Weihnachtsgottesdienst, Geschenke, Würstchen und Kartoffelsalat, Weihnachtslieder auf dem Dorfplatz, Entenbraten mit Klößen, Spaziergang im Regen, ein paar gute Filme, Würfelspiele, Geschichten und Lachen. Und immer wieder Tränen, denn es ist unser erstes Weihnachtsfest ohne Papa. Wir feiern Weihnachten nur zu dritt: Schatz, Mama und ich. Am ersten Weihnachtsfeiertag gestern waren es genau 3 Monate, dass Papa nach Hause gegangen ist. Das Leben geht weiter. Aber er fehlt so sehr.
Trotzdem ist ganz deutlich der Weihnachtsfriede zu spüren. Das ist wunderbar, ein Wunder, genau wie Weihnachten voller Wunder ist.
Ich wünsche dir auch diesen wunder-vollen Frieden!
Geschenke – Presents Spaziergang im Regen – Walk in the rainEnte und Klöße – Duck and Dumplings
Christmas service, presents, hot-dogs and potatoe salad, Christmas Carols on the village square, grilled duck with dumplings, a walk in the rain, some good movies, game of dice, stories and laughter. And tears every so often, because it is our first Christmas without Dad. We are three to celebrate Christmas, Hubby, Mom and I. Yesterday, on the First Holiday (in Germany we have two) it were 3 months since Dad went home. Life goes on. But he is deeply missed.
Still, we can clearly feel the Christmas peace. That is wonderful, a wonder, just like Christmas is full of wonders.
Bist du gerade auch so sehr beschäftigt? Statt die adventliche Besinnlichkeit zu genießen, hetzt du von Termin zu Termin und hast vor den Feiertagen noch so viel zu erledigen?
Hier sind nur ein paar Aktivitäten der letzten Woche – neben Arbeit, Dreamteam, Familie und Haushalt:
Einkaufsbummel mit Mama – Weihnachtsmarkt – Weihnachtsfeier vom Chor am Samstag.
Lobpreisleitung im Gottesdienst – kurzfristig Auftritt als Märchenoma bei einem Konzert am Sonntag.
Der übliche Wäscheberg und ein geplanter, aber dann doch abgesagter Probentermin am Montag.
Ein Dreamteam-Spaziergang mit Spielstunde in der Sonne und am Abend VIERPLUSEINS-Probe am Dienstag.
Am Mittwoch abend dann ein sehr leckeres Essen – vom Gatten gekocht und lieb serviert, direkt nach Feierabend.
Und heute abend direkt nach der Arbeit zum Weihnachtsessen mit Chef und den Kollegen.
Bleibt da noch Zeit für Adventsstimmung?
Nun, das ist deine eigene Entscheidung. Du hast die Wahl, dich von den Aktivitäten in Stress versetzen zu lassen oder sie als Erinnerung daran zu nutzen, dass wir schon bald Weihnachten feiern dürfen. Feiern tun wir doch deswegen, weil Weihnachten vor der Tür steht. Die Proben sind auch auf dem Plan, weil wir für Weihnachten proben. Und Dekorieren und Schmücken ist doch auch Vorbereitung auf die Feiertage.
Nein, ich lasse mich nicht stressen. Ich nehme mir Zeit, zu entschleunigen und mir inmitten der Emsigkeit Ruhepausen zu schaffen. Ein Bad, eine schöne heiße Tasse Tee, ein Viertelstündchen auf der Couch, ein Spaziergang an der frischen Luft oder einfach nur ein langer Blick aus dem Fenster.
Und in der nächsten Woche stehen noch ein paar Termine im Kalender. Aber das stört mich nicht, denn jeder erledigte Termin bringt mich ein Stück näher an die Feiertage.
Ja, ich freue mich auf Weihnachten. Wir werden es gemeinsam mit Mama verbringen. Zum ersten Mal ohne Papa. Das wird sicher nicht einfach, aber ich freue mich trotzdem. Auf das Fest, an dem wir die Geburt Jesu feiern. An dem wir feiern, dass Gott seinen Sohn sandte, damit wir wieder seine Familie sein können.
Freust du dich auf Weihnachten? Wie wirst du die nächsten Tage verbringen.
Geschenke – Presents
Kerzenschein auf Arbeit – Candlelight at work
Omas Schaukelstuhl- Grandma’s rocking chair
Rentier und Engelchen – Reindeer and angels
Unser Baum – our tree
Hündchen – Puppy
Krippe auf der Treppe – Nativity scene on the stairs
Heilige Nacht – Holy Night
Dekoration – decoration
Are you too so very busy at the moment? Instead of enjoying the Advent contemplation you run from appointment to appointment and you have so many things to get done before the holidays?
Here are just a few activities of last week – besides work, dreamteam, family and household.
Shopping tour with Mom – Christmas market – Christmas party with the choir on Saturday.
Leading worship in church – last minute performance as a story telling grandma at a concert on Sunday.
The regular loads of laundry and a planned but cancelled rehearsal on Monday.
A dreamteam walk with an hour of playing in the sun and FOURPLUSONE-rehearsal on Tuesday.
Wednesday night delicious dinner – cooked by hubby and served nicely, right after work.
And tonight after work our Christmas dinner with the boss and the colleagues.
Is there time left for the Advent spirit?
Well, that is your own decision. It is your choice if you let yourself get stressed by your activities or if you use them as a reminder that we‘ll soon be able to celebrate Christmas. The parties are taking place because Christmas is almost here. The rehearsals are on the list because we practice for Christmas. And decorating and adorning are preparations for the holidays.
No, I don‘t let things stress me out. I take time to slow down and create periods of rest among the business. A bath, a nice hot cup of tea, a quarter-hour on the couch, a walk in fresh air or simply a long look out of the window.
Next week there will be more appointments in the calender. But that doesn‘t bother me because every finished appointment takes me closer to the holidays.
Yes, I am looking forward to Christmas. We will spend it together with Mom. Without Dad for the first time. That certainly will not be easy, but yet I am looking forward to it. To the feast when we celebrate Jesus‘ birth. When we celebrate that God sent His son so we could become His family again.
Are you looking forward to Christmas? How are you going to spend the coming days?
Ich habe dir vor ein paar Wochen von meiner „kleinen Oma“ erzählt, die mit Freuden ihren 100sten Geburtstag feiern durfte, bevor sie ein halbes Jahr später ganz in Frieden starb.
Vor ein paar Tagen nun hätte die „große Oma“ Geburtstag gehabt. Sie wäre 97 geworden, aber sie hat uns ein paar Wochen nach ihrem 85sten Geburtstag verlassen.
Sie kam 1922 im Dezember zur Welt, verlor als 6jährige ihre Mutter und wuchs, weil sie sich nicht mit der sehr jungen Stiefmutter verstand, bei einer Tante auf, deren Name „Tante Trudel“ bis ins hohe Alter ein Lächeln auf Omas Gesicht zauberte. Dort wurde sie zwar streng erzogen, aber auch sehr geliebt. Als der Zweite Weltkrieg begann, war Oma ein Teenager. In der Kriegszeit lernte sie auch den schmucken Feldjäger kennen, der mein Opa wurde. Die beiden waren über 50 Jahre verheiratet – bewundernswert.
Wenn Oma erzählte, dann waren es oft Geschichten aus ihrer Kindheit in Goldberg, Oberschlesien, von wo aus sie flüchten musste und wohin sie erst wieder gehen konnte, als sie schon uns Enkelkinder hatte. Nach dieser Reise, auf der sie viele Bilder gemacht hat, wurden die Geschichten noch viel lebendiger. Z. B. wenn sie von den Kochstunden in der Schule erzählte, wo die Jungen, die in einer anderen Schule waren, als die Mädchen, immer zum Essen eingeladen wurden.
Noch während des Krieges floh Oma nach Würzburg, wo bei einem Bombenangriff ein Feuer ihre hüftlangen schwarzen Haare erwischte und verbrannte. Gott sei Dank waren es nur die Haare und sie blieb unverletzt.
Zwei Jahre nach dem Krieg, als Opa wieder aus Gefangenschaft zu Oma zurückgekehrt war, kam ihr einziges Kind – meine Mama – zur Welt. Die kleine Familie fand ihr Zuhause in der Nähe von Würzburg. Dort machte Oma ihr Hobby zum Beruf. Sie nähte. Sie war eine richtige Künstlerin an der Nähmaschine. Ich erinnere mich, dass ich fasziniert zusah, wenn sie zuerst mit einem Zickzackrädchen auf Papier ein Muster machte, dann die Teile aus Papier schnitt, auf dem Stoff feststeckte, wieder schnitt und dann mit ihrer Tret-Nähmaschine von Blusen und Kleidern für uns Mädels in der Familie, über Hemden, Hosen, Jacken für die Männer über Miniaturkleider für meine Puppen bis hin zu meinem ersten Hochzeitskleid (das dann allerdings schon auf der elektrischen Nähmaschine) zauberte. Dabei erzählte sie, wie sie direkt nach dem Krieg aus einem Betttuch Hemdchen für sich selbst und ihr Baby nähte und diese mit Stickereien verzierte, damit niemand sah, dass sie ein Betttuch trugen.
Als ich geboren wurde, war mein Opa sehr krank und meine Oma übernahm den Part des Geldverdieners. Sie zogen zu uns und während Mama sich um ihren Papa kümmerte, ging Oma nähen. Sie tat das bis zur Rente. Leider haben meine Mama und ich nie richtig von ihr nähen lernen können. Zum einen fehlt uns beiden wohl das Talent (wir sind eher Strickerinnen) und zum anderen war Oma immer zu ungeduldig mit uns. Immerhin haben wir geschafft, zu lernen, wie man eine Kissenhülle näht. Oder einen Mantel für den Quincy 😉 .
Oma liebte es, zu reisen. Dazu machte sie mit Mitte 40 den Führerschein und sie verbrachte mit Opa viele Sommer in Österreich. Später, nach der Grenzöffnung, als sie ihren kleinen Bruder nach 40 Jahren wiedersehen konnte, verbrachten sie auch viel Zeit in Leipzig. Und sowohl ich als auch mein Bruder bekamen unser erstes Auto von Oma, während sie sich zeitgleich ein neues gönnte.
Oma war auch eine Ulknudel. Sie konnte sich herrlich verkleiden oder einfach nur urkomisch sein. Für jeden Blödsinn war sie zu haben. Beim Rommee waren ihre Kommentare unschlagbar.
Kurz nach ihrem 85sten Geburtstag wurde Oma dann sehr krank. Da wurde ihre Urenkelin geboren. Ich erinnere mich noch genau, wie Oma, obwohl sie sonst schon sehr abwesend war, verwundert ein Bild meiner 2 Tage alten Nichte anschaute und sagte: „Ich dachte, es ist ein Mädchen. Warum hat das Baby eine blaue Mütze auf?“ Das war einer der letzten klaren Sätze von ihr und es schien, als hätte sie nur darauf gewartet, bis das Kind geboren war, bevor sie sich auf ihren Heimweg machen wollte. Und das tat sie einige Tage später.
Ich durfte in meinem Leben sehr viel von dieser tollen Frau lernen und habe auch die eine oder andere Angewohnheit von ihr übernommen. Z. B., dass ich unglaublich gern die Möbel zuhause umstelle. Aber ich denke, es gibt Schlimmeres 🙂 .
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Oma! Du bist immer in meinem Herzen!
A few weeks ago I told you about my „little Grandma“, who happily celebrated her 100th birthday before she died peacefully 6 months later.
Some days ago was my „big Grandma‘s“ birthday. She would have turned 97, if she hadn‘t left us a couple of weeks after her 85th birthday.
She was born in December 1922, lost her mother at the age of 6 and grew up with her aunt because she didn‘t get along with the very young stepmother. Her aunt‘s name „Auntie Trudel“ made Grandam smile up to old age. Her auntie raised her quite strict, but Grandma was loved there dearly. When World War II startet, Grandma was a teenager. During war she met that handsome militar police who became my Grandpa. The two were married for more than 50 years – admirable.
When Grandma told stories, those stories often were about her childhood in Goldberg, Upper Silesia. She had to flee from there and she could not visit earlier than when we grandchildren were already born. After that journey the stories became even livelier because Grandma brought home many many photos. Like the stories about the cooking lessons at school where the boys – who attended a different school than the girls – were invited for lunch every time the girls cooked.
During the war Grandma had to escape to Würzburg, where her hiplong black hair cought fire during a bombardment. Thank God it was only her hair and she stayed unwounded.
Two years after the war, when Grandpa returned to her from war imprisonment, their only child – my mom – was born. The little family found their home close to Würzburg. There Grandma made her hobby a profession. She became a seamstress. She was a real artist at the sewing machine. I remember that I was fascinated watching her use that little needle tool to stitch a pattern onto paper, then cut the parts out, fix them on the fabric, cut again and then work her magic on the foot controlled sewing machine. She made blouses and dresses for us ladies in the family, shirts, pants and jackets for the guys, miniature dresses for my dolls, even my first wedding gown (she used an electric sewing machine by that time). She told us that after war she took a bed sheet and made shirts for herself and her baby, and decorated them with embroideries so that nobody could see that they were wearing a bed sheet.
When I was born, Grandpa was very sick and Grandma took his place as the moneymaker. They moved in with us and while Mom took care of her dad, Grandma went sewing. She did until retirement. It‘s a shame that Mom and I never really learned stitching from her. Firstly we both seem to lack that talent (we both are better at knitting) and secondly Grandma lacked the patience to teach us. Anyhow we were able to learn how to sew a cushion cover or a coat for Quincy 😉 .
Grandma loved travelling. Therefore she got her driver‘s licence in her mid fourties. She and Grandpa spent many summers in Austria. Later, after the German reunification and reuniting with her little brother whom she hadn‘t seen in 40 years, they spent a lot of time in Leipzig. And my brother as well as I got our first cars from Grandma while she bought herself a new car at the same time.
Grandma also was a jokester. She could disguise wonderfully or simply act hilariously. She was up to all kinds of fun. And her comments when playing cards were unbeatable.
Shortly after her 85th birthday Grandma became very ill. That was at the time when her great-granddaughter was born. I vividly recall her reaction to a picture of my niece, two days old. Grandma was most of the time confused or absent minded. But looking at the picture she said: „I thought it was a girl. So why does the baby wear a blue baby cap?“ That was one of her last clear phrases and it seemed she had only waited for the child to be born before she got herself ready to go home. And that she did a few days later.
I had the opportunity to learn a lot from this great woman and I might have inherited some of her habits. Like loving to move around the furniture at home. I guess it could be worse 😉 .
Happy Birthday, Grandma! You‘ll always be in my heart!
In den letzten Tage konnte man es überall sehen: das besondere Angebot – egal, ob in der Zeitung, im TV oder im Internet – erst Black Friday, dann Cyber Monday. Irgendwie ganz schön nervig, wenn man ständig gesagt bekommt, was man doch kaufen sollte, weil man es braucht und es gerade im Angebot ist. Auch Planer wurden in allen Variationen angeboten. Für‘s Geschäft, für die Hausfrau, für den Schüler, für gutes Planen, für Achtsamkeit, für Bibelleser, für jedermann. Ich bekam z. B. ein Angebot für einen Planer aus den USA, den ich wirklich sehr schön fand. Am Black Friday mit Super-Rabatt von 15 %. Als Mitglied der Facebook-Gruppe mit Spezial-Rabatt von 15 %. Am Cyber Monday mit Extra-Rabatt von 15 %. Was ich sehr nervig fand, weil jedesmal dazu gesagt wurde: nur heute, nur dort etc. Und das Angebot an sich hat sich nicht ein bisschen geändert. Jetzt kommt mein guter Plan ins Spiel: Nicht kaufen. Und so habe ich nicht gekauft: den Planer, die schicke Handtasche, den praktischen kleinen Staubsauger, die Küchenmaschine und und und.
Apropos Plan bzw. Planer: Ich habe schon immer Kalender gehabt, um Termine einzutragen. Da ich gern Papier in der Hand habe, nutze ich lieber ein Buch anstatt den Handykalender. Seit 2018 nutze ich einen hübschen Buchkalender mit dem Namen FAMILIEN PLANER . Für 2020 sieht er so aus: Familien Planer
Hier habe ich die Möglichkeit, Termine für mich und meinen Mann, Geburtstage, Sing-Einsätze und diverses anderes einzutragen. Besonders gut gefällt mir, dass es zu jedem Monat ein paar extra Seiten gibt, die ich mit Fotos, Projekten oder kleinen Erinnerungen füllen kann. Der Kalender ist ja für Familien konzipiert, darum gibt es für uns zu zweit genügend Spalten, um die verschiedenen Aktivitäten einzutragen. Sogar für kleine Tagebucheinträge reicht es aus.
Tagebuch – etwas, was ich schon immer führen wollte, aber durch meine leichte Ablenkbarkeit allenfalls ein paar Wochen durchhalte. Jetzt habe ich mir – mal wieder – ein schön gestaltetes Notizbuch gekauft (das dunkle auf den Fotos) und da notiere ich mir Gedanken, die sich aus dem Bibelleseplan entwickeln, den ich am 1.12. begonnen habe. Ich bin sehr gespannt, ob ich das Buch einmal am Stück füllen kann, oder ob ich – wie schon so oft – monate- oder gar jahrelange Lücken darin anhäufe.
Ja, ich bin nicht sehr beständig im Schreiben, daher hilft mir das Donnerstags-Treffen mit dir hier sehr, nicht wieder aufzuhören. Immerhin schreibe ich jetzt seit April jede Woche, wenn auch manchmal nur kurz oder etwas später als sonst.
Das war also auch ein guter Plan, einen Blog anzufangen, um am Schreiben dranzubleiben.
In diesen letzten Wochen des Jahres reden die Menschen oft darüber, für das neue Jahr einen Plan zu machen. Tust du das auch? Ich nicht. Denn es kommt ja doch immer anders. Wobei ein paar Planungen nicht zu vermeiden sind. Z. B. der Urlaub, bei dem wir zum Familientreffen gehen. Dafür ist natürlich ein wenig Planung nötig. Aber andere Pläne oder gute Vorsätze mache ich nicht.
Auf eines jedoch verlasse ich mich jeden Tag: Gott hat einen Plan für mich und mein Leben. Dabei spielt es keine Rolle, ob ich diesen Plan sehen oder erahnen kann oder ob mein Tag gut oder schlecht war. In Gottes Plan für mich wird am Ende alles gut. Das finde ich wunderbar und sehr beruhigend in dieser oft so beunruhigenden Zeit.
Wie ist das bei dir? Planst du noch oder glaubst du schon?
[contains Advertising]
These past days you could see it everywhere: the special offer – no matter if in the newspaper, on TV or on the internet – first Black Friday, then Cyber Monday. It is really annoying to constantly get told what to buy because you need it and it is on sale.
There were e. g. all sorts of planners. For business, for the housewife, for the student, for good planning, for awareness, for bible readers, for everybody. For example I received an offer for a planner from the USA which I really liked. On Black Friday with a super discount of 15 %. As member of the facebook-group with a special discount of 15 %. On Cyber Monday with an extra discount of 15 %. What I found most annoying was that it said every time: only today, only here etc. And the offer itself hadn‘t changed a bit. Now here comes my good plan: Do not buy! And so I didn‘t buy: the planner, the stylish purse, the practical small vacuum cleaner, the food processor and and and.
Speaking of plans and planners: I always used calenders to keep track of my appointments. After I like paper, I prefer a book instead of my cell phone. Since 2018 I use a nice calender book named FAMILY PLANNER. This is how it looks for 2020: Family Planner
Here I have the option to jot down appointments for me and hubby, birthdays, events where I sing and so much more. What I like especially is that there are extra pages every month where I can add photos, projects or small souvenirs. Since the calender is designed for families, we as a couple have plenty of room to write down the numerous activities. Even small journal entries find their place.
A journal – something I always wanted to write, but only keep up with for a few weeks due to me tending to get sidetracked easily. Now – one more time – I bought a nicely designed notebook (the dark one on the pictures) and therein I take notes of the thoughts coming up reading the bible reading plan I started on Dec. 1st. I am really curious if I can fill the book straight to the last page or – like so many times before – take months- or year-long breaks in writing.
Yes, I am not very stable in writing, so the Thursday meeting here with you helps a lot with staying on track. After all I have been writing here every week since April, even if sometimes only a short paragraph or a little later than usually.
Starting to write a blog turns out to be a good plan to keep writing.
In these last weeks of the year people often talk about making a plan for the new year. How about you? I don‘t. Things never turn out the way you expect. Well, a few things need planning though, like the vacation when we will attend the family reunion. Such things have to be preplanned. But other plans or New Year‘s resolutions, not for me.
Still, there‘s one thing I rely on every single day: God has a plan for me and my life. It doesn‘t matter if I can see or sense this plan or if my day was good or bad. In God‘s plan everything will be good in the end.I find that very comforting in this often unsettling time.
How do you see that? Do you still plan or do you already believe?
Das Dreamteam durfte heute das erste Türchen vom Adventskalender öffnen ❤️. Herr Rentier schaut sehnsuchtsvoll Richtung Weihnachten und die ersten Kerzen brennen (um des Dreamteams Willen ohne echte Flamme).
Und was gab es heute bei dir Besonderes?
Ohne Adventskalender geht es nicht im Hause Martin – There’s no way without Advent calender in the Martins‘ House
Wishing you a wonderful First Advent!
The dreamteam was allowed to have the first door opened from their calenders ❤️. Mr. Reindeer looks longingly towards Christmas and the first candles are lighted (for the dreamteam’s sake without real flames).
Hast du manchmal das Gefühl, die Zeit rinnt dir durch die Finger? Heute hab ich das ganz stark. Warum? Weil ich erst mittags gemerkt habe, dass schon Donnerstag ist und ich dir heute noch gar nicht geschrieben habe.
Es gibt aber immer mal Zeiten, die anders verlaufen, als geplant. So war diese Woche so prallvoll, dass ich einfach die Zeit vergessen habe. Aber es ist ja noch Donnerstag und hier kommen noch ein paar Zeilen.
Auch ist schon wieder ein Jahr fast um und es ist bald Weihnachten!
Ich freue mich darauf, am Wochenende das Haus für die kommende Adventszeit zu schmücken. In der Firma sehen die Fenster, die Außenanlage und mein Schreibtisch schon weihnachtlich aus und Mama hat ihre Engelchen, Schneemänner und Nikoläuse auch schon ausgepackt. Ich werde mich Samstag und Sonntag um die Deko kümmern.
Adventskalender wird es auch geben – für das Dreamteam. Ich selbst werde mir einen Adventskalender aus der Bibel-App laden. Und ich hoffe, dass ich jeden Tag im Advent eine kleine Auszeit mache kann, in der ich mich einzig und allein um mich kümmern kann. Am Ende der Adventszeit werde ich dir berichten, ob und wie es funktioniert hat.
Und deine Pläne für die nächsten Wochen? Erzähl mir davon!
Draußen – Outside
Schreibtisch-Deko – Desk-Decoration
Do you sometimes feel that days fly past? I do today, very much so. Why? Because I didn‘t notice until the afternoon that it is Thursay and I haven‘t written here yet.
There will be times that don‘t work out like you planned. So this past week was so full to bursting that I simply forgot time. But it is still Thursday and here are a few lines.
Moreover this year is almost over and soon Christmas is here!
I‘m looking forward to decorating the house for the coming Advent at the weekend. At work the windows, outdoors and my desk have their Christmassy touch and Mum already has taken her little angels, snowmen and santas out of their boxes. I will take care of the decoration Saturday and Sunday.
There also will be Advent calendars – for the dreamteam. I myself will download an Advent calendar from the Bible-App. And I hope that I will be able to have a little me-time every day during Advent to solely care for myself. At the end of Advent I will report about if and how it worked.
And your plans for the next weeks? Tell me about it!
Der November ist hier ja eher grau, trist, nass und kalt. Erkältungswetter, was viele Menschen nicht sehr erfreut. Umso schöner ist es dann, wenn zwischendurch einmal die Sonne scheint und dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Gestern Nachmittag hat mich der Blick aus dem Bürofenster kurzzeitig so erfreut, weil die Sonne alles in ein wunderbares Licht getaucht hat und alle Farben mega-intensiv gestrahlt haben.
Die
vergangenen Tage haben mir sowieso ganz viel Freude beschert. So habe
ich z. B. auf meinen Beitrag vom letzten Donnerstag ganz liebe
Reaktionen erhalten und ein paar neue Leser gewonnen. Das bringt
Freude in mein Schreiberherz.
Ganz
große Freude haben wir (damit meine ich das ganze Rudel – zwei-
und vierbeinig) empfunden, als Freitag Abend lieber Besuch das Haus
betrat, um das Wochenende hier zu verbringen. Es war ganz kurzfristig
geplant worden, eigentlich hatten wir nicht damit gerechnet, den
Freund so schnell wiederzusehen. Immerhin trennt uns normalerweise
ein ganzer Ozean und sein letzter Besuch war erst Mitte September. Am
liebsten hätten wir ihn gar nicht wieder gehen lassen. Es gibt im
Leben nicht viele Menschen, die so guttun. Deren Lächeln und Lachen
so ansteckend ist, dass trübe Gedanken ganz schnell fliehen. Welche
Freude ist es doch, wenn man mit einigen solch strahlender
Persönlichkeiten eine innige Freundschaft pflegen darf.
Eine Freude ist es auch, wenn die Kinder erwachsen und selbständig werden. Diesen Vergleich durften wir am Sonntag mehrfach im Festgottesdienst meiner Gemeinde hören. Festgottesdienst klingt, als hätten wir was zu feiern gehabt, richtig? Genau! Wir haben gefeiert, dass die Gemeinde erwachsen geworden ist und jetzt auf eigenen Beinen steht. Wenn du mehr dazu erfahren willst, schau doch einfach mal in der Gemeinde oder auf der Gemeinde-Website vorbei.
Große
Freude machen mir persönlich aber auch immer die kleinen Freuden des
Lebens: die Guten-Morgen-Ich-liebe-Dich-WhatsApp meines Mannes, das
leckere Abendessen, das er für mich bereithält, wenn ich von der
Arbeit komme. Das wohlige Seufzen des Dreamteams, wenn es sich in die
neuen Betten legt. Der riesige Vollmond, den ich heimwärts über dem
Dorf leuchten sehe. Ein reich gedeckter Tisch, nicht nur für uns,
sondern auch für Gäste. Die gefüllte Waffel, die ich seit
Kindertagen nicht mehr gegessen habe. Die sonst stark befahrene
Kreuzung, an der ich heute nicht lange stehen musste. Eine leere
Journaling-Bibel, die darauf wartet, gestaltet zu werden. Das
knisternde Kaminfeuer. Und das ist noch lange nicht alles.
Die größte Freude aber empfinde ich dabei, dass ich erkennen durfte, dass ich – egal, wie ich mich gerade fühle oder was ich gerade tue – wertvoll bin. Meine Pastorin und Freundin hat mich kürzlich als einen Schatz bezeichnet. Nicht so wie Schatzi oder Schätzchen, sondern wie etwas Kostbares. Das macht mich ein wenig verlegen, aber nur ein wenig. Denn sie hat recht. Ich bin kostbar. So kostbar, dass Jesus sein Leben für mich gab. Und so kostbar, dass er die Ewigkeit mit mir verbringen will. Wow. Als ich das begriffen habe, war eine Freude in mir, die mit keiner anderen Freude vergleichbar ist. Ich sage dir ganz ehrlich, ich bin überzeugt, dass alle andere Freude nur möglich ist, weil diese übergroße Freude von Jesus in mir lebt. Diese Freude will raus, weitergegeben werden, geteilt werden. Wenn ich diese Freude mit dir teilen kann, dann freut sich der Himmel mit uns! Kannst du dir das ausmalen, wie es ist, wenn Gott im Himmel ein Freudenfest feiert, weil er sich an dir und mir und über dich und mich freut? Ich denke, das muss eine Mega-Party sein 🙂 !
Möchtest du nicht ein bißchen mit mir feiern? Schreib mir doch mal in die Kommentare, worüber du dich in letzter Zeit richtig gefreut hast und dann feiern wir gemeinsam!
November here is rather grey, depressing, wet and cold. Weather which is ideal for catching a cold and that doesn‘t bring joy to many people. How much nicer is it when the sun shines now and then and brings a smile to your face. Yesterday afternoon the view out of my office window brought me joy because the sun bathed everything in beautiful light and made all the colors so mega intense.
Those
last few days brought very much joy to me anyway. For example I
received very nice reactions to my article from last Thursday, and I
got a few new readers. That delights my writer‘s heart.
Big big joy for us (I mean the whole pack – two-legged and four-legged) came to the house with a visitor who wanted to spend the weekend with us. It was only planned last-minute, and we actually hadn‘t expected to see the friend that quickly again. Usually a whole ocean lies between us, and his last visit was just in September. We had rather not let him leave again. There aren‘t many people in life that do one‘s heart so good. Whose smile and laughter are so contagious that darksome thoughts quickly flee from you. What joy is it when you cherish sincere friendship with some few of those beaming personalities.
It also is joy when children grow up and become independent. We could hear this comparison more than once in the festive service at my church. Festive sevice sounds like there was a celebration, right? Exactly. We celebrated our church being grown up and independent. If you want to know more about that, come and visit our church or the church website.
Great
joy I personally find in life‘s little pleasures: my husband‘s
Good-Morning-I-Love-You-WhatsApp, the delicious dinner he has ready
for me when I come back from work. The pleased sighs you hear when
the dreamteam lies down in their new beds. The huge full moon
standing above the village I see on my way home. The bountiful table,
not just for us but for guests, too. The filled wafer that I hadn‘t
eaten since childhood days. The normally busy intersection that I was
able to leave quickly. The empty journaling bible waiting for me to
decorate it. The flickering chimney fire. And that‘s not nearly
all.
The
greatest joy I feel about being able to find out that I am precious –
no matter how I feel or what I do at the moment. My pastor and friend
called me precious – not like sweetheart or darling, but like a
treasure. That embarrased me a little, but just a little. Because she
is right. I am precious. So precious that Jesus gave His life for me.
And so precious that He wants to spend eternity with me. Wow. When I
realized that, there was a joy in me that is not comparable to any
other joy. I tell you honestly, I am convinced that all other joy is
only possible because this enormous joy of Jesus is alive in me. This
joy wants to come out, wants to be spread, wants to be shared. If I
can share this joy with you, Heaven will rejoice with us. Can you
imagine what it looks like when God in Heaven celebrates a feast of
joy because He delights in you and me and rejoices about you and me?
I think that must be a mega party :-)!
Don‘t
you want to celebrate a bit with me? Write in the comment section
below what brought you joy lately and then we‘ll celebrate
together!
Gut
gefüllt fühlt sich momentan mein Bauch an – ich hatte eine
leckere, vegetarische Dönerrolle. Ja, ich weiß, das ist ein
Widerspruch in sich, aber das Ding heißt nunmal so. Mein Mann hatte
eine gut gefüllte Pizza Calzone.
Gut
gefüllt sind auch meine Tage zur Zeit: im Job gibt es viel zu tun.
Dann haben die Proben für das Jahresabschlusskonzert angefangen –
ich bin wieder als Sprecherin und als VIERPLUSEINS-Mitglied aktiv.
Auch kann ich das Dreamteam jeden Tag irgendwie beschäftigen,
Lobpreis für den Sonntagsgottesdienst vorbereiten, die Kleingruppe
leiten, das Haus, Hobbies, meine Ehe und mich selber pflegen und so
weiter und so weiter.
Nur
eines ist heute richtig leer – mein Kopf. Ich hab einfach keine
Idee, worüber ich heute schreiben soll.
Dafür zeig ich dir ein paar Bilder aus der letzten Woche. Es muss ja nicht immer lesen sein – gucken ist auch gut. Viel Spaß 🙂
Samstag – Saturday
Kunsthandwerk – Arts & Crafts
Das Rudel unterwegs – The pack on tour
Sonntag – Sunday
Auf dem Weg zum Gottesdienst – On my way to church
Montag – Monday
Licht – Light
Dienstag – Tuesday
Neue Halsbänder für das Dreamteam – New collars for the dreamteam
Mittwoch – Wednesday
Neues für die Küche – New stuff for the kitchen
Entspannen – Relaxing
My stomach is well filled at the moment – I had a delicious, vegetarian doner kebab roll. Yes, I know this is a contradiction in terms, but that simply is how it is called. Hubby had a well filled pizza calzone.
Also
well filled are my days at the moment: there‘s a lot to do at work.
We also started rehearsing for the concert at the end of the year –
I will participate as narrator and as member of FOURPLUSONE. Then I
can keep the dreamteam busy somehow every day, prepare worship for
the Sunday services, lead my small group, take care of the house,
hobbies, my marriage and myself and so on and so on.
Only
one thing is absolutely empty today – my head. I just don‘t have
any idea what to write about.
Instead
I will show you a few photos from last week. You don‘t have to
always read – looking is fine, too. Have fun 🙂
Gestern abend bin
ich von der Arbeit nach Hause gekommen und mein Schatz hat (wie
immer) für mich gekocht. Aber diesmal wollte er mir nicht verraten,
was es ist. Also musste ich mit geschlossenen Augen probieren. Ich
kam aber nicht darauf, bis ich die Augen öffnen durfte. Es war
Callaloo! Wow!
Und sofort hatte ich
Fernweh! Die Sehnsucht nach Sandstrand und Palmen, nach frischen
Kokosnüssen und eiskaltem Carib.
Heute habe ich Reste
davon gegessen, mit Dasheen – noch ein solcher Fernwehtrigger.
Was ist denn
eigentlich Callaloo? Es ist ein Gemüsegericht, ähnlich unserem
Spinat oder Wirsinggemüse. Auf Trinidad gemacht aus den Blättern
der Dasheen. Aus Mangel an Dasheenblättern hat Schatz Blattspinat
verarbeitet. Dazu Okra, Knoblauch, Kokosmilch und verschiedene
Gewürze. Auf Trinidad habe ich es das erste Mal mit blauen
Landkrabben serviert bekommen. Die Krabbe war jetzt nicht so mein
Ding, aber das Gemüse – ich liebe es. Und es ist schon über 2
Jahre her, dass ich das gegessen habe. Umso mehr hab ich gestern und
heute mein Abendessen genossen.
Es gibt noch einige solcher kulinarischer Trigger, die mich sofort wieder von Trinidad träumen lassen: Roti oder Buss Up Shut (Fladen), Baigan Choka (Auberginenpüree mit Knoblauch), Pholourie (fritierte Teigbällchen), Mango Chutney, Bene Balls (Sesambällchen als Süßigkeit) oder Kurma (ein knuspriges Teiggebäck) – all das habe ich selber schon zubereitet und ich habe jedes mal Fernweh.
Gibt es etwas, was dir Träume in ferne Länder beschert? Oder einfach nur den Wunsch, mal woanders hinzugehen?
Last night I came
home from work and my sweetheart had cooked dinner for me (like
always). But this time he didn‘t want to reveal what it was. So I
had to try with my eyes closed. I didn‘t figure out what it was
until I was allowed to open my eyes. It was Callaloo! Wow!
Immediately I got
wanderlust! Longing for sandy beaches, palm trees, for fresh coconuts
and icecold Carib.
Today I had the
leftovers, with dasheen – another wanderlust trigger.
Anyway, what is
Callaloo? It is a vegetable dish, similar to our spinach or savoy
cabbage. In Trinidad it is made of dasheen leaves. Because of a lack
of dasheen leaves here, hubby used spinach leaves. Along with okra,
garlick, coconut milk and several spices and herbs. The first time I
was served Callaloo in Trinidad it came with blue land crab. The crab
was not so much my thing, but I loved the veggies. And now it has
been 2 years since I last ate it. All the more I enjoyed last night‘s
and tonight‘s dinner.
There are quite a few more of those culinary triggers that make me dream of Trinidad right away: Roti or Buss Up Shut (flat bread), Baigan Choka (mashed eggplant with garlic), Pholourie (deep fried dough balls), Mango Chutney, Bene Balls (balls made of sesameseeds, sweet) or Kurma (crispy pastry) – all of which I prepared here myself and got wanderlust every time.
Is there something
making you dream of countries far away? Or simply lets you wish to go
some place else for some time?
Jeder von uns weiß, was ein Erdbeben ist. Viele vielleicht sogar aus Erfahrung. Darum war es für mich umso verwunderlicher, zu lesen, dass nicht einmal einen Kilometer von meinem Haus entfernt ein Erdbeben stattgefunden haben soll. Am vergangenen Samstag um etwa 1 Uhr morgens.
Kann man so etwas
einfach verschlafen? Die Meldung über verschiedene Nachrichtenkanäle
klang eher wie ein Scherz. Aber wie sich herausstellte, war es das
nicht. In der Umgebung schmunzelte man trotzdem über die doch etwas
sensationsträchtigen Schlagzeilen. Ja, die Erde hatte gebebt, in gut
2 km Tiefe und auf der Richterskala etwa bei 2,5. Und so verschliefen
die Anwohner dieses in unserer Region doch sehr seltene Ereignis.
Wer allerdings wirklich schon einmal – wie mein Bruder, als er die Familie seiner Frau in Lima/Peru besuchte oder wie die Verwandten meines Mannes in der Karibik – ein „richtiges“ Erdbeben erlebt hat, bei dem Bilder von der Wand fallen, die Einrichtung umstürzt oder die Zimmerdecke herunterfällt, dem ist bei der ganzen Sache sicher absolut nicht zum Schmunzeln zumute. Ich bin sehr dankbar, dass die Erde hier nur ein wenig innerlich gezittert hat.
Dankbar bin ich zu dieser Jahreszeit auch für das leuchtende Orange, das aus meinem Kaminofen kommt. Das gleiche Orange versetzt im Moment die Menschen in Kalifornien in Angst und Schrecken. Dort kommen die Feuerwehrleute gar nicht hinterher mit dem Löschen, und viele Häuser wurden schon zerstört.
Es gibt so verrückt
viele Dinge, die sich von etwas Gutem oder Normalen zu einer
Katastrophe entwickeln können.
Ein kleiner finanzieller Engpass wird zum Bankrott,
eine Traurigkeit zur Depression,
ein ausfüllender Job zum Burn Out,
eine Verliebtheit zur Besessenheit,
ein Zweifeln zum Aufgeben.
Diese Liste ist mit Sicherheit noch um Vieles erweiterbar. Aber es geht auch anders herum. Und das ist etwas Wunderbares!
So kann ein Zweifeln auch zu tiefem Glauben werden,
eine Verliebtheit zu tiefer, inniger Liebe,
ein ausfüllender Job zur Berufung,
eine Traurigkeit zu Freude,
ein kleiner finanzieller Engpass zu einer neuen Geschäftsidee.
Und selbst dort, wo
einmal wilde Feuer gewütet haben, wird sich die Natur eines Tages
ihren Raum zurückholen. Schau dir doch einmal an, wie es um Vulkane
herum aussieht. Es dauert zwar seine Zeit, aber der Boden dort ist
unglaublich fruchtbar.
Und dort, wo die
Erde gebebt hat, kann auch wieder Neues entstehen.
Oh, und wenn es mal
heftig in dir drinnen bebt, dann hast du die Wahl: entweder du gibst
dich in diesem Beben auf oder du nutzt die Gelegenheit, ordentlich
aufzuräumen, auszumisten und neu anzufangen. Es ist deine
Entscheidung.
Das hat mir mein Chef geschickt – my boss sent this to me
We all know what an earthquake is. Maybe even from experience. That‘s why I found it quite astonishing to read that not even 1 km from my house there was an earthquake. This past Saturday at around 1am.
Can you sleep through something like that? The news which came through several news channels sounded more like a joke. But it turned out that it wasn‘t. Still, in the area people chuckled about the rather sensational headlines. Yes, earth had trembled in a depth of 2 km and at a magnitude of 2.5 on the Richter scale. And so the residents slept through this – in our region – very rare event.
One though who actually experienced a „real“ earthquake – like my brother when visiting his wife‘s family in Lima/Peru of like my husband‘s relatives in the Caribbean – an earthquake where photos fell off the walls, furniture fell over or the ceiling came down, absolutely doesn‘t find this whole situation funny. I am very thankful that earth here just trembled a little bit inside.
At this time of year
I also am thankful for the bright orange shining from my fireplace.
The same orange terrifies the people in California right now. The
firefighters are having a really hard time trying to extinguish the
flames and many houses have been destroyed already.
There are crazily many things that can turn from good or normal to a disaster.
A small financial shortage becomes bancruptcy,
a sadness becomes depression,
a fulfilling job becomes a burnout,
an amorousness becomes an obsession,
a doubt becomes capitulation.
This list definitely can be extended by many things. But it also works the other way round. And that is wonderful!
So a doubt can also become deep faith,
an amorousness becomes deep, intimate love,
a fulfilling job becomes a calling,
a sadness becomes joy,
a small financial shortage becomes a new business idea.
And even where wild
fire has once raged, nature will reclaim its territory. Just look
what the area around volcanos looks like. It takes its time but the
soil there is immensely fertile.
And where there was
an earthquake, new things can develop.
Oh, and if there is
a fierce shaking inside of you, it is your choice: either you give
into that quake inside or you take the opportunity to clean up
decently, declutter and start anew. It is your decision.