Die Episode – The Episode

Heute mit ein bisschen Werbung

Heute sind es genau 2 Jahre her, dass sie passierte – die Episode.

Der 16. Juli 2018, ein Montag, wird mir immer in Erinnerung bleiben. Denn an diesem Tag machte mein Erinnerungsvermögen für ein paar Stunden Pause. Ein Blutgerinnsel im Kopf verhinderte, dass mein Kurzzeitgedächtnis speichern konnte. Immerhin wusste ich unbewusst, was zu tun ist: meine Mama anrufen. Und die wusste ganz schnell, was los war. Ich hatte einen Schlaganfall. Meine Eltern holten mich sofort und brachten mich in die Klinik, wo ich gleich behandelt wurde. Stundenlang konnte ich mich an nichts erinnern und stellte hundertmal die gleichen Fragen. Als mein Gedächtnis wieder anfing, zu arbeiten, informierte ich zuerst meine Geschwister aus der Gemeinde und ich ließ mir meine Bibel bringen. Mein Gebet zu der Zeit war: „Gott, hilf mir, alles zu akzeptieren, was kommt“. Natürlich habe ich auch für vollständige Heilung gebetet, aber das war zu der Zeit nicht vorrangig. Dann wurden weitere Untersuchungen angesetzt. Ich sage dir, ich hatte weder Angst vor den Untersuchungen noch vor den Diagnosen. Gott hat mich durch jede Minute der Episode (so haben die Ärzte es liebevoll genannt) getragen. Nach einer Woche in der Stroke Unit durfte ich nach Hause und dort auf meine Reha warten. In den 3 Wochen Reha habe ich tolle Leute kennengelernt, mit einem lieben Menschen stehe ich noch immer in Kontakt. Das beste aber ist: ich habe meine vollständige Heilung erhalten. Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass ich ein Gerinnsel im Kopf hatte. Meine Eltern hatten mich so schnell in die Klinik gebracht, dass das Gerinnsel aufgelöst werden konnte, bevor es zum Absterben von Zellen kam. Ist das nicht der Hammer?

Warum erzähl ich dir das?

Erstens: weil ich fest davon überzeugt bin, dass Glaube und Gebet in meinem Leben den Unterschied gemacht haben!

Zweitens: weil seither so viel passiert ist, was ich mir vorher nie hätte träumen lassen.

Ich wurde festes Mitglied im Lobpreisteam meiner Gemeinde. Ich habe Nashville,TN  und Atlantic City, NY besucht. Ich schreibe diesen Blog. Ich habe seit dem Beginn der Coronakrise intensiv an der Gestaltung unserer Gemeinde-Online-Beiträge mitgewirkt. Und seit ein paar Tagen bin ich Beraterin bei Scentsy – schau mal auf meiner Website oder meiner „Ich-mag…“-Seite 😊.

Ja, es ist viel passiert in den letzten zwei Jahren. Dafür bin ich unendlich dankbar. Ich durfte durch die Episode noch intensiver lernen, dass jeder Tag kostbar ist.

Was lässt dich heute dankbar zurückblicken?

18. Juli 2018
Atlantic City – Nashville – I’m a Superstar!!!
Das Spiel beginnt 🙂 – let the game begin 🙂

Today there’s a bit of advertising

Today it’s been two years that it happened – the Episode.

July 16th, 2018, a Monday, will be in my memory forever. On that day my ability to memorize things took a break for a couple of hours. A blood clot in my head impaired my short-term memory. At least I automatically knew what to do: call my Mom. And she quickly knew what was happening. I had a stroke. My parents immediately picked me up to take me to the hospital, where I got the proper treatment right away. I couldn’t remember anything for hours and asked the same questions over and over again. When my brain startet working properly again, first thing I did was to inform my brothers and sisters at church and to have Mom get me my bible. My prayer was: “God, help me to accept whatever awaits me”. Of course I prayed for a complete healing, too. But that was not the priority at that time. Then doctors scheduled more examinations. I tell you, I wasn’t scared of any of the tests or the diagnoses. God carried me through the episode (that’s how nicely the doctors called the whole incident). After a week at the stroke unit I was allowed to go home to wait for rehab. I met great people during the 3-week rehab. I’m still in contact with one of them. But the best of all: I received a total healing. There’s no sign that I ever had a blood clot in my head. My parents took me to the clinic so fast that the clot could be treated and was gone before it had a chance to damage the brain area. Isn’t that a bummer?

Why do I tell you about that?

First: because I am totally convinced that faith and prayer made a difference in my life!

Second: because so many things happened after that which I never dreamed of.

I became member in the worship team at my church. I visited Nasville, TN and Atlantic City, NY. I write this blog. After the corona crisis startet, I contribute to the creation of the online contents for my church. Finally, a couple of days ago I started as an “Escential Consultant” with Scentsy – you can check that out at my website and on my “I like…”-site 😊.

Yes, a lot happened in the past two years. I am endlessly thankful. The episode made me see even more how valuable every single day is.

What makes you look back thankfully?

Sommergefühl – Summer feeling

Die letzten beiden Tage ist es hier ein wenig kühl und verregnet – das Wasser von oben ist auch bitter nötig, denn die Pflanzen können sonst ihren Job nicht richtig machen.

Davor waren die Tage aber richtig sommerlich. Das heißt, wir haben am Wochenende gegrillt, abends draußen zusammengesessen und über den Sommer 2020 geplaudert. Die Hunde haben ihre Spaziergänge genauso genossen wie ich und ich hab mich wieder über die hübsche Dekoration an den Wegrändern gefreut, die so gar keinem Muster oder Trend folgt, sondern einfach ist, wo und was sie ist: hübsch anzusehen und dazu noch Versorgung für die Kleinsten.

Nachdem in Deutschland die Lockerungen der Coronabeschränkungen immer mehr werden, finde ich es wunderbar, dass ich wieder in den Gottesdienst gehen kann. Trotzdem produzieren wir weiter Video-Gottesdienst, Gemeindetreff am Mittwoch und Abendmahl online für die, die noch nicht persönlich vor Ort sein können oder mögen. Ist es nicht toll, dass wir überhaupt diese Möglichkeit haben, das zu tun? Außerdem können auf diese Weise auch Leute dabei sein, die weit weg sind, sich aber mit der Gemeinde verbunden fühlen.

Auch super: man darf wieder ins Fitness-Studio. Ich war ja vor Corona schon gut 2 Jahre nicht mehr, habe aber dieses Jahr eine Probemitgliedschaft für ein paar Wochen gewonnen – seit ein paar Tagen trainiere ich also wieder.

Selbst Sommerurlaub ist wieder erlaubt – eingeschränkt, aber erlaubt. Man sollte aber schon beachten, dass es natürlich Reiseziele im Land gibt, die plötzlich alle sehen wollen und die dann auch ganz schnell mal überlaufen sind. Gute Planung und Vorbereitung hilft da. Erstaunlicher Nebeneffekt: du lernst dein Land kennen – viele Menschen kennen die halbe Welt vom Reisen, aber haben die schönen Flecken der Heimat noch nie gesehen.

Unschön in diesen Tagen und Wochen finde ich aber die Ungeduld und den Unmut, der viele Menschen antreibt. Statt dankbar zu sein für die kleinen Schritte, stellt man Forderungen oder meckert an allen möglichen Dingen herum. Jede noch so kleine Entscheidung wird in Frage gestellt und kritisiert. Dabei möchte ich dir sagen: überdenke einmal deine eigenen täglichen Entscheidungen. Sind die alle perfekt? Sind die alle 100% akzeptabel für jeden einzelnen in deiner Umwelt? Deine Kinder, deinen Chef, deine Oma? Denkst du nicht, dass alle Menschen Entscheidungen treffen müssen und diese dabei sicher nicht für alle gleich gut sind? Schau mal in deiner Familie: der Koch des Tages (in jeder Familie unterschiedlich, oder?) entscheidet, dass es heute Pizza gibt. Und jetzt geht’s los: der eine mag keine Pilze drauf, der andere muss unbedingt extra Käse haben und der dritte hätte aber lieber Nudeln. Entweder fängt der Koch jetzt an, zu diskutieren und das Risiko steigt, dass es am Ende gar kein Mittagessen gibt, oder er entscheidet einfach und wer nicht mitzieht, kriegt halt nichts. Für die einen ist dann der Koch der beste Koch der Welt und für den anderen der Böse.

So ist es in jeder Form von Gemeinschaft. Angefangen in der Familie, in der Schule, der Arbeit, der Stadt, dem Land. In jeder Gemeinschaft ist es einfach, den anderen zu kritisieren. Mein Vorschlag: mach’s besser. Aber dann wirst du sehen, dann bist du derjenige, der die Kritik einstecken muss.

Und nochwas: bei uns mag sich die Lage aktuell entspannen, aber in anderen Ländern sieht es ganz anders aus. Glaub mir, ich kenne Menschen, die seit Monaten ihren Ehepartner nicht in den Arm nehmen konnten, weil er auf einem anderen Kontinent sitzt und auf die Rückreiseerlaubnis des Partners wartet. Und je älter man ist, desto schwerer ist es für diejenigen.

Mein Fazit für heute: Versuche den Sommer in vollen Zügen zu genießen, auch wenn deine ursprüngliche Planung über den Haufen geworfen werden musste. Das Leben ist zu schön, um es mit ständigem Genörgel zu verschwenden. Ich schenk dir heute ein paar Sommerbilder!

It got a bit cool and rainy in the last two days – the water from above is so needed, otherwise the plants won’t be able to do their job properly.

Before that the days were really summerly. So we had barbeque on the weekend and sat outside together chatting about summer 2020. The dogs enjoyed their walks just like me and I was delightet about the beautiful decoration along the paths which doesn’t follow any pattern or trend, but simply is where and what it is: a beautiful view plus supply for the smallest.

Since relaxing of the Corona restrictions is increasing in Germany, I find it awesome to be able to visit our church service again. Yet, we keep on producing video services, church meetings on Wednesday and communion online for all those who still cannot or do not want to be at church personally at the moment. Isn’t it great to have the possibilities to do that? Moreover this way people who are further away but feel connected to our church can be with us.

Also great: you can visit the gym again. Before Corona I hadn’t been to the gym for about 2 years, but I won a trial training for a few weeks – so for the last two weeks I went training at the gym again.

Even summer vacations are allowed again – with restrictions but allowed. Of course you should consider that there are destinations that everyone wants to visit now and that they will be somewhat crowded. Good planning and preparation helps. Astonishing side effect: you get to know your country – a lot of people know half of the world from travelling but have never seen the beauty spots in their home country.

Not nice in these days and weeks: impatience and dissatisfaction that drives many people. Instead of being thankful for little steps, people start demanding or complaining about all sorts of things.
Every single decision is being questioned and criticized. Let me tell you this: think about your own daily decisions. Are they all perfect? Are they all 100% acceptable for every single person around you? Your children, your boss, your grandma? Don’t you think that all people have to make decisions and they will not be equally good for everyone? Take a look at your family: the chef of the day (different in every family, right?) decides to make pizza today. And here we go: one doesn’t want any mushrooms, the other one has to have extra cheese and the third one would prefer pasta. Either the chef starts discussing and the risk of having no lunch at all increases, or he makes his decision and who doesn’t like it doesn’t eat. That way the chef is the best in the world for some and the evil one for the others.

That’s how it is in any kind of community. Starting with the family, at school, at work, in town, in your country. It is easy to criticize people in any community. My suggestion: do it better. You will see, though, that then it is you who is being criticized.

One more thing: here the situation might relax at the moment but it looks totally different in other countries. Believe me, I know people who couldn’t hug their spouse in months because they stay on another continent and wait for the permission to travel home. And the older they are, the harder it is.

My conclusion for today: try to enjoy this summer to the fullest, even when you had to throw over all your plans. Life is too beautiful to waste it with constant complaining. The summer pictures are for you!

Immer der Nase nach – Follow your nose

Kennst du das? Du kommst nach Hause und riechst schon von weitem, dass dein Mann oder deine Frau etwas Leckeres gekocht hat. Dann übernimmt automatisch die Nase die Führung und eine Freudenreaktion im Hirn setzt ein.

Ich liebe es, wenn unser Hof nach Schnitzel oder Kuchen riecht – Dunstabzug sei Dank 😊.

Auch Cleo und Quincy lieben den Duft von gutem Essen. Was allerdings nicht unbedingt bedeutet, dass dieser Duft auch meiner Nase Freude bereitet.

Manchmal ist es auch eine Person, die einen Duft trägt, den wir als sehr angenehm empfinden. Oder aber auch als sehr unangenehm. Dieses Empfinden kann sich auch verändern. Liebte ich früher an bestimmten Personen einen bestimmten Duft, konnte ich ihn einige Zeit später nicht mehr ertragen. Wieder eine Zeit später und mit einer anderen Person fand ich ihn wieder toll.

Eine Bekannte trug ein besonderes Parfum und ich fand den Duft wundervoll. Also kaufte mir mein Mann ein Fläschchen dieses sündhaft teuren Parfums und ich bekam noch ein kleines Pröbchen dazu. Einmal aufgetragen, triggerte das Parfum solche Kopfschmerzen, dass ich das Fläschchen umtauschen musste. So ist ein Duft also nicht nur von der Nase des Riechenden sondern auch vom Träger abhängig und kann bei jedem Menschen unterschiedlichen Reaktionen hervorrufen. (Gilt übrigens auch bei Essen: mein Mann und meine Mutter lieben den Geruch von gebratener Leber – mir wird schon immer speiübel davon).

Gestern hat mir das Dreamteam wieder einmal bewiesen, dass ich mit meiner Beurteilung von Gerüchen völlig daneben liegen muss. Quincy verschwand, um kurz darauf in einer neuen Farbe wieder aufzutauchen. Zum Glück sah es viel schlimmer aus, als es gerochen hat. Wir hatten das auch schon andersherum. So ein Güllefleck oder ein verwesendes Tier hat eine unglaubliche Wirkung auf die Hundenase. Und auf meine. Nachdem Quincy also seine Parfümierung beendet hatte, sind wir noch ein Stück gelaufen und ich dachte mir so: Jetzt leide ich und nachher leidest du – eine Dusche ist nötig, nicht nur wegen der Farbe. Also alle Augen auf Quincy, damit er nicht nochmal…. Und schwupps lag Cleo in der gleichen Pampe. Nicht zu fassen. Den Plan, sich auch zu schmücken, hatte sie bestimmt schon, seit sie Quincy in schwarz-weiß-grün gesehen hat 😉. Zur übergroßen Freude beider Dreamteam-Mitglieder gab es im Anschluss an den Spaziergang eine ausgedehnte Dusche. Danach war meine Nase wieder versöhnt.

Weisst du, was ich mich manchmal frage? Wenn meine Nase bei den Eskapaden des Dreamteams so ausflippt, wie ist das dann erst für die Dreamteam-Nasen, die ja so viel empfindlicher sind, wenn ich nach etwas rieche, das sie nicht mögen? Ob sich die beiden dann wünschen, sie könnten mich packen und in einem Schlammbad vom Geruch befreien?  Mann, jetzt hab ich Kopfkino 😉!

Was sagt dir deine Nase denn dazu?

You know this situation? You come home and you can smell from far that your husband or your wife prepared some delicious food for you. That’s when your nose takes the leading part and a happiness reaction starts in your brain.

I love it when our yard smells like Schnitzel or cake – thanks to the fume hood 😊.

Even Cleo and Quincy love the aroma of good food. Which does not necessarily mean that my nose is happy about the aroma.

Sometimes it is a person wearing a certain aroma which we perceive as pleasant. Or as very unpleasant. The feeling can even change. I loved a certain fragrance on a person years ago and some years later I couldn’t take it anymore. Some more years later and with a different person I found it great again.

A friend used to wear a certain perfume and I thought the fragrance was wonderful. So my husband bought me a flask of that wickedly expensive perfume and I received a little sample bottle with it. Once applied, the perfume triggered such massive headaches that I had to exchange the perfume. You see, an aroma does not only depend on the nose of the one smelling it but also from the one wearing it and it can trigger all kinds of different reactions with people. (That applies to food, too: my husband and my mother both love the smell of fried liver while I always got terribly nauseous by it.)

Yesterday the dreamteam proved again that my judgement of aromas has to be totally off track. Quincy disappeared to come back in a new color shortly afterwards. Luckily it looked worse than it smelled. We had this situation the other way round as well before. A slurry puddle or a rotting animal do have an unbelievable effect on a dog’s nose. And on mine. So after Quincy completed his perfuming and we went on walking for a little while I thought: Now I suffer, later you will – a shower is mandatory, not only because of the color. So all eyes on Quincy to make sure he will not again… and bada bing, Cleo laid down in the same mush. Unbelievable. She must have planned that since she saw Quincy black-white-and-green 😉. To the overjoyment of the members of the dreamteam after the walk came an extended shower. That made it up with my nose.

Sometimes I really wonder: If my nose freaks out like that after the dreamteam caprices, how is it for the dreamteam noses – which are so much more sensitive – when I wear a fragrance they don’t like? Do the two wish to grab me and free me from the smell in a mud bath? Man, now my mental cinema is on 😉!

What does your nose say to that?

Alte und neue Wege – Old and new ways

Wir müssen gehen – jeden Tag. Wir gehen Wege, physisch oder mental. Wir gehen alte Wege und neue Wege. Viele Menschen scheuen sich davor, neue Wege zu gehen. Viele Menschen möchten die alten Wege gehen, weil das bequem ist, weil man kein Risiko eingeht, etwas Unbekanntem zu begegnen.

In diesen Tagen sind wir gezwungen, neue Wege auszuprobieren. Manche mögen unnötig scheinen, manche dumm, manche unerwartet cool. Wie auch immer, nachdem wir sie gehen müssen, müssen wir lernen, damit umzugehen. Manchmal werden wir überrascht sein, wie gut die neuen Wege funktionieren, manchmal werden wir unebenen Boden erleben.

Lass mich dir sagen: Ich empfinde es immer als eine Bereicherung, mal was Neues auszuprobieren – zwangsweise oder freiwillig. Auf diese Weise lerne ich, dass manche Grenzen nicht nötig wären oder dass ich sie mir selber gesetzt habe. Ich lerne auch, dass ich zeitweise auf wunderbare Aussichten verzichtet habe, weil ich alte Wege bevorzugt habe.

Beispiele?

Mein Weg zur Arbeit, den ich täglich fahren muss: manchmal nehme ich eine andere Route, damit ich nicht aus lauter Gewohnheit unvorsichtig werde und Gefahren übersehe. Außerdem gibt es immer wieder mal ein neues Haus oder eine schöne Landschaft zu entdecken.

Ein neues Programm auf Arbeit: bisher mussten wir viele Formulare und Listen handschriftlich ausfüllen und viele andere Formulare ausdrucken. Somit haben wir jede Menge Papier im Büro. Jetzt gibt es die Möglichkeit, ganz viel davon digital zu erledigen und so eine Menge Papier und Toner zu sparen. Für mich an manchen Stellen eine echte Herausforderung, aber auch eine Möglichkeit, mich weiterzubilden.

Gemeinde: vor dem Lockdown war ich Teil des Lobpreisteams und durfte alle paar Wochen abwechselnd mit den anderen Mitgliedern die Lieder wählen und das Team während des Gottesdienstes leiten. Der Lockdown hat uns gezwungen, andere Wege zu finden, Gottesdienste zu halten und Gemeinschaft zu pflegen. Ich habe es gewagt, Videoaufnahmen von meinem Gesang zu machen, genau wie die anderen Lobpreiser. Daneben haben wir statt persönlicher Treffen einen Online-Gemeindetreff gestartet, bei dem kleine Video-Botschaften von verschiedenen Gemeindemitgliedern zu sehen sind. Jetzt lerne ich gerade, ganze Filmbeiträge zusammenzustellen. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das soviel Spaß macht und ich gebe zu, ich finde es toll, dass ich das jetzt gerade lernen „muss“.

Also, du siehst, es lohnt sich, ab und zu die Richtung zu wechseln und neue Wege zu gehen!

Welche neuen Wege willst du ausprobieren?

We have to walk – every day. We walk ways, physically or mentally. We walk old ways and new ways. A lot of people shy away from walking new ways. A lot of people like to walk old ways because it is comfortable; because you don’t risk meeting the unknown.

In these days we are forced to try new ways. Some might seem unnecessary, some might seem silly, some may seem unexpectedly cool. Anyway, since we’re forced to, we will have to learn to deal with it. Sometimes we’ll be very surprised how well the new ways work, sometimes we’ll have to experience uneven grounds.

Let me tell you: I perceive it as a gain to try something new – by force or by choice. That way I can learn that some boundaries weren’t necessary or that I put up these boundaries myself. I also learn that at times I waived beautiful prospects by preferring to walk the old ways.

Examples?

The way to work I have to go daily: sometimes I take another route to prevent from becoming incautious and missing dangers. Also every now and then I spot a newly built house or a nice landscape.

A new program at work: up to now we had to fill in a lot of forms and lists by hand or print out others. Thus we have loads of paper in the office. Now we have the option to work digitally and save a lot of paper and toner that way. For me in some parts a true challenge but also an opportunity to upskill.

Church: before the lockdown I was part of the worship team and took turns with the other members in choosing the songs and leading the worship team during the service. The lockdown forced us to find other ways to offer services and to treasure fellowship. I took the chance to record my singing on video, like the other worshippers. Moreover we started an online church meeting instead of meeting personally where you can watch short video messages from different church members. Right now I am learning to compose complete videos. I never expected to have so much fun doing that and I think it is awesome that I “have to” learn it.

So you see, it pays to change the direction every now and then and to walk new ways!

Which new ways do you want to try out?

Himmelwärts – Heavenwards

Ich liebe es, in den Himmel zu blicken. Dort wiederholt sich so gut wie niemals ein Bild. Gut, vor ein paar Wochen, als die ganze Welt wegen Corona gewissermaßen stillstand und es weder Wolken noch Kondensstreifen am Himmel gab, sah man einige Tage hintereinander einfach nur reinstes Blau. Aber das ist eher selten.

Am Himmel gibt es jeden Tag etwas zu entdecken. Manchmal sind es die Wolken, deren Form die Phantasie anregen und zu manch schöner oder auch verrückter Entdeckung führen. Manchmal ist es ein Schwarm Vögel, der kunstvoll Muster an den Himmel malt. Oder du siehst einen Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, bei dem sich Farben zeigen, die man normalerweise nicht nebeneinander malen würde. Selbst einem grauen Himmel wohnt eine besondere Schönheit inne. Sonne, Mond, Sternenhimmel, Regenbogen, Blitze, aufziehende Gewitterwolken, Schäfchen, Abendrot und so vieles mehr lassen mich immer wieder staunen über die Größe des Himmels. In dieses Staunen mischt sich dann immer ganz automatisch Bewunderung für den, der das alles geschaffen hat. Wie viele Fotos habe ich schon gemacht und bin fasziniert davon, was für Kunstwerke ich da habe. Dabei habe ich nur einen kleinen Auslöser gedrückt. Der Künstler selbst ist so viel größer als meine Vorstellungskraft.

Weißt du, sehr oft höre ich mich beim Anblick solch schöner Bilder sagen: „Danke Papa!“ Ja, mein Vater im Himmel malt jeden Tag neue Bilder für mich. Warum? Nun, ich denke, weil er weiß, wie sehr ich mich darüber freue. Das ist für Ihn Grund genug, glaube ich. So sind liebende Väter nunmal.

In der vergangenen Woche war der Himmel oft grau und wolkenverhangen und es gab eine ordentliche Portion Regen – was dringend notwendig war. Der Regen hat die Farben der Natur richtig intensiv zum Leuchten gebracht! Aber es gab auch sonnige Momente. Und beides gleichzeitig. Einfach phantastisch.

Nimm dir mal die Zeit, wenn du unterwegs bist und hebe den Blick bewusst nach oben. Du wirst überrascht sein, was für tolle Sachen du entdecken kannst, wenn du dich mal darauf einlässt. Wenn du genau hinsiehst, wirst du merken, dass nicht nur deine Augen berührt werden. Ein Blick in den Himmel kann auch dein Herz berühren. Und das ist noch viel phantastischer. Versprochen!

I love to look up to the sky. You can hardly find repeating pictures. Okay, a few weeks ago – when the whole world more or less stood still due to Corona and you found neither clouds nor condensation trails in the sky – for a few days in a row all you could see was the purest blue. But that happens rather seldomly.

You can find something new in the sky every day. Sometimes it‘s the clouds and their shape that stimulates your imagination to discover something beautiful or maybe something crazy. Sometimes it‘s a flock of birds that draws artful patterns into the sky. Or you see a sunrise or sunset where colors appear that you normally would never paint close to each other. Even the grey sky has its certain beauty. Sun, moon, stars, rainbow, lightning, cumulating thunder clouds, fleecy clouds, red sunset and so much more fill me with amazement about the greatness of the sky. This amazement is automatically mixed with adoration for the One who created all of that. How many photos have I taken and I am fascinated by the artwork. Only, I just hit the little shutter button. The artist Himself is so much greater than my imagination.

You know, many times I hear myself say „Thank you Dad!“ when I see such beautiful pictures. Yes, my Father in Heaven paints new pictures for me every day. Why? Well, I think because He knows how much I love them. I believe that is reason enough for Him. That‘s simply how loving fathers are.

Last week the sky was grey and full of clouds often and we got a pretty good portion of rain – which was definitely necessary. The rain made the colors of natur glow really intense! And there were sunny moments. And both at the same time. Phantastic.

Take the time when you‘re under way and lift your eyes up deliberately. You‘ll be surprised what great things you can discover when you open up to it. If you take a closer look you will notice that your eyes won‘t be the only thing that‘s touched. A view towards the sky can touch your heart. That is even more phantastic. Promised!

Die Sache mit den Eiern – The thing about eggs

Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen. Es gibt auch Dinge, die kann man nicht verstehen. Ich bin so ein Ding 😉 .

Es gibt ja Sachen, die mich immer wieder inspirieren, zu schreiben. So triggern meine Hunde oft tiefe Gedankengänge, oder Blumen und hin und wieder auch Eier. Hier hab ich auch schon Eiergeschichten geschrieben (such mal im April 2019). Nachdem unsere Hennen ihre Legepause endlich beendet haben, gibt es auch wieder viele Eier in allen möglichen Braun- und Grüntönen.

Ich mag Eier. Ich mag sie wirklich. Nur mag ich sie eher selten essen. Und das ist etwas verwirrend.

Als wir anfingen, Hühner zu halten, dachte ich: wie schön, jetzt kann ich immer frische Bio-Eier essen. Aber tatsächlich esse ich durchschnittlich eins pro Woche. Hin und wieder mach ich mir ein Pfännchen Rühreier, oder mal ein Spiegelei (kurz gewendet, mit halbflüssigem Eigelb – ich geb‘s zu, ich lasse es von meinem Mann zubereiten, der kann das mit dem Wenden besser als ich 😀 ). Aber ein Frühstücksei ist echt selten.

Noch verrückter aber ist, dass ich – wenn wir denn mal irgendwo in einem Hotel übernachten – zum Frühstück ein gekochtes Ei esse. Das gehört für mich zu einem Hotelfrühstück. Dabei weiß ich da ja nie, unter welchen Umständen das Ei produziert wurde. Im Gegensatz zu den Eiern daheim.

Sehr seltsam. Aber ich muss ja auch nicht alles verstehen.

Mit diesem kurzen Gedanken entlasse ich dich heute in den Feiertag – ich finde es cool, einen freien Tag in der Woche zu haben – und freu mich auf Kommentare 🙂 .

There are things you don‘t need to understand. There are also things you cannot understand. I am such a thing 😉 .

I am inspired to write by certain things. My dogs often trigger deep thoughts, or flowers and every now and then eggs do, too. I did write some egg-stories here (you can check in April 2019). Since our hens ended their egg-laying-break, we finally have lots of eggs again in all shades of brown and green.

I like eggs. I really like them. Only I rather like to eat them rather seldomly. And that is a bit confusing.

When we started having chickens I thought: Nice, now I can eat fresh eggs all the time. Actually I eat one per week averagely. Every now and then I make a little pan of scrambled eggs or an egg over easy (just shortly turned with creamy yolk – I admit, I let hubby prepare it, he‘s a lot better at turning the egg than I am 😀 ). Breakfast eggs though are really rare.

What‘s even crazier: whenever we stay at a hotel I eat a breakfast egg. That is a necessary part of a hotel breakfast. Although I never know under which circumstances the egg was produced. Contrary to the eggs at home.

Very strange, but I don‘t have to understand everything.

With these short thoughts I‘ll let you go into the holiday – I think a day off work during the week is a cool thing – and I‘m looking forward to comments 🙂 .

Kannst du sehen? – Can you see?

Mit all den schlechten Nachrichten und schrecklichen Bildern, die wir in den ersten Monaten dieses Jahres zu hören und zu sehen bekommen haben und die wir mit Sicherheit auch weiter hören und sehen werden, ist es gut, einmal genauer hinzuhören und hinzusehen.

Nicht, damit wir endlich alles verstehen – das wird uns niemals gelingen.

Sondern, damit wir das Schöne im Leben nicht verpassen!

Darum zeige ich dir heute ein paar Fotos der letzten Wochen, die dich daran erinnern sollen, dass es sich lohnt, seinen Blick mal von den täglichen negativen Nachrichten abzuwenden und zu genießen, wie schön die einfachen Dinge im Leben sein können. Und das Beste daran ist: für diese Dinge musst du nichts tun, sie sind einfach da. Geschenkt.

Wenn du jetzt denkst: klar, ist für dich ja einfach. Du lebst in einem Land in Frieden, wo zwar gerade noch Beschränkungen durch Covid19 herrschen, aber kein Hunger, kein Krieg etc., dann hast du Recht und hast auch nicht recht. Denn jeder einzelne von uns hat sein Päckchen bis hin zum Container zu tragen. Ich bin gerade mit leichtem Gepäck gesegnet, aber reise auch nicht ohne. So kann es sein, dass ein Mensch in irgendeinem Krisengebiet mit mehr Gepäck im Leben unterwegs ist, als ich, und er ist dennoch glücklicher als ein Mensch mit vermeintlich leichtem Gepäck.

Woran das liegt? An seinem Blickwinkel.

An Pfingsten hat Gott uns seinen Heiligen Geist gesandt. Wenn du dir mal die Apostelgeschiche Kapitel 2 anschaust, findest du den entsprechenden Bericht dazu. Dieser Heilige Geist befähigt uns dazu, den Blickwinkel dahingehend zu ändern, dass wir nicht nur das Schlechte sehen. Ja, ich sehe es, aber ich lasse mich nicht davon runterziehen. Ich sehe genauer hin und finde das Schöne, das mich aufbaut, mir Zuversicht und Mut für morgen schenkt. Ich sage dir, es lohnt sich. Auf diese Weise kannst du bei all der Aufregung, dem Chaos und der Verwirrung dieser Tage Ruhe für dich finden.

Ein wichtiger Aspekt, den ich dir aber nicht vorenthalten will ist dieser: Vergiss nicht zu danken. Ich danke Gott täglich für die schönen Dinge und Augenblicke, die er mir schenkt. Ich danke auch für die Fähigkeit, Gutes und Schlechtes gleichermaßen sehen zu können. Denn es gibt keine Rose ohne Dornen, ebenso keinen Regenbogen ohne Regen oder den Tag ohne die Nacht. Nach dem Danken kommt das Bitten im Gebet: Für den Menschen, der Unrecht erleidet um Gerechtigkeit. Für den Kranken um Heilung. Für Politiker aller Länder, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen. Für Mut für Menschen in jeglicher Art von Krise. Für das Ende von Pandemie und Rassismus. Für ein Miteinander statt Gegeneinander. Du kannst die Liste gern weiterschreiben.

Und jetzt genieß die Farben, die Blumen, die Wolken, die Sonne – all das Schöne, das dir geschenkt wird.

Bis nächsten Donnerstag! Sei gesegnet!

Grün, Farbe der Hoffnung – Green, color of hope
Nur ein paar von Mamas wundervollen Orchideen – only a few of Mum’s wonderful orchids
Wolken – Clouds
Psalm 113:3 Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn! (DELUT) – From the rising of the sun unto the going down of the same the LORD’s name is to be praised.(KJV)

Considering all the bad news and horrible pictures we heard and saw in these first months of this year and which we certainly will continue to hear and see, it is good to listen and look a bit closer.

Not to finally understand everything – we‘ll never accomplish that.

But to not miss the beauty in life!

Therefore I‘ll show you a few photos I took in the past weeks which shall remind you that it is worth taking your eyes off the daily negative news and enjoying how beautiful the simple things in life can be. And the best of it is: you don‘t have to do anything, they are just there. A present.

You may think now: yeah, easy for you. You live in a land in peace, where there still might be some restrictions due to Covid19, but no starvation, no war etc. You‘re right and you‘re not. Everyone of us has to carry their own package, maybe even a container. I‘m blessed with light baggage at the moment, but I don‘t travel without. So it might happen that a person in an area of crisis carries a lot more baggage and yet is happier than someone with allegedly light baggage.

What‘s that down to? Their point of view.

At Pentecost, God sent us His Holy Spirit. When you look to the Book of Acts, chapter 2, you can find the report for that. This Holy Spirit enables us to change our point of view away from seeing bad things only. Yes, I do see them but I don‘t let them pull me down. I look closer and find the beauty that builds me up and gives me confidence and courage for tomorrow. I tell you, it pays. That way you can find serenity in all the uproar, the chaos and the confusion in this time.

An important aspect I do not want to withhold from you is this: Don‘t forget to give thanks. I thank God daily for the beautiful things and moments He gives me. I also thank Him for the ability to see good and bad equally. For there‘s no such thing as a rose without thorns, a rainbow witout rain or day without night. After giving thanks there comes supplication: For the person suffering injustice to be justified. For the sick to be healed. For politicians all over the world to make right decisions. For courage for people in any kind of crisis. For the end of pandemic and racism. For a together instead of against each other. You can add to the list if you like.

Now enjoy the colors, the flowers, the clouds, the sun – all the beauty given to us.

See you next Thursday! Be blessed!

Hört das jemals auf? – Will it ever stop?

Ursprünglich hatte ich für heute ein ganz anderes Thema vorgesehen, aber in mir kocht gerade eine Wut hoch! Im Internet gibt es gerade ganz viele Videoclips über Rassismus und ich frage mich: Wann wird das endlich aufhören? Nicht die Videos – der Rassismus.

Ein Beispiel: Da sitzt dieser junge weiße Politiker mit zwei Afro-Amerikanern im Gespräch und erklärt frei und grinsend, dass er lieber Schwarze statt Latinos für sich arbeiten lässt und dass er ganz fest an die „Weiße Macht“ glaubt. Dass Gott alle Menschen gleich gemacht hat, bezeichnet er als totalen Unsinn. Leute!!! Da möchte ich meine guten Manieren vergessen.

Oder die vielen Beispiele, wo ein unschuldiger junger Afro-Amerikaner verhaftet wird, ohne Beweise, nur aufgrund seiner Hautfarbe. Noch schlimmer, wenn dann ein junger Mann unschuldig für über 30 Jahre in Haft ist, bis endlich ein DNS-Test seine Unschuld beweist. Und soviele müssen sogar sterben.

Mir wird schlecht davon.

Ich beantrage hiermit, dass im Falle einer notwendigen Organtransplantation im Vorfeld geprüft wird, ob der Empfänger Rassist ist und bei positivem Befund kein Organ eines andersfarbigen Menschen transplantiert wird. Denn im Notfall wäre es wohl auch dem Rassisten bewusst, dass der Unterschied nur auf dem äußeren Millimeter steckt und alles andere tatsächlich gleich ist. Entschuldige den Vergleich, aber dem Fleischesser ist es auch bewusst, dass die braune Kuh das gleiche Steak liefert wie die gefleckte.

Ich höre jetzt hier auf und hoffe, dass sich jeder, der sich für besser hält, als andere, mal vor Augen hält, dass jeder Mensch – egal welcher Hautfarbe, ob Mann, Frau, Kind, Greis, reich, arm – letztendlich genauso nackt von dieser Erde geht, wie er gekommen ist.

Wie schön wäre diese Welt, wenn Einklang statt Streit herrschen würde und Nächstenliebe statt Hass.

Siehst du das anders?

Ich liebe meine Familie – in allen Farben – nicht wegen oder trotz der Hautfarben, sondern wegen ihrer Herzen und ihrer Persönlichkeiten.

Bis bald!

Liebe ist bunt! – Love is colorful!

Originally I planned to write about someting totally different, but right now I‘m becoming enraged! There are a lot of videoclips in the world wide web about racism and I‘m asking myself: When will this finally stop? Not the videos – the racism!

An example: there‘s this young white politician talking with two Afro-Americans, explaining freely and with a grin that he‘d rather hire black people than Latinos to work for him and that he strongly believes in „white power“. And he calls it pure nonsense that God created all humans equally. Guys!!! I want to lose my good manners.

Or the many other examples where an innocent Afro-American gets arrested without evidence, just because of his skin color. Even worse if a young man stays incarcerated for more than 30 years until finally a DNA test proves his innocence. And so many even get killed.

I‘m getting sick from that.

I herewith request that in the case of a necessary organ transplant it has to be researched if the patient is racist and that – if positive – they will not receive an organ from a person of a different color. In that emergency even the racist would be aware of the fact that the difference is only in that outer layer of skin and everything else is actually the same. Sorry for the comparison but e.g. a meat eater knows the steaks of a brown cow are the same as the ones of the spotted.

I‘m going to stop here now and I hope that everyone who thinks better of themselves than of others will take a look at the fact that every human being – no matter which color, no matter if man, woman, child, elderly, rich, poor – in the end will leave this earth just as naked as they came into it.

What a beautiful world it would be if unity would rule instead of quarrel and brotherly love instead of hatred.

Do you see that differently?

I love my family – in all colors – not because or despite their skin colors, but because of their hearts and their personalities.

See you!

Vatertag – Father’s day

Heute, an Christi Himmelfahrt, ist Vatertag – auch dieser Feiertag ist in diesem Jahr ganz anders als üblich. Ein Vatertag ohne große Wanderungen mit Bollerwagen und Bier – die Beschränkungen lassen dies noch nicht zu. Ein Vatertag ohne Familie und Strand – eigentlich sollten wir jetzt am anderen Ende der Welt am Meer liegen. Ein Vatertag ohne Papa – der erste ohne ihn.

Trotzdem werden wir diesen Tag genießen! Mit Steaks und Bratwürsten, einem kühlen Bier und der Gartenliege im Hof, den Hundekindern um uns herum und ein bißchen süßem Nichtstun.

Wir wünschen dir einen schönen Tag und eine gute Restwoche!

Bis nächsten Donnerstag 🙂 !

Den Tag genießen – Enjoying the day

Today, Ascension Day, is Father’s Day too – this holiday is also totally different as usually this year. A Father’s Day without hiking tours with handcarts carrying beer – the restrictions don‘t allow that yet. A Father‘s Day without family and beach – actually we should be on the other side of the world enjoying the ocean. A Father’s Day without my Dad – the first one without him.

Anyway, we will enjoy this day! With barbecue, a cool beer and the sunbeds in the yard, the pups around us and a little bit of dolce far niente.

We wish you a pleasant day and a good rest of the week!

See you next Thursday 🙂 !

Und was ist mit Hobbys? – What about hobbies?

Was ist ein Hobby?

Ein Hobby (deutscher Plural: Hobbys) ist eine Freizeitbeschäftigung, die der Ausübende freiwillig und regelmäßig betreibt, die dem eigenen Vergnügen oder der Entspannung dient.

Im Lauf der Jahre haben sich meine Hobbys immer wieder mal geändert. Ich möchte mal versuchen, zusammenzutragen, womit ich meine Freizeit verbracht habe.

Musik!

Ohne Zweifel mein größtes Hobby, aber auch mit großen Veränderungen über die Zeit:

als Kind habe ich kurzzeitig im Chor gesungen, das habe ich aber schnell wieder aufgegeben. Nicht, weil ich nicht singen kann, sondern weil die „Alten“ uns paar Kindern echt das Leben schwer gemacht haben und uns so wieder aus ihrem Chor vertrieben haben.

Mit 11 habe ich angefangen, Saxophon zu lernen. Ich liebte es sehr und habe viele Jahre mit dem Altsaxophon verbracht. Nach einer beruflich bedingten Spielpause bin ich dann mit dem Baritonsaxophon wieder eingestiegen. Das liebte ich noch mehr, denn ich bevorzuge tiefe Töne. Letztendlich hat mit ein Asthmaanfall während eines Auftritts dann dazu gebracht, das Instrument aufzugeben.

Eine Zeit lang war ich musikalisch fast inaktiv, bis auf ein paar einzelne Gesangsmomente als Sängerin für eine Hochzeit, für den 50sten Geburtstag meines Mannes, als Solistin mit dem mittlerweile verjüngten Chor meiner Kindheit. Dann fand ich einen Chor – einen Kirchenchor – bei dem ich zum ersten Konzert das Hallelujah von Händels Messias mitsingen durfte, als Tenor (du erinnerst dich – tiefe Töne?).

Hier war ich regelmäßig bis Mitte/Ende 2018. Dann kam wieder eine Veränderung.

Während ich in der Zwischenzeit Gründungsmitglied bei VIERPLUSEINS wurde (hier singe ich Alt), hatte ich Ende 2018 meinen Einstieg in das Lobpreisteam meiner Gemeinde, der FCG Saaletal. Der „Umzug“ in diese Truppe ist das größte Geschenk, dass Gott meiner Stimme machen konnte. Ich freue mich jeden Tag aufs Neue über die Arbeit mit den Geschwistern. Die interessanteste Veränderung in diesem Gebiet ist wohl, dass ich zwar immernoch die tiefen Töne liebe, aber jetzt stimmlich nicht nur in den Alt „hochgerutscht“ bin, sondern zum Teil fast schon mühelos den Sopran singen kann. Das ist der Hammer!

Andere Hobbys:

Kalligraphie – eine wunderbare Art, sich mit Papier und Tinte zu beschäftigen. Ich habe einige Jahre sehr viele kalligraphische Arbeiten gemacht. Bis meine Hände anfingen, sich nach einigen Minuten zu verkrampfen. So war leider damit Schluss, aber dafür hab ich es mal mit Malen probiert. Den Pinsel halten war einfacher, als die Schreibfeder.

Stricken, Häkeln, Nähen:

Gestrickt habe ich während meiner ganzen Zeit im Gymnasium. Ich hatte sogar Freunde, die mir Wolle gebracht haben, damit ich ihnen eine Pulli stricke. Das ging gut bis kurz vorm Abitur. Da hat mir eine Sehnenscheidenentzündung (ja, vom vielen Stricken) fast noch die Teilnahme an der Prüfung versaut. Seitdem ist eine Stunden Stricken pro Woche das Maximum. Und damit kann man nicht wirklich große Projekte fertigstellen.

Häkeln fand ich eine Zeit lang auch ganz spannend. Mit feinen Garnen habe ich ein paar Zierdeckchen gehäkelt, aber das ist nichts, was mich lange in den Bann gezogen hat. Kleine Projekte mit dicker Wolle gehen immer mal zwischendurch. Aber auch eher selten.

Und Nähen wollte ich immer können, aber mit einer Oma, die als Schneiderin eine echte Künstlerin war, hat das nie wirklich funktioniert. Oma hatte beim Nähen mit mir die gleiche Geduld, die ich mit meiner Mama habe, wenn‘s um Computer geht. Eher schwierig 😉 ).

Im Moment sind wir dabei, den Keller zu entrümpeln. Dort stehen auch einige Kisten voller alter Bücher. In Zeiten von E-Books ist es nicht so einfach, Abnehmer für die alten Dinger zu finden. Also werde ich nächste Woche – wenn ich Urlaub habe – ausprobieren, ob mir das Falten von Buch-Skulpturen liegt. Da habe ich ein paar schöne Einsteiger-Tutorials im Netz gefunden. Ich werde berichten!

Es gäbe sicher noch mehr anzuführen, aber jetzt bin ich erstmal neugierig auf deine Hobbys. Schreib mir doch mal, womit du dir die Zeit vertreibst. Ich freu mich auf deine Anregungen. Wir lesen uns nächste Woche! 🙂

Music was my first love!
Fähigkeiten erweitern – Increasing skills

What is a hobby?

A hobby is a pursuit outside one’s regular occupation engaged in especially for relaxation.

Over the years my hobbies changed every now and then. I want to try to give a little overview of the things I did in my free time.

Music!

Without a doubt my biggest hobby, yet with big changes over time:

when I was a child, I was a member of a choir, but only for a short time. Not because I couldn‘t sing but because the „old ones“ gave us few kids a hard time and more or less kicked us out of their choir.

At the age of 11 I started learning to play saxophone. I really loved it and spent a lot of years with the Alto saxophone. After a job-related pause I came back to play the Baritone saxophone. I loved that even more, I do prefer the low-pitched sounds. Eventually an asthma attack during a gig made me give up this instrument.

For a while I was almost completely inactive concerning music, except a few single moments of singing at a wedding, at my hubby‘s 50th birthday, as a soloist for a jubilee concert with the choir of my childhood, which by then had quite a few more young singers. Then I found a choir – a church choir – where I was able to sing Halleluja from Haendel‘s Messiah, as a Tenor (you remember – low-pitched?).

I attended here frequently until mid/end 2018. Then another change came. Meanwhile I had become one of the founders of FOURPLUSONE (singing the Alto voice). At the end of 2018 I became part of the Worship team in my church, FCG Saaletal. „Moving“ into that team was the greates gift that God gave me for my voice. Day by day I look forward to working with my sisters and brothers there. The most interesting change looking at music as a hobby is: I still love the low-pitched sounds, but concerning my voice I didn‘t only „slide up“ to the Alto, but I can sing the Soprano voice sometimes even without big effort. Bummer!

Other hobbies:

Calligraphy – a wonderful way to work with paper and ink. For a few years I created very many calligraphic pieces. Until my hands started getting cramps after working for a few minutes. So I had to give that up but tried painting instead. Holding a paint brush was easier than holding the quill.

Knitting, crocheting, sewing

I knitted throughout my whole time in highschool. I even had friends bringing yarn ober for me to knit sweaters for them. That went well until a few weeks before graduation. A tendovaginitis (yes, from knitting too much) almost kept me from taking part in my final exams. Ever since then one week of knitting per week is the maximum. Thus you can‘t really finish bigger projects.

Crocheting was quite interesting for a while. I made a few doilies from very fine yarn. That was nothing to keep me fascinated for long. Smaller projects with thickeer yarn are okay every now and then. But also rather seldomly.

And sewing was something I always wanted to do, but with a grandmother who was an artist as a seamstress, it never really happened. Grandma‘s patience teaching me how to sew is practically the same as my patience teaching my mom computer things. Rather difficult 😉 ).

Currently we are decluttering the basement. There are quite a few boxes filled with old books. In times of e-books it‘s not so easy to find someone who wants the old books. So next wee – when I‘m off work – I will try out book-sculpting and find out if I like it. I found a few nice tutorials for beginners. I will report!

Certainly there would be a lot more to talk about here, but now I‘m curious of your hobbies. Why don‘t you tell me how you spend your leisure? I‘m looking forward to your suggestions. See ya next week! 🙂