-Truck. Ohne die Menschen, die die Regale wieder auffüllen und an der Kasse stehen, könntest du deine Vorräte nicht auffüllen. Ohne gut besetzte Krankenhäuser wäre die Situation noch viel schlimmer. Und ohne Handwerker wie meinen Boss, der meine Waschmaschine repariert hat, hätte ich noch ein zusätzliches Problem.

Also vergiss nicht, hin und wieder Danke zu sagen. Es zeigt nicht nur ihnen deine Wertschätzung, sondern es wird auch dir selber guttun.

Ganz großartig finde ich auch, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, das Internet nicht nur zum Zeitvertreib oder für den Job zu nutzen, sondern auch und besonders, um miteinander in Verbindung zu bleiben. Da gibt es ungeahnte Möglichkeiten.

Ein Beispiel: Meine Freundin Elke bietet Online-Zumba-Kurse an. Das großartige daran ist: ich kann teilnehmen. Das geht normalerweise nämlich nicht, weil sie in Texas lebt und ich in Bayern. Wenn du Lust hast, melde dich, ich schick dir die Infos.

Oder: ganz viele Musiker/innen und Sänger/innen bieten kleine Konzerte im Netz – ich verfolge seit Beginn die #hopesongs, initiiert von Judy Bailey und Patrick Depuhl, wo jeden Abend um halb 8 für eine halbe Stunde oder mehr von den verschiedensten Orten ein kleines #küchenkonzert verschiedener Künstler übertragen wird. Dann gibt es so tolle Gemeinschaftsprojekte, wo sich beispielsweise die Mitglieder eines Chores oder einer Band einzeln aufnehmen und daraus ein Ganzes geschnitten wird. Wenn du ein bißchen surfst, findest du da ganz großartige Videos.

Anderes Beispiel – vielleicht mein Lieblingsbeispiel: meine Gemeinde hat mit Online-Gottesdiensten begonnen. So können wir zusammenkommen, obwohl wir getrennt sind. Wir haben auch andere Aktivitäten aus dem Gemeindegebäude auf die Website http://www.fcg-saaletal.de/ verlagert, wo du jetzt den „ersten Montag“ mit Abendmahl finden kannst und den „Gemeindetreff am Mittwoch“, bei dem es ermutigende kleine Videobotschaften von Gemeindemitgliedern zu sehen gibt (meine gibt es seit gestern). So können wir auch viele Menschen erreichen, die uns zuvor noch nicht besucht haben. Ich liebe das einfach! Nichtsdestotrotz freue ich mich darauf, wieder alle vor Ort treffen zu dürfen, gemeinsam zu singen und zu beten – ohne die räumliche Trennung.

Das Wichtigste in dieser Zeit ist, dass du die Hoffnung nicht verlierst. Hoffnung darauf, gesund zu bleiben (oder zu werden), Hoffnung auf das Ende der Krise und darauf, dass wir alle gestärkt daraus hervorgehen.

Ich schöpfe meine Hoffnung aus Ostern: aus der Tatsache, dass Jesus Christus den Tod bereits besiegt hat und ich im Glauben daran letztendlich nichts zu fürchten habe. Diese Hoffnung ist lebendig und ich bete, dass auch du diese lebendige Hoffnung in dir trägst.

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

P.S. Es gibt übrigens wieder frischen Rhabarberkuchen 🙂

Home-Office

What sounds like a new year‘s resolution, has rather abruptly come to pass this year without my or your help. And it happened all over the world.

Today is Maundy Thursday – if you like to know more about that, why not read my article from April 18, 2019? That was one of the first texts here 🙂 – in the meantime it has been a good year since I published my first article.

So many things happend in that year, but so much more these first few months of this year!

Yet it is only one thing, one small thing, that caused the massive changes in our lives, an ugly small virus with the nice name „crown“.

Last April we visited our kids and in-laws in the USA. For this May we planned a vacation to Trinidad with a big family reunion – that‘s cancelled.

Last Easter – sadly the last Easter with my Dad – we could enjoy with my parents. This year we will live through these holidays separated, Mum by herself, my brother‘s family by themselves, and we both only with the dream team.Without church meetings, without feasting in a restaurant.

Never before I had a job where I spent most of the time at home. The first two weeks of the lockdown I was on vacation. The wellness-week which was planned for Mum and me had to be postponed. So, with the idea of working from home (since this past Monday) these next weeks, I renovated and rearranged my office room in the house. That actually is one of the positive aspects of the whole situation. Otherwise I most probably would have put that off for a long time.

Is there anything else positive developing in this crisis? Let us search beneath all the horrible news:

Many parents have to – or may – spend a lot of time with their children and get to know each other in a totally different way. Also, through home-schooling they might start to understand what teachers go through every day in their classrooms.

We go shopping so much more focused and less often, thus spending money on well chosen things. Also, saving a lot of gas money.

Personally, I am a lot more thankful for what I have. And for the people who do their jobs so life can go on. I cannot understand at all that even these people are not seldomly being attacked by a group of ever unhappy people. Especially now we should be thankful that not all employees/workers are office sitters like I am, who can work from home. Because if my printer runs out of ink, I‘m happy that the package deliverer brings me some new one. Or if I‘m hungry, but haven‘t time or energy to cook, I am happy about pizza services or food trucks. Without the people filling up shelves in the stores and without the cashiers you couldn‘t fill up your pantry. Without well staffed hospitals the situation would be much worse. And without craftsmen like my boss, who repaired my washing machine, I‘d have an additional problem.

So don‘t forget to say thank you every now and then. That not only makes them feel appreciated, but it makes you feel good too.

I think it is absolutely fantastic that we are able to use the internet not only for amusement or our job, but also and especially to stay connected with each other. There are undreamt-of possibilities.

For example: My friend Elke offers Zumba classes online. Together with her doggies. The great thing is: I can take part. That normally is impossible, for she‘s in Texas and I am in Bavaria. If you want to join, let me know – I’ll send you the info.

Or: a lot of musicians/singers offer little concerts via internet – I‘ve been following #hopesongs from the start – initiated by Judy Bailey and Patrick Depuhl, where every evening at 7.30 h for 30 minutes or more different artists broadcast a little #kitchenconcert from different places. Then there are great projects where e.g. all members of a choir or a band record their parts and it is put together to a video. Just surf the net and you will find great videos.

Another example – maybe my favorite: my church started online services. That way we can come together even when we‘re apart. We also have other activities switched from the church building to the website http://www.fcg-saaletal.de/ where you now can find communion service on the first Monday of the month and the „Wednesday-Come-Together“ with encouraging little video messages from church members (mine went online yesterday). Thus we can reach so many people who may not have visited us before. I simply love it! Nevertheless I am looking forward to meet again at church, to sing and pray together without the distance.

Most important in these days: do not lose your hope. Hope for staying healthy (or regaining health), hope for the end of the crisis and for us all coming out of it stronger than before.


I find my hope in Easter: in the fact that Jesus Christ already has triumphed over death and I do not have to fear anything through my faith in Jesus. This hope is alive and I pray that you carry this living hope inside, too.

With this in mind: Happy Easter!

P.S. There’s fresh rhubarb tart 🙂

Eine Bildergeschichte – A Picture Story

Heute gibt es weniger Text, dafür mehr Bilder – leider gibt es keinen Duft, den ich dazu einblenden kann, aber mit deiner Phantasie kannst du dir sicher vorstellen, wie meine Küche gerochen hat.

Mein Liebster kam am Dienstag abend nach Hause und hatte statt eines Straußes Blumen ein Bündel frischen Rhabarber dabei. Heißt: der Zeitpunkt ist gekommen. Mein jährlicher Backtag für Rhabarberkuchen ist da.

Also habe ich mich gestern daran gemacht und ihm seinen absoluten Lieblingskuchen gebacken. Warum? Weil er diesen Kuchen liebt und ich ihn liebe.

Ich selber mag Rhabarber eigentlich nur roh – schon seit Kindertagen – also kein Kompott, keinen Kuchen. Aber bei diesem Rezept kannst du sogar mich dabei erwischen, dass ich mir ein Stück davon nehme.

Hier teile ich nun das alte Rezept, das aus einem Rezeptbuch der Landfrauen dieser Gegend stammt. Ich bekam es von einer ehemaligen Arbeitskollegin, deren Mama diesen Kuchen regelmäßig mit in die Firma schickte.

  • Du brauchst:
  • Teig: 100 g Zucker, 125 g Butter, 1 Ei, 2 EL Milch, 250 g Mehl, etwas Backpulver (3 + 4).
  • Mache einen Knetteig und fülle ihn in eine 28 cm Springform (5).
  • Für die Füllung: ca. 750 g Rhabarber in Stücke schneiden (1+2), roh auf den Teig legen (6).
  • 1 P. Vanillepudding mit 100 g Zucker kochen (7) und heiß auf dem Rhabarber verteilen (8).
  • 1 Stunde bei 200 Grad Celsius backen (9+10).
  • Nach dem Auskühlen (11) mit Aprikosenmarmelade bestreichen.

Ich nehme beim Vanillepudding nur soviel Zucker, wie auf dem Päckchen angegeben und verzichte auf die Marmelade. Für uns ist der Kuchen auch so süß genug.

Und dann: genießen (12)!

Schreib doch mal, ob du auch ein Rhabarberkuchenfan bist. Und wenn du das Rezept probiert hast, ob du auch begeistert bist.

Bis nächste Woche! Guten Appetit!


Today a little less text but more photos – sorry I don‘t have aroma to share, but if you use your fantasy, you can imagine how my kitchen smelled.

On Tuesday evening my love came home and instead of a bouquet of flowers he brought a bundle of rhubarb. Means: time has come. My yearly rhubarb tart baking day has arrived.

So I got into action yesterday and made his absolutely favorite cake. Why? Because he loves the cake and I love him.

Normally I only like raw rhubarb – since childhood – no stewed fruit, no tart. But with this recipe you can even catch me having a piece.

So here I share the old recipe that comes from a recipe book by the country women of this area. I got it from a former colleague whose Mama frequently sent this tart to work with her.

  • You need:
  • Dough: 100 g sugar, 125 g butter, 1 egg, 2 tbs milk, 250 g flour, some baking powder (3+4)
  • Make shortcrust pastry and spread it in a cake springform pan 28 cm /11 in (5).
  • For the filling: approx. 750 g rhubarb, cut in pieces (1+2), place on the dough raw (6).
  • Prepare 1 pack vanilla pudding with 100 g sugar (7) and spread hot on the rhubarb (8).
  • Bake for 1 hour at 200° C (395F) (9+10).
  • When cool, spread apricot jam on top (11).

I only take the amount of sugar as written on the pudding package and I don‘t put any jam on top. The tart is sweet enough for us without that.

Then: enjoy (12)!

Write me if you are a fan of rhubarb tart, too. And if you tried the recipe, did you love it?

See you next week! Bon appétit!

Do-it-Yourself-Woche – Do-it-yourself-week

Diese letzte Woche war vermutlich für alle Menschen eine ganz besondere. Mit vielen neuen Herausforderungen. Wie kommst du damit zurecht?

Ich habe am Montag meinen schon im Januar geplanten einwöchigen Urlaub angetreten. Natürlich bin ich nicht mit meiner Mutter zum Wellness gefahren, sondern sitze brav zuhause und gehe nur raus, um das Dreamteam auszuführen. Das ist immer ein Spaß für die zwei, besonders bei dem herrlichen Wetter der letzten Tage. Alle gebotenen Vorsichtsmaßnahmen inklusive.

Darüberhinaus tue ich eigentlich genau das, was ich bei ein paar freien Tagen zuhause vermutlich sowieso getan hätte. Nur mit ganz anderen Gedanken im Hinterkopf. Ich bete mehr, ich danke mehr, ich nehme bewusster wahr.

Also, womit habe ich mich nun in den letzten Tagen so beschäftigt?

Zum einen habe ich natürlich gekocht – ICH, die ich normalerweise so wenig in der Küche agiere. Leckere Kombinationen habe ich gefunden und jedes Mal das Essen liebevoll auf dem Teller angerichtet. Damit konnte ich die Mahlzeiten doppelt genießen, das Auge isst nämlich mit.

Am Montag habe ich mir mein eigenes kleines Aufnahmestudio gebastelt und ein paar der Lieder eingesungen, die ich schon im Gottesdienst mit dem Lobpreisteam gesungen habe. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich werde mir wohl das ganze bisher aufgebaute Repertoire noch aufnehmen.

Dienstag waren dann die Hundekekse dran. Ich habe vor einiger Zeit mal ein Rezept gesucht, wo man überreife Bananen verarbeiten kann. Dabei bin ich auf das Rezept für die Kekse gestolpert und habe es bereits einmal ausprobiert. Das Dreamteam war begeistert und hat die Dinger geliebt.

Für die Hundemamas und -papas hier das Rezept (ich weiß nicht mehr, wo ich es gefunden habe):

  • 1 Banane, 1 Ei, 100 ml Milch und ca 370 g Vollkornmehl
  • Banane zerdrücken, alle Zutaten miteinander mischen und verkneten, bis der Teig glatt ist. Ausrollen und in Form schneiden bzw. ausstechen.
  • Bei 150°C ca. 30 Minuten backen
  • Gut auskühlen lassen und trocken aufbewahren. Richtig knusprig werden die Kekse, wenn du sie offen liegen lässt.

Übrigens macht es nichts aus, wenn du deine Weihnachtsplätzchenausstecher benutzt. Das ist den Hunden total egal 😉

Der große Vorteil dieser Kekse: du weißt genau, was drin ist und im Notfall (wenn dir z.B. beim Spaziergang flau wird) kannst du selber auch dran knabbern 🙂 .

Mittwoch hab ich auch ein bißchen was geschafft: ich habe meinen Gefrierschrank sortiert, den Vorratsschrank aufgeräumt und dazu beschriftete Kartons gebastelt und ein Mobile gebastelt aus alten CDs, die ich umhäkelt habe.

Also keine Langeweile diese Woche bisher. Dabei ist auch Ausruhen und Entspannen nicht zu kurz gekommen. Auch in den nächsten Tagen möchte ich gern diesen ausgeglichenen Mix aus Aktivität und Ruhe pflegen. Ich merke richtig, wie mir die Entschleunigung im Alltag guttut.

Dabei will ich nicht vergessen, ganz besonders an die zu denken, die gerade genau das Gegenteil von Entschleunigung erleben: Alle die, die jetzt ihren Job nicht von zu Hause aus erledigen können, sondern an vorderster Front für uns alle weiterarbeiten. Euch allen gilt mein größter Respekt und mein Wunsch, dass ihr alle gut durch die Krise kommt!

In diesem Sinne wünsche ich dir und mir und allen da draußen: bleibt gesund!

(scroll below the fotos for the English text ;-))

Mein Studio und Publikum – my studio and audience
bunt gemischt – colorful variations
Mischen und schneiden – mix and cut
oder ausstechen – or use a cookie cutter
Sogar das Popcorn ist selbstgemacht – even the popcorn is diy
Mobile = active recycling

This last week most likely was very special for all of us. With lots of new challenges. How do you deal with this?

Monday I started my vacation of one week which was already planned since January. Of course I didn‘t travel to the wellness hotel with my mother, but I obediently sit at home and only leave the house to walk the dreamteam. That‘s always a lot of fun for the two, especially with the great weather these days. All required precautions inclusive.

In addition to that I actually do exactly what I most probably would have done being off work for a few days anyway. But with a totally different mindset. I pray more, I thank more, I perceive more.

So how did I fill these last few days?

For one thing of course I cooked – I, who normally doesn‘t use the kitchen so often. I found delicious combinations and I arranged my food nicely on the plate every day. Thus I was able to double-enjoy my meals, because you eat with your eyes first.

Monday I arranged my own little recording studio and recorded a few of the songs that I already sang in church with the worship team. That was a lot of fun and I plan on recording the whole repertoire I collected.

Tuesday was cookie time for the pups. Some time ago I searched the internet for a recipe to use up very ripe bananas. That‘s when I found the recipe for the cookies and I tried it then. The dreamteam was really excited and loved the treats.

Here‘s the recipe for all doggie-mamas and -papas (I don‘t remember which site I found it on):

  • 1 banana, 1 egg, 100 ml milk and 370 g whole-grain flour
  • Mash the banana, mix the ingredients and knead until the dough is smooth
  • Roll and cut in bits or use a cookie cutter
  • Let cool and store dry. The cookies get really crunchy if you let them dry in an open container.

By the way – it doesn‘t matter if you use your Christmas cookie cutters – the dogs don‘t care 😉 .

The big advantage of these treats: you exactly know the ingredients and just in case (when you e.g. start feeling weak on your walks) you can nibble them yourself 🙂 .

I accomplished quite a bit on Wednesday too: I sorted the stuff in the freezer, cleaned out the pantry and created little boxes with labels. And I crafted a mobile made from old CDs that I crocheted around.

So there was no boredom this week so far. Yet I didn‘t miss out on resting and relaxing. In the coming days I would like to cherish this well balanced mix of activity and rest. I totally notice the positive effects of this slowing down in my everyday life.

In all that I do not want to forget to think of all those, who right now experience the opposite of slowing down: All those who can‘t work from home, but have to work front and center for all of us. My deepest respect for you all and my wish that you all stay fine through this crisis!

With this in mind I wish you and me and everyone out there: stay healthy!

Glaube nur – simply believe

Das hört sich einfach an – manchmal ist es das auch, manchmal aber auch nicht. Dann ist es gut, wenn man Unterstützung hat.

Gestern war ein guter Tag, fast den ganzen Tag. Die Sonne schien, die Vögel haben fröhlich gesungen. Ich auch. Ich habe den Spruch im Bild auf dem Kalender gehabt und einen Podcast mit der Jahreslosung gehört. Und dann am Nachmittag hat jemand etwas gesagt, was mich komplett aus der Bahn geworfen hat und meine Zuversicht in Sekunden in Zweifel und Angst verdreht hat. Ich konnte mich schnell zurückziehen, ein kleines Gebet stottern und einen lieben Freund anrufen. Auf dessen Mailbox habe ich dann meinen einen Hilferuf hinterlassen. Ich brauchte dringend Zuspruch und Hilfe beim Gebet, denn meine Gedanken ließen mich gerade nicht aus der negativen Spirale raus. Nachdem ich aufgelegt hatte, dauerte es nicht lange und mein Puls wurde ruhiger und die Angst verschwand.

Später hat der Freund dann zurückgerufen und mit mir am Telefon gebetet. Am Nachmittag war er unterwegs und hatte deswegen erst später die Mailbox abgehört. Sein Gebet für mich enthielt u. a. die Bitte für ruhigen und guten Schlaf. Den hatte ich tatsächlich. Ich bin heute morgen ausgeruht und fröhlich.

Wenn dir gerade die Kraft zum Glauben fehlt – und sei es auch nur kurzzeitig, wie bei mir – dann bist du ein gesegneter Mensch, wenn du Freunde hast, die dann für dich mitglauben. Ja, ich bin reich gesegnet.

Ich weiß, dass es auch Zeiten geben wird, in denen ich für andere mitglaube. Tatsächlich befinden wir uns gerade in einer solchen Zeit, in der viele Menschen dringend unseren Glauben und unser Gebet brauchen.

Sag es deinen Mitmenschen, dass du für sie da bist. Dass sie nicht allein sind. Auch wenn du gerade nicht ihre Hand halten kannst. Es gibt so viele Wege, füreinander da zu sein. Sei kreativ!

That sounds simple – sometimes it is, sometimes it’s not. Then it is good to have support.

Yesterday was a good day, almost all day long. The sun was shining, birds were happily singing. So was I. And then in the afternoon someone said something that totally kicked me off track and turned my confidence into doubt and fear. I was able to go to another room, stutter a tiny prayer and call a dear friend. I left my call for help on his mailbox. I urgently needed encouragement and help with prayer because my thoughts just didn’t want to let me out of this negative spiral. After hanging up it didn’t take long for my pulse to calm down and fear dissappearing.

Later my friend called back and prayed with me over the phone. He hadn’t been home in the afternoon and therefore checked his mailbox a bit later. His prayer for me was among other things to get good and quiet sleep. Which I actually had. I am rested and in a good mood.

When you just don’t have enough strength to believe – even if it is for just a short time, like for me yesterday – then you are blessed if you have friends who believe for you. Yes, I am richly blessed.

I know there comes a time when it is my turn to believe for others. Actually we are in such a time right now, where a lot of people are in need of our faith and prayers.

Tell the people around you that you are there for them. That they’re not alone. Even when you can’t hold their hand right now. There are so many ways to be there for each other. Be creative!